7

Jochanan

Jochanan


3019
20
1093
Ich finde es wichtig auch mal für sich sein zu können und auch dazu in der Lage zu sein, also sich nicht abhängig zu fühlen.

Einsamkeit mag ich jedoch überhaupt nicht. Ich brauche Menschen um mich und ich wünsche mir sehr eine Lebensparterin an meiner Seite.

10.10.2019 20:09 • #941


Karl Hoffmeiste.


329
6
141
Gott ist immer beim Menschen , dafür brauche ich nicht in Abgeschiedenheit gehen.

10.10.2019 20:19 • x 1 #942


Inkompatibel


43
24
Zitat von Dubist:
Man ist zwar alleine, aber niemand tut einem weh.


Solange man sich nicht isoliert, ansonsten tut man sich nur selbst weh.
Anders ausgedrückt, freiwilliger Menschen-Entzug ist auf längere Zeit für jeden ungesund.

11.10.2019 18:45 • #943


Hoffnungsblick


13
8
Zitat von Karl Hoffmeister:
Gott ist immer beim Menschen , dafür brauche ich nicht in Abgeschiedenheit gehen


Das ist richtig.
Wenn wir das fühlen würden, dann würde es uns wahrscheinlich immer gut gehen.

In meinem Zitat meint Paramahansa Yogananda etwas anderes: sich bewusst zurückziehen in ein Retreat, um die ganz selbstverständliche Anwesenheit Gottes deutlicher zu fühlen.

Vor 5 Stunden • #944


Inkompatibel


43
24
Zitat von Hoffnungsblick:
Wenn wir das fühlen würden, dann würde es uns wahrscheinlich immer gut gehen.


Den meisten Menschen, die an etwas glauben geht es eigentlich gut. Aber nicht jeder Mensch ist gläubig ...

Vor 2 Stunden • #945


Hoffnungsblick


13
8
Ja, das sehe ich auch so. Aber was ist das eigentlich, gläubig sein? Vielleicht glauben an etwas das schöner und größer ist, als das was man momentan wahrnehmen kann?

Vor 2 Stunden • #946


Chingachgook

Chingachgook


122
95
Zitat von Inkompatibel:
Den meisten Menschen, die an etwas glauben geht es eigentlich gut.


Naja, wie man´s nimmt. Glaubenssysteme werden ja in der Regel durch andere Menschen vermittelt und sind insofern genauso fehlerhaft wie es Menschen eben sind.
Mit etwas Pech kann man sich auch sehr viel Schuldgefühle und Ängste einhandeln.

Vor 2 Stunden • #947


Inkompatibel


43
24
Zitat von Chingachgook:
Glaubenssysteme werden ja in der Regel durch andere Menschen vermittelt und sind insofern genauso fehlerhaft wie es Menschen eben sind.


Glaube und Religion sind ein Unterschied, nicht jeder wurde so geprägt und manipuliert, dass er keine Wahl mehr hat.
Zumal es genug Atheisten und Agnostiker gibt.

Darum ging es aber auch gar nicht sondern eher um Menschen die erkannt haben, dass ihr Leben keinen Sinn mehr ergibt weil das was sie erlebt haben ihnen den Glauben nahm.

Vor 1 Stunde • #948


Inkompatibel


43
24
Zitat von Hoffnungsblick:
Ja, das sehe ich auch so. Aber was ist das eigentlich, gläubig sein? Vielleicht glauben an etwas das schöner und größer ist, als das was man momentan wahrnehmen kann?


Jemand der immer an das Besondere, zum Beispiel sowas wie "wahre Liebe" gefühlt und daran geglaubt hat, aber immer die Erfahrung gemacht hat, dass dies nur eine Idee ist, die man aus unerklärlichen Gründen nur auf einen anderen Menschen projiziert hat, wird es irgendwann als Illusion auf Zeit anerkennen. Als "Ent"täuschung aus emotionaler Überzeugung heraus wahrnehmen.

Solche Menschen haben mehrmals schmerzlich erlebt, dass alles woran sie geglaubt haben wohl doch nicht real ist und es deshalb auch nicht mehr lohnt zu kämpfen. Der Glaube wurde ihnen quasi vom Leben genommen.

Das Beispiel sollte nur dazu dienen zu erklären, weshalb es einem im Verhältnis doch ziemlich gut geht solange man glauben kann.

Vor 1 Stunde • #949


Hoffnungsblick


13
8
Das verstehe ich. Was mich angeht, so bedeutet "glauben" für mich, lebenslänglich zu üben, dem (eigenen) Ziel ein wenig näher zu kommen. Dazu gibt es erprobte oder freie Methoden und Wege.

Ja, wenn Gott mir wirklich nahe ist, wenn ich voll da bin im Hier und Jetzt und nicht in irgenwelchen vergangenen Erfahrungen, zukünftigen Befürchtungen oder Wünschen abhänge, dann muss ich auch nicht mehr üben.

Aber jetzt üb ich halt noch.

Vor 16 Minuten • #950



Dr. Reinhard Pichler


Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag