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HerrLoremIpsum
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Hallo zusammen

Letztens habe ich im Internet eine Befragung entdeckt. Man fragte Frauen und Männer, ob ein Leben ohne Liebe für sie vorstellbar wäre. Die Antworten fielen eindeutig aus. Aussagen wie «ohne meine Familie wäre ich doch total verloren» oder «ohne Sex gäbe ich mir bestimmt die Kugel, da bin ich mir sicher» fielen. Mit besitzergreifender Stimme stellten alle Befragten klar: Ein Leben ohne Liebe? Unvorstellbar! Verständlich. Ich lebe dieses unvorstellbare Leben aber nicht seit fünf oder zehn Jahren - nein seit beinahe 30. Diese Einsamkeit zermürbt mich. Deshalb suche ich in diesen schwierigen Stunden in diesem Forum Rat.

Der Start in mein Leben verlief holprig. Eine Komplikation bei der Geburt beeinträchtigte mein Kognition enorm: Ich träumte vor mich hin, schrieb unterirdisch schlechte Klausuren oder brauchte Stunden zum Lernen einfacher Themen wie dem Alphabet - trotz Bienenfleiss. Darüber hinaus nahmen mich meine Mitmenschen als Sonderling wahr. Meine Klassenkameraden grenzten mich nicht aktiv aus, aber sie gaben mir subtil zu verstehen, man sehe mich nicht als Freund: Im Sportunterricht wählte man mich zuletzt aus, im Zug auf der Klassenfahrt setzte sich Niemand auf den freien Platz neben mir, auf meine Geburtstagseinladungen reagierte Niemand. Das hatte ich akzeptiert. Ich wollte keinem Menschen eine Freundschaft aufzwingen. Aber darunter erlitt ich Sticheleien, die unter die Gürtellinie gingen.

.Im letzten Schuljahr schrieben wir eine Abschlussarbeit. In der ersten Lektion erklärte sie die Kriterien. Eines davon: Gruppenarbeit. Ein Jubel hallte durch das Klassenzimmer. Ich verstummte. Rasch fanden sich meine Klassenkameraden zusammen. Ruhe kehrte wieder ein. Meine Lehrerin starrte mich an und fragte, weshalb ich allein da sitze. Ich erwiderte, ich arbeite alleine. Einige Sekunden vergingen. Ein Junge schrie plötzlich: «Wir nehmen ihn auf keinen Fall!». Daraufhin konterte die andere Gruppe: «Spinnt Ihr?! Wir auch nicht! Nicht gegen eine Million!». Mehr lustig als ernst begannen sie darüber zu streiten, welche Gruppe, mich aufzunehmen hätte. Meine Lehrerin bat mich, ihr zu folgen. Ich folgte ihr. Jemand schmiss zum Abschied noch einen Papierknäuel an meinen Kopf: «Verpiss dich du Dummkopf». Ich lief mit ihr durch das leere Atrium. Sie klopfte an etliche Klassenzimmer und fragte, ob eine Gruppe bereit sei, mich aufzunehmen. Diese Erfahrungen haben mir das Herz gebrochen. Ich verstand die Welt nicht mehr. Niemand mochte mich - niemand.

Diese Ausgrenzung zieht sich wie ein roter Faden durch die sozialen Meilensteine eines jungen Lebens. Alle Früchte eines derartigen blieben aus: abenteuerliche Rucksackreisen mit Freunden, sinnlicher Sex, innige Beziehungen, Networking, interessante Gespräche, Herzschmerz, nach einem langen Arbeitstag mit Freunden ein B. geniessen, ein Konzert, Frauen Fehlanzeige. Womit ich zum Problem komme: Frauen.

