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Hallo Leute!

Nun folgt also mein erstes Thema hier im Forum.

Schon seit einigen Jahren fühle ich mich "irgendwie" einsam. Ich schaffe es irgendwie nie, mich vollständig in eine Gruppe zu integrieren. Es gibt Phasen, wo ich mich schon noch zugehörig fühle, aber nach einer Weile denke ich dann wieder, ich bin "Außenseiter" in der Gruppe.

An der Uni ist es ganz schlimm. Da fühle ich mich total schlecht, habe fast keinen Kontakt zu irgendwem und sitze die Zeit dort einfach nur ab. Im privaten Bereich treffe ich mich schon ab und zu mit irgendwelchen Leuten. Zum einen "alte Bekannte", die ich von der Schule noch kenne. Aber irgendwie ist das zwar vertrauter, aber doch irgendwie ein wenig oberflächlich, z.B. würde ich denen NIE erzählen, dass ich Angst- und Panikattacken habe oder dass es mir sonst mies geht. Ich habe noch einen jüngeren Bruder. Wenn er was mit seinen Freunden macht, bin ich auch häufiger dabei. Aber es sind ja eben "seine Freunde" und irgendwie nicht meine Freunde! Dann gibts da noch meine Familie (Vater + Mutter und Bruder). Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie so eine 3er-Familie bilden und ich irgendwie außen vor bin! Ich kann nicht genau beschreiben, warum ich das so empfinde, aber dennoch werden diese Empfindungen mit der Zeit immer stärker!!

Das sind so erstmal ein paar Sachen, die mir einfallen! Irgendwie steige ich da nicht hinter, warum ich mich total einsam fühle, obwohl ich mich ja eigentlich nicht so fühlen müsste. Denn ich mache ja auch mal was mit anderen Leuten, ab und zu ist das schon ganz gut, aber es gibt auch Tage, wo ich mich total außen vor fühle in einer Gruppe. Irgendwie kann ich mich nie so wirklich dauerhaft in eine Gruppe integrieren, sondern mich suchen oft Unwohlsein und starke Einsamkeits-Gefühle auf.

Ich habe den Eindruck, dass es immer schlimmer wird!! Die Hoffnung schwindet immer mehr, dass es je mal Leute geben wird, bei denen ich mich nicht einsam fühle. Ich bin jetzt 25 und irgendwie hab ich echt Schiss, weil die Einsamkeits-Gefühle immer stärker werden!!

Das wars erstmal von mir, vielleicht fällt einem von euch da ja noch ein wenig zu sein!

29.04.2008 00:29 • 23.05.2008 #1


3 Antworten ↓


Hallo Falco,

mir fällt nicht wirklich was dazu ein, nur dass ich eine zeitlang ähnlich gefühlt habe...

War auch so um die Anfang 20...Auch heute kommen solche Phasen noch vor...Ich war eigentlich immer ein Mitläufer...Habe mich oftmals gefragt "was soll ich da ?"

Ich bin eigentlich eher ein Einzelgänger...Aber es wurde besser, als ich es nicht ständig hinterfragt habe...sondern einfach so angenommen habe..Ich glaube es gibt Menschen die machen sie viel Gedanken und manche weniger...jemand der sich viel GEdanken über etwas macht, der ist vielleicht deswegen einsamer, weil er nicht unbedingt jemanden hat, mit dem er darüber sprechen kann. Mir hat da das I-Net weitergeholfen...

In meinem ursprünglichen Bekanntenkreis ist auch kaum jemand mit dem ich über Angstzustände und Panikattaken sprechen kann..

Ich weiß, das wird dir jetzt nicht viel weiterhelfen, aber das ist so meine Sicht der Dinge.

lg
nicita

29.04.2008 17:43 • #2



Fühle mich nirgendwo zugehörig

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Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll.

Zum Beispiel dachte ich bis vor kurzem, dass ich eine "nette Truppe" an der Uni gefunden habe. Aber von jetzt auf gleich fühlte ich mich dann wieder unwohl und ich dachte "Irgendwie sind das wohl doch nicht die ´richtigen Leute´ für dich". Die 3-4 Wochen davor fühlte ich mich schon relativ wohl in dieser Gruppe. Leider hält das irgendwie nicht dauerhaft an.

Das mit dem Einzelgänger habe ich mir auch schon mal gedacht. Der will ich aber im Prinzip nicht sein, aber verhalte mich leider manchmal so, weil ich mich nirgendwo fallen lassen kann! So habe ich nur einige lose Kontakte, aber feste Freunde irgendwie nicht.

11.05.2008 01:17 • #3


Heey!
Mir gehts genauso, aber ich hab jetzt heraus gefunden woran es liegt und spreche mit einem Vertrauenslehrer darüber der mir weiter hilft!
Bei mir ist das Problem, dass ich zu viel nachdenke was andere über mich denke und so verkrampft bin udn es allen recht machen will und das merken die und das macht einen nicht grad interessanter! Vieles entsteht auch im Kopf so denkt man nicht an die Menschen die einen mögen sondern die die einen möglicherweise ausschließen könnten, positiveres denken könnte hier schon helfen, in der Art "sollen die doch froh sein wenn sie etwas mit mir machen können" hört sich eingebildet an führt bei so einer Angst aber bestimmt nicht zum eingebildet werden!
Vielleicht treffen einige Punkte ja auch bei dir zu!
Ich hoffe du kommst aus der Einsamkeit heraus!
Lg Ines

23.05.2008 22:26 • #4




Dr. Reinhard Pichler