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Gehe vor Einsamkeit die Wände hoch - was tun?

201618.12




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bei Bonn
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Nastjs hat geschrieben:
anjaf hat geschrieben:


Hmm das ist nicht um die Ecke aber ginge noch oder? Fuer gelegentl Treffen.

Klar ginge das ,woher kommst du denn ?
Hab gerade gesehen aus Bonn ,OK ist nicht um die Ecke ,aber wenn ich wieder auf dem Damm bin ,kein Problem .Wo ein Wille da auch ein Weg.



Ja super. Dann schreiben wir per PN weiter?

Auf das Thema antworten


463
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Dorsten
37
  18.12.2016 22:29  
Klar machen wir ,wünsche dir noch einen schönen restlichen 4 Advent



6309
NRW
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  18.12.2016 22:54  
Hallo Andante,

die Situation, welche Du beschreibst ist nicht einfach.
Allerdings halte ich es für unbedingt notwendig, genauer zu sagen,
was Du eigentlich suchst.


Ich bin einsam - Ist keine gute Werbeaussage. Da will jemand etwas von mir haben. Was bietet sie mir?

ein gegenseitiges Geben und Nehmen gab es nicht
- Was könnte ich bekommen, was will sie von mir?

Hab auch noch keine Annonce gefunden auf die ich Lust gehabt hätte zu antworten.
Auf welche Anzeige würdest Du denn antworten. Was interessiert Dich?

Diese Fragen bleiben!

Wie alt bist Du?
Was sind Deine Haupt-Interessen?
Was bringst Du ein, wenn sich jemand bei Dir meldet?
Wie eng möchtest Du, soll der Kontakt werden?
Was kann man mit Dir teilen?
Wie reagierst Du, wenn es nicht sofort 100 %ig passt?


Viele Grüße

Bernhard





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  19.12.2016 18:37  
Hallo Bernhard

Also eigentlich ist es ganz einfach - ich erwarte von einer Freundin das zu bekommen, was ich selber zu geben bereit bin.
Herzlichkeit/Herzenswärme, immer ein offenes Ohr, jederzeit (!) Hilfe bei psychischen und Alltagsproblemen, Interesse am anderen, zuhören können (ganz wichtig).

Es kann doch nicht sein dass ich ständig helfe und mir hilft niemand. Oder die Telefonate, wurde mal knappe 3 (!) Stunden zugetextet. Bekam kaum ein Wort dazwischen. Als ich mal was erzählen wollte wurde aufgelegt - keine Zeit mehr.
Ich ziehe meist Menschen an mit Minderwertigkeitskomplexen, sie fühlen sich mir - einem Menschen der eher leiseren Töne - meist haushoch überlegen. Weil ich andere nicht verletzen will denke ich mir oft meinen Teil anstatt was zu sagen. Meine Toleranzgrenze in der Hinsicht ist sehr hoch. Sehe zunächst immer das Gute in einem Menschen. Viele "Freundschaften" bei denen sich mein Gegenüber im Grunde null für mich interessierte, habe ich oft jahrzehntelang aufrechterhalten. Solange bis bei mir der Maßkrug voll war.

Ich würde auf eine Annonce antworten bei der man zwischen den Zeilen die Herzenswärme spürt. Habe sie bisher noch nicht gefunden. Die meisten Frauen suchen eine Freundin als Unterhaltungsclown. Zum Feiern, Reisen und was weiß ich. Aber nicht zum gemeinsamen Lachen, Reden oder auch Weinen.
Bin übrigens 50, und nach meiner Erfahrung muß man in unserem Alter die Menschen nehmen wie sie sind. Und oberflächliche Leute die keine anderen Themen haben ausser Geld , Mode und Urlaub, das passt einfach nicht zu mir. Es gibt nichts was mir unwichtiger ist.

Also um es in einem Satz zusammenzufassen: Ich suche die Nadel im Heuhaufen.

Viele liebe Grüße
Andante

Danke1xDanke


6309
NRW
4054
  20.12.2016 01:22  
Hallo Andante,
Zitat:
Also um es in einem Satz zusammenzufassen: Ich suche die Nadel im Heuhaufen.


Gut, dies kannst Du machen. Nur warum machst Du Dir das besonders schwer?
Zitat:
Herzlichkeit/Herzenswärme, immer ein offenes Ohr, jederzeit (!)


"Jederzeit", dürfte sehr schwer werden. Wir sind doch alle nur Menschen.
Zitat:
Es kann doch nicht sein dass ich ständig helfe und mir hilft niemand.


Doch sicher, das gibt es sogar sehr oft. Vermutlich bist Du daran sogar ein bisschen selbst mit Schuld.
Das liegt daran, das zwei Sorten von Menschen gern Hilfe annehmen.
Da ist die eine Sorte, die immer nach Hilfe schreit, egal, wie die Situation aussieht.
Von denen bekommst Du nie etwas zurück. Sie sind ja die angeblich immer benachteiligten. Vermutlich hast Du
schon viele von ihnen kennen gelernt.
Und es gibt die zweite Sorte. Dies sind Menschen, welche bereit und in der Lage sind, Zeit, Gefühle und
Verständnis zu tauschen und die auch zuhören können.
Davon gibt es nicht ganz so viel, aber immer noch genug.

Zitat:
Ich ziehe meist Menschen an mit Minderwertigkeitskomplexen, sie fühlen sich mir - einem Menschen der
eher leiseren Töne - meist haushoch überlegen.


In einem Punkt habe ich immer ähnlich Erfahrungen gemacht. Viele sind so einfach gestrickt, dass sie
"Deine leiseren Töne" als Schwäche und Einladung zum "Ausnutzen" sehen.

Ansonsten kann ich Deine Sichtweise überhaupt nicht teilen. Auch ich ziehe ein halbes Leben solche Menschen an.
Sie gehören fast alle zu der Gruppe 1. Sobald Du das erkennst, versuche von denen etwas einzufordern. Können
oder wollen sie das nicht, beende diese Bekanntschaft. Bestimmt hast Du ein Verhalten an Dir, welches Menschen
dazu einlädt, sich etwas von Dir zu holen.
Vor einem Geschäft steht auch oft Ware. Die darfst Du anfassen, bestaunen und sogar anziehen. Wenn Du
die Ware jedoch mitnehmen willst, musst Du etwas dafür bezahlen.
Du verschenkst ständig etwas und beklagst Dich, das keiner freiwillig bezahlt.
Zitat:
Weil ich andere nicht verletzen will denke ich mir oft meinen Teil anstatt was zu sagen.


Das sagte ich gerade. Die anderen dürfen Dich aber verletzen.
Zitat:
Sehe zunächst immer das Gute in einem Menschen. Viele "Freundschaften" bei denen sich mein Gegenüber
im Grunde null für mich interessierte, habe ich oft jahrzehntelang aufrechterhalten. Solange bis bei mir der
Maßkrug voll war.


Dann bist Du schon immer ein großes Stück an den Misserfolgen beteiligt. Sollen Deine neuen Bekannten zukünftig
unter Deinen früher gemachten Fehlern leiden?
Zitat:
Ich würde auf eine Annonce antworten bei der man zwischen den Zeilen die Herzenswärme spürt.

Dann mach das. Du weißt hoffentlich, wie schwer das in ein paar Zeilen hinein zu bekommen ist.
Zitat:
Bin übrigens 50, und nach meiner Erfahrung muß man in unserem Alter die Menschen nehmen wie sie sind.


Gilt das nicht für jedes Alter?

Du könntest Dich hier im Forum engagieren. Frauen mit der Einstellung, die Du hier beschreibst könnten sicher
gute und erfahrene Gesprächspartner sein.
Du kannst zu Themen schreiben, oder auch interessante Themen selbst einstellen.

Viele Grüße

Bernhard

Danke1xDanke


  20.12.2016 01:57  
trustnone hat geschrieben:
;) geht mir genauso. Sitze seit heut morgen um 8 auf dem Sofa und gucke Löcher in die Luft. Um genau zu sein habe ich seit Freitag Abend als Feierabend war keinen Menschen mehr gesehen.
Wüsste auch nicht wie sich das ändern soll.
Habe keine Freunde ...
war auch noch nicht auf dem Weihnachtsmarkt ...
Alleine weggehen kommt nicht in frage ...


So interessant können die Luftlöcher aber nicht sein oder?
Das solltest du ganz schnell ändern.
Einsamkeit ist schon schlimm genug aber wenn dann noch massive Langeweile hinzukommt,dann wirds richtig unangenehm.
Eine wirkliche Lösung dafür habe Ich auch nicht.

Hast du ein Auto?

