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297

H
Zitat von Annalehna:
Aber jetzt nicht wieder den ganzen Tag...bitte Very Happy


Ich wollte nur klarstellen, dass diese Person, welche sie beschrieben hat, nicht ich bin.

x 1 #161


Calima
Zitat von HerrLoremIpsum:
Weshalb schliesst du aus meinem Nicknamen auf meine Persönlichkeit?


Nicht auf deine Persönlichkeit. Die erschließt sich erst nach langem, langem persönlichen Zusammensein einigermaßen. Nur auf deine Verhaltensweisen.

Zitat von HerrLoremIpsum:
Weil das Bild, das du von mir gezeichnet hast, stimmt überhaupt nicht.


Eine der größten Künste im Leben ist, Selbst- und Fremdwahrnehmung in Einklang miteinander zu bringen. Das ist im richtigen Leben schon schwierig. Im virtuellen Bereich ist es nahezu unmöglich.

Du suchst einen Ausweg aus deinem Unglück, berufst dich aber immer wieder auf die Dinge, die du bereits getan hast. Wenn die erfolglos waren, ist der einzige Weg, etwas anderes zu versuchen. Oder alles zu belassen wie es ist und auf ein Wunder zu warten.

Deine Wahl.

#162


A


Ein Leben in Moll

x 3


kritisches_Auge
Ich kann es nicht mehr hören, dass jemandem seine Opferhaltung vorgeworfen wird, jemand muss nur etwas klagen, dann wird es ihm gleich vorgehalten, auf der anderen Seite gibt es einen Jammerthread in dem manche Leute jammern und getröstet werden.

Jetzt muss ich doch einmal fragen, Calina, was dir das Recht dazu gibt, die Psyche des Threaderstellers so auseinanderzunehmen, dies ohne jegliches Fragezeichen.

x 7 #163


Q
Lieber Herr LoremIpsum,

leider bin ich erst jetzt auf dein Thema aufmerksam geworden. In der Kürze der mir aktuell zur Verfügung stehenden Zeit werde ich dich nicht davon überzeugen können, dass ich dich sehr gut verstehe, dass es sehr viele Parallelen in unseren Lebensläufen bzw. in der Art des Fühlens und Bewertens gibt. Auf diese werde ich nochmal zu einem passenderem Zeitpunkt (in ein paar Tagen) zurückkommen und hoffe sehr, dass du dann auch noch einen Blick ins Forum wirfst!

Nachdem du dich so energisch verteidigt hast gegenüber allen Mutmaßungen, durch die du dich missverstanden fühltest, ist nunmehr Stille eingekehrt - und das sicher nicht, weil du mit dem hier Erreichten plötzlich zufrieden bist - oder?

Ich bin zwar eine Frau und schon allein von Alters wegen nicht in Betracht zu ziehen als Partnerin für dich, jedoch würde ich gerne einen Versuch starten, dich emotional ein wenig zu entlasten.

LG

x 3 #164


M
Ich bin nun diesen Thread nochmals durchgegangen und ich bin schockiert, wie man hier teilweise den Ersteller angebrangert hat, statt seinen Eingangstext erst mal richtig durchzulesen, um ihn zumindest zu verstehen und entsprechend auf ihn einzugehen!

Ich kann nur hoffen, dass HerrLoremlpsum jetzt nicht vollkommen den Mut verloren hat, denn seit 15.07. war er nicht mehr hier!

Danke auch!

x 3 #165


kritisches_Auge
@herrloremlpsum schaue doch noch einmal in deinen Thread.

x 1 #166


Q
Auch ich habe mir gerade nochmal alles durchgelesen, um sicherzustellen, dass ich mich richtig erinnere.

@herr LoremIpsum, beim Verfolgen der Beiträge zu deinem Thema tat es mir ebenfalls weh, wie sehr du dich gegen die Fehleinschätzung deiner Person gewehrt hast. Glaube mir, ich weiß, wie das ständige Bemühen um Verständnis an der Substanz zehrt.

Nun möchte ich denjenigen, von deren Antworten du enttäuscht bist, zu Gute halten, dass sie dich nicht absichtlich beleidigen wollten. Das Problem ist ganz einfach: Ansichten und Empfehlungen entstehen immer auf dem Grund der eigenen Persönlichkeit und Erfahrungen. Somit kann es passieren, dass Worte vom Ratgeber als wohlwollend angesehen werden, vom Adressaten hingegen als Kränkung!

Ein Beispiel hierzu: Ich kannte vor langer Zeit jemanden, der sagte: "Diese harte Ansage brauchte ich, um endlich mal aktiv zu werden." (Worum es konkret ging, weiß ich heute nicht mehr; dies möge jetzt auch eher nebensächlich sein). Jedenfalls zuckte ich zusammen, als ich das hörte und dachte sogleich: Hätte der Vorwurf mir gegolten, hätte ich mich wahrscheinlich verletzt oder noch Schlimmeres angestellt. Der Bekannte wirkte ganz entspannt und räumte schließlich ein, sich auch schon mal gerne "gehen" zu lassen und dann einen "A....tritt" zu benötigen.

Wer sich jedoch immer und immer wieder bemüht und trotzdem nicht an sein Ziel gelangt, braucht keinen "A....tritt", sondern Bestätigung, Aufmunterung! Dabei ist es völlig unerheblich, ob das Umfeld die bisherigen Bemühungen für geeignet hält; über Veränderungsmöglichkeiten kann man im Nachgang diskutieren. Wer die Notwendigkeit zur Veränderung hervorhebt ohne das bereits Geleistete zu würdigen, bescheinigt dem Ratsuchenden, nicht richtig zu sein, nichts richtig zu machen - etwas, was eine Person mit niedrigem Selbstwertgefühl doch sowieso schon von sich glaubt!

