Pfeil rechts

S
Was willst Du dann hier???

04.09.2010 21:20 • #281


S
geht dich nix an.

04.09.2010 21:31 • #282


A


Einsamkeit, Angst, Soziale Phobie / kein Selbstvertrauen

x 3


B
Hallo saidndone

Habe gerade nachgesehen, bin nicht weiblich . . .

@30secondstomars:

Nur weil es absolut niemand interessiert ist es doch nicht sinnlos !

Gleich auch alleine ins Bett fall, Der Beobachter

04.09.2010 22:01 • #283


S
es kommt mir aber so vor.

04.09.2010 22:03 • #284


B
Ich werde von der Welt seit 20 Jahren nicht mehr wahrgenommen,
dennoch empfinde ich mich keineswegs als sinnlose Lebensform.

Der Schein kann trügen

04.09.2010 22:18 • #285


S
du bist also einer der wenigen hier, die die einsamkeit als bereicherung und nicht als belastung empfinden ?

05.09.2010 11:06 • #286


B
In früheren Zeiten und jungen Jahren war ich noch nicht einsam und alleine.

Und heute, wo ich es bin, sehe ich in der Einsamkeit eben auch die Vorteile:

Absolute Freiheit ( im Rahmen der Legalität )

Keinerlei Beziehungsstress oder Herzschmerz

Sehr viel Zeit zum Beobachten und Denken ...

Und natürlich:

Es gibt es dabei auch einige (Leidens)Nachteile, aber was ist schon perfekt?

05.09.2010 13:47 • #287


M
Hallöchen,

wenn ich dass hier alle sehe und teilweise lese, hab ich den Eindruck, dass du 30secondstomars, eher ein Problem mit deinem Selbstmitleid hast, denn mit der Einsamkeit.

Ich selbst, kenn das Problem zu genüge. Soll also keine Anklage sein!!
Ich bin quasi chronisch depressiv gekoppelt mit den ganzen anderen Symptomen/Krankheiten/Ängsten wie Bulimi, Adipositas, schwere Einsamkeit, Perfektionismus, keine Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, Angst vor Bindungen etc...
Hab also den ganzen Sack voll Unrat, den ich angehen muss und den nur ich selbst bewältigen kann. Und es war ein langer und steiniger Weg um das zu erkennen und zu akzeptieren.

Du weißt zum Glück ja immerhin, dass du ein Problem damit hast und dass du hier evtl Rat bekommen kannst.
Ich bin wie ein blindes und taubes Huhn duch die Welt getorkelt.
Bin mittlerweil 29, hab mein Studium (nach guter Ausbildung) eher schlecht als recht durchgezogen etc. Aber ich hab´s gemacht, anderes ließ mein Perfektionismus nicht zu.

Das mit dem Wohnen zuhause hatte sich aufgrund der Entfernung von über 720km für mich erledigt.
Dann wollte ich eine eigene Wohnung aber der Mietspiegel von Köln hat meinem Wunsch da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Eine WG, naja ich brauche auch meine eigenen 4 Wände, kam also nicht wirklich in Betracht. Zumal ich eine Reinlichkeitsfanatikerin bin und fremden Dreck total widerlich finde.

Letztendlich bin ich im Studentenwohnheim gelandet. Das war super. Du hast deine Ruhe, wenn du darauf Wert legst und falls doch Gesellschaft brauchst, machste einfach deine Tür auf. Vielleicht ist dies ja auch eine Alternative für Dich??


Was den Therapeuten anbelangt, rate ich dir (30...) auf einen Anderen zurückzugreifen!! Wenn der nix sagt, dir keine Löcher in den Bauch fragt und dir nicht hilft auf deine Fragen Antworten zu finden, dann ist der der Falsche!
Wichtig ist, dass du nach einem Verhaltenstherapeuten Ausschau hälst!! Die helfen die bei der Suche nach den richtigen Lösungen.
Ich selbst, bin seit 1,5 Jahren in Therapie, war zwischenzeitlich auch zur Reha in einer Psychosomatischen Fachklinik und bin heilfroh, dass ich meine Probleme erkannt und mir Hilfe gesucht habe. Sonst wäre ich, wie mein Erzeuger, wohl auf kurz oder lang auch am Strick gelandet.

