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Es ist schwer mit Ängsten zu Leben....ich denke das weiß jeder Betroffene.

Ich habe in letzter Zeit das Gefühl mich darum immer von einer Beziehung in die nächste gestürzt zu haben, weil ich hoffte "gerettet"zu werden.
Heute weiß ich dass das niemand vermag.

Ich habe zwar einen neuen Partner, allerdings sehen wir uns nicht so oft und er ist sehr freiheitsliebend. Möchte zwar mit mir zusammen sein, braucht aber seine Freiheiten.
Ich hatte nur Männer vorher die sich an mich gehängt haben, nun ist alles anders und ich spühre dass ich nur bei mir selbst Zuflucht suchen muss!

Ich bin mehr in ihn verliebt als ich es jemals zuvor war, es geht uns beiden so. Wir haben viel darüber geredet.
Ich bin glücklich mit ihm, es verwirrt mich aber sehr manchmal mit mir selbst plötzlich allein zu sein im Alltag.
In unserer Beziehung geht es nur um die Liebe, nicht um das Suchen nach Halt und Flucht vor dem eigenen Selbst.
Das wühlt mich soft sehr auf.


Heute frage ich mich wie ich lernen kann mit mir selbst zu Leben und mich nicht auf eine andere Person zu fokussieren, in der Hoffnung sie nimmt mir die Angst.
Seltsamer Weise geht es mir mit meinen Ängsten immer besser seit ich viel alleine bin.
Vielleicht ist das der Weg aus allen Ängsten.


Kennt ihr das Gefühl?

05.04.2014 21:31 • 16.04.2014 #1


5 Antworten ↓


Guten Abend ja ich kenne das Gefühl,und ich kenne es auch mich von einer Beziehung in die andere zu hanteln,nur aus Angst mit mir selber zu sein....Ich denke oft nur duch eine Beziehung leben zu können....

Ich war noch nie wirklich ganz alleine...so richtig meine ich ganz lange ohne Beziehung...die Vorstellung ganz alleine zu sein macht mir eher Angst.

05.04.2014 22:20 • x 1 #2



So lange einsam bis man lernt allein zu sein

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Hallo

Ja so geht es mir in etwa auch...aber mein Freund wohnt 45 Minuten von mir entfernt und arbeitet abends lange. Wir sehen und nur am Wochenende und 5 Tage allein am Stück verändern die Sichtweise auf alles erheblich.

Ich frage mich ob man eine Beziehung auf diese Art aus den richtigen Gründen führt. Es erscheint mir heute so falsch was ich all die Jahre gemacht habe.

Vor dem ganz allein sein graut es mir aber auch!
Mittlerweile aber aus dem Grund, dass ich so in ihn verliebt bin und ihn einfach nicht verlieren will. Früher war es in Beziehungen immer so dass ich den Mann nicht verlieren wollte weil ich Angst hatte allein zu sein.

Wie ist es im deiner jetztigen Beziehung?

05.04.2014 22:34 • #3


Guten Morgen Liebe Malory!

mit meinem jetzigen Partner bin ich 7 Jahre zusammen....am Anfang war ich auch sehr verliebt und habe viel gegeben für diese Beziehung....Ich dachte auch erst mein Retter,da es mir psychisch schlecht ging und ich durch den Kontakt mit ihm mich besser fühlte....

Aber die Fasade fing an zu bröckeln...trotzdem hielt ich fest daran,und habe mir viel zu viel zugemutet...an nicht guten Behandlungen seinerseits und seiner Familie...

Ich wollte einfach nur endlich wo ankommen dazu gehören....ich habe einen hohen Preis dafür bezahlt und tu es immer noch

Gruss,Eli!

06.04.2014 09:58 • #4


Das ist der schmerzhafte Weg der Erkenntnis, dass man sein Glück nicht von anderen Menschen abhängig machen sollte. Man empfindet Glück zusammen mit anderen Menschen, aber wenn der andere Mensch nicht mehr da ist, muss man ohne ihn weiterleben können. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

07.04.2014 22:35 • #5


Hey.

Ich kenne das Gefühl. Das ist ätzend. Aber ich glaube du liegst vielleicht sogar richtig. Nämlich in dem Punkt, dass es dir besser geht, wenn du allein bist. Ich kenn das. Das ist so ungefähr wie: Vielleicht liegt der Sieg darin aufzugeben.

Hoffe ich konnte dir damit eine kleine Hilfe sein.

16.04.2014 23:24 • #6




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