Abgedroschene Floskeln von der Sorte "es liegt an dir", "du musst was ändern" (oder schlimmer: "du musst dich ändern"), "du badest in Selbstmitleid" u.ä. sind selten hilfreich, weil sie Anklagecharakter haben. Damit gießt man nur "Öl ins Feuer".

Wir alle bemitleiden uns in dem Moment, wo wir uns ungerecht behandelt fühlen. Selbstmitleid verbinde ich mit Trauer und Nachdenklichkeit. Wer über diese Eigenschaften verfügt, zeigt etwas Menschliches. Wer nicht die Fähigkeit besitzt, in sich hineinzuhorchen, Geschehenes zu reflektieren, kann auch nichts verändern.

Leider steckt hinter dem Begriff "Selbstmitleid" nach dem Verständnis der Allgemeinheit die Botschaft: "Du hast keinen Grund zum Jammern!"Würde man das Leuten vorhalten, die ihre unglückliche Partnerschaft bedauern, Leuten, die sich plötzlich einsam fühlen, weil z. B. die Kinder aus dem Haus sind, Leuten, die in ständiger Angst vor Krankheiten leben?

Nein? ...Warum dann jemandem, der sich darüber beklagt, abgelehnt zu werden?

@herr LoremIpsum, du hast bestimmt nichts unversucht gelassen und wirst weiterhin kämpfen! Niemand kann dir letztlich sagen, weshalb Frauen bisher nichts von dir wissen wollten. Was mir allerdings auch - so wie einigen anderen Mitgliedern - beim Lesen deiner Beiträge auffiel, ist, dass du deinen Fokus ausschließlich auf die romantische Zweisamkeit mit einer Frau richtest. Partnerschaftliche Liebe stelllt aber nur eine Form menschlicher Zuneigung dar, und zwar die ausgeprägteste. Muss es denn gleich das "volle Programm" sein? Würde für den Anfang nicht eine schöne Bekanntschaft reichen?

Angenommen, du triffst eine Frau oder auch einen Mann, die bzw. der nicht alle deine Wünsche erfüllt aber einen Teil davon - sei es, dass dieser Mensch zwar kein sexuelles Interesse hat, aber dafür ein großes Herz, das es ermöglicht, gemeinsame Gespräche zu führen, durch die du dich wertgeschätzt fühlst - wäre das nicht schon eine Verbesserung gegenüber dem, was du bisher hattest? Die Frage dient lediglich meinem Verständnis und ist nicht vorwurfsvoll gemeint!

Aus Kontakten zieht sich zurück, wer das Gefühl hat, dass der andere zu sehr "klammert". Es wäre möglich, dass Frauen dich so erleben. Man kennt zwar ein paar ungünstige Eigenschaften und Verhaltensweisen, die so ziemlich immer abschreicken, aber leider kein Erfolgsrezept. Für Sympathie gibt es selten eine logische Erklärung.

Apropos Logik: Du berichtest von einer geringen Intelligenz.........Hm.....

1. Du hast die Hauptschule besucht und nicht die Förderschule.
2. Du schreibst sehr flüssig, dein Thema ist gut strukturiert.
3. Du gehst auf die Beiträge der anderen ein - zuweilen mit bestechender Schlagfertigkeit.
4. Dein Hobby sind Videospiele. Damit kenne ich mich zwar nicht aus, stelle mir aber vor, dass diese auch ein gewisses Maß an strategischem Denken erfordern. Spiele spielen sich ja nicht von allein..........

Vermutlich möchtest du nicht gerne an deine Schulzeit erinnert werden - ich beschränke mich mal auf die Feststellung, dass die Lehrerin hinsichtlich deiner Integration in die Gemeinschaft total versagt hat.

Als ich in der 8. Klasse war, bestimmte unsere Lehrerin die jeweiligen Sitznachbarn (an Zweiertischen), was teils zu Protesten, teils zur Belustigung unter meinen Mitschülern führte. Der Junge neben mir stieß auch nicht gerade Begeisterungslaute hervor. Offene Feindseligkeiten zwischen uns gab es zwar nicht, aber auch keine Sympathie. Ihm - wie den meisten anderen - war ich einfach nur egal. Im Laufe des Schuljahres gewöhnten sich alle an die Sitzordnung; mein "Nebenmann" sprach mich gelegentlich an, tauschte sich mit mir über den Unterrichtsstoff aus, schenkte mir sogar mal ein freundliches Lächeln - was in den Jahren zuvor zu keiner Zeit geschehen war.

Auch wenn sich daraus keine Freundschaft entwickelte, zeigt dieses Beispiel dennoch, dass in einem gründlicheren Kennenlernen eines Mitmenschen die Chance (nicht die Garantie!) liegt, dass gegenseitige Akzeptanz wächst.

Ich wünsche dir einfach nur, dass du jemanden findest, der dich im persönlichen Kontakt stärkt!

Bis hierhin fürs Erste....vielleicht liest man nochnal etwas von dir. Darüber würden sich einige (zu denen auch ich zähle) sehr freuen!

Gute Nacht dir und allen Mitlesenden! Smile

x 7 #167


S
Ich schließe mich meinem Vorredner an, bin ganz seiner Meinung.