Bitte drescht nicht die 08/15-Phrase. Ich akzeptiere und liebe mich, wie ich bin. Aber wie alle Menschen sehne ich mich nach Intimität. Keine Selbstliebe stillt dieses Bedürfnis. Was als jugendlicher Liebeskummer begann, hat sich mittlerweile zu einer Sehnsucht entwickelt, die mich tötet. Ich weiss: Abweisung gehört zur Liebe. Aber nach rund tausend Körben, keine Interessentinnen und rund 30 Jahren Einsamkeit, weiss ich nicht mehr, wie zu überleben. Meine Seele schreit mittlerweile restlos nach Weiblichkeit. Da ich meine Sehnsucht nicht stille, lodert sie vor sich hin. Ein Hauch von Weiblichkeit reicht. Sie flammt auf. Dies beginnt bei der Staumeldung im Radio der Moderatorin und endet beim Lesen eines weiblichen Vornamens. Noch schlimmer; Der Anblick einer Frau: Von reifen Müttern, über mollige Frauen, bis hin zu pubertieren Mädchen.

Wenn Ihr glaubt, aus meine Zeilen zu lesen, ich sehe Frauen nur als ein Objekt meiner sexuellen Lust, da ich vornehmlich unpersönliche Reize aufzähle, versteh ich dies, aber hierfür gibt es eine pragmatischere Ursache. Mein Leben lang habe ich mir nichts anderes als eine Freundschaft gewünscht. Bis heute hatte ich nie eine. In dieser Einsamkeit hat man keine Ansprüche.
Hauptsache man hat irgendjemand. Ich finde schlichtweg jede Frau auf einer persönlichen Ebene ansprechend. Natürlich: In erster Linie sehne ich mich danach, eine Frau zu lieben. Aber ich sehne mich am meisten nach der zwischenmenschlichen Intimität, die man durch Romantik erlebt. Ich meine damit keineswegs Sex. Viel mehr Alles was diesem Akt vorausgeht sich gegenseitig im Kerzenlicht Rotwein nachzuschenken in der Dorf-Pizzeria, morgendlich Herz-Emojis ersetzen Radar als Wecker. Und was auf eine Romanze folgt: das gemeinsame Einrichten der neuen vier Wände, an einem Stand Hand in Hand dem Sonnenuntergang entgegenlaufen, eine Familie grossziehen. Ich verpasse das.

Ich habe probiert mit dieser Einsamkeit zu leben. Aber was mich letztlich umbringt, ist die Ursache meiner Einsamkeit: keine sozial Phobie, keine mangelndes Engagement, kein Schüchternheit - nein - ich bin die Ursache. Meine Person wirkt auf keine Frau attraktiv. Denn ich habe Alles in meiner Macht stehende probiert, um meine Situation zu ändern. Und bin gescheitert.

Während meiner Ausbildung trat ich mit Frauen in Kontakt. Darunter gab es nicht selten eine, zu der ich mich hingezogen fühlte. Bis ich das erste Mal ein Mädchen um eine Verabredung bat dauerte es eine Weile, aber danach traute ich mich. Ich probierte in jenen Jahren mit rund zwanzig bis dreissig Frauen ein romantisches Verhältnis zu initiieren. Jedoch erhielt ich bereits bei der Frage, ob man sich mal ausserhalb der Arbeit oder Schule treffen will, einen Korb. Mit einem oder mehreren Körben rechnete ich. Meine weiblichen und männlichen Altersgenossen Durststrecken. Aber nicht mit dem. Nach meiner Ausbildung warf ich aber die Flinte noch nicht ins Korn. Ich probierte mein Glück offline.

Online-Dating hat mir den Spiegel vorgehalten. Ich habe mich auf unzähligen Applikationen wie Tinder angemeldet. Resultat: Keinen Match innerhalb fünf Jahre, obwohl ich jeder Frau einen Match gab. Danach meldete ich mich auf Plattformen an, bei denen man den Nutzer direkt kontaktiert. Sobald ich nur ansatzweise meine Person vorstellte, herrschte Funkstille.

