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Du kannst versuchen es zu beschreiben

201827.02




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Trustnone. Brauchst du niemanden?

Auf das Thema antworten


6274
NRW
3972
  27.02.2018 03:10  
@trustnone

Zitat:
Wer sagt das man jemanden oder mehrere Menschen braucht?


Ich !

Bernhard

Danke1xDanke


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  27.02.2018 03:28  
Wenn du dein Problem erkannt hast, wieso arbeitest du dann nicht daran?
Sich selber bemitleiden bringt halt nicht viel, nach Lösungen suchen und an sich zu arbeiten dagegen schon. Es gibt schon eine Person die dich da rausholen kann und zwar du.



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  27.02.2018 05:17  
Wer nicht betroffen ist, kann das aber teilweise nicht nachempfinden. Du kannst natürlich in Vereine, Wandergruppen, zu Konzerten oder sonstwas gehen und es ergeben sich auch mal nette Gespräche aber Freundschaften finden ist nochmal ganz was anderes.

Danke2xDanke


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  27.02.2018 06:37  
Hotin hat geschrieben:
@trustnone



Ich !

Bernhard


Man kommt aber auch gut alleine klar wenn man möchte oder es sogar muss. Da muss man mal lernen seine Emotionen/Gefühle etwas zu regulieren oder ggf. anfangen etwas dafür tun das sich der Zustand Bzw die Situation ändert.

Habe ich Hunger muss ich was essen, habe ich nichts zu essen muss ich welches kaufen, habe ich kein Geld zum kaufen muss ich arbeiten oder klauen, will ich beides nicht muss ich zur tafel, Tafel hat zu muss ich im Müll was suchen.

So ist es ja leider.

Und klar kann man nicht fühlen was andere fühlen aber manche Sachen sind ja nunmal so wie sie gerade sind. Bedeutet ja nicht das es so bleiben muss. Liegt ja an einem selber und nicht an anderen. Will ich das was ein Großteil der Geselschaft als Freunde definiert muss ich mir dementsprechende Leute die zu einem passen könnten suchen. Ich hab keine gefunden bis jetzt.

Ich war auch immer der Meinung man müsste unbedingt auf Biegen und Brechen neue Bzw überhaupt Kontakte knüpfen.

Ist sicher auch alles nice to have aber ganz sich kein muss.

Außerdem kommt das Gefühl von Einsamkeit und der dringliche Wunsch nach Freunden schlichtweg durch Langeweile. Wann entsteht Langeweile? Wenn man mit sich selbst oder der Situation überfordert ist. Da sollen dann andere einen davon abbringen sich mit sich selbst zu beschäftigen. So ungefähr jedenfalls.

LG



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  27.02.2018 07:18  
Das wie so vieles anderes muss jeder für sich allein entscheiden. Wem Kontakte wichtig sind, der darf dazu stehen.

Vielleicht versuchst du es mit Ehrenamt? Hilfe bei sozialen Einrichtungen? Um einfach den Umgang mit Menschen zu üben?

Hast du Kollegen, mit denen mal was unternommen werden kann?



6274
NRW
3972
  27.02.2018 23:14  
@trustnone

Hallo trustnone,
Zitat:
Man kommt aber auch gut alleine klar wenn man möchte oder es sogar muss. Da muss man mal lernen seine
Emotionen/Gefühle etwas zu regulieren oder ggf. anfangen etwas dafür tun das sich der Zustand Bzw die Situation ändert.


Über größere Zeiträume kann man das sicherlich, wenn man es will. Das sehe ich wie Du.
Allerdings hat Ronuldasymi geschrieben, er kommt mit dem Alleinsein bisher nicht zurecht.
Dann finde ich, sollte er nach Wegen suchen, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Zitat:
Außerdem kommt das Gefühl von Einsamkeit und der dringliche Wunsch nach Freunden schlichtweg durch Langeweile.


In diesem Punkt teile ich Deine Meinung überhaupt nicht. Man kann zwar fast alles allein
leben und erleben. Wenn man viel Zeit mit anderen Menschen teilt und so gemeinsame
Erlebnisse hat, kann das jedoch zu viel größerer Ausgeglichenheit und Zufriedenheit führen.
Nur muss das nicht immer so sein.



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  27.02.2018 23:25  
Bekannte oder gar Freunde gibt es nunmal nicht auf Rezept. Deswegen muss man lernen mit dem Alleinsein klar zukommen. Punkt.



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  28.02.2018 02:29  
Viele Leute die Mühe mit sozialen Kontakten haben und an Einsamkeit leiden machen einen Denkfehler. Sie denken, dass sie etwas von den anderen brauchen, sie machen sich abhängig von anderen und setzen ihren eigenen Wert herunter. Im Sinne von "wenn doch bloss jemand mit mir befreundet wäre". Dabei geht es weniger darum, Freundschaft bzw. Liebe von anderen Menschen zu erfahren sondern viel mehr darum anderen Menschen Freundschaft und Liebe zu geben. Es ist eigentlich ganz einfach, sobald man beginnt zu geben, erhält man auch. Man muss nur die Freude am "giving to give" entdecken. Also anderen Leuten etwas geben ohne dafür etwas im Gegenzug zu erwarten, einfach weil der Akt des Gebens und die Freude des anderen Menschen schon genug Dank sind.

Danke2xDanke


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  28.02.2018 08:42  
Das ist schon richtig, setzt aber voraus das zumindest oberflächliche Bekanntschaften vorhanden sind, die sich zu Freundschaft entwickeln kann.
Wenn ich niemanden kenne, wie soll ich da geben?
Bei mir hält einfach kein Kontakt, ich habe als Beispiel, seit Herbst letzten Jahres mit einer sehr netten Frau per Email geschrieben, wir hatten einige gleiche Interessen und sie suchte auch jemand für Freizeit oder mal Urlaub. Im Februar habe ich ihr ein Treffen vorgeschlagen und plötzlich schreibt sie das, sie angeblich auf lange Sicht keine Zeit hat und meldet sich nicht mehr. Kontakt lässt sich nicht erzwingen.


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