Ich stoße auch oft auf Unverständnis, sei es meine Krankheit oder wenn es um das Thema Einsamkeit geht. Das ist etwas was ich gar nicht gebrauchen kann. Das führt dann dazu, dass ich ganz dicht mache, weil ich sowieso nicht verstanden werde.

Viele können sich da nicht reinversetzen, wie es ist, wenn man tagein tagaus einsam ist, dass bereits seit Jahren so geht. Wenn dann noch eine psychische Erkrankung hinzukommt, wird das Leid noch verstärkt. Wenn die Bemühungen dann ebenfalls ins Leere verlaufen, ist es klar das man mit der Zeit verzweifelt, vollkommen Down ist. Da darf man auch mal jammern, weil man diesen Zustand einfach leid ist.

Verdrängen kann man auch nichts, denn alles was man verdrängt, holt einen irgendwann wieder ein. Sich mit der Situation abfinden ist auch keine Lösung, weil die Seele sich immer wieder bemerkbar machen wird. Warum sollte man auch etwas Gesundes verdängen, dass widerspricht jeglicher Logik. Man muss da einfach gelassener werden, den Druck rausnehmen, denn wenn man sich Stress macht, bringt einen das auch nicht weiter. Stattdessen sollte man sein Verhalten reflektieren, sich fragen warum man immer wieder scheitert. Manchmal liegt es an einem selbst, manchmal auch am Gegenüber. Da muss es irgendeinen Grund geben, warum es immer wieder zu diesen Misserfolgen kommt.

Sehr wichtig ist, dass man die Sache anaylsiert, warum man keinen Erfolg hat. Man sollte sich auch nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, anstatt alles mit sich alleine aus zu machen, denn ein guter Therapeut kann einem Dinge spiegeln, die einem selber oft nicht bewusst sind.

x 3 #168


Einsamkeit
Ich kann nachfühlen wie du dich fühlst. Es wird dir niemand einenRat geben können, der dir weiterhilft. Ich selbst bin noch nicht einmal unattraktiv und bin dennoch so einsam, dass es weh tut. Das ist in mir und wird nie heilen. Bei dir glaube ich liegt es an der Optik. Wäre es deine Art und Weise, könnte man dich coachen. Denkst du, dass du attraktiv bist? Wir leben in einer oberflächlichen Welt. Wie du alles beschrieben hast, wärst du bestimmt für viele Frauen der Traummann. Sowas suchen wir doch alle. Deshalb befürchte ich, dass du optisch nicht anziehend wirkst. Denke, das ust das Problem. Lass uns doch mal offen reden, gerne per Privatnachricht. Und entschuldige die offenen Worte!

x 1 #169


M
Attraktivität ist aber nicht nur Optik. Außer für ganz oberflächliche Menschen vielleicht.
Für mich spielen da jedenfalls so einige Faktoren rein.

Kommt auch immer drauf an was man sucht. Bei losen Kontakten, wie ONS würde ich auch sagen, da wird eher nach Optik entschieden als bei festen Partnerschaften. Der "Lebenslauf" eines ONS interessiert mich auch wenig, da geht es ja nicht um eine gemeinsame Zukunft.
Aber grad bei der Wahl eines festen Partners, spielt doch schon viel mehr mit rein, weil man da wirklich auf einigen Ebenen kompatibel sein sollte, damit da eine gefestigte Basis vorhanden ist, auf der man eine gemeinsame Zukunft aufbaut.

Und es gibt halt auch einiges, das ich als durchaus attraktivitätssteigernd empfinde, was aber mit dem Äußeren nichts zu tun hat.

x 1 #170


Einsamkeit
Ich finde es wird immer zu sehr verharmlost. Ich kann letztlich nur von mir reden. Ich achte zu sehr auf das Aussehen und würde mir wünschen es wäre anders. Gerade heute fürchte ich ust es schlimmer als gestern in unserer Gesellschaft. Und morgen wird es noch schlimmer sein. Dennoch wäre ich jedem einsamen Menschen gerne ein Freund der ihn in den Arm nimmt wenn es wieder zu sehr weh tut. Aber beamen geht ja noch nicht.

x 1 #171


M
Aber auch bei den Vorlieben optischer Natur sind die Geschmäcker ja individuell verschieden.
Ich finde da z.Bsp. ein paar Dinge eher unschön, die andere ziemlich "scharf" finden. Dazu gehören u.a. aufgepumpte Muckis und Tattoos.
Das hat aber eher weniger mit Attraktivität zutun als mit dem persönlichen Sinn für Ästhetik, der bei mir eher Richtung Natürlichkeit geht (was nicht heißt, dass man seine natürlichen Reize nicht betonen/hervorheben kann).

x 2 #172


Q
Zitat von Soul1977:
Man sollte sich auch nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, anstatt alles mit sich alleine aus zu machen, denn ein guter Therapeut kann einem Dinge spiegeln, die einem selber oft nicht bewusst sind.


Hier möchte ich die Betonung auf den"guten Therapeuten" legen; nur wenn tatsächlich Ideen zur Abänderung des Problems genannt werden, die dem Hilfesuchenden nicht bewusst sind, stellt die Therapie überhaupt eine Hilfe dar.

Zitat von Einsamkeit:
Bei dir glaube ich liegt es an der Optik.


Das kann so sein, muss aber nicht, denn, wie du selber schreibst:

Zitat von Einsamkeit:
Ich selbst bin noch nicht einmal unattraktiv und bin dennoch so einsam, dass es weh tut.


Das kann ja auch auf den TE zutreffen.