Dann folgte ich irgendwann dem Rat, ich solle mich finden lassen und doch einfach mal die Frauen "Machen" lassen. Dann ist natürlich genau gar nichts passiert. Ich ging in Bars, Diskotheken und Konzerte. Aber nie schien eine Frau zu mir den Blick-Kontakt zu suchen.

Und in den letztem Jahr habe ich aufgegeben. Und mittlerweile haben sich wegen dieser Einsamkeit unzählige Symptome manifestiert, die mich krank machen: Ich finde keine Schlaf mehr, jeden Tag erleide ich Panik-Attacken, ich schwitze und zittere ständig. Ich weiss wirklich nicht mehr, was ich machen soll. Ich gehe kaputt.

Habt Ihr einen Rat?

19.02.2026 x 3 #1


178 Antworten ↓
Q

Quasinemo
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Auch ich habe mir gerade nochmal alles durchgelesen, um sicherzustellen, dass ich mich richtig erinnere.

@herr LoremIpsum, beim Verfolgen der Beiträge zu deinem Thema tat es mir ebenfalls weh, wie sehr du dich gegen die Fehleinschätzung deiner Person gewehrt hast. Glaube mir, ich weiß, wie das ständige Bemühen um Verständnis an der Substanz zehrt.

Nun möchte ich denjenigen, von deren Antworten du enttäuscht bist, zu Gute halten, dass sie dich nicht absichtlich beleidigen wollten. Das Problem ist ganz einfach: Ansichten und Empfehlungen entstehen immer auf dem Grund der eigenen Persönlichkeit und Erfahrungen. Somit kann es passieren, dass Worte vom Ratgeber als wohlwollend angesehen werden, vom Adressaten hingegen als Kränkung!

Ein Beispiel hierzu: Ich kannte vor langer Zeit jemanden, der sagte: "Diese harte Ansage brauchte ich, um endlich mal aktiv zu werden." (Worum es konkret ging, weiß ich heute nicht mehr; dies möge jetzt auch eher nebensächlich sein). Jedenfalls zuckte ich zusammen, als ich das hörte und dachte sogleich: Hätte der Vorwurf mir gegolten, hätte ich mich wahrscheinlich verletzt oder noch Schlimmeres angestellt. Der Bekannte wirkte ganz entspannt und räumte schließlich ein, sich auch schon mal gerne "gehen" zu lassen und dann einen "A....tritt" zu benötigen.

Wer sich jedoch immer und immer wieder bemüht und trotzdem nicht an sein Ziel gelangt, braucht keinen "A....tritt", sondern Bestätigung, Aufmunterung! Dabei ist es völlig unerheblich, ob das Umfeld die bisherigen Bemühungen für geeignet hält; über Veränderungsmöglichkeiten kann man im Nachgang diskutieren. Wer die Notwendigkeit zur Veränderung hervorhebt ohne das bereits Geleistete zu würdigen, bescheinigt dem Ratsuchenden, nicht richtig zu sein, nichts richtig zu machen - etwas, was eine Person mit niedrigem Selbstwertgefühl doch sowieso schon von sich glaubt!

Abgedroschene Floskeln von der Sorte "es liegt an dir", "du musst was ändern" (oder schlimmer: "du musst dich ändern"), "du badest in Selbstmitleid" u.ä. sind selten hilfreich, weil sie Anklagecharakter haben. Damit gießt man nur "Öl ins Feuer".

Wir alle bemitleiden uns in dem Moment, wo wir uns ungerecht behandelt fühlen. Selbstmitleid verbinde ich mit Trauer und Nachdenklichkeit. Wer über diese Eigenschaften verfügt, zeigt etwas Menschliches. Wer nicht die Fähigkeit besitzt, in sich hineinzuhorchen, Geschehenes zu reflektieren, kann auch nichts verändern.

