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Hallo estmal ^^
Also ich finde den Ansatz vom Baum und dem Gast ja im großen und ganzen gut und schlüssig, allerdings punktet man so nicht bei wirklich einsamen Menschen, weil das ganze zu extrem ist und man keinen radikalen Schwenk erwarten kann. Hier heißt die Devise eher: Kleinste Erfolge erzielen und diese feiern wie große.
Glaube für Helpness wäre es ja schon ein guter Schritt in die Richtige Richtung eben so einer gemeinnützigen Arbeit nachzugehen und wieder etwas Kontakt mit Menschen aufzunehmen.
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Zu mir: Ich hab mich hier nicht angemeldet nur um das zu kommentieren, ich habe ein ähnliches Problem mit meinen 22 Jährchen. Ich würde mich auch recht selbstbewusst beschreiben, stehe mit beiden Beinen im Leben, aber dann doch wieder nicht. Ich hatte auch noch nie eine echte Freundin in meinem Leben und kenne den Grund auch noch.
Ich bin kein sozialer Mensch, die Definition des einsamen Wolfes(eigentlich absurd, denn Wölfe leben bekanntlich ausschließlich in Rudeln). Was jetzt aber nicht heißen will, dass ich keinen sozialen Kontakt pflege, ich habe eine Hand voll recht gute Freunde das wars aber auch schon und mein Beruf, tja als Verkäufer habe ich wohl mehr mit Menschen zu tun gehabt als jeder Bürojob-Partytiger der Welt ;)
Einsam fühle ich mich erst seit ein paar Monaten oder ists doch schon ein Jahr? [u]Bislang hatte ich das Alleinsein als Luxus empfunden und fand es auch ne tolle Sache[/u], konnte nie verstehen was es meinen Arbeitskollegen denn brachte sich drei mal die Woche volllaufen zu lassen und "party zu machen" was in deren Definition bedeutet Koma-Saufen zu betreiben und an so nem Abend auch mal gut und gerne an die 200-300 euro in Form von Alk. zu vernichten. Ich passte da bislang immer, bin aber langsam am überlegen...
Dass ich gewisse Abscheu dagegen hege kann ich nicht leugnen - zumal ich dank sozialer unabhängigkeit auch weder was mit Alk. als auch Zig. anfangen kann, die Dummheit meiner damaligen Schulkollegen das zeug zu nehmen hat mich wohl damals schon in die isolation getrieben aber da war ich sogar gerne wie erwähnt, wer nicht rauchte, und Alk. trank(ja damals mit 13 jahren fing das schon hart an, heutzutage ists ja normal dass manche jugendliche schon ab 11 das erste mal magen auspumpen hinter sich haben...)ich dachte lange Zeit die sind die Ausnahme - aber nach einigen verschiedenen Arbeitsplätzen in den unterschiedlichsten Branchen(als Verkäufer ist man zwar unterbezahlt aber findet immer arbeit) ist mir aufgefallen, dass ich die Ausnahme war nicht umgekehrt. Was mir auch aufgefallen ist, ist das schreckliche kollektive Rumgejammere, egal wo man arbeitet, immer ists wo anders schöner, mit meinen 22 Jahren war ich schon bei 6 verschiedenen arbeitgebern und kann einigermaßen objektiv sagen: Es ist überall gleich gut/schlecht ist sehr viel einstellungssache. Aber ich schweife ab...
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So jetzt kommen wir zu dem Punkt(den ich auch nicht unbedingt mit meinen Freunden besprechen will) wo es mich drückt: Ich will nichtmehr alleine sein, wie gesagt, seit einiger Zeit habe ich dieses Einsamheitsgefühl(ehrlich gesagt wäre es mir lieber ich hätte es nicht und könnte gewohnt gelassen weiterleben, aber das werd ich wohl nimmer los) und frage mich eben was aus mir werden soll, und ehrlichgesagt will ich nicht wie der Thread Ersteller hier bzw Helpness enden(nicht dass es bei euch zu ende wäre, auch ihr könnt das noch rumreißen!). Mittlerweile bin ich mir sogar darüber im Klaren später einmal eine Familie zu gründen, und Verantwortung für ein Kind zu übernehmen... Aber ersteinmal muss ich wohl oder übel Verantwortung für mich übernehmen und ein nettes Mädel finden, und genau da liegt mein Problem:
Wie gesagt, halte nicht viel vom ausgehen, ich sehe da immer nur meien Kollegen vor augen die sich besaufen, ich war auch schon zwangsweise ein paar mal mit und das endet eigentlich nur darin, dass ich mir mein mineralwasser oder cola runterkippe und mir immer blöder werdende Kommentare anhören muss die alle mit steigendem Promillepegel unfassbar witzig finden, ihr kennt das stammtisch gelächter sicher, ich verabscheue so etwas einfach, und habe mich bislang immer rausgeschlichen gegen 12 Uhr abends wenns nimmer erträglich war(die blieben dann noch bis 6, keine Ahnung wie die das alle aushalten vorallem auf den Alk Konsum bezogen).
Das alles ist für mich eine fremde Welt, ich verstehe das nicht und will es eigentlich nicht verstehen, muss ich so eine Frau finden? Finde ich da überhaupt ne Frau die zu mir passt?! Irgendwie entpuppt sich jedenfalls jede die ich bislang getroffen habe als so ein "partygirl" -es ist zum heulen...
Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich noch nie besoffen war, aber Alk. riecht und schmeckt grauenhaft, dessen wirkung bin ich mir auch bewusst, kurz: man verliert alle Hemmungen und wird je nach persönlichkeit entweder gelassener oder wütend oder pennt weg(zumindest sinds die drei dinge die ich beobachtet habe bei meinen kollegen) in jedem falle wird man aber eines: dümmer, auf langesicht aufgrund folgeschäden die Alk. im Hirn anrichtet sowieso.
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So das ganze soll jetzt kein Krieg dem Alk. oder den Dro. allgemein sein, ich schreibe das nur damit ihr euch ein Bild von meiner Einstellung machen könnt. Bleibt mir was andres übrig als mich auch zu besaufen und dann volltrunken meine Zukünftige zu finden? Ich bin wirklich deprimiert deswegen auch wenn mans vielleicht nicht rauslesen kann, das belastet mich extrem, irgendwie verbringt jedes nette Mädel die Freizeit am liebsten in nem Lokal, sogar die drei Lehrlinge in unserem Betrieb(15-16) die von außen aussehn wie Unschuldslämmer, kippen sich jedes Wochenende zu Techno Musik die Birne zu, eine davon ist sogar mal ne Woche im Krankenstand gewesen weil sie sich den Arm nach ner Sauftour gebrochen hat... meine Nichte, auch 15, berichtet mir immer von ihren Saufgelagen mit Freunden und fragt wie ich das so gemacht habe in ihrem Alter, langsam wirds mir schon fast peinlich kein Alk. zu sein, was ist nur los mit der Welt...
PS: Sorry dass das so lange geworden ist, und wer sich die zeit genommen hat es zu lesen: Danke!