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S

Snoopy
Mitglied

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1
Mitglied seit:
Hallo,

ich hatte eigentlich nie vor mit "anderen" darüber zu reden wie es mir geht. normal bin ich der typ mensch der alles hin nimmt. Was mich und meine persöhnlichkeit angeht sollte es eigentlich nie eine rolle für andere spielen.

nunja, kurz zu mir. Ich bin 20 Jahre alt, sehr schüchtern "was die realität angeht" und sarkastisch veranlagt. Ich habe genau 1 Freund und den schon seid meiner kindheit. In meinem leben kahmen und gingen die freunde, oftmals war ich auch in den jahren alleine. In der schule war ich nicht sonderlich beliebt, versuchte den schulstoff durch zu ziehen und endlich aus der schule rauszukommen. Aus einem mir unempfindlichen grund versuchten viele mit mir streit anzufangen, oft waren sie zu 3 gegen mich. typische schulhof klopperei halt. Das verfolgte mich durch die gesamte schulzeit. Mobbing lag an der tagesordnung sozusagen.
Als ich Lehrer und meine Eltern darauf ansprach und den schülern gesagt wurde "du du du!" hat sich nie wirklich was verändert, max. eine woche später ging es weiter.
Nunja, nach der schule begann dann das "neue" leben das trotzdem das alte muster annahm. Dort ging es dann weiter in meiner ausbildung.
Mein Selbstwertgefühl kann man mit hilfe von Nano Technik vll. erkennen.
Ich würde mich selbst als einen Guten Menschen einstufen. Und (zu meinem übel) rede ich viel und oft.
Ich arbeite zur zeit mit leuten die über 40 Jahre alt sind zusammen und selbst die, die ja schon lebenserfahrung haben machen sich lustig über mich. Wenn ich leute kennen lerne, kenne ich sie nur ein paar wochen, danach wollen sie nichts mehr mit mir zu tun haben.
Mein problem ist nun das ich nicht weiß "Warum?"
Ich bin nicht der Typ der auf Veranstaltungen geht oder "Saufen", ich bervorzuge es in meinem zimmer zu sein, am pc zu daddeln oder TV zu gucken. Was meine Familie angeht, bis auf meinen Vater kann man das knicken, meine schwester macht sich lustig über mich das ich keine freunde habe, meine mutter redet bei ihren verwandten schlecht über mich.
Seid etwa 5 Jahren, wenn ich im Bett liege Bete ich (auch wenn ich nicht an einen gott glaube) das der albtraum ein ende hat und ich nicht mehr aufwache. Dazu muss ich sagen, ich würde mir nie etwas selbst antun.
(nur für den fall das hier manche denken ich sei suizid gefährdet)
Entweder wurde ich über die jahre ein guter schauspieler oder es interessiert die leute nicht wie es anderen geht.
wozu lebt man also wenn man niemandem vertrauen kann?
wenn es niemanden gibt mit dem man reden kann?
Es mag altmodisch klingen aber für mich bedeutet Liebe noch das, was es früher bedeutete. Jeder ist imstande zu Lieben auch wenn es ihm nie gelehrt wurde. (Familie, Freundschaften, Partner)
In Letzter zeit interessieren mich die meisten meinungen von leuten nicht, vorallem wenn es unbegründete meinungen sind, ich sage was ich denke, auch wenn es manchmal nichts gutes über jemanden ist. Genauso wie es mich nicht interessiert mehr ob ich jemanden mit meinen worten verletze. Ich habe keine angst meine meinung zu äußern, warum auch, ich hab nix zu verlieren.
Abschließend bitte ich darum nur ernst gemeinte antworten zu posten. Also bitte keine einsatz antworten wie
"geh nach draußen unter menschen"
oder
"warst du schonmal in therapie?"

Wünsche frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr.

Mfg Ich

09.01.2010 #1


39 Antworten ↓
P

Pilongo
Gast

Liebe/r Snoopy,

Ja, die Welt ist nicht perfekt und die Menschen sind es im Allgemeinen auch nicht.
Aber auf das Elend der Menschheit und unserer Welt herunter zu blicken, das bringt dich auch nicht weiter. Ich hab selber soziale Ungerechtigkeit live miterlebt, als ich mal in den Sommerferien in einem Kinderhort im Brennpunktviertel gearbeitet habe. Geniale Kinder, die mit der richtigen Förderung auch aufs Gymnasium hätten gehen können, landen auf der Hauptschule, weil ihre Eltern kein Geld für Nachhilfe haben. Der Hort hat kein Geld für Spielsachen, also müssen die Kinder warten und sich oft um ihr Zeug streiten. Nachmittags gab es eingetrocknetes Gebäck vom Vortag vom Bäcker, für mehr hat das Geld nicht gereicht.
Das hat mich wütend und traurig gemacht, aber du als Einzelner kannst die Welt und die Menschheit nicht ändern.

Warum also darauf schimpfen und sich an dem Thema aufhängen?
Versuch doch stattdessen, dein Leben so gut wie möglich zu leben, gestalte es nach deinen Prinzipien und bleib dir selber treu. Das kann jeder von uns so machen, und damit kommt man positiver durch’s Leben.
Und man kann gleichzeitig die Dinge nach seinen Möglichkeiten verändern.

Mir ging damals nach den Ferien der schlecht ausgestattete Kinderhort mit den Kleinen, die sich um das Spielzeug streiten müssen, nicht mehr aus dem Kopf. Ich wusste, wo die Probleme lagen, nämlich in der zu geringen Bezuschussung und am Standort, am Brennpunktviertel, an den Eltern, die zu wenig Geld hatten, um ihre Kinder ordentlich zu fördern. Aber all das konnte ich nicht ändern.
Also hab ich Kurzerhand einen privaten Spendenaufruf gestartet, oder bin über Flohmärkte gepilgert und hab die Geschichte vom Kinderhort erzählt. Viele Eltern haben gebrauchte Kinderspielsachen dem Hort geschenkt, anstatt sie zu verkaufen, und die Kinder haben sich gefreut, die Erzieherinnen auch.
Ich hab dann zu Weihnachten ein Foto bekommen von meinem Lieblingskind dort, einem kleinen Mädchen namens Satnam, mit ihren neuen alten Inlinern und einem Marienkäferhelm. Kitschig, ja, aber mir ging das Herz auf.

Danach war ich sehr zufrieden, denn ich hatte mit meinen geringen Mitteln etwas an einer Situation verändert, die mich gestört hatte.
Ich kann nicht ändern, dass die Eltern mehr Geld verdienen, oder wo anders wohnen können, oder dass der Staat dem Hort mehr Geld gibt. Aber ich kann Spielzeug für die Kinder besorgen, damit sie sich im Hort wohl fühlen. Ich kann mit geringen Mitteln Dinge ändern, die mich stören.
Das ist es, was du als Einzelner machen kannst, mehr aber auch nicht.

Du schreibst, du siehst im Leben keinen Sinn. Den muss jeder für sich selber finden. Ich hab ihn auch erst letztes Jahr mit 21 für mich entdeckt, und mein Sinn heißt: Der Sinn vom Leben ist das Leben.
Aus jedem Tag das Meiste raus zu holen, jeden Tag als eine einzelne Tageseinheit zu leben und jedem Tag eine neue Chance zu geben, das ist für mich der Sinn des Lebens. Der Sinn ist aber für jeden ein Anderer. Für viele Eltern sind es ihre Kinder, und für Manche ist es, wie du schreibst, das Geld. (Für 13% der Bevölkerung übrigens, ich hab gestern eine Studie dazu gelesen.) Aber für mehr als die Hälfte der Befragten ist der Sinn, Anderen zu helfen.
Es ist also eine Minderheit, die an Geld alleine denkt, und zu der musst du ja nicht gehören. Du kannst nicht mit allen anderen Menschen einverstanden sein, das stimmt schon, und auch nicht mit ihrem Lebensstil. Das ist ganz normal. Sollst du auch gar nicht.
Aber du kannst deinen eigenen Sinn finden und du kannst dein Leben so leben und gestalten, wie du es für richtig hältst.

Du schreibst außerdem, dass ständige Arbeit bis zum Tod keine guten Aussichten sind. Besonders nicht zu einem Hungerlohn. Magst du deine eigene Arbeit nicht?
Wir Menschen verbringen einen Großteil unserer Zeit damit, zu arbeiten und Geld zu verdienen. Das ist nun einmal so, denn von Irgendwas will man schließlich leben. Aber das ist auch der springende Punkt: Man arbeitet um zu leben, man lebt nicht, um zu arbeiten.

Dich über andere Menschen und ihren Lebensstil zu ärgern, das ist kein guter Zeitvertreib. Das bringt dir nichts außer Enttäuschung und zum Teil auch Verbitterung.

Steck deine Energie doch stattdessen lieber in Dinge, die dich voran bringen, Dinge, die dich zwar ärgern, an denen du aber auch was ändern kannst. Lerne, die Anderen auch mit ihren Fehlern zu akzeptieren. Wir sind doch alle nur Menschen. Ich musste das auch erst lernen. Ich war eine lange Zeit voller Hass auf Andere, aber im Endeffekt war es glaube ich nur Neid auf ihr sorgloses Leben. Ich hab mir dann gesagt: Du musst lernen, das zu ändern. Jeder Mensch hat gute Seiten wie schlechte Seiten. Und ich hab begonnen, mir zu jedem Menschen den ich kenne und sehe eine gute und eine schlechte Eigenschaft auszudenken. Zum Beispiel: "Moritz ist ein verwöhnter reicher Schnösel, aber dafür ist er ein sehr loyaler Freund." Zu jedem, den ich kannte, hab ich so eine Gegenüberstellung gemacht. So lange, bis ich irgendwann verstanden hab: Hey, im Grunde sind wir Alle gleich. Wir haben alle gute und wir haben alle schlechte Seiten. Und jeder einzelne Mensch ist auf seine Art und Weise wertvoll und wichtig für Andere.

Es gibt da einen Spruch:
„Gott, Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.“
Ich glaube selber nicht an Gott, aber der Spruch ist der Schlüssel zum glücklichen Leben. Wer seine Energie nicht verschwendet, sondern sie in die Dinge steckt, die er tatsächlich verändern kann, der hat mehr vom Leben, ist glücklicher und zufriedener.

Liebe Grüße,
Bianca

01.01.2010 11:55 • #33


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich und mein leben

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G

GastB
Gast

Zitat von Snoopy:
"Noch" war es keine schriftliche, worauf ich jedenfalls hingewiesen wurde wenn dies nochmal passiert bekomme ich eine schriftliche.

Wenn es so war, wie du sagst, dann hat er nicht recht. Dann solltest du erst recht mit deinem Ausbildungszuständigen in der Kammer darüber sprechen.
Auf jeden Fall aber spätestens, wenn du wirklich mal eine schriftliche Abmahnung bekommen solltest. Unbedingt! Sonst verdorben er dir dein Ausbildungszeugnis, und dann bekommst du später schwer eine Stelle!
DAS solltest du auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

Zitat:
Zitat:
Trotzdem: Du bist jetzt um zwei Erfahrungen reicher, die du beachten solltest.
1) Wenn dich jemand nach deiner "ehrlichen Meinung" fragt, will er/sie die häufig trotzdem nicht wissen, sondern möchte seine eigene Meinung bestätigt bekommen. Wenn du diese Person nicht verärgert willst, solltest du dir dann eine diplomatische oder direkt ausweichende Antwort überlegen.

1. also um es direkt zu sagen einfach "Ja" sagen und gut ist?

Das kann manchmal das beste sein, aber nicht immer. Es kommt darauf an, was der andere gesagt hat und worum es geht. Wenn du dabei mit "Ja" ungestört weiterarbeiten kannst und das keine negativen Folgen für dich hat, dann ist ein "Ja" das einfachste und geeignet.

Es kommt auf der Arbeit nicht darauf an, gegen jemanden zu "gewinnen" oder Recht zu bekommen, sondern darum, dass die Arbeit getan wird und man am Monatsende seinen Lohn ausbezahlt bekommt, und das möglichst langfristig.
Es ist nicht wie in der Schule oder im Verein oder ähnlichem, wo man richtige Redefreiheit hat und nix wirklich Schlimmes daraus folgen kann. In der Arbeitswelt bestimmt im Prinzip der Arbeitgeber, was getan wird. Wenn er jemenden, der Widerworte gibt oder einfach eine andere Meinung hat als er selber, nicht mag und nicht ertragen kann oder will, dann muss er das nicht. Er kann sich weigern, so jemanden einzustellen und kann ihn auch nach der Einstellung auf mehrfache Arten wieder loswerden. Im schlimmsten Fall muss er dann - wenn du ihn wegen unzulässiger Kündigung, falscher Bahauptung o.ä. verklagst - eine Abfindung an dich zahlen. Aber es kommt praktisch nicht vor, dass ein Gericht einen Arbeitgeber zwingt, jemanden zu behalten, den er nicht will. Wir haben ja eine freie Marktwirtschaft, dazu gehört die Vertragsfreiheit. Der Arbeitnehmerschutz greift nur in wenigen Fällen.

Ich schreibe dir das so ausführlich und bis zum Extrem, damit du dir klarmachst, dass es in der Arbeitswelt kein "Recht zur Selbstentfaltung" gibt und auch nicht wirklich geben kann. Dazu gehört auch das "Recht auf freie Meinungsäußerung". Die gibt es auf dem Papier - in Wirklichkeit ist dieses Recht da zu Ende, wo dein Arbeitgeber oder auch dein Kunde (falls du dich selbstständig machen würdest) auf dich sauer wird. Ein saurer Chef oder ein saurer Kunde bedeutet für dich: weniger oder kein Geld.
Und das kann nicht dein Ziel sein, denn du arbeitest ja schließlich genau für den Zweck, dass du Geld bekommst - oder?
Es sei denn, du bist Künstler. Aber auch die brauchen Kunden, die ihnen wohlgesonnen sind und ihnen etwas abkaufen.

Zitat:
Zitat:
2) Jetzt weißt du, was dein Chef von dir erwartet: dass du arbeitest und möglichst wenig Zeit mit Reden vergeudet wird und dass es keinen Streit geben soll. Es heißt nicht umsonst: "Wer zahlt, schafft an." Im Prinzip solltest du dich soweit möglich daran halten, wenn du deine Stelle behalten willst.

2. einem gesellen stehen am tag 1-2 std. mit dem azubi zu wo er eigentlich nur erklärt. Mein chef sagt jedoch "Der azubi soll nicht denken sondern arbeiten" nur durch arbeiten alleine bekommt man nicht das nötige verständnis wieso man das "so und so" macht. Ich würde nicht von mir selbst behaupten das ich als azubi nur herumstehe und löcher in die wand starre.

Ich verstehe, was du meinst, und es wäre schön, wenn dein Chef und die Gesellen sich freundlich und ausbildend verhalten würden.

