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Hallo.

Das ist mein erster Beitrag hier. Ich habe das Messer gerade wieder weg gelegt, mir einigermaßen die Tränen aus dem Gesicht gewaschen und starrte lange ins Leere, bevor ich dieses Forum entdeckte und den Mut fasste hier meine Gedanken und Gefühle nieder zu schreiben.

Mir geht es gut. Ich bin völlig gesund, ich habe eine Familie die mich liebt, ich habe Freunde die mich mögen genauso wie ich bin.

Also? Was mach ich dann hier? In einem Forum wie diesem? Wenn ich doch all das habe, was ich eben geschrieben habe?

Kennt ihr das, die liebste Familie zu haben, die besten Freunde und Euch doch einsam zu fühlen? Ringend nach Aufmerksamkeit? Kämfpend, dass Euch jemand wirklich zu hört und nicht einfach nur da sitzt und wartet bis ihr fertig seit mit dem erzählen?
Einsamkeit ist wie ein Entzug den man hat. Ein Entzug bei dem man völlig bei Verstand ist und sich der Sache völlig bewusst, dass man ALLEIN ist. Ich hatte schon viele beschissene Gefühle in meinem Leben, doch dieses ist mit Abstand das Schlimmste von allen. In den Himmel zu sehen und zu denken, man existiere gar nicht, man sei unsichtbar und niemand denkt an einen.

Jeder sagt einem, nur wenn man darüber redet, dann kann man eine Lösung finden. Ich rede - nur hört mir niemand zu! Tränen laufen mir übers Gesicht und sagt man nicht, dass Tränen der Hilfeschrei eines jeden Menschen sei!? Ja warum hilft mir denn niemand?

Mir geht es nicht mal ansatzweise so schlecht, wie die Kinder auf dieser Welt, die kein Essen haben, kein zu Hause und die völlig auf sich allein gestellt sind. Aber ich bin nicht diese Kinder, ich bin ich und möchte mich nicht mit Menschen vergleichen, denen es schlechter geht als mir, nur damit es mir wieder gut geht? Denen muss geholfen werden, mir doch aber auch!?!

Ich rede wirres Zeug, denn ich bin völlig verwirrt. Diese ganze Gesellschaft kotzt mich einfach nur an. Diese dumme geheuchel der Menschen, als würde ihm sein Gegenüber etwas bedeuten. Jeder will nur seinen Nutzen vom anderen ziehen. Jeder strebt ausschließlich nur seinen Dingen hinterher, niemand sich auch nur einbisschen um den Anderen. Die Menschen sind so egoistisch! Das geht so nicht!
Warum ich das bloß alles so?

Ich brauche Hilfe!

16.05.2012 21:40 • 21.05.2012 #1


19 Antworten ↓


Hey Susi,

ich kann dich gut verstehen. Sei lieber froh das du Menschen hast, die sich mit dir beschäftigen, denn es ist besser du hast solche, als garkeine.
Ja die Gesellschaft ist wirklich zum kotzen,jeder auf seinen Vorteil aus, keiner hilft dem Anderen,auch wenn es so einfach währe... Wie eben durch zuhören.
Über was genau möchtest du den sprechen?

Lg Crisis

16.05.2012 22:27 • #2



Dem Leben ein Ende bereiten!?!

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Hi Susi,

Einsamkeit kann furchtbar weh tun! Woher kommt sie bei dir nur? Unerfüllte Träume, Sehnsucht, Liebeskummer, Überforderung, woanders sein wollen, jemand anders sein wollen? Warum bist du so unglücklich? Wie können wir dir helfen?

Wir hören dir zu und versuchen dich zu verstehen.

Gruß Gina

16.05.2012 23:30 • #3


Klingt nah einer ausgewachsenen Depression. Unter vielen Menschen und doch allein. Bist du in Behandlung oder in Therapie? Da alleine rauszukommen ist schwer. bitte geh zum Ärztinnen lass dich behandeln.

17.05.2012 07:50 • #4


Zitat von prinzessin22589:
Klingt nah einer ausgewachsenen Depression. Unter vielen Menschen und doch allein. Bist du in Behandlung oder in Therapie? Da alleine rauszukommen ist schwer. bitte geh zum Ärztinnen lass dich behandeln.


