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Der schwerwiegendste Grund, dass ich mich einsam fühle, ist es keinen Menschen zu haben der mir nahe genug ist um meine Bedürfnisse nach Körperwärme, Liebe und seelisch-geistiger Nähe zu erfüllen und ich einen solchen Menschen noch nie getroffen habe in meinem Jugend- und Erwachsenenleben.

(Warum das so ist, habe ich in meinem Vorstellungsbeitrag geschrieben).

Warum ich das nicht ändern kann liegt an meinen mangelnden Erfahrungen in der Kontaktaufnahme und meinem Verhalten.

Ich traue mich aus unterschiedlichen Gründen nicht, jemanden anzusprechen, selbst wenn ich diese Person sympathisch finde.

Meist ist das so weil ich Vorurteile habe, die Person könnte sich nicht für mich interessieren oder schon vergeben sein, o.ä.

Dann habe ich noch Angst, dass meine Erwartungen an diese Person und unsere Begegnung enttäuscht werden. Ich gehe ja schon mit der Erwartung und dem Wunsch einer beginnenden Partnerschaft an diese Person heran. Das kann dann auch unausgesprochen schon mal ein µ zu viel werden für diejenige.

Slebst wenn sich bisher jemand für mich interessierte und mir das mit feutlichen Blicken zu erkenen gab, habe ich in der Vergangenheit fast nie den Schritt getan, den der Blick-Schenkende erhofft hat.

Ich hoffe, dass ich in Zukunft genauso aufmerksam bin und mich öfter traue, einen fremden Menschen anzusprechen, wenn dieser mir sympathisch ist.

Und ich hoffe auch, dass mich andere Menschen ansprechen, denen ich sympathisch bin, wenn ich mal wieder zu ängstlich für den ersten Schritt bin.

Was meint ihr dazu und wie haltet ihr es mit Vorurteilen und eigenen Erwartungen an das Gegenüber und der Angst diese werden enttäuscht?

Viele Grüße,

Peter

06.11.2009 22:24 • 19.11.2009 #1


16 Antworten ↓


Ich kann dazu nur sagen, dass es bei mir genau der gleiche Grund wie bei dir ist, wieso ich mich nicht traue Menschen in Real anzusprechen.

07.11.2009 20:08 • #2



Das Geheimnis der Einsamkeit

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Zitat von Peter81:
Warum ich das nicht ändern kann liegt an meinen mangelnden Erfahrungen in der Kontaktaufnahme und meinem Verhalten.

*grübel* Weil Du keine Erfahrungen hast, kannst Du keine Erfahrungen mehr machen. Da beisst sich die Katze in den be

Wer keine Zukunft hat, sollte wenigstens eine Vergangenheit haben.

08.11.2009 16:49 • #3


Hallo Peter,
dieser Beitrag von Dir spricht mich ebenso an wie Dein anderer.
Mir geht es ähnlich. Vielleicht sollten wir beide uns gegenseitig besser kennenlernen, damit wir neue, bessere Erfahrungen miteinander machen können als bisher. Du bist ein sehr reflektierter und bewusster Mensch.
Liebe Grüsse

11.11.2009 17:57 • #4


@ Rya.Reisender: Was tust du dafür es doch zu versuchen, anedere anzusprechen und den Kontakt herzustellen? Hast du dir schon einmal über Taktiken Gedanken gemacht oder sogar schon das ein oder andere ausprobiert?

@B48: Ich traue mich eben aufgrund der fehlenden Erfahrungen nicht, neue zu machen. Ich habe immer Angst vor negativen Folgen, wie Ablehnung oder Ignoranz. Ich fürchte dann nicht wertgeschätzt und nicht verstanden zu werden. Daher traue ich mich oft nicht, mein Inneres ein Stück weit zu offenbaren, um anderen den Einstieg zu erleichtern und ein Gesprächsthema anzubieten. Es ist schon so eine Art Teufelskreis aus Angst und Vermeidung des Kontaktes wegen der Angst, die dadruch immer stärker wird. Denn nur einige positive Erfahrungen könnten die Angst verringern. Und immer nach einer angenehmen Begegung (meist wenn mich mal jemand nett anspricht) ist das auch so mit der verminderten Angst.

