Zitat von deepmind: b.) Es ist nicht aus dem Ruder gelaufen, sondern es ist ein "gewolltes" Experiment an der Gesellschaft, was ja die obigen Aufzählungen ebenfalls einschließt.
Hallo,
und wer könnte dann der Akteur sein, der/die sowas steuern?
Dafür müsste es ja irgendeinen Verbund geben, der irgendeinen Plan verfolgt.
🤔 Ich denke, die technische Entwicklung ist einfach rasant geworden....
Vor "kurzem" noch kein Licht, Strom ect und dann wurde jeder Haushalt mit was weiß ich versorgt und alles wird immer höher schneller besser....
Einmal erweitert das Möglichkeiten (für wenige, Spezialisten), andererseits ist auch Konsum ankurbeln mit wenig nachhaltigen immer wieder neu ersetzten Produkten da eine Antriebskraft denke ich.
Ebenso gibts wohl noch eine Konkurrenz unter verschiedensten Ländern, wer ist Vorreiter in der Entwicklung von neuen Möglichkeiten, schnelleren Möglichkeiten ect.
Als Konsument an der Endkette quasi ist man aber definitiv damit überfordert....was alles wie schnell geht, wo man sich überall vernetzen kann ect. Soviel Information gab es vorher nicht....Aber heißt ja nicht, dass man nicht lernen kann, damit umzugehen...in der Schule müsste es eigentlich Medienkompetenz geben...gibts auch tw....und auch Eltern achten ja schon stückweise darauf, wenn sie denn soweit Eltern sind.
Ist vielleicht auch die Frage wie man so eine Vielfalt nutzt...als Blick über den Tellerrand wo man aber auch im Hier und Jetzt verankert ist oder lässt man sich wahllos mit Infos fluten.
Die ganzen Social Apps verändern schon einiges denke ich....wenn da ständig ein neuer Status gepostet wird...oder sich virtuell getroffen wird....das war dann früher anders...entweder war man für sich, ging dann eher mal spazieren ect....oder man traf sich und ging irgendwohin, klingelte ggf auch spontan ect...zumindest im dörflichen Bereich.
Andererseits, war man etwas eigenartiger in seinem Sein, eher Außenseiter, hatte wenig Anschluss der dann auch passte, dann war halt das Dorf auch schnell "abgegrast", die Möglichkeiten begrenzter. Da war dann manchmal das Schicksal "ewiger Single" schon klar besiegelt, wenn da mit 30 nix passiert ist...
Also ich finde, es hat alles Vor- und Nachteile...
In einer technikloseren Zeit war ja auch keine Glückseligkeit...eher schwere körperliche Arbeit, viele lange Wege zu Fuß, ggf. Rad,....oft auch härtere Zeiten....wenig oder keine Zeit für Bildung.
da hat die Gesellschaft heute (also zumindest hier bei uns) dann schon einen Komfort....hat Zeit für Bücher, Psychologie ect...was kaum möglich wäre wenn die ganze Zeit und Energie fürs existieren/Grundlagen schaffen draufgeht.
Das mag ja manche auch erfüllen und manche gehen in ein tibetisches Kloster z B um ganz einfach wie ein bettelarmer Mönch zu leben mit schweren Tätigkeiten, wenig Essen usw....um so dann "ganz in der Existenz" zu sein...nur wer sagt, dass das immer alles so idyllisch ist. Müsste man bei dem Wetter ohne Wohnung und auch ohne Highend Wohnmobil ect draußen leben nur mit einem Bau aus Blättern, Ästen ggf. auch kein Feuer, sähe das ganze auch schon anders aus.
hab ich jetzt das Thema irgendwie verfehlt?
🤔