Warum wird einem immer gleich eine Therapie empfohlen? Wäre es nicht besser einmal jemanden Bekannten oder jemanden aus der Familie anzusprechen? Wenn sie wissen würden, dass sie so fühlt, würden sie ihr mehr zuhören. Wenn das jedoch auch nichts hilft, dann würde ich eine Therapie in Erwägung ziehen.
Bitte sei mir nicht böse wenn ich das so sage, aber die meisten Antworten in diesem Forum sind: mach eine Therapie. Die Menschen hier wollen doch gerade das umgehen. Wer hier ist versucht sein bereits erkanntes Problem zu lösen. Ich glaube fast jeder hier weis dass es möglich ist eine Therapie zu machen. Nur weil einem Keiner zuhört, braucht man keine Therapie.
Bitte um Verzeihung wenn das etwas böse rüberkommt, ist wirklich nur gut gemeind. :)

LG Crisis

17.05.2012 08:28 • #5


Ja,Meile so viele hier keine professionelle Hilfe annehmenwill ist ja eine der Gründe, warum es den Leuten so schlecht geht. Und die hat sie doch geschrieben, sie hat Familie und Freunde und sicherlich hat sie auch mit denen gesprochen. Aber. Freunde können keinen Fachmann ersetzten und sich damit auch total überfordert. Bei einem Beinbruch geht man auch zum Arzt, du wenn die Seele krank ist, versucht jeder dem Profi zu entgehen. Das ist eine Vermeidung und Verdrängung und dieses verhalten begünstig jegliche psychische Erkrankung. Viele waren langstbsymptomfrei, wenn sie sich nicht einreden wurden, ich muss nur mal mit einem Freund reden, dann wird das schon wieder.

17.05.2012 08:42 • x 1 #6


Natty
Zitat von SusiSue:
Hallo.
Kennt ihr das, die liebste Familie zu haben, die besten Freunde und Euch doch einsam zu fühlen? Ringend nach Aufmerksamkeit? Kämfpend, dass Euch jemand wirklich zu hört und nicht einfach nur da sitzt und wartet bis ihr fertig seit mit dem erzählen?


Hallo SusiSue,

wenn Du damit meinst, daß Dich jemand verstehen soll, Dir nachfühlen können soll, dann kenne ich das. Ich bin auch oft, trotz vieler Kontakte und Gesellschaft sehr einsam.

Leider habe ich keine enge Familie mehr. Oft erst wenn man es nicht mehr hat, weiß man es richtig zu schätzen was man mal hatte. Auch wenn man während man es oft als nervig, belastend und leer empfindet.

Hast Du schon mal versucht - wie weiter oben schon jemand geschrieben hat - bei den Menschen mit denen Du überwiegend zusammen bist anzusprechen, wie es Dir innerlich ergeht, wie Du Dich fühlst, was Dir fehlt?

Liebe Grüße
Natty

17.05.2012 08:54 • #7


Natty
Zitat von prinzessin22589:
Ja,Meile so viele hier keine professionelle Hilfe annehmenwill ist ja eine der Gründe, warum es den Leuten so schlecht geht.


Hallo Prinzessin,

meine Meinung, aus meiner Erfahrung heraus: Wenn man an professionelle Hilfe gerät, die für einem nicht die passende ist, dann verschlechtert das das Befinden womöglich nur. Es ist aber nicht so einfach und oft ein längerer Weg, bis man die für einen passende professionelle Hilfe findet. - Sofern man nicht vorher bereits entmutigt kapituliert.


Zitat von prinzessin22589:
Freunde können keinen Fachmann ersetzten und sich damit auch total überfordert.

Das stimmt bestimmt oft. Manchman ist man aber wesentlich besser bei verständnisvollen Freunden aufgehoben, als beim für einem selbst unpassenden Fachmann. Die Überforderung von Freunden ist sicher eine große Gefahr.


Zitat von prinzessin22589:
Bei einem Beinbruch geht man auch zum Arzt, ...

Selbst das kann manch Mal übler sein als nicht zum Arzt gehen. Spreche auch wieder aus wiederholter Unfallverletzungserfahrung (nicht Beinbruch, aber auch etwas wo jeder normalerweise zum Arzt geht).

Zitat von prinzessin22589:
Das ist eine Vermeidung und Verdrängung und dieses verhalten begünstig jegliche psychische Erkrankung.

