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Hallo!

Ich heiße Max und komme aus Hannover - warum ich hier bin, dürfte klar sein.

Das ist mein erster Beitrag (und zu später Stunde sehe ich gerade, Fehler seien mir verziehen) und ich Grüsse erstmal alle hier in diesem vielversprechenden Forum

Ich wollte gerne eine theoretische Frage stellen, deshalb ist dieses Thema vielleicht auch für mehrere interessant:

Wenn ihr im Leben die Wahl hättet, Freundschaften/eine Beziehung zu pflegen, die euch aber nicht das geben, was ihr eigentlich in einer Freundschaft/Beziehung braucht und sucht, oder aber nichts von beidem zu haben, wie würdet ihr euch entscheiden und warum?

Ich freue mich auf Antworten und gute Nacht.

10.01.2008 02:18 • 14.01.2008 #1


13 Antworten ↓


Hey Max,

willkommen!! Du wirst sehen hier gibt es HAUFENWEISE Einsame.


zu deiner Frage:
try the following:
Version 1.
erbringe das als Leistung, was du dir selbst zu erleben wünschst - mindestens dreimal hintereinander - und dann schau, ob sich was ändert
Version 2.
Sprich aus, was dein allergrößter Wunsch ist (Vorsicht: Nicht Forderung) in der Beziehung. Frage nach, was der allergrößte Wunsch des Anderen ist. Schau dir beides eine Weile an - und prüfe ob ihr beide euch verändert
Version 3.
(für den Fall 1+2 bringen nichts) Kündige an, dass du Zeit für dich brauchst (genauen Zeitrahmen nennen) und nimm sie dir. Prüfe, ob du dich veränderst
Version 4.
finde heraus, worin für dich der Vorteil besteht NICHT das zu bekommen, was du dir wünschst - und organisiere dir das anders
Version 5.
If you can´t be with the one you love, love the one your with - aber dann tu´s auch

hast du genug?

flo

10.01.2008 02:36 • #2



Theoretische Frage

x 3


Kennst Du den Unterschied zwischen Freundschaft
und Beziehung. Das sind zwei Paar Schuhe.
Das ist wie Aepfel und Birnen.

12.01.2008 13:11 • #3


Ich würde mich für die Freundschaft entscheiden, obwohl sie mich nicht glücklich machen würde-ehrlich gesagt ist das bei mir sogar der Fall.
Allerdings würde ich dann eher von Bekannten als von Freunden reden, denn bei Freunden muss man sein können was man ist, und sich dabei wohl fühlen, und nicht angst haben, dass der eine mensch einen "verlässt" und im stich lässt.
Und wie sieht es bei dir aus?
rein theoretisch? =)
alles liebe, Elyon

12.01.2008 23:09 • #4


Lieber einen schwierigen Freund als gar nichts.

14.01.2008 00:24 • #5


Hallo Elyon!

Eigentlich sieht es bei mir genauso aus wie bei dir und auch sonst teile ich deine Ansicht.
Die Frage, die ich mir stelle, ist jedoch, ob ich solche Bekanntschaften wirklich weiter haben möchte.
Deshalb auch meine Frage in diesem Forum, da ich dieses Problem anscheinend nicht lösen kann. Leider kam bis jetzt auch keine Antwort, die mir weitergeholfen hätte.
Problem deshalb, weil ich mich schon recht stark in Gesellschaft verstellen muss, damit ich überhaupt Kontakte habe, weshalb mir selbige wenig geben und auch anstrengend sind und warum für so wenig Gutes so viel Aufwand betreiben?
Und nicht nur der Aufwand, meistens verlasse ich ein Treffen mit einem mulmigen bis schlechten Gefühl, da mich solche Treffen immer an das erinnern, nach was ich mich eigentlich sehne, aber nicht habe.

Gruß, Max

14.01.2008 17:14 • #6


Hallo und Tach,

obwohl ich überhaupt keine Ahnung von Mode oder Schnick Schnack habe, fällt mir zu Deiner Frage wiedermal ein Kommentar von Coco Channel ein (den ich weiß der Henker wo aufgeschnappt und nie wieder vergessen habe): Viele Frauen verwenden viel mehr Zeit und Bedacht auf der Suche nach dem passenden Nachtgewand als bei der Wahl eines passenden Liebhabers oder Ehemannes.

Und als ob ich es bestellt hätte läuft im Radio gerade ein Lied, dass ich als die schönste Liebeserklärung an einen Freund benennen würde ...

Wonderwall von Oasis...
Backbeat the word was on the street
That the fire in your heart is out
I'm sure you've heard it all before
But you never really had a doubt
I don't believe that anybody feels
The way I do about you now

And all the roads we have to walk along are winding
And all the lights that lead us there are blinding
There are many things that I would
Like to say to you
I don't know how

Because maybe
You're gonna be the one who saves me ?
And after all
You're my wonderwall


Oh was bin ich Heute für ne Plinsekatze...

14.01.2008 17:30 • #7


Hallo Max,
warum hast du das Gefühl dich vor anderen verstellen zu müssen?

14.01.2008 18:43 • #8


Hallo Gast*,

Naja, ich habe nicht das Gefühl, mich vor allen anderen verstellen zu müssen - ich wäre heilfroh, wenn ich einmal jemanden finden würde, bei dem ich es nicht müsste!
Aber ich kenne meine Bekannten nun schon längere Zeit und weiss, dass es einfach unüberwindbare Hürden gibt, die eine Vertiefung der Beziehung verhindern. Nur einmal angemerkt sei das Thema Dro. - in meiner Altersklasse (20 -25 Jahre) anscheinend leider an der Tagesordnung.
Würde ich da ehrlich sein, wären sie alle weg.

Gruß, Max

14.01.2008 19:26 • #9


Zitat von Max:
Aber ich kenne meine Bekannten nun schon längere Zeit und weiss, dass es einfach unüberwindbare Hürden gibt, die eine Vertiefung der Beziehung verhindern. Nur einmal angemerkt sei das Thema Dro. - in meiner Altersklasse (20 -25 Jahre) anscheinend leider an der Tagesordnung.
Würde ich da ehrlich sein, wären sie alle weg.

Kürzlich wurden zwei junge PolizistInnen für eine TV-Sendung danach befragt, wie sie sich verhalten, wenn ihre Freunde Ha. konsumieren, während sie anwesend sind, z.B. auf Partys.

Der Polizist sagt dann: "Ihr wisst, dass ich als Polizist das nicht dulden darf, deswegen macht es bitte nicht in meiner Anwesenheit."
Die Polizistin sagte, dass sie meist nichts sagt, um ihre Freunde nicht zu verärgern, sondern "wegschaut", also meist aus dem Zimmer geht.

Und so geht's schon Polizisten!

Man kann halt oft leider nicht in jeder Hinsicht ganz ehrlich sein. Aber es sollte schon noch Bereiche geben, in denen man sich einig ist, andernfalls bringt so eine Beziehung auf die Dauer doch mehr Frust als Lust.

14.01.2008 20:42 • #10


Hallo Max,

ich kann Gast B eigentlich nur zustimmen!

Ich denke dass vor allem deine Unehrlichkeit (ist nicht böse gemeint! Ich meine damit das "seine eigene Meinung verheimlichen") dazu beiträgt dass kein Vertrauen aufgebaut werden kann!

Ich bezweifle auch dass deine Freunde nicht merken wie du eigentlich über den Dro. denkst.
Und denkst du denn wirklich dass sie sich von dir abwenden würden wenn du sagst "ich finds nicht gut was ihr da macht, aber das ist eure Sache".

Bin übrigens in der selben Altersklasse: Es geht auch ohne Dro.!

Gruß, Gast*

14.01.2008 21:00 • #11


Hallo, Max...

Anscheinend bedeuten Dir diese Menschen sehr viel, wenn Du Dir schon sehr viel gedanken darum macht, was sie und diese bisherige Verbindung angeht. Aber zu anderen, was hätte das für ein Wert immer in einem beklemmenden Zustand zu leben und ihnen mit unrichtigen Voraussetzungen gegenüber zu stehen.
Ich meine es ist immer besser offen, "auch in dipomatischer Form", jedem entgegen zu treten. Sicher die Wahrheit und Offenheit tut weh und ist schwer anzunehmen, weil sie sofort den Rückschulß Fehler feisetzt. Aber am Ende hat jeder gewonnen. Auch wenn mal jemand geht. Aber dafür kommt meistens jemand anderes und meistens die "Richtigen" Ich war früher oft in der gleichen Situation und und bein es heute aus verschiedenen Ümständen manchmal auch noch. Und die Erinnerung an das "früher" und der Vergleich mit den heute, zeigt diesen qualvollen Unterschied noch bewusster auf. Ich höre dann immer ganz schnell in mein Inneres und fast garnicht wie ich dann automatisch das sage was ich wirklich denke. Wenn ich heute "Auszählen" sollte, so wiß ich, dass ich nur ein Gewinn davon getragen habe.

Hoffenlich habe ich mich nicht so verworren ausgedrückt...

Bis dann...

14.01.2008 21:03 • #12


Hallo, Max...

Anscheinend bedeuten Dir diese Menschen sehr viel, wenn Du Dir schon sehr viel Gedanken darum machst, was sie und diese bisherige Verbindung angeht. Aber zum anderen, was hätte das für ein Wert immer in einem beklemmenden Zustand zu leben und ihnen mit unrichtigen Voraussetzungen gegenüber zu stehen.
Ich meine es ist immer besser offen, "auch in dipomatischer Form", jedem entgegen zu treten. Sicher die Wahrheit und Offenheit tut weh und ist schwer anzunehmen, weil sie sofort den Rückschluss "Fehler" freisetzt. Aber am Ende hat jeder gewonnen. Auch wenn mal jemand geht. Aber dafür kommt meistens jemand anderes und meistens die "Richtigen" Ich war früher oft in der gleichen Situation und bin es heute aus verschiedenen Ümständen manchmal auch noch. Und die Erinnerung an das "früher" und der Vergleich mit dem Heute, zeigt diesen qualvollen Unterschied noch bewusster auf. Ich höre dann immer ganz schnell in mein Inneres und merke fast gar nicht wie ich dann automatisch das sage was ich wirklich denke. Wenn ich heute "Auszählen" sollte, so weiß ich, dass ich nur ein Gewinn davon getragen habe.

Hoffenlich habe ich mich nicht so verworren ausgedrückt...

Bis dann...

14.01.2008 21:41 • #13


Die Freundschaft
ist eine sehr langsam reifende
Frucht.

Aristoteles

15.01.2008 00:41 • #14



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