Neustart?
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seitdem meine Frau mich wirklich unerwartet verlassen hat und sie die gemeinsame Wohnung gekündigt hat, bin ich bei mienem Bruder gelandet und bin nich nur einsam, sondern vermisse unsere gemeinsame Tochter (sie ist gerade mal 8 Monate. Wenn ich morgens aufwache, sind Tränen nicht zu verhindern, den ganzen Tag über denke ich an meine Tochter, die ich furchtbar vermisse. Ich darf sie vorerst nur einmal pro Woche sehen und das obwohl miene Frau eine diagnostizierte Borderlinestörung hat.
Jeder Tag ist mehr und mehr eine echte Qual, morgens aufstehen und nicht zu wissen warum, abends in Bett gehen und nicht zu wissen wie es meiner Tochter geht, ständig Angst zu haben, ihr passiert etwas. Jede Nacht Alpträume und schweissgebadet aufwachen, kann das Leben sein?
Bei meinem Bruder zu bleiben ist keine alternative auf Dauer, aber alleine in eine Wohnug? krieg schon schweissausbrüche an dem Gedanken daran.
Zu dem kommt eben noch, das hier kaum Menschen kenne, das obwohl ich eigentlich sehr kontaktfreudig bin. Ich fange an, an mir so sehr zu Zweifeln und komme aus dieser Situation nicht wirklich heraus. Ich wünschte manchmal, das das alles ein Ende hat, denn lange halte ich das nicht mehr aus.
Mein Doc meint, ich hätte keine Depression, hmm... vielleicht, vielleicht auch nicht, was ich habe, ist Angst vorm alleinsein.
Ich möchte doch eigentlich nur mein Leben Teilen, mit Freunden und einem Partner mit dem ich durchs Leben gehen kann, ist das zu viel verlangt?
Ich hab noch was vergessen, bei mir ist ein seltsames Phänomen. Immer wenn ich Kontakt zu Menschen habe, geht es mir schlagartig gut, sind die wieder weg, stürze ich regelmässig ab. Ist das normal?
• • 14.11.2007 #1