Ich kenne Menschen, die sind Meister im Vermeiden und Verdrängen. Und sie leben supergut damit. Ich beneide sie darum. Ich kanns leider nicht. Aber wenns hilft, finde ich es ok.

Zitat von prinzessin22589:
Viele waren langstbsymptomfrei, wenn sie sich nicht einreden wurden, ich muss nur mal mit einem Freund reden, dann wird das schon wieder.

Da gibt es sicher auch etliche. Ich finde es nur schwierig für einen selbst zu erkennen, ob man sich was einredet. Nur wie da rausfinden?

Viele Grüße
Natty

17.05.2012 09:17 • #8


Zitat von prinzessin22589:
Ja,Meile so viele hier keine professionelle Hilfe annehmenwill ist ja eine der Gründe, warum es den Leuten so schlecht geht. Und die hat sie doch geschrieben, sie hat Familie und Freunde und sicherlich hat sie auch mit denen gesprochen. Aber. Freunde können keinen Fachmann ersetzten und sich damit auch total überfordert. Bei einem Beinbruch geht man auch zum Arzt, du wenn die Seele krank ist, versucht jeder dem Profi zu entgehen. Das ist eine Vermeidung und Verdrängung und dieses verhalten begünstig jegliche psychische Erkrankung. Viele waren langstbsymptomfrei, wenn sie sich nicht einreden wurden, ich muss nur mal mit einem Freund reden, dann wird das schon wieder.


Hey Susi,

es ist sicher auch wahr, dass hier Menschen sind, die professionelle Hilfe brauchen würden, aber es nicht einsehen. Darunter verstehe ich Menschen, die an Phobien leiden oder grundsätzlich alleine sind. Vielleicht sollte sie versuchen ihre Situation, wie sie sie oben beschrieben hat, jemanden zu erklären. Ich weiß das kostet Überwindung, aber stell dir vor, du müsstest dein Leben lang einen Therapeuten bezahlen der dir zuhört. Denn ich glaube nicht, dass es mit einem Jahr Therapie getan ist. Danach hat man wieder das selbe verlangen. Ich kann sie gut verstehen, ich habe exakt das selbe Problem. Jeder schaut auf sich selber, aber es gibt Menschen die mehr geben müssen als sie bekommen. Diese gehen in unserer Gesellschaft zu Grunde...

So ist die Welt. Die einzige Hoffnung die es gibt ist, dass die Anderen endlich beginnen, ihr Leiden zu sehen und endlich nicht mehr so egoistisch zu sein...

LG Crisis

17.05.2012 11:31 • #9


Natty
Zitat von Ulf:
... Der entsprechende Beitrag von Ulf wurde gelöscht!


Hallo Ulf,

was willst Du denn, hier an dieser Stelle, damit sagen?

Das empfinde ich beim Lesen jetzt als total deprimierend. Ich brauche eher Aufmunterung als solche Sätze an solcher Stelle. Ich glaube, SusiSue könnte auch eher Aufmunterntes vertragen.

Grüße Natty

17.05.2012 19:00 • #10


Eine ausgewachsene Depression ist leider mit verständnisvollen Gesprächen allein nicht zu beheben sondern sollte medikamentös behandelt werden. Es tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen mit Ärzten und Therapeuten gemacht hast. Mir blieb das glücklicher weise erspart. Vielleicht auch weil ich in dem Bereich arbeite und somit über medizinisches wissen verfüge und auch generell Ärzte nicht als Götter in weis sehe und mir alles genau erklären lasse. Gerade bei Depressionen halte ich eine medikamentöse behandlung für sehr wichtig, denn viele Depressionen enden ja tatsächlich mit dem Tod weil der Leidensdruck nicht ausgehalten wird. Da man hier im Forum nicht wissen kann, wie schlecht es jemandem wirklich geht, kann und würde ich immer zu einem Fachmann raten. Die Gefahr ist einfach zu groß in meinen augen, denn das ist ja nicht wie bei Ängsten, dass im Grunde nichts passien kann.

17.05.2012 19:11 • #11


Die Frage der Wirksamkeit von Medikamenten (meistens SSRI) bei Depressionen ist nicht abschließend geklärt. Auch im Hinblick auf die Zahlreichen Nebenwirkungen rate ich dazu eine Einahme äußerst kritisch abzuwägen und sich unabhängig zu informieren. Das ist einem mündigen Patienten in der Informationsgesellschaft zuzutrauen.

