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Warum halte ich an Personen fest die mir nur weh tun ?

201804.03




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Hi liebe Community,

Ich habe folgendes Problem: Ein Kumpel , denn ich schon seit 6 Jahren kenne, von dem ich dachte er wäre ein bester Freund fürs Leben, hat mich mega enttäuscht. Ich wurde vor kurzem 21, wollte dann einen gut Geburtstag im Club feiern.. Kurz vorweg gesagt, ich habe früher in Hamburg gelebt, da wo ich auch gefeiert habe , aber in die Schweiz zum Studieren gezogen. Also ich bin dann in den Semesterferien nach Hamburg geflogen und bei meiner family zu sein und mit kollegen meinen Geburtstag zu feiern.
Also jetzt zur Situation im Club: Alles war geklärt und besprochen und plötzlich aus heiterem Himmel sagt mein "bester Freund" ab, weil er angeblich nicht fit genug sei fürs feiern. laut seiner aussage war er ein tag davor schon feiern mit anderen leuten und deswegen nicht zu meinem Bday kommen "konnte" Und das obwohl ich im schon im Voraus 2 Wochen bescheid gegeben habe... ich habe mich einfach nur verarscht gefühlt und gedemütigt.. das hat mir ungelogen den ganzen abend kaputt gemacht... naja um es nicht so in die länge zu ziehen ging halt die story so weiter dass er sich erst NACH 3 WOCHEN gemeldet hat und so getan als ob nix wäre. ich habe ihm dann gesagt was ich von ihm halte und den Kontakt abgebrochen.
Das Krasse ist jetzt aber, dass er mir fehlt... als ob ein teil von mir ausgelöscht worden ist. Ich weiß auch nicht warum ich noch so an die Freundschaft fest halte, weil ich ja jetzt weiß dass ich für ihn zwar nicht schei. egal bin aber halt einfach nur so ein Freund. Ich habe ihn immer als besten und wichtigsten kollegen angesehen. Die ganze schei. mist mich innerlich und seelisch sehr ab, vor allem was das traurige ist, dass ich außer ihn keine anderen Freunde habe. Ok klar, ich habe ein paar online freunde mit denen ich gelengtlich zocke und in Hamburg ein oder 2 real friends , mit denen ich allerdings nur mich ab und zu treffe und rede. nix besonderes.

Hier in der Schweiz habe ich auch noch nicht den krassesten Freundeskreis mir aufbauen können, weil ich noch nicht all zu lange hier lebe. Ich bin auch vom Ding her eine selbstbewusste und lustige Person. Sehr herzlich und offen für MEnschen, wenn sie Probleme haben, mache auch viel Sport und gehe gerne raus und treff mich Leuten... Ich verstehe nur nicht warum ich so sehr an meinen Ex kollegen festhalte wie bereits gesagt, es fühlt sich sehr schei. an.... das ist der punkt, wo mich die einsamkeit überrollt. Nach Hamburg zu fliegen zu meiner family, aber in dem wissen keine Freunde zu haben die auf einen warten oder die sagen: hey lass doch mal ein B. trinken gehen oder hey lass mal raus heute abend... es ist einfach momentan ein riesiger Haufen schei. wenn ich das mal so sagen darf, ich habe auch um ehrlich zu sein mich in den letzten Jahren nie um Freunde finden gekümmert weil ich dachte ich hätte da meinen kollegen fürs leben was aber sich aber als das gegenteil rausgestellt hat.
Und nein mit ihm reden ist keine Option, da schon in Vergangenheit solche ähnlichen Dinge sich abgespielt haben und ich schon sehr viel Energy benutzt habe um die Freundschaft aufrechtzuerhalten oder was vorgefallen ist zu klären. ich bin an einem punkt angekommen wo es mir einfach reicht... immer diese mühe einzusetzen die dann im Endeffekt nix bringt.


Keine Ahnung was ich mir mit diesem Post erhoffe, aber ich wollte einfach mal mein Herz rausschütteln und vlt, hat ja jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mal was dazu hier sagen oder seine Erfahrungen teilen. Freue mich auf eure Antworten :))

Auf das Thema antworten


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RGB-West
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  04.03.2018 23:35  
Das ist kein Freund und offenbar war er auch nie einer, wenn das schon öfters vorkam. Wech mit ihm.



