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Kennt ihr das wenn ich versucht einen positiven Gedanken zu fassen z.b. worauf ich mich morgen am
tag freuen kann oder in ferner Zukunft und es will nicht gelingen? Krampfhaft versuche ich was zu finden
doch es fallen mir nur negative Dinge ein. Freuen tue ich mich auf ungesundes essen und Alk., aber weil ich mich im Moment zusammen reißen will gibt es nichts.statt dessen mache ich mich fertig wie fett
ich geworden bin, was die anderen darüber denken und das mein freund mich so bestimmt auch nicht mehr mag. Gerne würde ich nicht so streng mit mir sein und das leben mit mehr Humor sehen. Gern würde ich meinen wert nicht von meinem Gewicht und meiner Disziplin abhängig machen. Dann wäre ich bestimmt auch nicht so einsam.

Wie kann man lernen wieder positive Dinge zu erkennen?

09.12.2013 22:50 • 13.12.2013 #1


18 Antworten ↓


Kerzenschein,
das klingt aber ziemlich heftig wie du schreibst.
überleg doch mal, es gibt so viele bereiche wo einem etwas schönes einfallen kann: ein schöner ort, an dem man gerne ist. ein schöner duft. eine schöne farbe. ein schönes land, in dem du deinen nächsten urlaub verbringen kannst. mach mal sport, schon nach ein- zwei mal bekommst du ein besseres körpergefühl, der weg ist das ziel, und dann magst du dich auch selber mehr.
außerdem: wenn dir so gar nichts positives einfallen will, frag doch mal deinen freund, was er an dir mag!
liebe grüße und viel kraft!

09.12.2013 23:10 • #2



Versuchen positiv zu denken

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Dubist
Indem du aus der Opferrolle rausgehst. Das fängt in Gedanken und Taten an. Es ist nicht leicht und verlange da bitte auch keine grossen und unmöglich schritte von dir.
Bescheidene und kleine Anfangsschritte sind ein guter Anfang.

10.12.2013 06:59 • #3


waage
Hallo Kerzenschein, unbedingt ablenken und gesunde Kost zu dir nehmen,. Geh viel raus ( wenn du Zeit hast) Es gibt so viel schönes du mußt es nur erkennen. Sag deinen negativen Gedanken Stopp. Kann man lernen , kenne das.
Mach ein bißchen Sport,( auch Glücksgefühle). Du schaffst das!
Alles Gute

L.g. Waage

10.12.2013 08:13 • #4


Dubist
Wenn es eine Depression oder ein Burn out ist, dann kann auch ein Aufbaumittel, Medis, Therapie oder eine Kur helfen.
Alles Gute

10.12.2013 09:25 • #5


Danke für eure sntworten. Ich habe es heute geschafft mich gesund zu ernähren und
war eine halbe Stunde joggen. Trotzdem habe ich angst das mein verlobter mich verlässt,
weil ich zugenommen habe. Morgen will ich mal wieder ins fitnessstudio. Ich muss einfach versuchen
positiv dzu denken.

10.12.2013 18:27 • #6


Oh je, glaubst du wirklich er würde das tun, obwohl er deine Problematik kennt (oder kennt er sie nicht)?
Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
So schlimm kann es doch gar nicht sein. Manchmal sehen wir selbst uns wesentlich schwärzer als wir es in Wirklichkeit sind.
Vllt sprichst du einfach mal mit ihm darüber?

10.12.2013 18:58 • #7


Doch habe ich schon. Ich bin die sportliche und wir haben uns zusammen im fitnessstudio angemeldet und haben auch schon ein ernährungsseminar gemacht. Er wollte auch was gegen seinen bauch tun
wegen der gesundheit. Ich habe ihn so kennen gelernt. Er mich so hingegen nicht. Er hat sich in sachen sport und ernährung auch gar nicht geändert. Dadurch fällt es mir naturlich auch schwerer. Er sagt immer zu mir, das ich mich auch lieben darf ich glaube das ist das problem. Egal wie schlank ich bin, ohne selbstliebe geht es nicht.

10.12.2013 19:09 • #8


Dubist
Genau die selbstliebe ist der schlüssel.
Achso ja, und noch was, mit dem Gewicht wird es nichts zu tun haben, ob ein mann bei dir bleibt. Denn manche schlanke frau wurde auch schon mit einer dicken betrogen.