Zwangsläufig bilden wir unser erstes Urteil über den anderen aufgrund seiner Äußerlichkeit, denn diese nehmen wir zuerst wahr. Da passiert es wohl recht häufig, dass jemand aufgrund seines Kleidungsstils oder der Figur für unattraktiv befunden wird. Die Frage lautet dann: Kann oder will die Person an diesem Grund ihrer Ablehnung überhaupt etwas ändern? Ich habe das auch erlebt und beantworte die Frage (rückwirkend) für mich mit einem klaren "Nein", denn eine Abänderung meines Kleidungsverhaltens hätte mich von der Person entfernt, die ich bin. Niemand möchte sich "verbiegen" müssen, um zu gefallen. Dagegen ist es mir z. B. wichtiger, dass die Kleidung zur Figur passt. Es muss nicht immer Übergewicht sein, das die Auswahl einschränkt, eine deformierte Wirbelsäule und Hohlkreuz tun's auch......

Zitat von Miyako:
Attraktivität ist aber nicht nur Optik. Außer für ganz oberflächliche Menschen vielleicht


Genau. Und wer wünscht sich schon solche Kontakte (außer den Oberflächlichen, die ihresgleichen suchen)?

Nach meiner Auffassung tritt das äußere Erscheinungsbild in den Hintergrund, wenn die Ausstrahlung (Mimik, Körpersprache) eine positive ist. Ich habe schon "potthässliche" Leute an der Seite eines Partners bzw. einer Partnerin gesehen - die Optik ist nicht das alles Entscheidende!

Interessant fänd ich mal die Überlegung, inwieweit sich die persönliche Ausstrahlung ändern lässt, wenn davon auszugehen ist, dass diese zur Ablehnung führt. An der Körperhaltung kann man arbeiten, ein künstliches Lachen kann man aufsetzen - mehr aber auch nicht. Die Augen können nicht lügen. Verraten sie vielleicht dem Gegenüber etwas, das abschreckt: mangelndes Selbstbewusstsein, Leiderfahrung, Hoffnungslosigkeit, Angst, Verzweiflung.....?

x 2 #173


M
Zitat von laluna74:
es tut mir weh, wie hier geschrieben wird. Wie oft soll er sich denn noch erklären? Ihm geht es nicht gut in dieser Situation. Es scheint als könne ...

So nahm alles seinen Anfang..

#174


M
X

#175


V
Ich kann die verzweifelten Gefühle des TE nur zu gut nachvollziehen, und gerade in der Jetztzeit, die eigentlich schon eine Endzeit ist, ist es noch schwieriger geworden, vor allem durch die modische Verhetzung durch die Sozialen Medien in Verbindung mit dem Handyzombietum, das nur noch auf SMS-Niveau oberflächlich zu kommunizierenfähig ist.

Ich will Dir etwas von mir erzählen. In der Grundschule war ich Klassenbester und bei den anderen eher unbeliebt. Die Mädels standen schon damals mehr auf die A.typen, und Aussehen ist wirklich nicht alles, eher das ist interessant, was die Fantasie beflügelt, und das geschieht durch die Ausstrahlung. Dass die Ausstrahlung aber nur in seltenen Fällen authentisch ist, kommt besonders bei gefallsüchtigen Opportunisten vor. Dann gibt es noch die ähnlich für attraktiv befundenen Egoisten, die rücksichtslos ihr Ego ausleben. Das zieht vor allem jene Frauen an, die gerne mehr Selbstbewusstsein oder Ego hätten. Im Grunde ist ja alles auf Energiekompensation ausgelegt, und das macht die Anziehung aus. Plus und Plus einer Batterie ziehen sich nicht an, sondern stoßen sich ab.

Die meisten Menschen, die Erfolg suchen, die suchen ihn aus Kompensationsgründen. Alles Tun ist kompensationsmotiviert. Erfolg benötigen - kommt von Not, Mangel - nur die, die den Loser in sich kaschieren wollen, und je mehr ostentativer Protz, desto mehr Minderwertigkeitskomplexe haben diese Leute in der Regel. Man schaue sich Reiche an, die immer reicher werden wollen und einfach nicht zufrieden sein können. Woran liegt es? An den geistig-seelischen Mängeln, und die kann man durch Materielles oder Blendwerk nicht füllen. Die sind also selber mit sich einsam und unzufrieden, selbst wenn sie von Frauen begehrt sind und alles zu haben scheinen. Stichwort: Scheinen! Lass Dich nicht von dieser irrealen Welt blenden, in der vor allem Selbstverleugnung und Gefallsucht das Allheitmittel darstellen. Beziehungen mit solchen Menschen, die nach außen als attarktiv, erfolgreich usw. gelten, das hat kaum eine Qualität.

Früher, in meinen 20ern fanden die Frauen mich zwar optisch anziehend, aber ich stand damals auch voller Verzweiflung neben dem Leben und war ein Selbstmordkandidat auf Raten. Mit 24 kam ich in eine einjährige stationäre Therapie, wo man eigentlich nur 3 Monate bleiben konnte. Sonderfall. Ich lernte da vor allem Selbstreflexion, der Grundstein für alles weitere. Knallharte Selbstdisziplin, und je mehr ich mich kennenlernte und auch meine Fehler erkannte und akzeptierte, desto mehr Selbstwertgefühl stellte sich ein. Damit wuchs auch das Selbstbewusstsein, das aber nicht das Egobewusstsein ist, das keine Schatten, sondern vor allem Illusionen sehen will.