Wenn Ich mal wieder richtig mies drauf bin,mir die Einsamkeit die Kehle zuschnürt,die Wände immer näher kommen,ich mich am liebsten aus dem Fenster stürzen würde,dann steige ich in mein Automobil und brettere einfach drauf los.

Ohne Ziel,ohne Plan Ich fahre einfach weiter und weiter,klingt zwar banal aber mir hilfts.

Danke1xDanke


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  20.12.2016 17:10  
the cult hat geschrieben:
trustnone hat geschrieben:
;) geht mir genauso. Sitze seit heut morgen um 8 auf dem Sofa und gucke Löcher in die Luft. Um genau zu sein habe ich seit Freitag Abend als Feierabend war keinen Menschen mehr gesehen.
Wüsste auch nicht wie sich das ändern soll.
Habe keine Freunde ...
war auch noch nicht auf dem Weihnachtsmarkt ...
Alleine weggehen kommt nicht in frage ...


So interessant können die Luftlöcher aber nicht sein oder?
Das solltest du ganz schnell ändern.
Einsamkeit ist schon schlimm genug aber wenn dann noch massive Langeweile hinzukommt,dann wirds richtig unangenehm.
Eine wirkliche Lösung dafür habe Ich auch nicht.

Hast du ein Auto?

Wenn Ich mal wieder richtig mies drauf bin,mir die Einsamkeit die Kehle zuschnürt,die Wände immer näher kommen,ich mich am liebsten aus dem Fenster stürzen würde,dann steige ich in mein Automobil und brettere einfach drauf los.

Ohne Ziel,ohne Plan Ich fahre einfach weiter und weiter,klingt zwar banal aber mir hilfts.


Ja manchmal mach ich das auch ... manchmal sitze ich danach auch noch ewig im Auto und heule vor mich hin.

Ich würde viel lieber neue Soziale Kontakte knüpfen Bzw überhaupt mal Kontakte Knüpfen aber weiß nicht so recht wie. Sport Verein usw fällt alles flach da müsste ich mich zwingen. Einfach so 2-3 Kumpels zum zocken und quatschten und um am Wochenende mal wegzugehen wäre toll.



  21.12.2016 15:41  
trustnone hat geschrieben:
the cult hat geschrieben:

So interessant können die Luftlöcher aber nicht sein oder?
Das solltest du ganz schnell ändern.
Einsamkeit ist schon schlimm genug aber wenn dann noch massive Langeweile hinzukommt,dann wirds richtig unangenehm.
Eine wirkliche Lösung dafür habe Ich auch nicht.

Hast du ein Auto?

Wenn Ich mal wieder richtig mies drauf bin,mir die Einsamkeit die Kehle zuschnürt,die Wände immer näher kommen,ich mich am liebsten aus dem Fenster stürzen würde,dann steige ich in mein Automobil und brettere einfach drauf los.

Ohne Ziel,ohne Plan Ich fahre einfach weiter und weiter,klingt zwar banal aber mir hilfts.


Ja manchmal mach ich das auch ... manchmal sitze ich danach auch noch ewig im Auto und heule vor mich hin.

Ich würde viel lieber neue Soziale Kontakte knüpfen Bzw überhaupt mal Kontakte Knüpfen aber weiß nicht so recht wie. Sport Verein usw fällt alles flach da müsste ich mich zwingen. Einfach so 2-3 Kumpels zum zocken und quatschten und um am Wochenende mal wegzugehen wäre toll.


Ja das wäre natürlich schon toll,ein paar Leute für diverse Unternehmungen zu habe.

Sportvereine meide ich auch.

Vielleicht muss man sich ab und zu auch zwingen, wenn man seine Situation verändern will.

Ich versuche gerade rauszukommen aus der Bequemlichkeit,und will versuchen aktiver zu werden. :?

Aber naja,wie erfolgversprechend kann das schon sein.?

Eigentlich ist die ganze Situation zum :uebel:



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  21.12.2016 17:24  
andante66 hat geschrieben:
Hallo Bernhard

Also eigentlich ist es ganz einfach - ich erwarte von einer Freundin das zu bekommen, was ich selber zu geben bereit bin.
Herzlichkeit/Herzenswärme, immer ein offenes Ohr, jederzeit (!) Hilfe bei psychischen und Alltagsproblemen, Interesse am anderen, zuhören können (ganz wichtig).