Die Serotonin-These (wie die Dopamin-These) ist eine These! Sie ist empirisch, d.h. konkret am lebenden Gehirn m.W. nicht nachgewiesen. Bisher wurde nich in den synaptischen Spalt eines lebenden Gehirns geschaut und gesehen, ob und wie da Neurotransmitter herumschwirren - auch wen dazu zahlreiche hübsche Zeichnungen existieren. Ich weiß nicht, ob das überhaupt technisch möglich ist. Ethisch jedenfalls ist es nicht vertretbar. Außerdem kann man feststellen, dass sich der gesamte Wirkeffekt dem Wirkungsgrad des Placeboeffekts, der etwa bei 30 % - 40 % der Gesamtwirkung liegt statistisch über die letzten 10-15 Jahre bei SSRI angeleicht. Dies Angleichung ist nicht auf die Veränderung von Medikamenten oder des menschlichen Körpers zurückzuführen, sondern auf die Verbesserung der (statistischen) Verfahren. Man rechnet damit, dass in den nächsten 10-15 Jahren erkannt wird, dass sich die Wirkung von SSRI nicht signifikant von der einer Zuckerpille (Placebo) unterscheidet.

Es gibt zahlreiche Literatur, auch von anerkannten Psychiatern die der pharmakologischen Therapie von Depressionen und Schizophrenie und ähnlichen also medikamentösen Eingriffen in die menschlichen Serotonin-, Dopamin- und Noradrenalin-Systeme äußerst kritisch gegenüber stehen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Literatur, die auf viele nicht-medikamentöse Maßnahmen verweisen, die in Kombination wirksamer sind als Medikamente und die keine Nebenwirkungen haben, außer denen, dass man neue Fähigkeiten und Gewohnheiten erlernt. Verwiesen sei hier auf die Bücher Die neue Medizin der Emotionen und im Jungfermann-Verlag erschienen das Depressionsbuch von Burns. Zur Theorie der Genese von Schizophrenie lässt sich auch was bei Watzlawick finden. Alternative Umgangsformen damit sind selbst zu recherchieren. Medikamente dienen im Wesentlichen den Produzenten derselben udn deren bilanziellen Gewinnausweis.

17.05.2012 23:06 • #12


Zu den letzten Beitrag, also dem über die Medikamente. Ich habe immoment die These, dass ein Mensch postiv und negative Ladungen hat. Wenn die Postiven weniger sind als die negativen, führt das zu schlechterer Stimmung, einer negativeren Wirkung auf andere Menschen usw. Die postiven Ladungen könnten zum Beispiel auf andere übergangen sein, während ich die negativen erhalten habe. Die jenigen mit mehr postiven Ladungen, haben eine besser Wirkung auf andere Menschen, sind atrakvierer, freundlicher usw.



Zitat von Natty:
Zitat von Ulf:
... this is the end ... my only friend, the end ...


Hallo Ulf,

was willst Du denn, hier an dieser Stelle, damit sagen?

Das empfinde ich beim Lesen jetzt als total deprimierend. Ich brauche eher Aufmunterung als solche Sätze an solcher Stelle. Ich glaube, SusiSue könnte auch eher Aufmunterntes vertragen.

Grüße Natty



Ich habe vorher einmal was geschrieben, aber es wieder gelöscht. Denn desto seltener jemannd meint etwas sagen müssen, desto seltener kann er hinterher als Idiot bezeichnet werden.
Die paar Worte die dann letztendlich da stehengeblieben sind, heißen nur das was da steht, also im Tot den letzten Freund zu haben.

18.05.2012 16:24 • #13


Hallo Ulf,

nach meiner begrenztenLebenserfahrung kann ich Deinem Beteitrag zustimmen. Und etwas Ähnliches habe ich auch schon überlegt und erfahren. Zumindest erschien mir das so. Als ob Dinge von anderen auf mich übergegangen seien udn umgekehrt. Ist nicht oft der Fall, meistens in sehr intimen Beziehungen. Sehr interessant. Wie kommst Du auf Deine Theorie?

