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136

Edie-NY
Zitat von Bosnian:
was ist denn wenn Psychotherapie nicht hilft. Eigeninitiative, ich rede von mir, schaffe ich nicht mehr. Hoffnung ist weg. Keine Kraft,Lust usw. Und dann schlagen die Medikamente auch nicht ein.

Hallo
Ich kann und will jetzt keine Ferndiagnosen stellen, falls du therapieresistent und medikamentös „austherapiert“ bist.
Es gibt noch die klinischen Methoden wie: Elektrokonvulsionstherapie (EKT)
Therapeutischer Schlafentzug
repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)
Ketamintherapie

Hast du diese Therapieformen schon einmal angedacht?

👍🌸

#21


Bosnian
@Flame Halleluja

#22


A


Wie lang dauern eure Episoden

x 3


Bosnian
@Edie-NY rtms und Ketamintherapie hatte ich schon

#23


Bosnian
@Edie-NY Schlaf Entzug brauche ich nicht. Bleibt ekt

#24


Edie-NY
Zitat von Bosnian:
Schlaf Entzug brauche ich nicht. Bleibt ekt

Ich hatte schon einige KlientInnen, bei denen EKT wahre Wunder gewirkt hat. Obwohl sie alle im Vorfeld mit großen Ängsten zu kämpfen hatten. EKT der neuen Generation sind wirklich sicher in der Anwendung!

👋🌸

x 2 #25


Bosnian
@Edie-NY ist auch meine LETZTE Hoffnung. Ansonsten wars es

x 1 #26


Flame
Zitat von Bosnian:
ist auch meine LETZTE Hoffnung. Ansonsten wars es

Du wirkst sehr verzweifelt.

Wenn Du absolut nicht mehr kannst,trau Dich,eine Klinik (Psychiatrie) aufzusuchen.
Geht auch ohne Einweisung,man kann dort einfach hinfahren und seine Situation schildern.

Da wird sicher auch nicht alles rund laufen auf Anhieb aber dort kann man vielleicht einen neuen Weg finden,einen,den Du vielleicht doch noch nicht kennst.

Alles ist besser als keinen Ausweg mehr zu sehen,es ergeben sich dann Möglichkeiten und neue Chancen.
Hab ich auch so gemacht als es zuhause nicht mehr ging.

Wenn Du Klinikaufenthalte grundsätzlich ablehnst,kannst Du Dich bei einem sozialpsychiatrischen Dienst in Deiner Nähe wenden:

https://www.gesundheitsamt.bremen.de/so...ellen-1733

x 1 #27


Bosnian
@Flame alles gut, danke. In die Klinik möchte ich auch nicht mehr. Ich meine nur, mehr Therapie Arten gibt es für mich nicht. Ja, ich bin sehr verzweifelt. Irgendwann fehlt die Kraft, der Wille.
Halt Tavor nehmen tue ich noch

#28


Flame
Zitat von Bosnian:
Irgendwann fehlt die Kraft, der Wille.
Halt Tavor nehmen tue ich noch

Ich konnte auch schonmal nicht mehr,ich meine wirklich nicht mehr nach 2 Jahren Kampf.
Habe zwar weniger Tavor genommen als Du aber das spielt keine Rolle.
Es gibt Medikamente,die Dir das ersparen.

Ich hatte die Hoffnung auch schonmal verloren.
9 Medikamente hatte ich probiert,therapiefähig wurde ich schliesslich erst ab einer gewissen Stabilisierung,die das zehnte Medikament brachte.

Die ersten Medikamente hatten es noch schlimmer gemacht,jeden Tag Hölle,Angst Panik,2 Jahre lang und danach war ich nurnoch eine "Hülle",kein Mensch mehr.
.
In der Klinik wurde ein Medikament eingeschlichen,auf das ich meine letzte Hoffnung gesetzt hatte aber selbst das hat erst nach 3 Monaten volle Wirkung gezeigt.

Aber eines Tages ging es aufwärts,zunächst unmerklich (für mich) aber es wurde besser.

x 2 #29


Bosnian
@Flame es freut mich sehr wirklich für dich! Ehrlich.
Ich habe auch schon zehn probiert. Wie gesagt, auch andere Sachen, die Krankenkassen nicht zahlen. Null. Auch mein Arzt weißt nicht weiter. Deshalb bleibt ekt noch. Nun habe ich auch eine Tavor Abhängigkeit.
Ehrlich gesagt, sieht meine Zukunft nicht wirklich rosig aus

x 1 #30


Melli90
@Flame welches Medikament hat dir schlussendlich geholfen und was hast du alles probiert?
Hoffe das ist dir nicht unangenehm

x 1 #31


Flame
Vielleicht hilft das elfte Medikament.