Ich wollte mich nun auch mal zu Wort melden. Ich bin in einer ähnlichen Situation, ich fühle mich sehr einsam, obwohl ich in einer Partnerschaft lebe. Ich kann andererseits ganz gut allein sein (wenn mein Partner zum Beispiel auf Geschäftsreise ist), ich leide nicht unter Langeweile, ich habe zu viele Interessen.

Ich würde mir manchmal etwas Unterhaltung wünschen, einfach ein bisschen quatschen, einen fröhlichen Austausch mit anderen Frauen, also schon eher ohne Verpflichtungen. Hier genau liegt nämlich der Hase im Pfeffer. @andante, du suchst eine Freundin, die - jederzeit - ein offenes Ohr hat. Eine Freundin, die Hilfe bei psychischen und Alltagsproblemen gibt, Interesse an dir zeigt und - besonders wichtig - zuhören kann. Sorry @andante, dein Anspruch ist sehr hoch, m.E. zu hoch, wenn auch durchaus verständlich und nachvollziehbar.

Eine funktionierende Freundschaft braucht eine gemeinsame Basis, gemeinsame Interessen oder Hobbys, die man pflegt oder über die man sich austauscht. Aus Gemeinsamkeiten kann sich eine Freundschaft entstehen und sich entwickeln, wenn die Chemie stimmt (ja, die muss auch stimmen, man muss sich "riechen" können).

Gut. Wenn man über ein Forum in Kontakt miteinander tritt und den gleichen Leidensdruck hat, dann hat man natürlich gewissermaßen eine Gemeinsamkeit. Dann ist aber auch jeder stark mit seinem Leidensdruck belastet. In aller Regel viel zu sehr belastet, um auch noch die Last des anderen mittragen zu können.

Dein Wunsch nach dem jederzeit offenen Ohr, die Hilfestellung bei psychischen und anderen Problemen ist, wie oben angeführt, durchaus nachvollziehbar. Eine Person, die selbst den gleichen Leidensdruck hat, hat aber i.d.R. schon mehr als genug an der eigenen Last zu tragen, sie kann sich deine Probleme nicht zusätzlich anhören, sie hat keine Kraft dafür.

Nehmen wir nun eine Person, die keine deinem Leidensdruck ähnliche Probleme hat. Bitte nicht missverstehen: aber warum sollte sie sich mir dir anfreunden, jederzeit ein offenes Ohr für dich haben und versuchen, dich bei deinen Problemen - spez. psychischen Problemen - zu unterstützen? Was hätte sie davon? Warum sollte sich jemand in seiner Freizeit die Probleme anderer Menschen anhören? Wie sollte ein ganz normaler Mensch Unterstützung bei psychischen Problemen geben, so ganz ohne passende Ausbildung?

Ich gehe davon aus, dass Menschen, die im Arbeitsprozess stehen mit all den Problemen, die heute die Arbeitswelt beinhaltet, abends und am Wochenende Abstand brauchen. Sie müssen abschalten können, zur Ruhe kommen können, sich mit Dingen beschäftigten können, die der Seele gut tun.

Für eine gewisse Zeit kann man sich Probleme anderer anhören, versuchen mit einem Rat zu helfen. Diese Zeit kann aber nur begrenzt sein und darf auch ein bestimmtes Zeitfenster nicht überschreiten. Man kann nicht jederzeit ein offenes Ohr haben, denn dabei bleibt man selbst auf der Strecke und muss zum Selbstschutz irgendwann den Stecker ziehen, Grenzen setzen.

Ich habe schon lange keine "beste" Freundin mehr. Ich habe den Anspruch, selbst über meine Freizeit zu verfügen und erst Recht über meine Arbeitszeit. Ja, auch das gab es: die Freundin, die mich ständig am Arbeitsplatz anrief und ihre Probleme ablud. Sie verschwendete keine Zeit auf den Gedanken, dass ich am Arbeitsplatz ja vielleicht meine Arbeit zu tun haben könnte...

@andante, ich hoffe, ich konnte verständlich machen, was ich meine und du fasst meinen Beitrag einfach als eine Anregung zum Nachdenken auf, denn genau so ist er gemeint.

lg Mond

Danke2xDanke


61
4
Schleswig Holstein
23
  21.12.2016 19:11  
Ist zufällig jemand aus Schleswig Holstein hier? Ist ja schade, daß wir alle soweit auseinanderwohnen und jeder hockt da zuhause für sich allein. Ich bin auch überhaupt nicht mobil wegen meiner Ängste.


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