Herzliche Grüße
Deine Projektion

18.05.2012 16:31 • #14


Ist ja nicht jeder Mensch gleich, in gewisser biologischer Betrachtung zwar, aber es gibt Menschen die sehr leichtfüßig sind, zb, und andere schleppen sich meistens irgenntwohin. Davon gibt es ja zahlreiche Beispiele, und ich habe mir nur ganz oberflächlich erklärt woran das liegen kann. Vorher hatte ich mir zum Beispiel den Menschenstrom in großen Schulen wie die Anordnung von Teilchen vorgestellt. Und auch das eine hübsche Frau in der Pause 2 Menschen um sich hat, wie ein Teilchen, das zwei andere an sich bindet. Und nun bin ich an dem Punkt, dass Teilchen postiv und negativ geladen sind. Wie gesagt es ist sehr oberflächlich.

18.05.2012 16:37 • #15


Zitat von prinzessin22589:
Eine ausgewachsene Depression ist leider mit verständnisvollen Gesprächen allein nicht zu beheben sondern sollte medikamentös behandelt werden.

Das ist absolut nicht der Fall. Medikation steht immer auf der letzten Stelle - und zwar wegen der vielen Nebenwirkungen und nicht nachgewiesener Wirksamkeit. Sie stellt nur eine Möglichkeit dar und Psychotherapie wird dieser in jedem Fall vorgezogen. Es gibt in der Fachwelt niemanden, der ein solches sollte aussprechen würde, und auch wird Psychotherapie gewöhnlich nicht als verständnisvolle Gespräche bezeichnet.

Gruß, S.

21.05.2012 15:20 • #16



Huhu

Es gibt zwei Arten von Depressionen die hierbei zu unterscheiden sind.

Endogene Depressionen, bei denen hirnorganische Ursachen vorliegen
(Verletzunge, Botenstoffstörungen etc.), können möglicherweise nur mit
Medikamenten therapiert werden.

Exogene (reaktive) Depressionen, bei denen äussere Ereignisse (trauma-
tische Erlebnisse etc.) die Ursache sind, sollten hingegen weit weniger mit
Medikamenten therapiert werden. Hier ist ein empfindungsfähiges Umfeld
die beste Therapie.

PS:
Ich persönlich hatte bei meinem Psychiater eigentlich immer verständnis-
volle Gespräche, ich habe seine Probleme (Zeitmangel, Stress etc.) immer
sehr gut verstanden.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

21.05.2012 17:31 • #18


Zitat von Beobachter:
Huhu

Es gibt zwei Arten von Depressionen die hierbei zu unterscheiden sind.

Endogene Depressionen, bei denen hirnorganische Ursachen vorliegen
(Verletzunge, Botenstoffstörungen etc.), können möglicherweise nur mit
Medikamenten therapiert werden.

Exogene (reaktive) Depressionen, bei denen äussere Ereignisse (trauma-
tische Erlebnisse etc.) die Ursache sind, sollten hingegen weit weniger mit
Medikamenten therapiert werden. Hier ist ein empfindungsfähiges Umfeld
die beste Therapie.

PS:
Ich persönlich hatte bei meinem Psychiater eigentlich immer verständnis-
volle Gespräche, ich habe seine Probleme (Zeitmangel, Stress etc.) immer
sehr gut verstanden.

Liebe Grüsse, Der Beobachter


Dem kann ich voll zustimmen.
Leider hat sich die Treaderstellerin nicht mehr zu wo gemeldet. Ich hoffe, es geht dir etwas besser und du hast eine andere Lösung für dich finden können als die von dir beschriebene. Du schreibst, du seist gesund, aber eine Depression ist auch eine Krankheit, da brauchst du keine Schuldgefühle zu haben, wenn du dich schlecht fühlst.

21.05.2012 17:49 • #19


Zitat von Beobachter:
Endogene Depressionen, bei denen hirnorganische Ursachen vorliegen
(Verletzunge, Botenstoffstörungen etc.), können möglicherweise nur mit
Medikamenten therapiert werden.

Nein, ist nicht wahr. Auch bei der Endogenen Depression ist Psychotherpie ein Muss, nichts wie rein in die Freundlichen Gespräche, sie sind notwendig. Medikamente wirken sich, wenn überhaupt (Placeboeffekt - s. verlinkte Studie) auf Symptomatik aus, nicht auf die Ursache!

Bitte Link lesen.

Grüße, S.

21.05.2012 18:06 • #20



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Dr. Reinhard Pichler