Ich hatte auch nur sehr wenige Frauen, vor allem auch spät. Meinen ersten Sex eine Woche vor meinem 20. Geburtstag, und eine Woche später fiel dieser Frau dann ein, dass sie schon in festen Händen sei. Ich habe wirklich sehr viel Schmerz und Entbehrungen erfahren müssen, auf die ich heute aber nicht mehr verzichten möchte, weil ich so dermaßen dankbar für meine Ent-wicklung aus der illusionären Verwicklung bin. Schmerz ist das Festhalten an Lebenslügen des Egos. Das Ego muss transformiert werden und sich in den Dienst des Selbst stellen, das ja ein Äquivalent Gottes im Kleinen ist. Das Selbst steht in seiner harmonischen Mitte und kennt das Licht und die Schatten, weiß also besser, was für uns besser ist. Das Selbst schickt Dir auch die Erfahrungen durch 'Zufälle', Unfälle, Bekanntschaften, Probleme und körperliche Symptome, die eigentlich die besten Freunde des Menschen sind. Zusammenarbeit statt Ursachenbekämpfung.

Viele verbiegen sich, um den Falschen zu gefallen. Und man kann nur Gleiches anziehen, wenn man sich authentisch gibt. Wenn die Verstellung auffällt, gibt es nur unnötige Probleme. Das Ego, das alles gerne mitnehmen möchte, was sich ihm darbietet, sehnt aus einem uneingestandenen Mangelgefühl heraus. Jäger und Sammler sind Menschen mit vielen Mängeln, und die reichen sich selbst nicht, benötigen Trophäen, um sich und anderen eine Persönlichkeit vorzumachen, die sie gar nicht sind. Das ist armselig - arm an Seele!

Ich habe immer davon geträumt, meine Jugendliebe, die mir aber nie vergönnt war, früh zu heiraten und mit ihr 6 gemeinsame Wunschkinder zu haben. Selbstzweifel haben mich fast in den Tod gerissen, weil ich nicht verstand, warum die Ar. alles bekamen, aber ich, obwohl überdurchschnittlich intelligent und optisch auch in Ordnung, nicht aus schicksalhafter Liebe heraus von jemandem angezogen werden konnte. Tja, das Leben hatte wohl etwas anderes mit mir vor. Eltern, Umfeld, Schulen, das Leid... alles sollte später noch einen in der Rückschau einen Sinn ergeben.

Wollte ich um jeden Preis eine Partnerin an meiner Seite haben? Nein. Ich hatte nur Interesse an einer im Himmel versprochenen Verschmelzungsliebe. Aber war ich auch dazu fähig? Nein. Ich hatte mich selber zerstört, und dadurch auch meine damalige erste längere Beziehung, die ich durch 'Zufall' auf Mallorca traf, von der ich nicht loslassen konnte, was mich fast getötet hätte. Heute bin ich froh, dass sie sich von mir trennte und mir dadurch ermöglichte, zu mir selbst zu finden, mich selbst zu lieben, und das ist nämlich die Voraussetzung für eine Liebe. In der Therapie erkannte ich allerdings auch, dass nicht wir die Kranken sind, sondern die da draußen, die uns durch ihre kaputten Werte schlechtredeten und kleinhalten wollten. Und wir glaubten es, dass wir nichts taugen. Was für Partner zieht man denn dann an? Richtig, auch nur Problemfälle. Die Einbildung von Liebe führte in die emotionale Abhängigkeit, und diese zur Selbstaufgabe. Das ist toxisch, wenn man an Illusionen festhält, die einen aus seiner gesunden Mitte reißen.

Ich vermute aus Deinen Worten, dass Du zu sehr darum bemüht bist, einer Frau zu gefallen, und das wirkt nicht sehr selbstbewusst und attraktiv. Es wird Deine Ausstrahlung sein, die abstößt. Aber nur die Falschen abstößt! Konzentriere Dich nicht auf die Frauen und Erfahrungen, die Dich nicht zum Ziel gebracht haben, sondern vertraue darauf, dass es irgendwo jemanden gibt, den Du erst dann anziehen kannst, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.

Wenn sich dei Menschen nicht verstellen würden, zögen sie auch nur ganz wenige Partner an. Sie laufen meist Illusionen nach und verheddern sich schmerzhaft in toxische Abhängigkeiten. Das machen sie ein paar Mal, und dann sind sie beziehungsgestört. Es ist gesünder, lieber auf die falschen Möglichkeiten zu verzichten, damit die Liebesquelität erhalten bleibt. Ich habe gemerkt, je früher die Leute sich auf Sex einlassen, desto schädlicher ist das meist für das Liebesleben. Sie zerstören sich ein Heiligtum, nur damit das Ego umso schneller als erwachsen gelten kann. Daraus werden dann schnell unverantwortliche Verwachsene!

Ich hatte meinen letzten Sex vor 25 1/2 Jahren, das war eine Beziehung von nur 26 realen Tagen, die letzte Frau vor über 16 Jahren geküsst, hatte nach meinem Umzug in 16 1/2 Jahren nur etwa 9x Besuch und seit 10 Jahren gar keine Begegnung mehr. Je weiter ich mich geistig-seelisch und energetisch ent-wickelt habe, desto weniger wurden die Chancen beim anderen Geschlecht. Frauen sagten mir oft, dass sie Angst vor mir hätten, obwohl ich eine sehr anziehende Persönlichkeit hätte, aber sie fühlten sich mir gegenüber unterlegen. Das ist oft so ein Standardspruch, aber tatsächlich ist es so - auch wenn es die Frauen nicht gerne hören und meist keifend darauf reagieren -, dass sie gerne dümmere oder 'einfacher' strukturierte Männer neben sich haben, und die so blöd sind, für sie die Kohle herbeizuschaffen. Die erste Frage einer Frau ist fast immer die nach seinem Beruf. Wenn mich so jemand fragt, ist sie gleich unten durch. Und nein, ich bin kein Chauvi oder Frauenhasser!

