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Kennt ihr das, dass sobald ihr an eine für euch belastene Situation denkt, ihr merkt wie sich innerlich was verändert, und je öfter ihr dran denkt, habt ihr das Gefühl, innerlich zu platzen oder daran zusammenzubrechen? Also ihr fühlt euch dann total schwach? Was tut man denn da, wenn das Thema eben momentan öfters hochkommt? (Man kann die Gedanken ja nicht immer steuern)

Hilft langes ausatmen, um den Kummer quasi rauszuatmen?
Habt ihr Tipps?

08.04.2009 13:05 • 08.04.2009 #1


2 Antworten ↓


Hallo Yvey,

ich glaube ich weiß, was du damit meinst.

Bei mir kommt dann innerlich ein starkes Gefühl von "Unwirklichkeit" auf und dass ich gleich ausraste oder weg muss oder sowas...

Ich denke dann oft an das was meine Therapeutin mir damals geraten hat.

Entweder mache ich eine positive "wenn - dann" Gedankenkette, also wenn ich denke "oh mann, da ist es schon wieder.. das geht bestimmt alles ganz schief mit der PA" dann denke ich eben in die andere Richtung "Und was wenn alles gut wird und es ganz schnell vorbei geht? Und was wenn du dich danach toll fühlst? Und was wenn du dir gerade nur selber Angst machst? .. " so in etwa.

Wenn das garnichts hilft Atme ich tief durch und stelle mit eine für mich sichere Situation vor. Mit dieser Situation verknüpfe ich ein bestimmtes Entspannungswort. Und dieses sage ich mir dann immer innerlich vor... dann wieder atmen, die entspannende Situation vor Augen halten und wieder das Entspannungswort..

Es hilft

08.04.2009 17:54 • #2


Hey Espenlaub,

Panikanfall bekomme ich nicht, außer ich bin kurz davor überzuqillen durch dieses Gefühl. Es ist seltsam, ich fühl mich dann einfach als brech ich gleich zusammen, weil ich mich quasi quäle mit immer wiederkehrenden Gedanken.. Und mich das psychisch/körperlich fertig macht. Frage mich jetzt nur immer, was passiert da körperlich, dass ich mich so fühl, sobald ich wieder dran denk..

Ist irgendwie blöd zu erklären.

08.04.2009 17:59 • #3




Dr. Hans Morschitzky