Leider steckt hinter dem Begriff "Selbstmitleid" nach dem Verständnis der Allgemeinheit die Botschaft: "Du hast keinen Grund zum Jammern!"Würde man das Leuten vorhalten, die ihre unglückliche Partnerschaft bedauern, Leuten, die sich plötzlich einsam fühlen, weil z. B. die Kinder aus dem Haus sind, Leuten, die in ständiger Angst vor Krankheiten leben?

Nein? ...Warum dann jemandem, der sich darüber beklagt, abgelehnt zu werden?

@herr LoremIpsum, du hast bestimmt nichts unversucht gelassen und wirst weiterhin kämpfen! Niemand kann dir letztlich sagen, weshalb Frauen bisher nichts von dir wissen wollten. Was mir allerdings auch - so wie einigen anderen Mitgliedern - beim Lesen deiner Beiträge auffiel, ist, dass du deinen Fokus ausschließlich auf die romantische Zweisamkeit mit einer Frau richtest. Partnerschaftliche Liebe stelllt aber nur eine Form menschlicher Zuneigung dar, und zwar die ausgeprägteste. Muss es denn gleich das "volle Programm" sein? Würde für den Anfang nicht eine schöne Bekanntschaft reichen?

Angenommen, du triffst eine Frau oder auch einen Mann, die bzw. der nicht alle deine Wünsche erfüllt aber einen Teil davon - sei es, dass dieser Mensch zwar kein sexuelles Interesse hat, aber dafür ein großes Herz, das es ermöglicht, gemeinsame Gespräche zu führen, durch die du dich wertgeschätzt fühlst - wäre das nicht schon eine Verbesserung gegenüber dem, was du bisher hattest? Die Frage dient lediglich meinem Verständnis und ist nicht vorwurfsvoll gemeint!

Aus Kontakten zieht sich zurück, wer das Gefühl hat, dass der andere zu sehr "klammert". Es wäre möglich, dass Frauen dich so erleben. Man kennt zwar ein paar ungünstige Eigenschaften und Verhaltensweisen, die so ziemlich immer abschreicken, aber leider kein Erfolgsrezept. Für Sympathie gibt es selten eine logische Erklärung.

Apropos Logik: Du berichtest von einer geringen Intelligenz.........Hm.....

1. Du hast die Hauptschule besucht und nicht die Förderschule.
2. Du schreibst sehr flüssig, dein Thema ist gut strukturiert.
3. Du gehst auf die Beiträge der anderen ein - zuweilen mit bestechender Schlagfertigkeit.
4. Dein Hobby sind Videospiele. Damit kenne ich mich zwar nicht aus, stelle mir aber vor, dass diese auch ein gewisses Maß an strategischem Denken erfordern. Spiele spielen sich ja nicht von allein..........

Vermutlich möchtest du nicht gerne an deine Schulzeit erinnert werden - ich beschränke mich mal auf die Feststellung, dass die Lehrerin hinsichtlich deiner Integration in die Gemeinschaft total versagt hat.

Als ich in der 8. Klasse war, bestimmte unsere Lehrerin die jeweiligen Sitznachbarn (an Zweiertischen), was teils zu Protesten, teils zur Belustigung unter meinen Mitschülern führte. Der Junge neben mir stieß auch nicht gerade Begeisterungslaute hervor. Offene Feindseligkeiten zwischen uns gab es zwar nicht, aber auch keine Sympathie. Ihm - wie den meisten anderen - war ich einfach nur egal. Im Laufe des Schuljahres gewöhnten sich alle an die Sitzordnung; mein "Nebenmann" sprach mich gelegentlich an, tauschte sich mit mir über den Unterrichtsstoff aus, schenkte mir sogar mal ein freundliches Lächeln - was in den Jahren zuvor zu keiner Zeit geschehen war.

Auch wenn sich daraus keine Freundschaft entwickelte, zeigt dieses Beispiel dennoch, dass in einem gründlicheren Kennenlernen eines Mitmenschen die Chance (nicht die Garantie!) liegt, dass gegenseitige Akzeptanz wächst.