Du hast übrigens als Azubi das RECHT darauf, dass du AUSGEBILDET wirst und nicht einfach nur "arbeiten" musst. "Der azubi soll nicht denken sondern arbeiten" ist eine völlig falsche Einstellung deines Chefs = Ausbildenden. Hast du nicht eine männliche Vertrauensperson, die dir bei der ganze Sache beistehen könnte?

Weißt du, ob dein Chef jemals eine Ausbldungseignungsprüfung gemacht hat?
Früher war das nötig, dann wurde es wieder abgeschafft, weil es zu wenige Ausbildungsstellen gab. Aber das wäre dann mal ein Hinweis, ob der Mann überhaupt eine Ahnung hat, wie man ausbildet.

Zitat:
Vor 2 jahren fing ich die ausbildung an. Ich habe jedoch nicht vor nach der ausbildung in diesem betrieb weiter zu arbeiten.

Wie gesagt, das Ausbildungszeugnis des ausbildenden Betriebes hat Einfluss darauf, ob du einen anderen (und dann hoffentlich besseren?) Arbeitsplatz findest.

Und selber ablehnen, wenn es ein Übernahmeangebot gibt, solltest du besser nur dann, wenn du schon einen anderen Arbeitsvertrag in der Tasche hast. Andernfalls hast du nichts, und das Arbeitsamt streicht für 3 Monate dein Arbeitslosengeld, weil du die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet hast.


Die ganze Arbeitswelt ist eine beständige Gratwanderung zwischen Selbstbehauptung und kleine Brötchen backen. Auch diese Balance sollte man in der Ausbildungszeit erlernen. Da bist du offenbar gerade dabei.

(Vielleicht ist es in Beziehungen mit Menschen eigentlich immer so. Ist nicht immer leicht.)

29.12.2009 17:05 • #22


Zum Beitrag im Thema ↓


P
Hallo Snoopy,

Du sagst, du hast sehr wenig Selbstvertrauen. Hast du mal versucht, daran zu arbeiten? Ich war in er Schule am Anfang auch ein Außenseiter und wurde viel gemobbt, aber irgendwann hab ich durch Selbstverteidigung, Gesprächskurse, und vor Allem viele außerschulische Aktivitäten die Kurve gekriegt. Früher hab ich mich selber nicht nur nicht gemocht, sondern regelrecht verachtet.
Inzwischen hab ich mich um 180° gedreht -und bin echt stolz und froh, dass ich es damals gewagt hab, mich außerhalb der Pflicht auf Andere einzulassen. Hat bei mir sehr gut funktioniert.
Muss ja nicht immer ein Verein sein. Kann auch ein Hobbyforum im Internet sein. Es gibt so viele Möglichkeiten, Andere kennen zu lernen. Und sehr oft entwickeln sich dann auch tiefergehende Freundschaften.

Ansonsten fällt mir auf, dass du meintest, du würdest sehr viel reden. Warum? Überspielst du so deine eigene Unsicherheit?
Wenn ja, kann ich mir gut vorstellen, dass es auf Andere aufdringlich, nervig oder unecht wirkt, wie du dich gibst. Wenn man etwas vorspielt, um zu gefallen, mit sich selber nicht zufrieden ist, merken das Andere sofort. Bewusst vielleicht nicht, aber unterbewusst auf alle Fälle. Sie wissen nicht, was sie von dir halten und wie sie dich einschätzen können.
Und als Konsequenz wirst du dann gemieden.

Hab ich oft bei einer Freundin von mir beobachtet. Unter uns Freundinnen war sie ganz sie selber, wir mochten sie sehr gern. Kaum trafen wir aber auf den Jungen, in den die heimlich verliebt war, hat sie nur noch gequasselt, um ihre eigene Unsicherheit zu überspielen. Wenn der Kerl kam, sind wir alle sofort auf Abstand gegangen -weil man sie im Quassel-Modus einfach nicht ertragen konnte.

Zitat:
wozu lebt man also wenn man niemandem vertrauen kann?
wenn es niemanden gibt mit dem man reden kann?


Ich dachte du hast einen sehr sehr guten Freund?


Liebe Grüße,
Bianca

#2


M
Zitat von Snoopy:
Aus einem mir unempfindlichen grund versuchten viele mit mir streit anzufangen [...] Abschließend bitte ich darum nur ernst gemeinte antworten zu posten. Also bitte keine einsatz antworten wie
"geh nach draußen unter menschen"

Naja, das völlige Unwissen, warum die anderen entsprechend reagieren nehme ich Dir nicht ab. Bin selber sarkistisch: Unschuldslamm vom Dienst?

Dein Bedingungstellen fordert mich geradezu zu einer Frage heraus, die mir spontan einfällt: Warst Du schomma in Therapie?

#3


S
ich hab einen freund das stimmt, aber dem kann man nichts erzählen. er würde sich da wohl einen spaß draus machen.
Weihnachten ist nun vorbei, die Familie saß beieinander, es gab keine toten oder verletzten zu beklagen. es wurde gestritten es wurde geschrien, meine schwester fuhr frühzeitig nach hause (ca. 4std. fahrt) und durchgehend nur stress.
Am ende sind alle sauer auf die anderen und jeder lebt sein leben nun weiter.
Ich glaube Familie sollte wohl was anderes bedeuten als das wie ich es kenne?

