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hallo,

ich brauch mal einen rat von irgendjemandem.
ich bin 23 und habe großeangst vor dem alleinsen.
ich habe keine richtigen freunde die mir auch was bedeuten ich habe eine beziehung die mich nicht mehr glücklich machj weil mein freund immer weniger zeit mit mir verbringen will.
früher haben wir uns täglich gesehen er sagt er braucht zeit für sich und ich verschwimme in seinem leben das tut mir so weh ich bin aber auch nicht der typ der um jeden preis mit ihm zusammen sein will. ich hab schon oft angedroht schluss zu machen aber das wirkt nicht am liebsten würde ich es machen aber dann bin ich wirklich ganz allein. jeden tag die ablehnung das ist so schmerzhaft.
ich bin auch wegen depressionen in behandlung bitte helft mir schnell

lg

05.07.2011 20:32 • 11.07.2011 #1


4 Antworten ↓


Eine Beziehung am Leben zu halten, nur um nicht allein zu sein macht auf Dauer genauso wenig glücklich. Gibt es deinem Freund sonst noch Dinge, die dich zweifeln lassen oder ist es nur der Punkt, das er zu wenig Zeit mit dir verbringt aber die Zeit die ihr zusammen habt ist dann schön? In letzterem Fall ist das kein Trennungsgrund, denn dann ist er ja grundsätzlich der richtige für dich.

Wichtig für ein zufriedenes Leben ist nämlich auch, dass man auch die Zeit in der man allein ist genießt. Klar für immer nur allein, das schaffen nur ganz auserwählte. Aber immer mal ein paar Tage sind kein Weltuntergang, das sollte man nutzen um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Vorallem mit 23 kann man da noch einiges entdecken, ergründen und festigen.

Es ist gut, dass du deine Depression gleich in Angriff nimmst, bevor sie chronisch wird. Du wirst lernen, dass die gefühlte Ablehnung von deinem Freund nur auf ihn bezogen ist. Das darf kein Grund werden, dich selbst abzulehnen. Wenn alle Stricke reissen, ist es an der Zeit auf neue Menschen zuzugehen, die dich so akzeptieren wie du bist. Beruht natürlich auf Gegenseitigkeit, man muss auch selbst lernen andere wirklich zu akzeptieren wie sie sind.

Ciao
May

06.07.2011 23:55 • #2



Hilfe

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Hey mayem!

Kannst du mir bitte tips geben wie man das hinbekommt sich mit sich selbst zu beschäftigen? Ich habe das Problem das ich nachmittags immer Panik bekomme und die Wohnung verlassen muss und dann zu meinen Eltern fahre damit ich abgelenkt werde. Diese sagen nun ich muss es hinbekommen zu Haus zu bleiben, aber ich weiss nicht wie. Ich haabe keine hobbies und auch keine Ahnung was mich interessieren würde.

Vielen dank im voraus.

Lg
Funny

07.07.2011 00:24 • #3


@Funny

Mhh, das ist schwer da ohne Hintergrundwissen Tipps zu geben. Das du keine Interessen hast, stimmt ja erstmal mit ziemlicher Sicherheit nicht, sonst würdest du auch mit anderen Menschen keinen Spaß haben können, da machst du ja auch Dinge die euch gemeinsam interessieren. Dein Problem ist wahrscheinlich, dass du in nix davon einen Sinn siehst, wenn du es nur allein machst. Dann musst du erkennen, das vieles durchaus trotzdem Sinn macht, wenn du dich dadurch weiterentwickelst und damit ja auch mehr zu bieten hast für andere. Zum Beispiel gemeinsam joggen oder rad fahren macht sicher Spaß, aber allein ist das genauso sinnvoll, schließlich tust du damit was für deine Gesundheit und die Natur ist immer schön, egal ob noch 2 andere Augen drauf schauen oder nur deine. Dann hast du auch neue Gesprächsthemen, auch wieder sinnvoll. Oder sich kreativ betätigen, kochen, und so weiter. Alles sinnvoll egal ob allein oder mit anderen. Und an diesem Sinn musst du dich erstmal orientieren um Motivation zu finden.

Ich weiss, dass das nicht leicht ist in einer Depression oder starken Abhängigkeitsphase, wenn die Gedanken sehr von anderen Menschen vereinnahmt sind. Deshalb kanns sein, dass das erstmal auch nicht solchen Spaß macht wie man es gerne hätte. Aber das kommt mit der Zeit, den inneren Schweinehund muss man da leider erstmal überwinden, da kann einem keiner bei helfen. Aber du weisst ja, man ist deutlich beziehungsfähiger wenn man nicht völlig abhängig ist. Tu dir den gefallen und arbeite daran, am Anfang ist das nämlich Arbeit.

Und wenn Gefahr läufst in Panik zu verfallen (was ich von dir mal gelesen habe), dann lenke dich sofort mit etwas anderem ab. Mit Panikattacken ist leider nicht zu spaßen und auch wenn ichs ungern als Vorschlag bringe, aber da können Medikamente wirklich mal der Rettungsanker sein. In Ernstfällen hat das Bekannten von mir erst ermöglicht wieder Freude an ihren Interessen zu finden bzw. sie überhaupt wieder als solche zu erkennen.

07.07.2011 00:55 • #4


@ maßen

Danke für deine schnelle Antwort.

Du hast recht das ist harte Arbeit und zur zeit mache ich es so das ich zwei tage in der Woche versuche nicht zu meinen Eltern zu fahren und den Tag anders Rum zu bekommen. Ist nicht so leicht, da ich sofort in ein grübeln verfallen wenn ich allein bin.

Ich bin trotzdem angefangen alleine Spaziergänger zu machen und es macht so langsam auch spass nun werde ich aber jäh daran gehindert, da in der nähe ein sehr gewalttätiger sexualtäter ausgebrochen ist.

11.07.2011 00:01 • #5




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