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27
  04.03.2018 23:44  
MrNobodyy hat geschrieben:
Hi liebe Community,

Ich habe folgendes Problem: Ein Kumpel , denn ich schon seit 6 Jahren kenne, von dem ich dachte er wäre ein bester Freund fürs Leben, hat mich mega enttäuscht. Ich wurde vor kurzem 21, wollte dann einen gut Geburtstag im Club feiern.. Kurz vorweg gesagt, ich habe früher in Hamburg gelebt, da wo ich auch gefeiert habe , aber in die Schweiz zum Studieren gezogen. Also ich bin dann in den Semesterferien nach Hamburg geflogen und bei meiner family zu sein und mit kollegen meinen Geburtstag zu feiern.
Also jetzt zur Situation im Club: Alles war geklärt und besprochen und plötzlich aus heiterem Himmel sagt mein "bester Freund" ab, weil er angeblich nicht fit genug sei fürs feiern. laut seiner aussage war er ein tag davor schon feiern mit anderen leuten und deswegen nicht zu meinem Bday kommen "konnte" Und das obwohl ich im schon im Voraus 2 Wochen bescheid gegeben habe... ich habe mich einfach nur verarscht gefühlt und gedemütigt.. das hat mir ungelogen den ganzen abend kaputt gemacht... naja um es nicht so in die länge zu ziehen ging halt die story so weiter dass er sich erst NACH 3 WOCHEN gemeldet hat und so getan als ob nix wäre. ich habe ihm dann gesagt was ich von ihm halte und den Kontakt abgebrochen.
Das Krasse ist jetzt aber, dass er mir fehlt... als ob ein teil von mir ausgelöscht worden ist. Ich weiß auch nicht warum ich noch so an die Freundschaft fest halte, weil ich ja jetzt weiß dass ich für ihn zwar nicht schei. egal bin aber halt einfach nur so ein Freund. Ich habe ihn immer als besten und wichtigsten kollegen angesehen. Die ganze schei. mist mich innerlich und seelisch sehr ab, vor allem was das traurige ist, dass ich außer ihn keine anderen Freunde habe. Ok klar, ich habe ein paar online freunde mit denen ich gelengtlich zocke und in Hamburg ein oder 2 real friends , mit denen ich allerdings nur mich ab und zu treffe und rede. nix besonderes.

Hier in der Schweiz habe ich auch noch nicht den krassesten Freundeskreis mir aufbauen können, weil ich noch nicht all zu lange hier lebe. Ich bin auch vom Ding her eine selbstbewusste und lustige Person. Sehr herzlich und offen für MEnschen, wenn sie Probleme haben, mache auch viel Sport und gehe gerne raus und treff mich Leuten... Ich verstehe nur nicht warum ich so sehr an meinen Ex kollegen festhalte wie bereits gesagt, es fühlt sich sehr schei. an.... das ist der punkt, wo mich die einsamkeit überrollt. Nach Hamburg zu fliegen zu meiner family, aber in dem wissen keine Freunde zu haben die auf einen warten oder die sagen: hey lass doch mal ein B. trinken gehen oder hey lass mal raus heute abend... es ist einfach momentan ein riesiger Haufen schei. wenn ich das mal so sagen darf, ich habe auch um ehrlich zu sein mich in den letzten Jahren nie um Freunde finden gekümmert weil ich dachte ich hätte da meinen kollegen fürs leben was aber sich aber als das gegenteil rausgestellt hat.
Und nein mit ihm reden ist keine Option, da schon in Vergangenheit solche ähnlichen Dinge sich abgespielt haben und ich schon sehr viel Energy benutzt habe um die Freundschaft aufrechtzuerhalten oder was vorgefallen ist zu klären. ich bin an einem punkt angekommen wo es mir einfach reicht... immer diese mühe einzusetzen die dann im Endeffekt nix bringt.


Keine Ahnung was ich mir mit diesem Post erhoffe, aber ich wollte einfach mal mein Herz rausschütteln und vlt, hat ja jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mal was dazu hier sagen oder seine Erfahrungen teilen. Freue mich auf eure Antworten :))


hey du,

Das mit deinem ex Kollegen ist natürlich schade.
Doch ich glaube du hältst nicht an ihm als Person fest, sondern an der Illusion, er sei dein bester Freund fürs Leben gewesen.

