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Hallo,

ich bin neu hier. Habe mich nach langem Überlegen hier angemeldet, weil es mir besonders heute wieder schlecht geht.
Nunja, was soll ich sagen...ich existiere nur noch und lebe nicht und das mit 24. Ich versuche zu resignieren, um irgendwie mit meiner Einsamkeit umgehen zu können, aber sie tut weh. Um den Grund meiner Einsamkeit zu finden und etwas dagegen zu tun, habe ich eine Therapie angefangen, jedoch erst eine Sitzung gehabt. Ich frage mich woran es liegt und gebe nun, nachdem ich sehr lange gegrübelt habe, mir die Schuld. Ich muss irgendwie schwierig sein, oder nervig, unsympathisch... Evtl. hängt meine Situation auch mit meinem Werdegang zusammen. Ich habe ein sehr unkonstantes Leben, habe mich von der Hauptschule bis zur Universität hochgearbeitet, mich dadurch entwickelt und so auch Freunde verloren. Meine Therapeutin hat mir gesagt, ich solle auch zu dem Gedanken stehen, dass meine Einsamkeit auch mit meinem Aussehen zusammenhängen könnte... Man sagt mir öfter ich sehe sehr gut aus und ich weiß selbst, dass ich sexuell stark auf Männer wirke. Bitte haltet mich deswegen nicht für arrogant, denn ich musste schon sehr oft mit solchen Vorwürfen kämpfen. Ich bin wirklich, wirklich verzweifelt und wollte mir meine Sorgen kurz von der Seele reden. Vielleicht, möchte ja jemand seine Erfahrungen mit mir teilen oder mir Tipps geben?!

Liebe Grüße

Pusteblume18

26.12.2012 01:23 • 11.02.2017 #1


5 Antworten ↓


Hallo,

auch ich habe mich gerade hier angemeldet und muss sagen, mir geht es ähnlich wie dir. In dem Punkt ist man also doch nicht alleine... Ob das nun gut oder schlecht ist weis ich nicht... Ich bin nur ein paar Jahre älter als du und kann dich echt gut verstehen. Irgendwie scheint halt alles nicht so leicht zu sein. Mir geht es mal mehr mal weniger schlecht mit der Situation, aber zufriedenstellen tut es mich nicht. Die Resignation versuche ich allerdings zu vermeiden... Dafür sind wir auch noch viel zu Jung... Können uns da bestimmt mal austauschen.

Trotz der Situation noch frohe Weihnachten, auch wenn man alleine eig. auch darauf verzichten kann...

Grüße Dave123

26.12.2012 01:31 • #2



Ich existiere aber lebe nicht

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Hallo Dave123,

es ist irgendwie ein Trost zu wissen, dass man mit seiner Situation nicht alleine ist.
Was tust du denn, wenn dich nicht resignierst? Vielleicht, kann ich mir das ja zu Herzen nehmen und auch anwenden.
Auch dir noch einen schönen letzten Weihnachtsfeiertag.

26.12.2012 01:53 • #3


Heute bin ich mal auf die Idee gekommen im Netz zu schauen und habe mich hier angemeldet. Ansonsten denke ich halt viel nach und versuche mir Positive dinge aufzuzeigen. Es ist halt stark Tagesform abhängig... Du weisst ja bestimmt dass das nicht immer so einfach ist.

Bsp. was mal für ein paar Tage helfen kann, sieh einen Rückschlag nicht als Rückschritt an, versuch dir zu sagen das du nur Anlauf nimmst. Ist zwar etwas Galgenhumor mit dabei, aber manchmal geht es ein paar Tage später ja wieder besser weil etwas schönes passiert ist.

Du kannst auch einfach mal bewusst Menschen anlächeln wenn du in der Stadt bist. Manchmal wirkt ein erwidertes lächeln auch Wunder!

Liebe Grüße Dave123

26.12.2012 02:28 • #4


Hallo Pusteblume. Frohe Weihnachten.

Deine Geschichte kommt wohl vielen hier irgendwo bekannt vor. Viele von uns haben Soziale Probleme, die durch Schule, Beruf und Allgemeine Entwicklung entstanden ist.

Das Wichtigste ist: Du bist nicht alleine.

Es gibt viele Wege, mit der Situation umzugehen. Das du eine Therapie gewählt hast sehe ich als gutes Zeichen, du suchst also aktiv hilfe.

Aber Vorsicht, manchmal machen sogenannte Experten vorschnelle Fehler, weil sie es sich zu einfach machen.

26.12.2012 19:11 • #5


epp15
Hey, ich weis nicht was du hast, aber ich fühle mich wegen der depersonalisation unreal, ich habe auch Depressionen. Alles was passiert oder was ich mache wirkt wie in einem First Person Videospeil

11.02.2017 17:06 • #6




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