Pfeil rechts

B
Dann ist es ja gut.

PS Noch ein Tipp:

Selber Inserate schalten, eventuell auch online.
Das ist sogar meistens kostenlos und erreicht die geeigneten Vermieter.

Viel Glück, Der Beobachter

28.09.2010 08:00 • #341


S
Nachdem ich einen Verkehrsunfall hatte und das Auto ein Totalschaden ist, kommt eine eigene Bude finanziell in nächster ZEit leider nicht in Betracht.

28.09.2010 11:29 • #342


A


Einsamkeit, Angst, Soziale Phobie / kein Selbstvertrauen

x 3


B
Ohhh . . .

28.09.2010 11:54 • #343


S
sowas finde ich jetzt nicht lustig.

29.09.2010 20:49 • #344


S
Selber schuld?

Antonio, lass es wie einen Unfall aussehen...

29.09.2010 23:20 • #345


P
Wieso steckst du jetzt in der finanziellen Misere? Die Versicherung sorgt doch dafür dass du nach dem Unfall wieder genau so gut da stehst wie vor dem Unfall. Weiß ich, weil wir selber erst im Urlaub einen hatten, auch Totalschaden im Wert von 15.500€. Wir haben inzwischen schon wieder ein neues Auto, es dauert halt etwas bis die Versicherung das Geld raus rückt.
(Das neue Auto kann meine Mom zwar im Moment nicht fahren weil sie sich das Knie gebrochen hat und seit gestern nur noch im Rollstuhl fortbewegt werden kann.. aber wir haben eines.)

Mein Freund hat vor dem Umzug sein Auto verkauft um mehr Geld zu haben. Eine eigene wohnung zu haben war ihm wichtiger als ein eigenes Auto zu haben. Da kann man nämlich nur so schwer drin kochen, und auf der rückbank zu schlafen ist auch unbequem
Und mit den Öffentlichen ist man ebenso mobil, gerade als Student auch viel billiger als mit einem eigenen Auto. Ist dir das Auto wohl wichtiger als das Ausziehen?

Manchmal hab ich das Gefühl du versuchst Jemand zu sein der du gar nicht bist. Wie der berühmt-berüchtigte Pinguin in der Sahara. Und egal wie sehr sich der Pinguin auch anstrengt, auch durch zwei Jahre Therapie oder Selbsthilfebücher wird aus ihm in diesem Leben keine Giraffe mehr. Anstatt sich an das Leben in der Sahara anzupassen sollte der Pinguin einfach zusehen dass er ins Wasser kommt, damit er wieder in seinem Element ist und sich endlich richtig entfalten kann. Ich hab mich schon oft gefragt wieso du z.B. auf Teufel komm raus auch nach dem zweiten abgebrochenen Studium noch studieren willst, wo dir an der Uni doch der Zusammenhalt und das Miteinander fehlen, du mit den Anderen nichts anfangen kannst und die finanzielle Abhängigkeit von deinen Eltern andauernd zu Streit zwischen euch führt. Vielleicht wärst du in einer Ausbildung besser aufgehoben. Das ist zwar auch anstrengend, aber es wird einem doch mehr aus der Hand genommen als an der Uni wo man sich komplett selber managen muss. Und man bekommt Geld dafür anstatt was zahlen zu müssen. Was auch ein nicht zu vernachlässigender Anreiz ist. Vielleicht solltest du, anstatt alleine auf Parties zu gehen und dich dann zu ärgern dass du auch alleine wieder Heim gehen musst mal in dich horchen und dir überlegen was dir Spaß macht, was du gut kannst, wann du Andere zum Lachen bringst. Und dann das machen anstatt das was alle Anderen machen zu denen du so gerne dazu gehören würdest. Vielleicht wärst du dann nicht super cool, aber immerhin zufrieden.

Und: Schön dass dir nichts passiert ist! Einen Blechschaden kann man immer irgendwie reparieren, ein neues Auto immer irgendwie bezahlen. Aber einen neuen 30seconds, den gibt's nicht beim Gebrauchtwagenhändler. Sei froh dass du die Sache heil überstanden hast! Als wir unseren Unfall hatten musste der Abschleppdienst kurz darauf wieder ausrücken und hat ein Motorrad bergen, der 16-jährige Fahrer war schon tot als er zur Unfallstelle kam. Die Eltern mussten kommen um den Schaden zu begutachten und zu entscheiden was mit der Maschine passieren soll, und da wurde mir und meiner Familie erst klar was für ein heiden Glück wir hatten.

30.09.2010 09:18 • #346


G
Zitat von Pilongo:
Wieso steckst du jetzt in der finanziellen Misere? Die Versicherung sorgt doch dafür dass du nach dem Unfall wieder genau so gut da stehst wie vor dem Unfall.
Aber nur, wenn entweder ein anderes Auto am Unfall schuld ist oder wenn man eine Vollkaskoversicherung hat, die 2 ziemlich sicher nicht hatte, weil die sehr teuer ist und ältere Autos sowieso nicht versichert werden.

Aber auch, wenn ein unversicherter (Haftpflichtversicherung) und zahlungsunfähiger Fußgänger oder Radfahrer oder z.B. ein großer Vogel den Schaden verursacht hat, bekommt man gar nichts - nichts fürs Auto und nichts für Personenschäden.
Das meinte saidndone sicher mit:
Zitat von saidndone:
Selber schuld?

Zitat von Pilongo:
ein neues Auto immer irgendwie bezahlen
? Vielleicht irgendwann, aber sicher nicht sofort, wenn man eh schon am Existenzminimum lebt.

Bei dem Übrigen stimme ich dir voll zu.

Zitat:
weil sie sich das Knie gebrochen hat und seit gestern nur noch im Rollstuhl fortbewegt werden kann..
Ach du Schreck!!
Ich wünsche ihr gute Besserung!

30.09.2010 10:21 • #347


S
Zitat von Pilongo:
Vielleicht solltest du, anstatt alleine auf Parties zu gehen und dich dann zu ärgern dass du auch alleine wieder Heim gehen musst mal in dich horchen und dir überlegen was dir Spaß macht, was du gut kannst, wann du Andere zum Lachen bringst. Und dann das machen anstatt das was alle Anderen machen zu denen du so gerne dazu gehören würdest. Vielleicht wärst du dann nicht super cool, aber immerhin zufrieden.


hmm bisher hatte ich nur die disco und dann frustriert nach hause oder stubenhocker varianten. hatte sogar die idee in einer kneipe oder disco zu arbeiten, da ich ja am wochenende eh nicht richtig party machen kann...warum also nicht kohle draus machen.

aber was soll ich denn nun machen ?
einen schachverein beitreten ? zu nem schützenverein ? eine philosophie runde gründen? jeden sonntag in die kirche? (verstehe mich oft mit älteren meist besser, da die nicht so gehässig sind)

erfolg im berufsleben durch intelligenz, erfolg im privatleben durch sportlichkeit


grüße

--- Gegen den Strom schwimmen ist nicht so einfach.

30.09.2010 13:54 • #348


S
Zitat von Pilongo:
Ist dir das Auto wohl wichtiger als das Ausziehen?


nein, im übrigen fahre ich ja auch so gut wie nie pkw.

30.09.2010 13:58 • #349


S
Zitat von Pilongo:
Ich hab mich schon oft gefragt wieso du z.B. auf Teufel komm raus auch nach dem zweiten abgebrochenen Studium noch studieren willst, wo dir an der Uni doch der Zusammenhalt und das Miteinander fehlen, du mit den Anderen nichts anfangen kannst und die finanzielle Abhängigkeit von deinen Eltern andauernd zu Streit zwischen euch führt. Vielleicht wärst du in einer Ausbildung besser aufgehoben. Das ist zwar auch anstrengend, aber es wird einem doch mehr aus der Hand genommen als an der Uni wo man sich komplett selber managen muss. Und man bekommt Geld dafür anstatt was zahlen zu müssen. Was auch ein nicht zu vernachlässigender Anreiz ist..


ja, wenn überhaupt würde ich dann die Arbeit, den Dreck bekommen den sonst keiner will.

30.09.2010 21:22 • #350


B
Das Handwerk ist ehrliche und gute Arbeit, es ist keinesfalls
der Dreck den niemand will.

Hätten wir eine Welt voller gebildeter Akademiker, dann würden
wir alle noch auf den Bäumen sitzen, und über die physikalischen
Grundlagen der Verbrennung diskutieren.

Keiner würde sich jedoch dazu erniedrigen ein Feuer anzuzünden,
und sich freiwillig der Gefahr von dreckigen Händen aussetzen.

04.10.2010 16:07 • #351


S
Wie kommst du auf das Handwerk , wenn ich von Dreck rede/schreibe ?



Das Handwerk ist vollkommen ok, allerdings sollte man auch eine NEigung haben, d.h. keine linke Hände.( Deswegen studiere ich ja auch die Rechte.)