Ich wünsche dir einfach nur, dass du jemanden findest, der dich im persönlichen Kontakt stärkt!

Bis hierhin fürs Erste....vielleicht liest man nochnal etwas von dir. Darüber würden sich einige (zu denen auch ich zähle) sehr freuen!

Gute Nacht dir und allen Mitlesenden! Smile

27.07.2020 01:02 • x 7 #167


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Ein Leben in Moll

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Calima

Calima
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Zitat von HerrLoremIpsum:
Aber das ganze Leben lang?


Du gibst dir den Nick eines Lückentextes, definierst dich damit als jemand, der da weder dauerhaft hingehört, noch irgendeine Bedeutung hat. Die Frage nach dem, was dich zu einem coolen Typ macht, kannst/ willst du nicht beantworten. Und Selbstmitleid ist zu einem gut gefütterten Haustier geworden.

Du hast - wie jeder andere Mensch auch - dein Image kreiert. Und so wie sich deine Aktivitäten lesen, hast du nie ernsthaft Dinge ausprobiert, die dieses Image verändern könnten. Dein Leben findet primär virtuell statt. Es ist super bequem, vom heimischen PC aus ein paar Profile zu erstellen und sich da und da und da anzumelden. Tut ja nicht weh. Zwingt nicht zum Handeln, zum Verändern. Und passt hervorragend zu dem Kerl, den du erschaffen hast.

Angenommen, du würdest eine Frau kennenlernen, die sich auch ein zweites und drittes Mal mit dir trifft: Was würdet ihr unternehmen? Was könntest du ihr zeigen außer deinem Computer? Wofür würdest du sie begeistern wollen? Wohin würdet ihr gehen? Worüber würdet ihr sprechen, diskutieren, lachen?

Bevor du dein Leben mit jemandem teilst, musst du erst mal eines haben. Ein wirkliches, lebendiges, echtes. Und das heißt, du musst raus aus deiner Komfortzone. Du bist nicht Schneewittchen, das im Glassarg darauf wartet, dass jemand über sie stolpert, der sie auch tot gut findet. Du bist der verdammte Prinz. Also mach was draus.

09.07.2020 14:27 • x 7 #145


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Puh,dass ist heftig was du schreibst und du bist sicher kein Einzelfall,woran es liegt kann ich schlecht beurteilen,es tut mir auf jeden Fall sehr leid.
Es ist furchtbar ausgegrenzt zu werden und das deine Psyche da schlapp macht ist verständlich,dass einzige was ich dir raten kann ist dir professionelle Hilfe zu suchen.
Es muss herausgefunden werden wieso und weshalb das so ist,dies ist sicher auch in deinem Sinne,nur ein Profi kann dir zu deinem Verhalten und die Wirkung auf andere Menschen sprich das weibliche Geschlecht etwas sagen.
Du schreibst sehr offen und das zeigt mir ,dass du in der Lage bist dich diesem Problem zu stellen und damit meine ich die Hilfe zu holen. Liebe Grüße

x 4 #2


H
Zitat von Annalehna:
Puh,dass ist heftig was du schreibst und du bist sicher kein Einzelfall,woran es liegt kann ich schlecht beurteilen,es tut mir auf jeden Fall sehr leid.Es ist furchtbar ausgegrenzt zu werden und das deine Psyche da schlapp macht ist verständlich,dass einzige was ich dir raten kann ist dir professionelle Hilfe zu suchen.Es muss herausgefunden werden wieso und weshalb das so ist,dies ist sicher auch in deinem Sinne,nur ein Profi kann dir zu deinem Verhalten und die Wirkung auf andere Menschen sprich das weibliche Geschlecht etwas sagen.Du schreibst sehr offen und das zeigt mir ,dass du in der Lage bist dich diesem Problem zu stellen und damit meine ich die Hilfe zu holen. Liebe Grüße