Mir ist mittlerweile egal, ob ich Körbe von all den Falschen bekomme. Wichtig ist, und das rate ich Dir an, sei Du selbst, aber entwickle Dich bewusst weiter, suche nicht aus einem Mangel heraus, denn dann wirkst Du bedürftig, was Frauen abtörnt, da sie besonders durch Hollywood-Gespenster in komischen Vorstellungen verhängen. Deine Aufgabe ist es, Deine Persönlichkeit zu entwickeln, und auf diesem Weg mit den Steinen, da wirst Du dann auch mit zunehmender Selbstverwirklichung der Persönlichkeit immer bessere Menschenqualität in Frauen anziehen können. Vor allem gibst Du Dir selbst zunehmend das, was Du Dir durch das Weibliche erhoffst. Je mehr weibliche Energien Du in Dir entdeckst und Dich damit verwöhnst, desto unabhängiger wirst Du von weiblichen Energien. Wir befinden uns nämlich in einer Zeitqualität der Selbstfindung, die aber zunächst immer einhergeht mit Selbstzweifeln und Zerrissenheit. Wende Dich von Leuten ab, die Dich nicht verstehen wollen, denn die verstehen sich selbst nicht.

Was wir gerade in besonderem Maße als Einsamkeit fühlen, das ist die Selbstfindungsphase, der die meisten bis jetzt aus dem Weg gegangen sind, nun aber dazu gezwungen werden, sich mit sich selbst im Spiegel dieser Welt (!) auseinanderzusetzen. Viele ertragen das nur noch über Süchte, aber verschlimmern das alles noch.

Übe einfach, so zu sein, wie Du bist und stehe zu den Ergebnissen. Menschen projizieren gerne ihre eigenen Unzulänglichkeiten auf andere, und daher mögen sie ihr Spiegelbild nicht. Wenn Dich jemand nicht mag, sagt das oft mehr über diesen Menschen aus, als über Dich. Daher lasse Dich dadurch nicht verunsichern. Die mögen das, was sie ihn Dir zu sehen glauben, an sich selbst nicht. Hass ist ja auch immer unreflektierter Selbsthass.

Bei der Richtigen kannst Du nichts falsch machen, bei der Falschen nichts richtig! Man kann es üben, zu sich zu stehen. Vor allem verleugne Dich selbst nicht. Was sind das für "Körbe", wenn sie nur von den Falschen kommen? Sei froh, dass Du mit den Falschen nichts anfangen musst. Aus einem Mangelgefühl eine Beziehung einzugehen, das endet meist in einer Hassliebe. 'Liebe' unter 1001 Bedingungen halte ich für Masochismus. Wer geht denn besonders gerne toxische Beziehungen ein? Masochisten, die nach Bestätigung suchen, dass sie nichts wert sind.

Ja, es ist heute unheimlich schwierig geworden, mit jemandem auch nur ins Gespräch zu kommen, geschweige denn, eine Freundschaft oder Beziehung zustande zu bekommen. Die meisten sind ja verliebt in ihr bescheuertes Handy, auf das sie zwanghaft starren. Wenn ich eine Frau mit Handy in der Hand sehe, ist sie bei mir unten durch. Ich halte mich mit solchen Verwirrten erst gar nicht auf. Das empfinde ich als extrem unattraktiv, weil ich denke, dass ich es mit einem Zombie zu tun habe, der eben den kaputten Trends folgt.

Wenn ich manche Kindsköpfe höre, die jammern, dass sie 3 Wochen keinen Sex mehr hatten, frage ich mich, ob manche VERwicklung im Kindergarten stehengeblieben ist. Männlichkeit ist es, für sein Herzensziel harte Prüfungen bestehen zu wollen. Herzenswillenausbildung nenne ich das! Durch umfangreiche Abstinenz, die wirklich hammerhart ist, wird aber auf einer anderen Ebene das Charakterliche ausgebildet. Ähnlich sollte es ja beim Zölibat sein. Aber die dortigen Schweinereien sind eben Blasphemie.

Übe eine Gedankenzucht und diszipliniere Deine negativen Gedanken, die leidlich auf Dein Unterbewusstsein wirken. Ich halte nichts von Affirmation, weil das für mich Selbstverarschung ist. Ommmm! Aber sei ehrlich zu Dir selbst und mache Dein Selbstwertgefühl nicht davon abhängig, ob und wievielen Frauen Du gefällst. Frauen verstecken meist leider eh ihre Zuneigung oder zeigen sich anders, als sie denken, fühlen oder wollen. Verstehe wer will.

Ich mache deren eitle Spielchen schon lange nicht mehr mit, weil ich mir dafür zuschade bin, kein Hampelmann bin. Wer mir mangelndes Interesse durch Verkennung meiner Persönlichkeit zeigt, der ist für mich ohne Wert. Viele Männer mit krankem Ego - besonders vorgebliche 'Alphas' -, also uneingestandenen Minderwertigkeitskomplexen, fangen ja gerade dann an Interesse zu zeigen. Das ist Masochismus. Mach das nicht.