Viel Geld springt dabei allerdings nicht raus, es sei denn man ist selbstständig und hat dabei gute Ideen.

04.10.2010 19:17 • #352


B
Hallo 30secondstomars

Wahrscheinlich weil ich selber Handwerker bin.
(Metall, Maschinenbau und Elektrotechnik)

Als Rechtsanwalt kannst du doch sehr gut verdienen.
Scheidungsanwälte leben heute wie im Paradies.
Und wer es richtig dreckig mag, der steigt in den Finanzmarkt ein.

05.10.2010 09:32 • #353


S
handwerk ist gut , aber die ganze woche lang....
da bin ich zu ungeschickt.

außerdem ist der raue umgangston dort und das verhalten der meisten handwerker mit- bzw. untereinander nicht mit mir kompatibel. da pass ich nicht wirklich rein.


die anzahl der handwerker mit depressionen hält sich doch eher in grenzen oder ?

05.10.2010 20:05 • #354


G
@ 30secondstomars

Du kannst nach ein paar Jahren den Meisterbrief machen und dann kannst du dir deine eigenen Leute heraussuchen. Kannst ja lauter Abiturienten und Studienabbrecher einstellen.

Die Arbeitslosigkeit ist unter den Handwerksmeistern am niedrigsten, habe ich erst vor ein paar Tagen gelesen. Und Depressionen ... Hast du vor, diese beizubehalten?

Ich denke, es gibt wohl kaum etwas, das einen mehr erdet als praktische und nützliche Arbeit, bei der man abends sehen kann, was man geschafft hat.

06.10.2010 09:01 • #355


B
Mit Handwerk sei hier Ausbildungsberufe (ohne Studium) gemeint.

Ja, und Depressionen entstehen natürlich nicht in den Händen sondern im Gehirn.

Ob ich nun wohl als Handwerker wieder meine Zensur, ähh Signatur ändern muss?

06.10.2010 11:14 • #356


G
Zitat von Beobachter:
Ob ich nun wohl als Handwerker wieder meine Zensur, ähh Signatur ändern muss?
Indem du aus dem großen D ein kleines machst?


(Sorry, aber das war eine zu gute Vorlage )

06.10.2010 18:19 • #357

Sponsor-Mitgliedschaft

B
Oh ja, Denken ist natürlich ein Tuwort, und ein solches schreibt man klein.

Aber für einen echten Handwerker ist Tun so elementar, dass er es getrost
gross schreiben darf.

Akademiker denken und Handwerker Denken . . .

08.10.2010 10:27 • #358


P
Du musst dich ja nicht handwerklich betätigen, es gibt auch andere Ausbildungsberufe die den Geist fordern und nicht so sehr die Geschicklichkeit. Als Rechtsgehilfe z.B. hättest du bestimmt gute Chancen weil du durch das abgebrochene Studium schon ein bisschen juristisches Hintergrundwissen hast. Ausbildungsberufe fordern auch sehr, aber eben anders. Meine Mom ist z.B. Einzelhandelskauffrau, sie braucht viele Soft-Skills wegen der oft gestressten oder gar zornigen Kundschaft, muss flexibel sein und sich auch mal an die Kasse setzen können wenn niemand da ist und sie muss das Interesse ihrer Kunden an saisonalen Produkten einschätzen und darf weder zu viel noch zu wenig bestellen um der Nachfrage gerecht zu werden. Sie muss sich mit Vertretern beraten, die Präsentation in den Regalen ansprechend gestalten, und sie muss sich gleich auf mehreren Fachgebieten gut auskennen weil sie sowohl in den Abteilungen Haushalt, Spielwaren, und Elektronik arbeitet. Meine Mom weiß mittlerweile mehr über Fernseher-Anschlüsse oder Sat-Receiver als die meisten Männer aus meinem Verwandtenkreis.
Ich sag das nur um zu zeigen: Eine Ausbildung ist nicht winderwertig im Vergleich zum Studium wie Viele nach dem Abitur denken. Ein Ausbildungsberuf ist auch sehr fordernd. Bloß eben anders.

Zum Studieren gehört die Studierfähigkeit, und die geht meist mit der Fähigkeit zur Selbstorganisation einher. Ich hab erst letzte Woche mit zwei Diplom-Psychologen gesprochen, der eine hatte fertig studiert, durfte aber von der Kasse aus bloß Motivationskurse für Behinderte abrechnen und musste sich seine restlichen Brötchen selber verdienen, und die Andere macht seit vier Jahren nur Praktika und lebt quasi an der Armutsgrenze weil sie sich die Fortbildungen nicht leisten kann die nötig sind um diverse Therapieformen anbieten zu können. Die haben Beide schon fertig studiert und trotzdem keinen sicheren Job. Das fand ich selber auch ziemlich erschreckend als ich hörte dass es Vielen nach dem Studium erst einmal so geht.