Ps: Kommentare wie das von melasse ignorier ich direkt. lohnt also nicht etwas derartiges zu schreiben.

#4


V
Zitat von Snoopy:
Abschließend bitte ich darum nur ernst gemeinte antworten zu posten.

Was würde dich mehr beruhigen?
Zu wissen, dass es den anderen ähnlich geht, oder zu wissen, dass - und wie - du deinem Leben, so wie es ist, einen Sinn geben kannst?
Oder setzt du eine Änderung der äußeren Umstände voraus um das, was du Albtraum nennst, in ein erträgliches Leben umwandeln zu können?
Wenn ja, gibt es dafür einen Weg?

Noch eine Frage: Passt dir meine Antwort? .....

#5


P
Hallo Snoopy,

mir scheint es, dass du sehr viel Wut im Bauch mit dir herum trägst.
Leider bist du auch nur auf wenige meiner Ideen eingegangen und hast melasse direkt abgeschmettert, weil dir die Antwort nicht passte

Woher kommt denn diese ganze Wut, dieses eiskalte Abblitzen-lassen?
Dieses Draufhauen und Umsichschlagen?
Ist das Selbstschutz?
Bist du in Echt auch so?


Liebe Grüße,
Bianca

#6


V
Zitat von Pilongo:
Woher kommt denn diese ganze Wut, dieses eiskalte Abblitzen-lassen?
Dieses Draufhauen und Umsichschlagen?
Ist das Selbstschutz?
Bist du in Echt auch so?

Woher, kann ich dir schon sagen, aber das wird dir nicht gut gefallen. Als Everybody's Darling, wie du dich nennst, sollte man bei dir ausschließlich sanfte Emotionen vermuten können. Denn... wie kommt es sonst dazu? Oder stimmt das doch nicht? Deine Emotionen und Unterstellungen, die du in deinen beiden Beiträgen vorgetragen hast, gehen hier - jedenfalls für mich - völlig am Thema vorbei.

#7


P
Zitat:
Genauso wie es mich nicht interessiert mehr ob ich jemanden mit meinen worten verletze. Ich habe keine angst meine meinung zu äußern, warum auch, ich hab nix zu verlieren.

Das hört sich für mich stark nach resignieren an.

Meinst Du schon, dass Dir das weiterhilft snoopy?

#8


S
Zu Vent:
Zitat:
Was würde dich mehr beruhigen?
Zu wissen, dass es den anderen ähnlich geht, oder zu wissen, dass - und wie - du deinem Leben, so wie es ist, einen Sinn geben kannst?
Oder setzt du eine Änderung der äußeren Umstände voraus um das, was du Albtraum nennst, in ein erträgliches Leben umwandeln zu können?
Wenn ja, gibt es dafür einen Weg?


Eigentlich würde es mich mehr beruhigen wenn es keinem so ergeht wie mir. Ist es sinnvoll den Sinn des lebens kennen zu wollen? Würde es nicht eher ein drang werden diesen sinn zu erfüllen?
Die äußeren umstände werden sich nicht ändern, denn ich bin das problem. das problem des problems ist nur, nicht zu wissen was man genau falsch macht, wieso alle leute gleich reagieren auf mich?
Für das leben gibt es kein Guide, wichtig im leben sind doch die lebenserfahrungen die man austauscht.

Zitat:
Noch eine Frage: Passt dir meine Antwort?


Es geht nicht darum das mir die antwort passt, es geht mir darum das, wenn man schon antwortet, man sich auch mit dem text auseinander setzt und wirklich versuchen möchte einem zu helfen.

#9


S
Zitat:
Hallo Snoopy,

mir scheint es, dass du sehr viel Wut im Bauch mit dir herum trägst.
Leider bist du auch nur auf wenige meiner Ideen eingegangen und hast melasse direkt abgeschmettert, weil dir die Antwort nicht passte

Woher kommt denn diese ganze Wut, dieses eiskalte Abblitzen-lassen?
Dieses Draufhauen und Umsichschlagen?
Ist das Selbstschutz?
Bist du in Echt auch so?


Liebe Grüße,
Bianca


Ich spiele Badminton in einem verein, hatte nur noch keine wirkliche zeit auf deine antwort zu antworten. Ich rede viel, weil ich gerne rede, nicht weil ich unsicher bin. In der Realität verstelle ich mich gegenüber anderen leuten, daher weiß auch keiner wie es mir "wirklich" geht. ich möchte vermeiden das die leute nur aus mitleid mit mir kontakt haben.
Diese "Wut" wie du es nennst, kommt wohl daher das es die leute nie interessiert hat was sie mir antun, wie sie mit mir geredet haben.
In Realität sage ich meine meinung, sofern sie jemand wissen will. Sofern du das nicht als antwort siehst, müsstest du genauer werden "wie ich in echt bin"
Nur was mich oft stört z.B.: Mein geselle fragt mich nach meiner meinung, ich antworte mit meiner meinung - dann kommt vom chef eine abmahnung: Ich soll nicht mit den Gesellen diskutieren
Vielleicht denke ich falsch, aber für mich ist das kein diskutieren?