Manchmal liegt die Besserung schon an der nächsten Ecke.
Das würde ich nicht schreiben,wenn es nicht so wäre.

Tavor ist nicht wichtig,Du wirst was finden,was Dir hilft und dann brauchst Du kein Tavor mehr.
Dabei ist die Dosierung unwichtig.

Ich hab hier noch alte Tavortabletten in meinem "Fundus",braucht man nicht mehr,wenn man was adäqiuates bekommen hat.

Ich kenne diese Schuldgefühle,wenn man Tavor nimmt und dieses Gefühl,dass man wieder "versagt" hat,wenn man es benötigt.

Ich kann Dir aber sagen: dieser Weg,auf dem Du bist ist schwer aber definitiv nicht aussichtslos.

Die Depressionen wollen einem "einreden",dass es nie wieder besser wird aber das sind nur depressive Gedanken,nicht die Wahrheit.

Du wirst es schaffen!

x 5 #32


423
Meine Episoden dauern manchmall den ganzen Tag....das merke ich schon morgens beim aufstehen das es ein schwerer Tag wird,gibt aber auch Tage die gut sind ohne Depression...ein Beispiel:
Bin jetzt wegen einer anderen Krankheit krankgeschrieben(virale Angina)darf nicht in meine Arbeitsumgebung und ich merke das ich Zuhause alleine extrem leide und ich das bei mir die Isolation die Depression noch verschlimmert.....und ich fühle eine ziemlicher Leere jetzt wo auch Ostern ist.

x 1 #33


Bosnian
@Flame Schulgefühle habe ich nicht mehr. Welche Medikamente könnte ich noch schlucken? Der Psychiater weißt es auch nicht mehr weiter. Bin froh, daß du etwas für dich gefunden hast. Wirklich. Danke dir für deinen Rat und liebevolle Worte.
Realität ist anders aber. Ekt noch und dann schaue ich was ich mache

x 1 #34


Flame
Zitat von Melli90:
welches Medikament hat dir schlussendlich geholfen und was hast du alles probiert?
Hoffe das ist dir nicht unangenehm

Nein,kein Problem aber das wird Dir nicht gross weiterhelfen,weil Psychopharmaka bei jedem anders wirken.

Wobei zu sagen ist,dass Ärzte eine Leitlinie haben,nach denen die agieren,das lernen die so im Studium und setzen das auch um:
https://register.awmf.org/assets/guidel...021-06.pdf

Das bedeutet konkret,dass bei Angststörungen zunächst SSRI verschrieben werden,das sind Medikamente,die den Antrieb steigern,was bei einer Angststörung leider oft bedeutet,dass man sich noch mieser fühlt.
Warum das so beibehalten wird ,weiss ich nicht aber so läuft es eben ab.

Wenn mehrere Medikamente aus einer gewissen Wirkstoffklasse nicht angeschlagen haben,kommen andere Wirkstoffklassen in´s Spiel wobei ich persönlich denke,manchmal auch zu spät.

Hier nun die Liste der Medikamente,die ich nicht gut vertragen habe bzw. die (im günstigsten Falle gar keine Wirkung hatten):

Melperon
Promethazin
Quietiapin
Sertralin
Tianeptin
Paroxetin
Citalopram
Venlafaxin

Perazin (hatte geholfen,wurde aber leider in einer psychosomatischen Klinik reduziert,so dass ich danach in die Psychiatrie musste)

Tavor (hat geholfen aber war nicht von Dauer).

In der Psychiatrie bekam ich schliesslich Pregabalin und das nun seit 2016.
Seitdem hab ich mein Leben wieder,auch wenn es gedauert hatte,bis es angeschlagen hat.


Aber davon kann jetzt niemand von mir auf sich schliessen.
Manche Menschen haben Glück und das Erste oder Zweite AD schlägt direkt an.

x 1 #35


Flame
Zitat von Bosnian:
Realität ist anders aber.

Ja,im Moment....das lässt sich auch nicht wegreden.

Welche Medikamente hattest Du denn bisher?

x 1 #36


Bosnian
@Flame alle die du da aufgeschrieben hast, und fluoxetin, mirtazapin, escop.. Opipramol, Lithium, chlorprothixen

#37

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Bosnian
@Flame pregabalin hatte ich nicht

#38


K

K
Bitte bei den Medikamenten nicht alles durcheinander schreiben, denn einige in der Auflistung von @Flame sind antide,einige neuroleptika zur Beruhigung einige....

#40


A


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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