Danke für deine Antwort. Ich verdiene wenig, weshalb ich mir eine Therapie nicht leisten kann.

x 2 #3


A
Die bekommst du von der Kasse bezahlt,du wirst schon einen Arzt finden der dir eine Diagnose erstellt,da gibt es viele Möglichkeiten.

x 1 #4


H
Danke für deinen Rat, aber was brächte mir eine Diagnose? Diese lindert ja nicht die Einsamkeit? Und ich weiss ja weshalb ich depressiv oder wie es ein Arzt auch diagnostizieren wird bin. Kein Arzt kann mir Romantik verschreiben.

Ich will doch nur Mal gemocht werden.

x 1 #5


Fiora
Du hast recht, kein Arzt kann dir Romantik verschreiben, wenngleich der Gedanke sehr verlockend ist Smile. Psychologische Gespräche könnten dich aber unterstützen und dir Wege aufzeigen, wie du mit deiner derzeitigen Trauer um die unerfüllte Liebe umgehen kannst.
Gewiss hast du schon vieles versucht, um in Kontakt zu kommen. Verständlich auch, dass die vielen Enttäuschungen und Rückschläge dich unglücklich machen. Ich kenne das nur zu gut von mir.
Hast du denn schon geschaut, ob es Gruppen in deiner Umgebung gibt, die eins deiner Hobbies mit dir teilen? Jede verbindliche Aktivität in Interessens Gruppen erweitert dein soziales Umfeld und damit die Möglichkeit, auf die Liebe deines Lebens zu treffen.
Ich drücke dir fest die Daumen.

x 3 #6


A
Du willst gemocht werde,dass ist gut nachzuvollziehen, du weißt das du Depressionen hast aber du weißt nicht wie du dein Verhalten ändern musst oder kannst.
Deswegen habe ich dir vorgeschlagen Hilfe zu suchen,ihr könntet gemeinsam ergründen was du an deinem Verhalten ändern musst.
Alleine wird sich deine Situation nicht ändern oder verbessern,also heißt es aktiv zu werden,in deinem Fall professionelle Hilfe zu suchen.
Du sehnst dich nach Zärtlichkeit also musst du auch bereit sein dir helfen zu lassen um dein Ziel zu erreichen.

#7


Sonja77
Ich habe deinen Beitrag gelesen und er hatt mich sehr traurig gemacht...

Ich möchte dir von ganzem Herzen alles gute wünschen und hoffe das du deinen weg finden wirst

Keiner hatt es verdient alleine zu sein....

x 2 #8


H
Das habe ich. Aber ich befürchte, die Ursache meiner Einsamkeit liegt nicht in den mangelnden Optionen - sondern in meiner Person.

Weil ich habe ja auf Tinder rund tausend Matches gemacht, also 1000 Frauen haben mir einen Korb bereits gegeben.

Weiss du ich bin ziemlich arm(finanziell). Vll. liegt es auch an dem. Die meisten Menschen wollen ja einen Partner auf Augenhöhe haben.

#9


H
Zitat von Annalehna:
Du willst gemocht werde,dass ist gut nachzuvollziehen, du weißt das du Depressionen hast aber du weißt nicht wie du dein Verhalten ändern musst oder kannst.Deswegen habe ich dir vorgeschlagen Hilfe zu suchen,ihr könntet gemeinsam ergründen was du an deinem Verhalten ändern musst.Alleine wird sich deine Situation nicht ändern oder verbessern,also heißt es aktiv zu werden,in deinem Fall professionelle Hilfe zu suchen.Du sehnst dich nach Zärtlichkeit also musst du auch bereit sein dir helfen zu lassen um dein Ziel zu erreichen.


