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Hey erstmal zu meiner Person.. ich bin 17 Jahre alt ,weiblich ,und gehe noch zu Schule. Wenn ich nach hause komme ,sitze ich fast den ganzen tag nur vorm pc und vergeude meine zeit im internet.meistens fühl ich mich abends einfach nur unerfüllt und frustriert, ich habe ständig das gefühl meine jugend zu verpassen..
ich selber bin eher ein ruhiger mensch.ich mag es nicht aufzufallen oder im mittelpunkt zu stehen.wenn ich unter vielen leuten bin ,rede ich meistens fast garnichts und fühle mich oft abgeschoben.ich stelle mich eher nach hinten und latsche hinterher.ich hab das problem mich ständig schlechter als andere zu fühlen , ich denke ich bin nicht schön und interessant genug um es wert zu sein freunde zu haben. also ich hatte eigentlich schon immer irgendwen mit dem ich manchmal was unternommen habe.aber ich hatte noch nie eine beste freundin in meinem leben.und das macht mich traurig ,weil fast alle in meinem alter schon ihren festen freundeskreis haben.
in der realschule hatte ich eine freundin ,aber ich war eigentlich nur in der schule mit ihr.privat haben wir selten was gemacht ,was zum großen teil auch an mir liegt ,weil ich sobald eine freundschaft enger wird abstand halte.keine ahnung warum genau das so ist.. wahrscheinlich weil ich angst vor konflikten und streit habe..
jedenfalls bin ich etwas verzweifelt weil es mir echt schwer fällt neue freundschaften zu knüpfen.ich weiß nicht was ich tun soll..
ich bin eigentlich kein unsozialer mensch oder so ,bin ganz nett würd ich sagen..
naja kurz gesagt : ich hab mit 17 noch immer keine richtigen freundschaften und würde gerne neue kontakte knüpfen. und mit jemanden chatten der vielleicht das gleiche problem hat wie ich oder ein paar gute ratschläge
danke

01.10.2014 17:39 • 18.04.2016 #1


12 Antworten ↓


Hi sugargirl,
ich kann gut nachvollzehen, wies dir geht. als ich in der Schule war gings mir ähnlich. du bist erst 17. da wird sich noch viel in deinem Leben verändern! glaub mir. ich bin mit 17 nicht besser dagestanden als du.
Und ich kann sagen, dass ich ein paar sehr gute und verlässliche Freunde habe. meine enge Freunde habe ich seit 7/8 Jahren. Es wird immer wieder Phasen in deinem Lben geben, in denen du dich einsam fühlst. bei mir ist es grade so, dass meine Freunde entweder sehr weit weg sind, oder gerade selbst viel durchmachen und extrem wenig Zeit haben. Deswegen fühle ich mich gerade auch einsam. habe leider in den letzten jahren Leute kennengelernt, die mir nicht gutgetan haben und mich sehr enttäuscht haben. deswegen geht es mir gerade wieder wie damals. aber ich weiß jetzt, dass es nicht an mir liegt. und dass ich Menschen habe, denen ich etwas bedeute. Das alleine schützt auch nicht vor einsamkeit. Lerne dich selber so zu schätzen wie du bist. das sit das allerwichtigste Der Rest kommt von allein!

01.10.2014 20:06 • #2



Fühle mich schlechter als andere ,suche neue freunde

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Ani1703
Hey,
ich bin 19 Jahre alt und habe auch eine wenig Erfahrung davon,was du erzählst.
Ich hatte zwar in meiner Schulzeit immer eine kleine Clique von 3-4 Leuten,ich war aber auch eine Person,die immer eher zurückhaltend und zu still war,weil ich es gehasst habe im Mittelpunkt zu stehen.
Ich fühlte mich manchmal genauso wie du,denn meine Klasse war wirklich schlimm.Jeder hat jeden runter gemacht oder verpetzt und wer nicht kontern konnte,hatte quasi Pech gehabt. Bei mir wurde das aber mit 17-18 besser,als ich in die Oberstufe kam,weil neue Leute dazu kamen,die man auch nicht kannte und keinerleri Vorurteile gegen jemanden hatten.

Nach meiner Schulzeit war ich dann ein Jahr in England und das hat mir extrem geholfen,ich war nur unter Leuten,die ich nicht kannte und musste somit Kontakte knüpfen.Mir viel sofort auf,dass das die richtige Entscheidung war.Ich bin weg von Zuhause und war auf mich alleine gestellt und nicht mehr in meinem kleinen Reich Zuhause. In England war ich am Wochenende oft unterwegs und habe viele neue Leute kennengelernt, daraus hatte ich gelernt,dass man einfach mal seinen Schweinehund überwinden muss und sich sagt,so ich ziehe das jetzt durch und versuche mich selbstbewusst zu geben und Interesse an den Leuten zu zeigen,die man sieht und es geht einem danach wirklich besser.