Und glaub mir, ich weiß wie es ist zu realisieren das die Person nicht die ist, für die du sie hieltst.

Meine ex Freundin zum Beispiel war bis vor kurzem (bzw..gut es sind jetzt 5 Monate her seit der Trennung) ein Mensch bei dem ich dachte ja das ist meine Frau fürs Leben, wir bleiben für immer zusammen.


Als sie sich dann plötzlich trennte und nach 2 Wochen Beziehungsende schon wen neues vögel**, da War ich total enttäuscht/sauer/traurig/verzweifelt/was auch immer.

Fakt ist meine Illusion wurde mir genommen und ich bin froh das es ,,nur'' 2 Monate dauerte, dass ich wieder klar kam im Leben und akzeptieren konnte das sie nicht meine Zukunft sein wird.

Mittlerweile bin ich total froh das sie sich trennte, denn ich weiß das es da draußen eine Person gibt, die es mehr verdient hat geliebt zu werden als meine ex.

Und ich bin auch wieder verliebt und egal ob aus uns was wird oder nicht, diese Person ist wundervoll und ich kann in diesem Moment sagen, wenn sich meine ex nicht getrennt hätte, hätte ich diese super Person vermutlich nie wieder so gesehen wie jetzt.

Und ich hätte meine Lebenszeit an einen Menschen verschwendet, der keinen guten Charakter hat.



Was ich damit nun sagen wollte ist, es kann sein das du dich jetzt sehr nach deinem ex Kumpel sehnst, nach dem Gefühl einen besten Freund an seiner Seite zu haben usw.

Doch mit der Zeit wirst du wissen das es so sein sollte.

Manchmal ist das Schicksal ein richtiges Ar. ich weiß, doch ich habe die Einstellung alles hat irgendwie Sinn.

Und vor allem ist meine neue Einstellung wegen einer Person nicht aufzugeben.

Seit der Trennung meiner ex denke ich so.

Denn ich war September letzten Jahres noch gedanklich beim Selbstmord zeitweise & an Weihnachten war ich so glücklich wie Jahre zuvor noch nie.

Das heißt, auch wenn die Floskel hier vielleicht doof rüber kommen kann, aber es stimmt halt: ,, die Zeit heilt alle Wunden.''

Und in 10 Jahren sitzt du vielleicht mit deinem neuen besten Freund bei ihm Zuhause und du lachst, wenn du daran denkst, dass du deinem ex Kumpel so nach getrauert hast.


Wenn ich daran denke das ich vor 5 Jahren auch einmal an Selbstmord gedacht habe wegen einem Mädchen was mir heute so egal ist, dann denke ich mir auch nur: ,, Gut das du es nicht umgesetzt hast, denn sonst hättest du nie das erlebt was du bis heute eben erlebt hast.''



Also um kurz und knapp nochmal zu sagen: Klar es ist mies doch denk an deine Zukunft und habe Vertrauen in dich selbst und darin, dass du irgendwann deinen wahren besten Freund triffst.



Und du selbst sagtest ja auch du kannst noch gar nicht so viele Leute kennen, da du noch nicht lange in deinem Studienort lebst.

Dann versuche doch dein neues Leben aufzubauen in diesem Ort.

Lerne Menschen kennen, gehe raus und lasse deine Vergangenheit hinter dir.

Denk dran, das Leben ist zu kurz um Menschen nachzuweinen, die nicht einen Finger für dich krümmen.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen und Mut machen :).

Liebe Grüße



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  05.03.2018 12:34  
Mache niemanden zu deiner Priorität, für den du nur eine Option bist!
Dieser Spruch hat mich oftmals an die Realität erinnert, wenn ich benutzt wurde. Ja, dazu gehören 2, das ist wahr und ist mir klar. Ich habe erst mit den Jahren gelernt, dass ich es mir wert bin, gut behandelt zu werden.
Ein Blick in die Biografie, in Ereignisse, lohnt sich, hier findet man auch Spuren, weshalb wir , bspw. an destruktiven Beziehungen festhalten.

Es hat manchmal auch mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun, auch Verlustängste (bei mir aus früher Kindheit), führen dazu, dass wir meinen, wir müssten mehr geben, als erhalten.

Alles Gute für dich!

Danke3xDanke


Dr. Reinhard Pichler

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