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Hi...
Ja das habe ich auch schon gemerkt, dass ich ziemlich häufig negative Themen anspreche. Das erschreckt mich selbst schon. Ich fühle mich auch bei denen wohler, die Wahrheiten aussprechen, aber das tun sie eben nur hinter vorgehaltener Hand. Bei mir ist es eher auch so, dass ich es offen sage und die meisten Menschen damit überfordert sind. Ich hasse dieses "Hintenherum" und "heucheln". Schrecklich! Da stellen sich meine Nackenhaare auf.
Ich bin immer Hilfsbereit, aber nicht zu viel. D.h., ausnutzen lasse ich mich nur bis zu einem gewissen Grad!
Beispiel: Eine ehmalige Bekannte (mit dem Wort Freundin gehe ich sehr sparsam um) wurde von ihrem damaligen Freund betrogen. Sie wohnte bei ihm. Weinend rief sich mich früh morgens an. Ich verstand sie kaum am Telefon und sagte: Bleib wo du bist, ich hole eben Brötchen und komme zu dir.
ICh sprang sofort aus dem Bett und fuhr zu ihr. Sie erzählte ihr Leid.
Ich sagte, dass bei mir im Haus eine Singlewohnung frei sei. Ich sprach mit dem Vermieter, sie bekam die Wohnung.
Irgendwann sagte sie mir, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr wohlfühlt und sie was neues sucht. Ich guckte für sie in der Zeitung nach einem Job in ihrem Beruf. Tja und ich fand ihn.
Sie bewarb sich und bekam ihn.
Als ich Hilfe brauchte, war sie nicht da. Sie sagte sogar zu anderen, dass ich mir selbst einen Job suchen soll.
Ich brachte sie in meine Clique mit und sie fuhr nur noch allein zu den Treffen. Die anderen fragten mich dann, warum ich keine Lust hatte zu kommen. Hä? Ich wusste doch von nix.
Nächstes war. Meine "Freundin", mit der ich Jahrzehnte befreundet war, wollte wieder arbeiten. Sie ist Krankenschwester. Ich schrieb für sie die Bewerbung, weil sie nicht wusste wie und sie bekam den Job auf Anhieb. Sie arbeitet jetzt seit ca. 10 Jahren dort.
Irgendwann heiratete ich und wurde auch Mama...wie sie...und sie kündigte mir die Freundschaft mnit der Begründung: Sie könne es nicht mehr hören wie glücklich ich sei und was für eine tolle Mutter ich doch bin.
Mh..
An den reitställen wo ich auch täglich bin, da ich ein eigenes Pferd habe, ist es auch schwierig. Sie kommen immer zu mir und meckern über dies und jenes...sei es schimmeliges Stroh oder die nicht erbrachte Leistung vom Stallbetreiber...etc.
Am ende muss ich dann ausziehen und die anderen stehen da und sagen nichts.
Was ich auch nicht verstehe ist, dass wie man mit mir spricht. Es gibt Menschen die mich behandeln wie ein Kind. Sie brüllen mich an, sie stehen mit groß aufgerissenen Augen vor mir mit einer drohenden körperhaltung.
Ich denke dann: Was geht denn jetzt ab? Wie redet sie oder er mit mir?
Das drückt mich immer wieder runter. Weiter runter!
ICh gebe alles für mien Tier und meine Familie. Ich habe auch schon oft daran gedacht, ob es vielleicht auch Neid der anderen ist!?
ICh bin verheiratet, wir haben ein Kind, eine tolle Wohnung, Pferd, 2 Autos, sind selbständig.
Können das andere nicht haben? Gönnen sie es einem nicht?
Was ist das?
Ich bin aber irgendwie immer in der Lage des Opfers. Ich habe nichts gegen zu setzen wenn man mich verbal angreift.