Ich bin eigentlich der Typ, der die, die ihm gefällt, offenherzig und direkt anstrahlt, aber das verunsichert die meisten Frauen, die sowas dann sogar empört. Dann habe ich denen eben mehr Wert zugemessen, als sie haben. Fehler meinerseits, weg damit. Es ist selbstzerstörerisch, der Falschen nachzurennen oder nachzuweinen. Wir denken ja leider oft, dass die Optik auch was mit unseren Projektionen zutun hat. Einseitige Zuneigung bringt nichts. Abhaken und die Zeit und Energien lieber für das Finden-Wollen (besser nicht auf die Suche gehen, denn Druck erzeugt in der okkulten Welt nur Gegendruck) aufbringen. Man findet eher, wenn man nicht sucht.

Bei mir funktioniert es eh nicht, wenn ich auf eine Frau zugehe, denn es ist für beide einfacher, wenn sie den 1. Schritt macht. Vor allem wissen Frauen oft nicht, was sie wirklich wollen und werden zudem noch von unzähligen Beischlafbettlern und Schleimern umgarnt. Da achten sie selber kaum mehr auf jemand Besonderen bzw. Kompatiblen, der sich dann vielleicht auch noch nicht mal in den Vordergrund spielt.

Viele Frauen - zum Glück nicht alle - richten sich nach Trends, und ich sehe es ihnen meist schon sofort an, ob sie wissen, was sie wollen und echter Liebe oder nur Opportunismen zugeneigt sind. Hast Du an einem Tag ihrer Laune die falschen Schuhe an, hast Du schon verloren. Da sind die unerbittlich. Man schaue sich nur diese Narzisstinnen in den Sozialen Medien an, mit welchen Ansprüchen sie ihre Minderwertigkeitskomplexe zu kaschieren versuchen, als wären sie Gräfin Rotz.
Die wahre Prinzessin ist nicht die auf der Erbse, diese Mimose, sondern das einfache Aschenputtel, denn sie hat sich den aristokratischen Charakter erarbeitet. Gerade das Einfache, Dezente beinhaltet das Vielfältige, Großartige. Weniger Ego und mehr Selbst ist da drin. So einem wertvollen weiblichen Wesen, das vielleicht nur ein schmutziges, kaputtes Hemd an hat, kann man doch das Potenzial - und darauf sollte es ankommen (!) - fördern und zukommen lassen. Schöne Hülle und innen nichts Tolles drin, das ist der falsche Schritt.

Daher, wer Dich nur beachtet, wenn Du Blendwerk präsentierst, damit sie dadurch mitglänzen kann, der ist es nicht wert, weil Du mit so jemandem nicht durch dick und dünn gehen kannst. Das sind berechnende Frauen. Nur bedürftige Stutenkerle lassen sich darauf ein.

Denke nicht, dass es unbedingt an Dir liegt, wenn die Chancen bei Frauen schlecht stehen. Reflektiere Dich ehrlich, und wenn Du etwas an Dir ändern möchtest, weil Du da wirklich Bedarf siehst, dann arbeite daran. Aber verleugne Dich nicht. Und vor allem nehme Dir nicht all die Blender, Jäger und Sammler zum Vorbild. Bleibe Dir selbst treu, dann wirst Du auch genau diese Qualität in einer Frau als Resonanz zugeführt bekommen.
Das Selbst - viele denken, es käme von Gott - beobachtet Dich mit ganzheitlichem Blick und gibt Dir das, was Du brauchst (und nicht unbedingt - weil vom Ego kommend - möchtest), und Du erhältst es auch erst dann, wenn die Zeit dafür reif ist.
Da nützt kein Jammern. Nutze die Zeit bis dahin, Deine Persönlichkeit zu entwickeln, denn dafür sind wir auf Erden. Mit zunehmender Reife nimmt auch die Qualität der Frau zu, die an Dich herangetragen wird. Notfalls findet es erst im nächsten Leben statt. Suche Dir Interessen, die Dich erfüllen, denn auch das wirkt auf eine Frau interessant. Vielleicht begegnet Ihr Euch über dieses Hobby oder Interesse.

Man darf nicht glauben, dass jede Beziehung dazu prädestiniert ist, ein ganzes Leben lang zu halten. Wir machen oft mit verschiedenen Partnern notwendige Erfahrungen, je nach eigener Reife. Du verpasst nichts, wenn es um die Falschen geht. Oft ist es auch so, dass das Selbst bzw. Schicksal sich denkt, dass es für eine Erfahrung besser ist, wenn noch keine Frau in Dein Leben tritt. Frage Dich, was Dir eventuell noch fehlen könnte, woran Du noch arbeiten musst, damit sie erscheinen kann.

Liegt es an Deinem Mangel an Selbstwert, wird das keine Frau mögen, die sich in Dir als ihrem Spiegelbild erkennt. Nur Menschen auf ähnlicher Resonanzebene können zueinander finden. Man benötigt sowohl gleiche Anteile als auch ergänzende. Jetzt habe ich aber viel geschrieben, nicht? Ich hoffe, Du konntest etwas davon mitnehmen.

Es gibt also auch noch viele andere Männer und Frauen, die gar nicht so unattraktiv sein müssen, wenn sie alleine sind.
Ich fühle mich zwar sehr alleine, was mir aber nie wirklich Probleme machte, weil ich mich mit mir sehr gut beschäftigen kann, aber nie einsam, weil ich mich mit meinem Selbst und meinen Idealen verbunden fühle. Ich weiß auch, dass ich irgendwo Seelenverwandte habe, die sich auch auf einer Mission auf diesem unsympathischen Planeten befinden, der gerade am Anfang eines neuen Äons steht, aber noch die Endphase der alten Dunkelmächte durchmacht.