Das wollte und will ich nicht. Deshalb trete ich mir selbst in den Hintern. In der Klinik habe ich einiges über mich gelernt.
Vor allem wie ich auf meine Umgebung wirke und dass dies nicht mit meinen eigenen Einschätzungen und meinen Wünschen übereinstimmt. Und auch dass ich daher einen teilweise falschen Freundeskreis habe. Also heißt es für mich aussotieren und neue Freunde finden. Das ist leichter gesagt als getan.

Aus Angst vor der Einsamkeit klammert man sich auch an jeden der quasi falschen Freunden aber hilft das was??
Ein Aussortieren hat mir Übrigens das Reden über meine Krankheit geholfen. Da hat sich gezeigt, wer wirklich ein guter Freund ist. Die stehen einem nämlich zur Seite und helfen wo und wie sie nur können. Auch wenn sie selbst keine Ahnung von dem Problemen haben und sich damit nicht identifizieren können. Aber der Gedanke und das gute Zureden allein hilft schon. Man merkt dann nämlich, dass man doch nicht sooo allein ist...und dies versetzt einen dann in guter Laune und alles geht leichter von der Hand....

So jetzt aber erstmal Schluss von/mit mir.
Typisch Frau, das ganze Gefasel....
Eigentlich suche ich selbst hier auch Hilfe, denn ich stecke richtig tief drin in meinem Mist....

09.09.2010 12:08 • #288


S
nee, das ist schon beides ein problem - einsamkeit und selbstmitleid.

vor allen dingen lastet auf mir die gewissheit, dass ich in den nächten 5-10 jahren völlig allein sein werde.

ich bin jetzt 28. und habe in den letzten 10-12 Jahren ,meiner Jugend also, kaum berufl. und private Fortschritte gemacht bzw. Freunde längerfristig hinzugewinnen können. Von einer Freundin ganz zu schweigen, in der Hinsicht führe ich auch kein Sexualleben.

Fazit: Vieles fand also nicht statt oder war umsonst.

Dieses Fazit führt dann zu Selbstmitleid ohne Ende oder dazu, dass ich zum (zynischen) Kotzbrocken werde. ich habe quasi die schnauze voll von allem.

zum aussortieren:
das aussortieren hat bei mir dazu geführt, dass ich jetzt gar keine Freunde mehr habe, nach dem Motto lieber keine, als schlechte Freunde.

09.09.2010 15:54 • #289


G
Zitat von 30secondstomars:
das aussortieren hat bei mir dazu geführt, dass ich jetzt gar keine Freunde mehr habe, nach dem Motto lieber keine, als schlechte Freunde.

das führt bei jedem menschen dazu! ist völlig normal!

Zitat von 30secondstomars:
vor allen dingen lastet auf mir die gewissheit, dass ich in den nächten 5-10 jahren völlig allein sein werde.

1) je gewisser du dir dessen bist, desto mehr realisieren sich deine gedanken.
2) wenn du aber so gewiss bist, solltest du dir daraus einen passenden, akzeptierenden lebensplan machen. andernfalls ist das nur selbstmitleid.
Zitat:
ich bin jetzt 28. und habe in den letzten 10-12 Jahren ,meiner Jugend also, kaum berufl. und private Fortschritte gemacht bzw. Freunde längerfristig hinzugewinnen können. Von einer Freundin ganz zu schweigen, in der Hinsicht führe ich auch kein Sexualleben.

Fazit: Vieles fand also nicht statt oder war umsonst.

zum einen hat man leider keinen anspruch auf weiterentwicklung. habe gerade in einer tv-sendung gesehen, welche enormen und unbehebbaren schäden der Alk. der mutter während der schwangerschaft auf das kind hat.

im übrigen werden meine verehrer zahlreicher und attraktiver, je älter ich werde.
und als mann ist es praktisch nie zu spät.

09.09.2010 18:49 • #290


G
Zitat von GastB:
und als mann ist es praktisch nie zu spät.

wii damit sagen: es hat keine eile. du kannst dich noch mind. 20 jahre weiterzuentwickeln versuchen.

eins ist aber klar: nur wenn du in frieden mit dir selbst und anderen lebst, kannst du für andere nette menschen attraktiv werden. auch das gilt für alle.