11.12.2013 08:43 • #9


vielleicht kommt es auch einfach daher, das ich mich selbst unwohl fühle?
Dagegen kann ja nur ich etwas tun.
Gerade steigere ich mich total in diese Angstgedanken rein.
Das er mich verlässt, weil er mich zu dick findet. Das macht mich gerade total krank.
Obwohl doch eigentlich noch gar nichts passiert ist Noch nichtmal eine Drohung das er es tun will.
Sollte ich das nochmal mit ihm besprechen?
Ich fühle mich selbst so unattraktiv.
Und die Trennung wäre dann durch mich und mein gehen lassen verursacht. Dieser Gedanke macht mich wahnsinnig.
Dabei fühle ich mich sonst bei Ihm so geborgen und verstanden.
Bei jedem Blick den er mir zuwirft habe ich Angst, das er denkt: die hat aber zugenommen.
Mein Selbstwert ist auf -100. Würden wir uns trennen stände ich ziemlich alleine da. Ich müsste bei ihm ausziehen und von 0
ganz alleine anfangen.
Diese Gedanken zu durchbrechen ist verdammt schwer.

11.12.2013 08:54 • #10


Dubist
naja, er beleidigt dich doch nicht.

11.12.2013 10:11 • #11


Wenn das mit dem positiven Denken nicht klappt, dann lass es einfach links liegen und versuch nicht negativ zu denken.
Ich finde das viel einfacher, probiere es mal aus.
Du kannst dir z.B. denken, dass du keine Gedankenlesen kannst, und so ist es ja auch, deshalb kannst du gar nicht Wissen was dein Freund über dich denkt.

11.12.2013 10:42 • #12


das war noch mal ein guter Tip!
Ich kann ja auch wirklich keine Gedanken lesen.
Würdet ihr mit eurem Partner trotzdem nochmal reden und eure Ängste erläutern?
Er kennt mich ja auch schon, und wie ich so ticke. Oder ist es eine Sache, die ich mit mir klären muss?

11.12.2013 10:46 • #13


Dubist
besser mit dir selber klären....

11.12.2013 10:51 • #14


Reden ist fast immer gut, dann hast du Fakten, und brauchst deine Energie nicht mehr mit Spekulationen verschwenden.
Du könntest dir auch aufschreiben, wie viel Kalorien du isst, dann haste da auch Fakten.
Ist doch immer noch besser als sich selber runter zu machen

11.12.2013 12:42 • #15


Zitat von Kerzenschein:
Doch habe ich schon. Ich bin die sportliche und wir haben uns zusammen im fitnessstudio angemeldet und haben auch schon ein ernährungsseminar gemacht. Er wollte auch was gegen seinen bauch tun
wegen der gesundheit. Ich habe ihn so kennen gelernt. Er mich so hingegen nicht. Er hat sich in sachen sport und ernährung auch gar nicht geändert. Dadurch fällt es mir naturlich auch schwerer. Er sagt immer zu mir, das ich mich auch lieben darf :wink: ich glaube das ist das problem. Egal wie schlank ich bin, ohne selbstliebe geht es nicht.

Wenn der dickgeschriebene Satz stimmt, dann versuche doch einfach ihm zu glauben. Kein weiteres Gespräch nötig, da du seine Antwort bereits kennst und durch vieles Nachbohren wird sie sich nicht ändern, sondern er eher sauer werden, weil du ihm dies nicht glaubst.
Sollte der Satz nicht stimmen, dann hat er dich auch gar nicht verdient, denn du akzeptierst sein Bäuchlein ja auch.

11.12.2013 12:59 • #16


Hallo Kerzenschein

das mit der Selbst-Liebe..... bzw es schwer - oder nicht zu können..kenne ich auch. Es hat mein ganzes Leben negativ beeinflusst.
Musste sehr *alt* werden, um mit mir besser umgehen zu lernen. Eine permanente innere Unzufriedenheit, selbst Zweifel und Unsicherheit blockieren meine Motivationen und Aktivitäten.

Mir wurde mal gesagt, nur ein Mensch, der sich so annehmen und akzeptieren kann wie er ist , was er nicht gleich und sofort ändern kann....
kann zufrieden mit sich und seinem Leben sein. das habe ich da irgendwie begriffen und ich fing an um zu denken.