Es geht nicht so sehr um Ansehen oder Verdienst oder um Ruhm oder darum dass Andere denken Oh, cool! wenn man von seinem Job erzählt. Es geht darum das zu machen was man wirklich machen will, und wenn das kein Studium ist sondern eine Ausbildung dann ist das auch okay. Und wenn es ein Studium sein soll für dich dann ist das auch okay, madig machen will ich es dir ja nicht. Ich hab nur beim Lesen oft das Gefühl dass du krampfhaft nach einem Studium suchst um des Studieren willens, nicht weil dir gefällt was du tust. (Und ich werf dir nicht vor dass das so ist, es ist nur ein Gefühl.)

Der Verdienst stimmt eigentlich überall irgendwie. Unsere Nachbarn z.B. arbeiten einmal als Lagerarbeiter und einmal bei der Post als Briefsortiererin und die können sich sogar zwei Autos und ne schicke Wohnung leisten, meine Familie lebt von Halbwaisenrente, Witwenrente, und dem Verdienst meiner Mom als Einzelhandelskauffrau. Mit dem Geld kommen wir zu dritt über die Runden und können uns sogar mehrmals Urlaub im Jahr leisten - man muss halt gut haushalten mit dem was man hat. Viel Geld macht bekanntermaßen auch nicht so glücklich wie ein Beruf den man gerne macht. Immerhin verbringt man in der Arbeit etwa zwei Drittel seines ganzen Lebens, 8h am Tag, 5 Tage die Woche. Da ist es wichtig dass man macht was einem wirklich gefällt und was einen wirklich interessiert, und nicht das von dem man denkt dass es am meisten Geld abwirft oder am interessantesten klingt.

Vielleicht wär auch mal ein Urlaubssemester für dich ganz gut. Das könntest du für ein freiwilliges soziales Jahr nutzen, für WorkTravel oder sowas. Hab mich vorletzte Woche auf dem Oktoberfest mit zwei Japanern unterhalten die das machen weil sie sich eben nicht genau sicher sind was sie studieren wollen, also gehen sie erst mal 6 Monate lang auf Reise, probieren Verschiedenes aus, sammeln Erfahrungen, und entscheiden sich dann. Meine Freundin hat das nach dem Abi auch so gemacht. So eine kreative Auszeit in der man mal über den eigenen Tellerrand hinaus blickt kann auch hilfreich sein und bei anstehenden wichtigen Entscheidungen helfen, und eingeschrieben bleiben kannst du ja trotzdem. Auf der anderen Seite wirst du auch nicht jünger und bist mit zwei abgebrochenen Studiengängen jetzt schon älter als die meisten Abgänger und Mitstudenten, und mit einem Urlaubs-Semester wärst du dann wieder ein Jahr älter. Aber vielleicht auch um eine gute Entscheidung reicher.

Ich will dir hier nichts madig machen oder dich verunsichern, ich möcht dich nur dazu anhalten genau zu überlegen was du gut kannst, was dir Spaß macht, was du machen willst, und dabei halt nicht nur ein Studium in Betracht zu ziehen sondern auch mal eine Ausbildung, vielleicht.

Und um mal mit dem Vorurteil über ruppige Handwerker aufzuräumen: Das stimmt so bestimmt auch nich überall und immer. Es gibt immern och Holzfäller die Eichhörnchen und Vogelbabies aus dem Wald mitbringen und zum Tierarzt geben wenn sie aus Versehen ihre Nester kaputt machen und wir hatten auch mal nen Fliesenleger da der in seiner Freizeit gern gedichtet hat. Also bitte: Es gibt nicht nur weiß und schwarz, sondern auch viel grau dazwischen. Der Beobachter ist auch ein Handwerker, und der kommt mir nicht unbedingt ruppig vor Nicht dein Charakter soll zum Job passen, sondern deine Interessen und deine Neigungen. Alles Andere, das Zwischenmenschliche, das ist von Betrieb zu Betrieb anders.

10.10.2010 08:33 • #359


S
gibt es denn keinen job, außer lehrer, in dem man französisch gewinn bringend einsetzen kann ?

11.10.2010 15:15 • #360


A


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