14.11.2009 03:20 • #5


Hallo domingo,

vielen Dank für dein Kompliment.
Ich freue mich über deinen Vorschlag, dass wir uns besser kennen lernen sollten. Neue, positive Erfahrungen sind auch ein großer Wunsch meinerseits.

Ich habe dir eine PN geschrieben.

Viele Grüße,

Peter

14.11.2009 03:39 • #6


Zitat von Peter81:
Ich habe immer Angst vor negativen Folgen, wie Ablehnung oder Ignoranz.

Hört sich sähr verstandesmässig an.

14.11.2009 09:08 • #7


Du hast vollkommen recht, B48. Diese Dinge sind von meinem Verstand beeinflusst und dieser behindert mich dann in meinem freien Sein und Handeln.
Manchmal habe ich das Gefühl zu sehr in der Theorie zu leben. Das eigentliche, praktische Leben stellt für mich emotional eine Art Bedrohung dar. Ich könnte ja verletzt werde oder andere verletzen. Aus ANgst vor noch mehr Schmerz schaffe ich es nicht positive Erfahrungen zu machen, die den schon bestehenden Schmerz verringern können würden.

14.11.2009 17:26 • #8


Zitat:
Ich könnte ja verletzt werde oder andere verletzen.

Woher kommt das?
Zitat:
Hört sich sähr verstandesmässig an.

Da hat B48 recht.

14.11.2009 17:35 • #9


Ein dickes Fell zulegen.
Immer Kampfbereit sein.
Raus aus dem Mauseloch
und rein in das Leben !

14.11.2009 19:13 • #10



Und irgendwann Sieger sein

14.11.2009 20:30 • #11


... über 7 (tausend) Brücken musst du gehn ... ...

14.11.2009 20:50 • #12



Exakt dahin.

14.11.2009 21:23 • #13


Hallo pax,

woher meine Angst vor dem Verletztwerden oder dem Verletzen kommt, weiß ich nicht genau. Meine Antwort auf deinen ähnlichen Kommentar zu meinem Vorstellungsbeitrag könnte etwas damit zu tun haben. Vielleicht habe ich auch nicht genügend positive Erfahrungen gesammelt, die mich selbstsicherer machen in dieser Hinsicht.

17.11.2009 22:49 • #14


Hallo omegaman,

danke für deine Motivation. Du scheinst mit solchen Situationen sehr locker umzugehen und meine Probleme, wie die meinen längst überwunden zu haben.

Für mich sind solche unkonkreten Aufrufe leider nicht sehr produktiv. Da ich zu sehr Verstandsmensch bin, kann mich nur das Argument oder die bestimmte und freundliche Einladung meiner besten Freunde überzeugen, mal mit weg zu gehen.

Allein bin ich eher selten unterwegs und ich hab auch noch nicht wirklich die Community/Szene/Thematik gefunden, bei der ich mich auf Veranstaltungen bzw. unter den Menschen dort wohl fühle.

17.11.2009 22:55 • #15


Hallo Peter81

Nein, ich habe diese Probleme keineswegs überwunden oder gelöst.

Aber ich habe Wege gefunden, damit besser (oder überhaupt) leben zu können.

Zum Einen habe ich mir (durch Meditation und innere Achtsamkeit) klargemacht, warum die Dinge bei mir so sind wie sie sind, und auch gelernt dies für mich so zu akzeptieren und innerlich anzunehmen.

Zum Anderen ist die manchmal humorvolle und/oder kreative Art, mit den Problemen umzugehen, für mich ein Weg diese zu verarbeiten oder zumindest leichter zu ertragen.

Liebe Grüsse, omega

18.11.2009 11:26 • #16


Hallo Omegman,

bitte entschuldige meine Fehlinterpretation. Dein lebensfroher Beitrag hat mich dazu verleitet.

Ich finde es gut, dassdu eine Weg gefunden hast, deine Art des Lebens und dein Wesen zu akzeptieren und es auf eine lockere und humorvolle Weise auszudrücken.

Mir ist das oft früher und auch v.a. gerade im Moment nicht gelungen.

Doch ich arbeite daran und bin voller Hoffnung, dass ich das auch bald leichter nehmen werde.

Gruß,

Peter

19.11.2009 01:06 • #17



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