Hallo

Ja das stimmt wohl. Tut mir leid für den Einspruch. Ich habe nicht mit dem Vorschlag gerechnet. Ich habe damit gerecht, dass man mir evtl. anderes rät. Aber der Rat, professionelle Hilfe zu suchen, damit einen anderen mögen, stimmt nicht traurig. Was bin ich bloss für ein Mensch? Danke Dennoch

#10


A
Das habe ich auch richtig Verstanden, eben weil es an deiner Person liegt solltest du versuchen mit Hilfe etwas an deiner Person zu verändern.
Das du finanziell nicht gut ausgestattet bist,steht dir ja nicht auf der Stirn....es weiß ja zunächst niemand!
Du musst es aber selber wissen und fühlen wie groß der Leidensdruck ist um eventuell etwas verändern zu wollen.
Liebe Grüße

Oh nein ,du verstehst das völlig falsch,wenn ich unbedingt etwas haben möchte und ich es anders nicht erreiche muss ich was dafür tun.
Glaube mir du bist kein Einzelfall es gibt Menschen denen es ähnlich ergeht,die vielleicht Angst haben auf Menschen zuzugehen....das ist genauso schlimm!

#11


H
Doch. Im Dating-Profil steht ja die Arbeit. Diese lässt ja darauf schliesen wie viel man verdient.

#12


Sonja77
Zitat von HerrLoremIpsum:
Das habe ich. Aber ich befürchte, die Ursache meiner Einsamkeit liegt nicht in den mangelnden Optionen - sondern in meiner Person. Weil ich habe ja auf Tinder rund tausend Matches gemacht, also 1000 Frauen haben mir einen Korb bereits gegeben. Weiss du ich bin ziemlich arm(finanziell). Vll. liegt es auch an dem. Die meisten Menschen wollen ja einen Partner auf Augenhöhe haben.

Naja,,,,tinder und co sind eben nicht das gelbe vom Ei...da bist du aber ganz sicher nicht der einzige...

Und das du nicht so viel Verdienst,sollte auch kein Grund sein...
Es gibt sehr sehr viele Leute die wenig verdienen und trotzdem nicht alleine sind...

Nicht alle Frauen schauen aufs geld.....

x 3 #13


H
Zitat von NIEaufgeben:
Naja,,,,tinder und co sind eben nicht das gelbe vom Ei...da bist du aber ganz sicher nicht der einzige...Und das du nicht so viel Verdienst,sollte auch kein Grund sein...Es gibt sehr sehr viele Leute die wenig verdienen und trotzdem nicht alleine sind...Nicht alle Frauen schauen aufs geld.....


Das weiss ich. Aber Menschen wollen tendenziell einen Partner auf Augenhöhe. Die meisten Altersgenossen verdienen durchschnittlich viel oder mehr - ich verdiene weniger als der Durchschnitt. Deshalb spielt mir dieser Faktor zumindest nicht in die Hände.

Ich meine das ganz und gar nicht negativ. Wenn eine Frau (ebenso ein Mann) eine Familie gründen will, dann ist das eine legitime Voraussetzung.

#14


H
Zitat von Fiora:
Du hast recht, kein Arzt kann dir Romantik verschreiben, wenngleich der Gedanke sehr verlockend ist Smile. Psychologische Gespräche könnten dich aber unterstützen und dir Wege aufzeigen, wie du mit deiner derzeitigen Trauer um die unerfüllte Liebe umgehen kannst.Gewiss hast du schon vieles versucht, um in Kontakt zu kommen. Verständlich auch, dass die vielen Enttäuschungen und Rückschläge dich unglücklich machen. Ich kenne das nur zu gut von mir. Hast du denn schon geschaut, ob es Gruppen in deiner Umgebung gibt, die eins deiner Hobbies mit dir teilen? Jede verbindliche Aktivität in Interessens Gruppen erweitert dein soziales Umfeld und damit die Möglichkeit, auf die Liebe deines Lebens zu treffen. Ich drücke dir fest die Daumen.


Ja das stimmt. Nach der Arbeit bin ich einfach total schlapp und kann mich zu nichts wirklich aufraffen. Ich spiele dann Videospiele und schaue Filme.