Mag sein das meine ansichten komplett falsch sind aber ich bilde mir meine eigene meinung über solche dinge.

#10


S
Zitat:
Das hört sich für mich stark nach resignieren an.

Meinst Du schon, dass Dir das weiterhilft snoopy?


Das ist eigentlich nichts anderes als das was ich schon geschrieben habe, nur das du mir ein neues wort beigebracht hast oO

Das sehe ich nicht als "konkrete" antwort sondern doch viel eher "Ich hab den text gelesen, verstanden und schreibe es nur mit eigenen worten als zusammen fassung"

Zitat:
Genauso wie es mich nicht interessiert mehr ob ich jemanden mit meinen worten verletze. Ich habe keine angst meine meinung zu äußern, warum auch, ich hab nix zu verlieren.


Um das mal etwas einzuschließen was ich damit meine:
Ich habe "nahezu" jeden tag streit mit jemanden, meistens mit meiner Mutter
(sie spielt World of Warcraft, sie ist ein totaler suchti und kommt mit ihrem leben nicht klar, sie gibt mir und meinen schwestern die schuld das es ihr so schlecht geht, hinter unseren rücken erzählt sie ihrem teil der Familie was für schlechte kinder wir doch sind etc.)
jeder hat ein anderes empfinden was menschen angeht, den einen juckt es nicht, den anderen nervt es permanent, wenn sich die mutter aufführt wie ein 10 jähriges Mädchen. Mich nervt es, schon deswegen weil die Leute so eingebildet sind das sie nur die meinung einer einzigen person brauchen um ihre eigene meinung zu haben. Ihre gesamte Familie vertritt eine meinung, die meiner Mutter.

Es geht mir nicht darum "Meine meinung ist die wahre meinung und alle anderen haben sie zu akzeptieren" es geht mir nur darum das ich ständig im leben verarscht werde von leuten, vorallem von der familie.
Sich anhören zu müssen von der eigenen Mutter "Achte und würdige deine Eltern".

Und... natürlich ist mir klar, das ihr jetzt auch nur meine ansicht lest und nicht die, der anderen, das lässt sich leider nicht ändern, habt dafür verständnis.

#11


P
Musst Du denn zuhause wohnen Snoopy?
Mir scheint, dass dieses Umfeld nicht gerade toll ist.
Wäre es nicht schöner und entspannter, wenn Du eine eigene Wohnung hättest, und erstmal dieses Problem vom Hals hast?

#12


G
Was meinst du mit "Abmahnung": eine Ermahnung oder eine richtige, schrifliche, juristische "Abmahnung", die in die Personalakte kommt?

Wenn es so war, wie du sagst, dann wäre eine Abmahnung absolut ungerechtfertigt und du solltest dann eine schriftliche Gegendarstellung verfassen und darauf bestehen, dass diese ebenfalls in deine Personalakte kommt; darauf hast du einen Anspruch.

Da du offenbar in einer Ausbildung bist, gibt es für dich in der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer eures Ortes einen Auszubildungsbeauftragten o.ä. Diesen würde ich auf jeden Fall über so etwas informieren. Falls du wirklich eine "Abmahnung" erhalten hast.

------

Falls es "nur" eine "Ermahnung" war, brauchst du das nicht besonders ernst zu nehmen. Das ist natürlich von deiner Seite aus kein "Diskutieren", wenn du eine Antwort auf eine Frage gibst.

Aber ich vermute, dass aufgrund deiner Antwort, die dem oder den Gesellen nicht passte, eine etwas lautere "Diskussion" entstand, weil DIE dir dann widersprochen haben - oder? Dafür kannst du ja eigentlich nichts.

Trotzdem: Du bist jetzt um zwei Erfahrungen reicher, die du beachten solltest.
1) Wenn dich jemand nach deiner "ehrlichen Meinung" fragt, will er/sie die häufig trotzdem nicht wissen, sondern möchte seine eigene Meinung bestätigt bekommen. Wenn du diese Person nicht verärgert willst, solltest du dir dann eine diplomatische oder direkt ausweichende Antwort überlegen.
2) Jetzt weißt du, was dein Chef von dir erwartet: dass du arbeitest und möglichst wenig Zeit mit Reden vergeudet wird und dass es keinen Streit geben soll. Es heißt nicht umsonst: "Wer zahlt, schafft an." Im Prinzip solltest du dich soweit möglich daran halten, wenn du deine Stelle behalten willst.

Solange du in der Ausbildung bist (und nicht mehr in der Probezeit), kann der Chef dir daraus kaum einen Strick drehenm wenn du nicht ganz seinen Verhaltensvorstellungen entsprichst, aber nichts Verbotenes tust. Aber wenn du angestellt bist und die Stelle behalten willst, solltest du dich weitestmöglich so verhalten wie der Chef es will.