Ich glaube auch wenn es dir schwer fällt,solltest du mal einfach versuchen unter Leute zu gehen. Du sagst du hast Angst deine Jugend zu verpassen,wenn du Zuhause rum sitzt.
Also geh noch mal raus,ein bisschen feiern zum Beispiel. Das gehört doch dazu jung zu sein. Frag doch einfach mal jemanden in deiner Schule,ob er Lust hat mit dir Abends wegzugehen.Frag sie,ob ihr euch abends zusammen fertig machen wollt.Beratet euch und zieht euch was hübsches an und schminke dich zusammen mit ihr bevor ihr los geht.Das macht Spaß und Vorfreude auf den Abend.
Denn auf Partys sind so viele andere Leute und viele kennen sich unter einander,stellen sich gegenseitig vor,so dass es gleich einfacher ist andere kennen zulernen.Die Stimmung ist meistens entspannend und bekanntlich jeder junge Mensch freut sich neue Leute kennen zulernen.

Viel Glück!

01.10.2014 20:19 • #3


Schon mal danke an die Antworten. Also das mit dem Auslandsjahr ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Ich glaube es würde meinem Selbstbewusstsein nicht gerade schaden auf mich allein gestellt zu sein. Ich denke ich werde das auch noch machen.
Mein großes Problem sind nicht die anderen sondern ich selber.Ich hab ständig das Gefühl ich störe nur oder schließe mich innerlich selbst aus ,weil ich denke das meine Meinung sowieso nicht zählt.. Hat zufällig jemand ein Tipp wie ich mein Denken ändern kann?

01.10.2014 21:00 • #4


ich würd sagen bei mir war oder ist es ähnlich. ich bin 25 und hab einen job wo ich halbwegs mit leuten zurechtkomme (mich nervt manches, aber ich versuchs mir nicht anmerken zu lassen) aber habe eine passivere grundhaltung was so mitmenschliches zeug angeht. freunde hatte ich in der schulzeit keine. in der grunschule ganz früh mal aber das versandete. ich wurd gemobbt und war heftigst außenseiter, meine klasse hat mich zum ende hin akzeptiert und einige von denen nahmen mich vor "klassenfremden" schülern auch sogar mal in schutz, aber da wars schon zu spät und in mir zu sehr ein misstrauischer grundton anderen gegenüber geweckt, die schulzeit lief aus und jeder ging seine eigenen wege. wenn ich nicht grad arbeite oder mich um meinen haushalt kümmere sitze ich auch nur vorm pc. ich wüsste aber auch nicht was ich draußen groß machen sollte und fühl mich in der öffentlichkeit eh ziemlich unwohl. ich versuch menschen im allgemeinen auch aus dem weg zu gehen um konflikte zu vermeiden, will mich nirgendwo anketten lassen oder selbst eine klette sein, die man ungerne herumschleppt. tieferes vertrauen konnte ich nie zu irgendwem aufbauen. manchmal glaube ich menschen zu sehen, die eine sehr positive grundeinstellung zum leben haben und denen tatsächlich egal wäre, wie man aussieht und was man so tut, aber da mache ich mir dann sorgen dass ich diese leute nur runterziehen würde. ich kann denke ich aus mir etwas rauskommen wenn man mir zeit gibt aber für sowas muss man erst mal geduld aufbringen. ich hab mittlerweile auch recht wenig lust mich ständig auf andere einpolen zu müssen. irgendwie alles sehr mühselig und erschöpfend. wenn ich vorm pc sitze weiß ich wenigstens woran ich bin und was mich erwartet. besondere zukunftspläne hab ich nicht (mehr), manchmal bin ich einfach nur froh die arbeit zu schaffen und mich zuhause ins bett werfen zu können.

was deine meinung angeht du würdest nur stören: ich würds versuchen pragmatisch zu sehen. wenn du es nicht probierst wirst du vlt. alleine bleiben. ich glaub nicht dass man da ne große wahl hat. man muss anderen menschen wohl einfach einen kleinen vertrauensvorschuss geben. musst du wissen ob du das risiko eingehst. ohne einem gewissen risiko gehts vermutlich nicht. und beobachte mal andere leute. jeder nervt oft andere in gewisser weise. viele schlucken es nur runter/finden sich damit ab. jeder kocht nur mit heißem wasser und sagt oder tut dinge die anderen wenig gefallen. menschen die völlig "reibungslos" an anderen vorbeileben gibts nicht. wer lust hat kann sich an vielerlei aufziehen und wegen allem möglichen aufregen.