Wo lernt man heute noch Leute kennen, fragst Du Dich sicherlich auch. Ich sehe draußen kaum noch Deutsche. Bleiben die vermehrt zu Hause? Ich erlebe es so, dass nie mehr als ein "Hallo" unter Fremden zustandekommt. Die Frauen wirken auf mich asexuell, ganz anders als in den 70ern und 80ern, wo es leicht war, mit anderen in Kontakt und in Nähe zu kommen. Damals gab es auch noch keine Handys, kein Internet und keine 24-Std-TV-Gehirnwäsche. Man war noch an echten Menschen interessiert. Das wird auch wiederkommen, wenn die Leute erkannt haben, was sie durch die Technik angerichtet haben, die uns entseelt hat. Allerdings ist die KI erst noch im Vormarsch, bedingt durch Verantwortungslosigkeit und Dekadenz. Man kann nur hoffen und muss die Zeit gescheit nutzen, bis man die Gelegenheit bekommt, geeignete Menschen treffen zu können. Zeig Dich, mach auf Dich aufmerksam, verstecke nicht das, was zu Dir gehört, damit die Richtige Dich auch finden kann. Und mach Dir nichts aus den Körben durch die Falschen. Frauen sollten auch mal lernen, Körbe zu ertragen, um sich empathischer in die Männer hineinfühlen zu können, und auch, um deren Unsicherheiten, Ängste usw. zu verstehen, denn was macht es mit einem, der so viele Ablehnungen bekommt? Es macht einen krank. Ein Fehler ist es allerdings, sich selber die Schuld dafür unbedingt zu geben. Ich kenne viele hübsche Frauen, die mich nicht interessieren, weil mir an ihnen etwas fehlt, was aber nicht bedeutet, dass es ihnen auch wirklich fehlt. Das muss man differenzieren. Nicht jeder ist für jeden perfekt. Also, keine Selbstvorwürfe. Liebe Deine Sehnsucht und entwickle dabei Deine Träumereien, die dann irgendwann auf besondere Weise ausgelebt werden können. Authentisch gefallen ist erfreulich, aber bitte nicht verstellen.

Boah, liest sich das im SMS-Zeitalter überhaupt noch jemand durch? 😜
Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

#176


M
Zitat von Venusianer:
Ich kann die verzweifelten Gefühle des TE nur zu gut nachvollziehen, und gerade in der Jetztzeit, die eigentlich schon eine Endzeit ist, ist es noch ...

Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Du hast Dir sehr viel Mühe gegeben aus Deinem Gefühl heraus zu schreiben.

Ich hoffe, Du kommst hier gut an.

Vielleicht findest Du ja das was Du suchst..man kann nie wissen..

Versuch macht klug.

#177

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Zitat von Moonlight_74:
Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Du hast Dir sehr viel Mühe gegeben aus Deinem Gefühl heraus zu schreiben. Ich hoffe, Du kommst hier gut an. Vielleicht findest Du ja das was Du suchst..man kann nie wissen.. Versuch macht klug.

Ich suche schon lange nicht mehr, sondern verlasse mich darauf, das irgendwo zu finden, das zu mir gehört. Und es wäre schön, wenn es nicht immer nur negativer Natur (Machtkämpfe, oft aus Missgunst) wäre, auch wenn Steine im Weg Charakter schaffen, sondern zur Beruhigung auch mal Anklang in reinen, verständigen Herzen fände, damit diese Bereitschaft auch erhalten bleiben kann und nicht am Frust stirbt.

Mir wurde damals geholfen, als ich mit 24 am Ende war, und ich versuche heute, anderen Menschen heilsame Denkanstöße zu geben, die auch vermeiden helfen, die Schuld immer bei sich zu suchen.
Ich lernte auch überaus liebenswerte Frauen kennen, die durch anerzogene Schuldgefühle ihr großartiges Liebespotenzial in den Dreck gezogen haben. Das ist so traurig, weil sie damit hätten bezaubern können, und durch die Resonanz darauf wäre auch Heilung und eine besondere Liebesbeziehung möglich geworden. Sie hatten keine Schuld am Schmutz durch andere. Heilung an anderen ist aber auch immer ein Stück Selbstheilung. Und wer andere krankmacht, der will seinen eigenen Selbsthass erhalten, den aber der andere ausleben soll. Wo ein freiwilliges Opfer ist, da taucht auch gerne ein Täter auf, der seine eigene Opferrolle noch nicht verarbeitet hat. Alles, was man anderen antut, das tut man auch immer sich selbst an, weil es unmittelbar auf den eigenen Seelenkörper zurückwirkt. Deshalb können auch nur Masochisten Sadisten sein. So wie die Sub auch auf unsichtbarer Ebene die Herrin über den vorgeblichen Dom ist. Das eine ist auch immer das andere. Jede Einseitigkeit ist Lebenslüge durch dualistisches (trennendes, satanisches) Bewusstsein, das durch polaristisches Bewusstsein (einendes) ersetzt werden sollte.

Danke für Deinen Zuspruch.

#178


Feuerschale
Zitat von Venusianer:
Boah, liest sich das im SMS-Zeitalter überhaupt noch jemand durch?

Ja, ließ sich sehr gut lesen, kam mir vor wie die Desiderata in sehr ausführlich 😊

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Dr. Reinhard Pichler
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