09.09.2010 18:58 • #291


B
Hallo

Freunde (soziale Beziehungen) aussortieren führt tatsächlich heutzutage in
die völlige Einsamkeit.
Ich glaube (leider), man muss auch in diesem Bereich (wie heute bei fast allem)
seine Ansprüche und Erwartungen qualitativ herunterschrauben.

Ansonsten:
Es ist NIE zu spät aus der misslungenen Vergangenheit zu lernen, und MIT
diesem neuen Wissen in eine erfolgreichere Zukunft zu gehen.

Viel Kraft dazu, Der Beobachter

10.09.2010 09:16 • #292


S
freunde findet man durch gemeinsamkeiten. und man muss auf der gleichen ebene sein.

das geht bei mir aber nicht.

gleichaltrige sind längst im job bzw. gerade fertig mit studium geworden, ich beginne erst damit. (und viele von denen würden über mich lachen anstatt toleranz zu zeigen.)

und die leute, die es ebenfalls beginnen sind ein gutes stück juenger und bleiben unter sich. muss man so akzeptieren, ist eben so.

deswegen glaube ich nicht,dass ich aus dieser einbahnstraße so schnell raus komme.

10.09.2010 10:22 • #293


M
Hmm....da muss ich dir leider widersprechen.

Während meine Studiums hatte wir Komilitonen im Alter von 21 bis 34 im Semester.
Und da wurden auch keine Altersunterschiede gemacht.
Zumald ein jüngerer Mensch mitunter älter ausschaut als ein Älterer. Ich selbst geh meist auch als 24 Jährige durch obwohl ich mal eben noch 5 Jahre älter bin.

Was hast du denn so für Interessen? Für Hobbies?

10.09.2010 16:17 • #294


G
ich war im wirklich fortgeschrittenen alter mehrere semester lang gasthörerin an der uni und wurde entgegen meiner befürchtung nicht nur voll akzeptiert, sondern 2 junge studentinnen befreundeten sich sogar mit mir.

10.09.2010 20:35 • #295


S
na dann liegt es an mir . bin eben komisch.

10.09.2010 20:50 • #296


M
Hey, sei doch nicht so ein Brummelbär....So kommste mir zumindest vor.

Wir versuchen dir nur ein bissl positiv zuzusprechen.

Versuch´s doch einfach mal anzunehmen. Keine will dir was böses!

Ich zumindest nicht!

10.09.2010 20:56 • #297

Sponsor-Mitgliedschaft

S
ja, früher war ich der clown. dann der stille und nette. und jetzt der pessimistische brummbär oder auch mal giftpilz .

alle 3 varianten kommen bei frauen nicht an , nicht wahr ?

na vielleicht läuft es ja so bei mir wie in dem guten Film EIN GUTES JAHR. unbedingt mal ansehen !

10.09.2010 20:58 • #298


S
Zitat von mängelexemplar:
Was hast du denn so für Interessen? Für Hobbies?



eigentlich nur so sachen, die man alleine machen kann momentan

kino,filme anschauen zuhaus
internet
gitarre
fitnessstudio
lesen
städtetrips
sprache lernen
1 mal im monat joggen

10.09.2010 21:00 • #299


M
Ha, hab ich da etwa nen Anflug von Humor gesehen??

Klar gibt´s Frauen die auf Clowns, auf Liebe und Nett und auch auf Giftpilze stehen!

Weißt du nicht, die Mischung machts.

Wir Frauen lieben die Abwechslung. Allerdings sollte Mann es auch mal mit der Ehrlichkeit versuchen. Du glaubst garnicht, was das an Wunder bewirken kann.

Hmm...deine Hobbies kann man aber auch in Gesellschaft ausüben. Gitarre spielen zum Beispiel. Wirkt auf andere fasst magisch.
Im Internet naja, dass ist ne Sache an sich aber Leute über solchen Foren kennzulernen, scheint doch ok. Zumal die dann schon deine Macken kennen.
Kannst dich da ja auch mal mit jemanden zum Filme gucken oder zu Städtetrips verabreden.

Sind natürlich alles nur Vorschläge, ne?!

10.09.2010 21:35 • #300


A


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