09.10.2014 23:26 • #5


Huhu,
ich dachte mir, da ich viele eurer beiden Erfahrungen kenne, schildere ich euch auchmal meine Umgangsweise damit, vielleicht hilft es ja jemandem.
Zitat von Arbiter:
ich würd sagen bei mir war oder ist es ähnlich. ich bin 25 und hab einen job wo ich halbwegs mit leuten zurechtkomme (mich nervt manches, aber ich versuchs mir nicht anmerken zu lassen) aber habe eine passivere grundhaltung was so mitmenschliches zeug angeht.
Diese passivere Grundhaltung kenne ich, Bei mir ist es meistens so, dass sich das nicht zwingend im mitmenschlichen, aber im zwischenmenschlichen abspielt.
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich dessen bewusst ist, und sich dabei das zu verstehen Mühe gibt, dann kann man daraus lernen. Ich denke sogar, dass diese passive Grundhaltung erstmal gut ist! Aber - und as ist wichtig - man sollte versuchen über deren Grenzen zu gehen. Mir hilft es, mit Menschen einfach auf Basis dieser Grundhaltung Zeit zu verbringen, und ab und an einfach mal aus dieser Grundhaltung rauszugehen. Einfach mal aktiv werden.



Zitat von Arbiter:
freunde hatte ich in der schulzeit keine. in der grunschule ganz früh mal aber das versandete. ich wurd gemobbt und war heftigst außenseiter, meine klasse hat mich zum ende hin akzeptiert und einige von denen nahmen mich vor "klassenfremden" schülern auch sogar mal in schutz, aber da wars schon zu spät und in mir zu sehr ein misstrauischer grundton anderen gegenüber geweckt, die schulzeit lief aus und jeder ging seine eigenen wege.
das ist der normale Lauf der Dinge habe ich das Gefühl. Aus 20 Freunden aus der Schulzeit bleibt vielleicht einer wirklich übrig. Das sind aber meiner Erfahrung nach immer nur die, zu denen die Verbindung auf mehr als nur Schule beruhte. Dazu gehören (z.b) auch andere Interessen (...)

Zitat von Arbiter:
wenn ich nicht grad arbeite oder mich um meinen haushalt kümmere sitze ich auch nur vorm pc. ich wüsste aber auch nicht was ich draußen groß machen sollte und fühl mich in der öffentlichkeit eh ziemlich unwohl. ich versuch menschen im allgemeinen auch aus dem weg zu gehen um konflikte zu vermeiden, will mich nirgendwo anketten lassen oder selbst eine klette sein, die man ungerne herumschleppt.

Etwas, was mir immer hilft, ist an den Sachen zu arbeiten, die mir gefallen. Was ich damit meine ist: ich gehe z.B gerne einkaufen. Komisch für einen Mann ja, aber was solls, so bin ich halt. Ich geh auch nicht gerne raus. Aber, um bei dem Beispiel zu bleiben, ich geh z.b so oft die Woche es zulässt raus zum einkaufen. Nicht dass es mir bisher was gebracht hätte, aber es macht Spaß.
Zitat von Arbiter:
tieferes vertrauen konnte ich nie zu irgendwem aufbauen. manchmal glaube ich menschen zu sehen, die eine sehr positive grundeinstellung zum leben haben und denen tatsächlich egal wäre, wie man aussieht und was man so tut, aber da mache ich mir dann sorgen dass ich diese leute nur runterziehen würde.

Zumindest was das aussehen angeht: die gibt es - einer bin ich. Sicher bin ich da nicht vorurteilsfrei, so naiv bin ich nicht, aber mir ist es erstmal absolut egal, wie jemand aussieht. Freunde findet man in allem.


Zitat von Arbiter:
was deine meinung angeht du würdest nur stören: ich würds versuchen pragmatisch zu sehen. wenn du es nicht probierst wirst du vlt. alleine bleiben. ich glaub nicht dass man da ne große wahl hat. man muss anderen menschen wohl einfach einen kleinen vertrauensvorschuss geben. musst du wissen ob du das risiko eingehst. ohne einem gewissen risiko gehts vermutlich nicht. und beobachte mal andere leute. jeder nervt oft andere in gewisser weise. viele schlucken es nur runter/finden sich damit ab. jeder kocht nur mit heißem wasser und sagt oder tut dinge die anderen wenig gefallen. menschen die völlig "reibungslos" an anderen vorbeileben gibts nicht. wer lust hat kann sich an vielerlei aufziehen und wegen allem möglichen aufregen.
Dem kann ich nur zustimmen.
Was für mich jetzt in letzter Zeit enorm wichtig geworden ist, ist der Umstand mal einfach ich selbst sein zu können. Ich mache die Dinge, die mir Spaß machen, die ich will, ich verhalte mich wie ich will und mache was ich will. Ich verstelle mich nicht für andere - warum auch?
Ich hab in einer Signatur etwas gelesen, was das sehr gut wiedergibt. Man erntet was man sät (wie auch immer man das schreibt). menschen können leider nicht hellsehen. Was macht jemand, der beispielsweise nach einem guten Programmierer als Freund sucht? er geht in ein Forum, einen Blog (...) wo sich programmierer rumtreiben und sucht da Kontakte.
In kurzform: man muss man selbst sein. Das hat oberste Priorität. Wer das nicht schätzt, den sollte man meiner Meinung nach sowieso links liegen lassen