Der eigentliche Übeltäter war in diesem Fall ja eher der Geselle. Dem würde ich das nächste Mal einfach sagen: "Neenee. Wenn ich dir dann meine Meinung gesagt hab, krieg ich nachher dich UND den Chef auf den Hals. Ich behalte meine Meinungen jetzt für mich." oder so etwas in der Art. Vielleicht so: "Ich würde dir gerne meine Meinung sagen, wenn du in der Lage wärst, sie mit Anstand zu ertragen." Nur läufst du dann möglicherweise Gefahr, dass er dir eine reinhaut, wenn's gerade keiner sieht. Deswegen solltest du klug abwägen, wann du was wem sagst.

Immer einfach jedem seine Meinung ins Gesicht zu sagen überlebt man gesellschaftlich nicht lange, und finanziell auch nicht. Abwägen ist schon ratsam.

#13


V
Zitat von Snoopy:
Eigentlich würde es mich mehr beruhigen wenn es keinem so ergeht wie mir.

Ja, mich auch. Aber - schliess dich mit ein, Snoopy. Das ist der Trick. Du bist nicht anders und gehörst mit zu der Truppe, der es besser gehen soll. Ein anderer würde sich an deiner Stelle, unter den gegebenen Umständen und mit deinen Dispositionen nicht anders verhalten als du. Daran kann man ja sehen, dass es also etwas anderes als Denken und Handeln geben muss, ein konstanter, von der Umwelt völlig unabhängiger Wert.

Zitat von Snoopy:
Ist es sinnvoll den Sinn des lebens kennen zu wollen? Würde es nicht eher ein drang werden diesen sinn zu erfüllen?

Genau, das wäre falsch. Nur liegt der Sinn vielleicht eben darin keinen Sinn zu suchen, denn der Sinn ist schon da, nur sehen wir ihn nicht.
Deshalb bietet sich ja die Lösung an - das Sehen (das Denken), den eigenen Blickwinkel zu ändern.

Zitat von Snoopy:
Die äußeren umstände werden sich nicht ändern, denn ich bin das problem. das problem des problems ist nur, nicht zu wissen was man genau falsch macht, wieso alle leute gleich reagieren auf mich?

Guck dir mal die Threads hier durch, wie viel diese subjektive Sicht mit dir teilen, wie viele möchten, dass Menschen anders auf sie reagieren als es der Fall ist. Warum? Vielleicht liegt es daran, dass man authentisch ist und nicht bereit ist oberflächlichen Smalltalk mitzumachen... das ist doch in Ordnung, wenn man es nicht mag, muss man sich nicht verstellen. Oder vielleicht liegt das Problem darin, dass man nicht authentisch genug ist und versucht sich anzupassen - dafür müsste man aber ein guter Schauspieler sein, sonst geht die Rechnung nicht auf. Oder vielleicht liegt es daran, dass man sich selbst nicht mag - und dadurch auch im Umgang mit den anderen verschlossen ist? Daran kann man arbeiten- eben erstmal an sich selbst. Um die anderen kann man sich dann kümmern, wenn man mit sich selbst klar gekommen ist. Das Problem ist, dass wir diese Reihenfolge nicht einhalten, das erzeugt den Kummer und den Teufelskreis. Man fühlt sich nicht wohl, weil andere sich abwenden - und andere wenden sich ab, weil sie unser Unwohlsein reigistrieren (und ihn ev. auf sich selbst beziehen).

Zitat von Snoopy:
Zitat:
Noch eine Frage: Passt dir meine Antwort?

Es geht nicht darum das mir die antwort passt, es geht mir darum das, wenn man schon antwortet, man sich auch mit dem text auseinander setzt und wirklich versuchen möchte einem zu helfen.

Ich habe deine Bitte verstanden.
Liebe Grüße Vent

#14


M
Hast du schon mal darüber nachgedacht eine eigene Wohnung suchen und zu Hause auszuziehen?

Würde es vieleicht schon mal einige Gründe ausschalten, die dich immer runterziehen und dich aggro machen?

Täte es unter umständen deinem Selbstwertgefühl gut, wenn du dein Leben selber ohne Hilfe geregelt bekommst?

#15


P
Zitat:
Wenn man etwas vorspielt, um zu gefallen, mit sich selber nicht zufrieden ist, merken das Andere sofort. Bewusst vielleicht nicht, aber unterbewusst auf alle Fälle. Sie wissen nicht, was sie von dir halten und wie sie dich einschätzen können.
von Pilongo
Zitat:
Oder vielleicht liegt das Problem darin, dass man nicht authentisch genug ist und versucht sich anzupassen - dafür müsste man aber ein guter Schauspieler sein, sonst geht die Rechnung nicht auf.
und von vent
finde ich auch mal überdenkenswert.
Vielleicht ist bei Dir das größte Problem auch die tägliche Auseinandersetzung mit Deiner Mutter.
Was wolltest Du als erste Priorität sehen?

#16


V
Zitat von Snoopy:
Es geht mir nicht darum "Meine meinung ist die wahre meinung und alle anderen haben sie zu akzeptieren" es geht mir nur darum das ich ständig im leben verarscht werde von leuten, vorallem von der familie.
Sich anhören zu müssen von der eigenen Mutter "Achte und würdige deine Eltern".