Wenn ich meine Grenzen , die mich noch überfordern , meine Schwächen und Hilflosigkeiten nicht annehmen und akzeptieren kann....mache ich mir es selber schwerer wie es überhaupt ist. Denn dadurch wird es ja erst zum Problem.

Ich erkannte also, dass Problem liegt an mir und ich kann es verändern lernen...in meiner Zeit die ich dafür brauche..in meinem Tempo.
Wichtig war , dass eine Bereitschaft in mir wuchs, verständnisvoller auf mich selber ein zu gehen...und nicht mehr mit Ablehnung.

ich entschied mich , nicht mehr unter Druck zu setzen, mit meinem Wunsch anders sein zu wollen, wie ich bin. Ich konnte irgendwann einen gewissen Frieden mit mir selber machen. Das bringt zunehmend auch mehr Zufriedenheit. Was mich noch unzufrieden macht und ich ändern kann, versuche ich zu ändern. Wenn ich es noch nicht kann, erlaubt mir mein Wissen, dass es eben noch nicht geht... Gelassenheit....weil ich es nun besser akzeptieren kann.

Alles braucht seine eigene Zeit und verschiedene Faktoren müssen stimmen, auf die ich nicht immer direkten Einfluss habe. Alles muss wachsen bis es *reif * ist .

Mit mir selber besser um gehen zu lernen, hat geholfen, dass ich erstmal heraus gefunden habe, warum ich mich überhaupt so ablehne. Welche Grund -Überzeugungen überhaupt dahinter gestanden haben.
Dabei kam dann heraus...dass ich meine Überzeugungen rein auf dem aufgebaut habe, was andere ( Eltern, Schule, Freunde /Umwelt) in mich an Erwartungen und Be-oder Verurteilungen gepflanzt hatten. Und es auch mit meinen kindlichen unsicheren interpretiert habe und so meine Schlüsse gezogen und Lebensmuster gebildet hatte.

... erkannte, wann und wo sich das alles raus gebildet hatte..und hatte nun damit auch Material um daran anders als gewohnt zu arbeiten. Lebensmuster sind allerdings sehr hartnäckig und brauchen viel Bewusstes erinnern und üben , um neue Muster zu bilden. Ich wollte das, und hab es auch schon teilweise geschafft.

Ich will nicht mehr abhängig von anderen sein, ich will mein eigener Regeseur sein ...ich will nicht mehr den Menschen, der mir am nähesten steht (ich selber) ablehnen...ich will gut mit mir umgehen. Ohne diese Bereitschaft geht es nicht.

Meinem inneren Kritiker, glaube ich nicht mehr vorbehaltlos alles ...ich kann überprüfen und neu entscheiden

lg morla

11.12.2013 20:14 • x 1 #17

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Liebe morla,

danke für deinen schönen beitrag. Ich versuche mir den ein oder anderen gedanken zu verinnerlichen.

wir haben gesprochen und er ist froh das ich ihm das anvertraut habe.
er hat nicht eine sekunde so etwas gedacht .
Ich kann in zukunft mit ihm sprechen um mich aus dem gedankenstrudel zu befreien.
das Gespräch hat mich sehr erleichtert!

12.12.2013 21:03 • #18


Hallo Kerzenschein

ich freu mich mit dir..für dich

gute erste Schritte in die richtige Richtung hast du gemacht damit.

Eigene Gedanken mit anderen zu bereden, denen ich vertrauen kann und nicht ver-urteilt oder gleich be-wertet werde..helfen mir auch heute immer noch beim sortieren und neu einordnen. Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung liegen oft weit auseinander. Beides kann immer sehr subjektiv eingeschätzt verzerrt sein. Es ist daher nicht immer so einfach.

Zbsp kann sich bei mir immer keiner vorstellen, wie unsicher ich innerlich bin, weil ich mir nach Außen ein ziehmlich sicheres Auftreten angeeignet habe. ..und ich auch viel mehr kann, als ich von mir selber glaube zu können. Andere sehen das...ich nicht immer

oder auch umgekehrt...ich reagiere oft noch unangemessen bzw empfindlich auf Kritik, weil es ja meine eigene innere, (nicht haben wollenden) ,kritischen Punkte bestätigt. Ich höre das heraus , was ich selber abwehren möchte....Selbsterfüllende Prophezeiung ist das dann

Schritt für Schritt mit Achtsamkeit..wird es immer besser !

lg morla

13.12.2013 15:02 • #19



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