Liebe Grüße

10.10.2014 16:18 • #6


mathilda03
ich suche leute aus meiner nähe die auch betroffen sind?dortmund iserlohn?usw

10.10.2014 18:20 • #7


hallo sugargirl!

vorab, ein jahr im ausland ist eine gute idee! hab ich auch gemacht.
bin 23 m. mir ging es zu schulzeiten sehr ähnlich! dachte oft dass ich nur das fünfte rad am wagen bin. hatte lange keine freunde und zu denen die ich schließlich hatte brach der kontakt nach schulende fast komplett ab.
heute zweifle ich noch manchmal meinen eigenen wert an, aber ich denke es gehört einwenig zum leben dazu. trotz allem hab ich heute sehr gute freunde! ich hab zwar keine patentlösung aber vielleicht ein paar erfahrungen gefunden.

du hast unter anderem nach jemandem zum chatten gesucht... wenn du möchtest können wir uns sehr gerne austauschen!

12.10.2014 12:03 • #8


Morgenröte
hallo sugargirl,
mir geht es ähnlich wie dir ich bin 18 und hab außerhalb der schule keine sozialen kontakte also freuned. in der schule hab ich "freunde" mit denen ich die pause verbringe. aber am nachmittag sitzte ich im zimmer und lese. ich hab einfach nicht den mut freundschaften zu knüpfen. das liegt warscheinlich an meinen schlechten erfahrungen. Meine "Freundin" von der grundschule bis realschule hat mir mit den worten die freundschaft gekündigt.: du weißt ja wenn man ein Spielzeug lange hat wird es langsam langweilig und man wirftes dann auf dem Müll." meine letzte "freundin" war so krankhaft eifersüchtig das ich die ganze zeit nur ein schlechtes gewissen hatte und schlaflose nächte und das alles völlig grundlos.
aber genug von mir ich wollte dir nur zeigen das manche ängste aus früheren Erfahrungen resultieren können.
das mit dem auslands jahr find ich suppi vieleicht auch nur um zu gucken ob die menschen in einem andern land anders auf einen reagieren wie zuhause.

Also abschließend ist zusagen das du es sehr wert bist eine freundin oder freunde zuhaben. Leider besitzen nur wenige Menschen die fähigkeit die seele eines Anderen zusehn und sich nicht von dem äußeren täusschen zulassen. also wenn du lust hast hast du hier eine gleichgesinnte getroffen mit der du chatten kannst
Mit lieben grüßen Morgenröte

14.10.2014 09:23 • #9


17.04.2016 16:59 • #10


boomerine
Hallo Fly,
es ist schön, das du den Weg zu uns gefunden hast.
Ja das mit dem allein sein, das fühlen wir alle mal,
oder auch täglich.
Stell dich doch mal vor, was machst du so ?
lg boomerine

17.04.2016 17:30 • #11


anjaf
Zitat von Fly+++:
Hallo, was will ich schreiben? Bin neu hier und suche auf diesem Weg Freunde, mit denen ich mich gut unterhalten kann. Ich habe zwar Familie aber dennoch bin ich oft einsam und habe keine Bekannten mit denen ich mal telefonieren oder mich treffen kann.
Würde mich sehr freuen wenn mir jemand schreibt


Hallo Fly+++, wenn du magst kannst du mir schreiben. Wo kommst du her? Ich aus der Naehe von Bonn.

Lg Anja

17.04.2016 17:46 • #12


Vergissmeinicht
Hallo Fly,

begrüße Dich ganz lieb bei uns.

Nun bist Du bereits 49 Jahre jung und hast sonst niemanden?! Umso schöner, das Du den Weg zu uns gefunden hast und teile Dich halt so mit, wie Du es magst.

Wünsche Dir einen hilfreichen Austausch.

18.04.2016 08:36 • #13



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