Hast du eine Idee für ein Hobby, welches Frauen attraktiv fänden?

x 2 #15


kritisches_Auge
Jeder Mensch hat eine Ausstrahlung und diese Ausstrahlung zeigt sich sogar virtuell.
Du hast sehr viel Negatives erlebt- mir ging es übrigens in der Schule genauso, ein Mädchen weinte sogar einmal weil sie neben mir sitzen solltte- und diese Erlebnisse machen deine Persönlichkeit aus und macht sie unattraktiv weil du wahrscheinlich wenig Lebensfreude ausstrahlst.

Ich würde dir auch zu einer Therapie raten in der du einmal alles aufarbeiten kannst und wenn es dir gelingt, dich selber zu schätzen, positive Seiten an dir zu sehen, ändert sich auch deine Ausstrahlung.

Das könnte ein Grund für eine Therapie sein.

x 5 #16


Fiora
"Ja das stimmt. Nach der Arbeit bin ich einfach total schlapp und kann mich zu nichts wirklich aufraffen. Ich spiele dann Videospiele und schaue Filme. Hast du eine Idee für ein Hobby, welches Frauen attraktiv fänden?" [/quote]

Hm, meinst du, dass es Sinn macht, deine Hobbies danach zu richten, ob es für Frauen attraktiv sein könnte? Schau doch erstmal, was DICH interessiert. Vielleicht magst du auch mal in der Tageszeitung unter Kleinanzeige oder im Internet schauen, was in deiner Gegend an Gruppenaktivitäten läuft. Wandern, walken, Spieleabende, gemeinsam Kochen, sportliche Aktivitäten, irgendetwas, was deinen Geldbeutel nicht zu sehr belastet, aber was dir Freude machen könnte. Vielleicht kann dir auch jemand aus deiner Nachbarschaft oder von deiner Arbeitsstelle einen guten Tipp geben.

Über Filme und Videospiele wirst du dein soziales Umfeld gewiss nicht erweitern können. Das dient leider nur nur der Verdrängung.

x 4 #17

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Sonja77
Im Sommer ist Freibad immer eine gute Adresse um evtl jemanden kennen zu lernen....
Auch spazieren am Fluss,See,Meer oder so...

x 4 #18


H
Zitat von Fiora:
"Ja das stimmt. Nach der Arbeit bin ich einfach total schlapp und kann mich zu nichts wirklich aufraffen. Ich spiele dann Videospiele und schaue Filme. Hast du eine Idee für ein Hobby, welches Frauen attraktiv fänden?"
Hm, meinst du, dass es Sinn macht, deine Hobbies danach zu richten, ob es für Frauen attraktiv sein könnte? Schau doch erstmal, was DICH interessiert. Vielleicht magst du auch mal in der Tageszeitung unter Kleinanzeige oder im Internet schauen, was in deiner Gegend an Gruppenaktivitäten läuft. Wandern, walken, Spieleabende, gemeinsam Kochen, sportliche Aktivitäten, irgendetwas, was deinen Geldbeutel nicht zu sehr belastet, aber was dir Freude machen könnte. Vielleicht kann dir auch jemand aus deiner Nachbarschaft oder von deiner Arbeitsstelle einen guten Tipp geben. Über Filme und Videospiele wirst du dein soziales Umfeld gewiss nicht erweitern können. Das dient leider nur nur der Verdrängung. [/quote]

Also das kann ich absolut nicht unterstreichen. Ich weiss nicht wie alt du bist aber für meine Altersgenosse und jüngere gehören Videospiele zu etablierten Freizeitbeschäftigungen. Ich kenne Videospieler, die so eine Freunding/Freund gefunden haben.

#19


H
Darf ich fragen, wie du Dir das vorstellst? Also ich soll ins Freibad gehen und da warten bis mich jemand anspricht? Läuft das wirklich so?

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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