Wozu sollen Meinungen gut sein, Snoopy? Lass den Klan hinter dir, suche dir eine WG oder sonst was - dann wird alles gut.
Und bleib wie du bist - das passt!

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Zitat:
Musst Du denn zuhause wohnen Snoopy?
Mir scheint, dass dieses Umfeld nicht gerade toll ist.
Wäre es nicht schöner und entspannter, wenn Du eine eigene Wohnung hättest, und erstmal dieses Problem vom Hals hast?


Bin in einer ausbildung und habe dadurch nicht das geld mir eine eigene wohnung leisten zu können. Förderungen etc. kann ich nicht bekommen da dies schon meine 2te ausbildung ist.

#18


P
Ok, eine WG könntest Dir auch nicht vorstellen, wenn die Miete halbiert wäre?
Hättest da keine Idee?

#19


S
Zitat:
Was meinst du mit "Abmahnung": eine Ermahnung oder eine richtige, schrifliche, juristische "Abmahnung", die in die Personalakte kommt?

Wenn es so war, wie du sagst, dann wäre eine Abmahnung absolut ungerechtfertigt und du solltest dann eine schriftliche Gegendarstellung verfassen und darauf bestehen, dass diese ebenfalls in deine Personalakte kommt; darauf hast du einen Anspruch.

Da du offenbar in einer Ausbildung bist, gibt es für dich in der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer eures Ortes einen Auszubildungsbeauftragten o.ä. Diesen würde ich auf jeden Fall über so etwas informieren. Falls du wirklich eine "Abmahnung" erhalten hast.


"Noch" war es keine schriftliche, worauf ich jedenfalls hingewiesen wurde wenn dies nochmal passiert bekomme ich eine schriftliche.

Zitat:
Falls es "nur" eine "Ermahnung" war, brauchst du das nicht besonders ernst zu nehmen. Das ist natürlich von deiner Seite aus kein "Diskutieren", wenn du eine Antwort auf eine Frage gibst.

Aber ich vermute, dass aufgrund deiner Antwort, die dem oder den Gesellen nicht passte, eine etwas lautere "Diskussion" entstand, weil DIE dir dann widersprochen haben - oder? Dafür kannst du ja eigentlich nichts.


Erzähl das meinem chef ^^ aber gut zu wissen das ich die richtige ansicht dazu habe. denn anderen denen ich es erzählte sagten nur "dann diskutier nicht"

Zitat:
Trotzdem: Du bist jetzt um zwei Erfahrungen reicher, die du beachten solltest.
1) Wenn dich jemand nach deiner "ehrlichen Meinung" fragt, will er/sie die häufig trotzdem nicht wissen, sondern möchte seine eigene Meinung bestätigt bekommen. Wenn du diese Person nicht verärgert willst, solltest du dir dann eine diplomatische oder direkt ausweichende Antwort überlegen.
2) Jetzt weißt du, was dein Chef von dir erwartet: dass du arbeitest und möglichst wenig Zeit mit Reden vergeudet wird und dass es keinen Streit geben soll. Es heißt nicht umsonst: "Wer zahlt, schafft an." Im Prinzip solltest du dich soweit möglich daran halten, wenn du deine Stelle behalten willst.


1. also um es direkt zu sagen einfach "Ja" sagen und gut ist?
2. einem gesellen stehen am tag 1-2 std. mit dem azubi zu wo er eigentlich nur erklärt. Mein chef sagt jedoch "Der azubi soll nicht denken sondern arbeiten" nur durch arbeiten alleine bekommt man nicht das nötige verständnis wieso man das "so und so" macht. Ich würde nicht von mir selbst behaupten das ich als azubi nur herumstehe und löcher in die wand starre.

Zitat:
Solange du in der Ausbildung bist (und nicht mehr in der Probezeit), kann der Chef dir daraus kaum einen Strick drehenm wenn du nicht ganz seinen Verhaltensvorstellungen entsprichst, aber nichts Verbotenes tust. Aber wenn du angestellt bist und die Stelle behalten willst, solltest du dich weitestmöglich so verhalten wie der Chef es will.


Vor 2 jahren fing ich die ausbildung an. Ich habe jedoch nicht vor nach der ausbildung in diesem betrieb weiter zu arbeiten.

Zitat:
Der eigentliche Übeltäter war in diesem Fall ja eher der Geselle. Dem würde ich das nächste Mal einfach sagen: "Neenee. Wenn ich dir dann meine Meinung gesagt hab, krieg ich nachher dich UND den Chef auf den Hals. Ich behalte meine Meinungen jetzt für mich." oder so etwas in der Art. Vielleicht so: "Ich würde dir gerne meine Meinung sagen, wenn du in der Lage wärst, sie mit Anstand zu ertragen." Nur läufst du dann möglicherweise Gefahr, dass er dir eine reinhaut, wenn's gerade keiner sieht. Confused Deswegen solltest du klug abwägen, wann du was wem sagst.


Das letzte mal als mich ein geselle nach meiner meinung fragte, antwortete ich: "Meine meinung interessiert dich doch sowieso nicht"
danach war er angepisst. Wie gesagt, ich sage meine meinung schon.

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Dr. Reinhard Pichler
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