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Infinityonfire
Hallo liebe Mitglieder,

ich habe eine Frage bzw. bräuchte einen Rat:

Zu meiner Situation:

Jahrelang Tavorabängig gewesen (10.5mg/ Tag) wegen Sozialen Ängsten. Nun seit 8 Monaten medikamentenfrei.

Ich habe immer wieder Phasen, in denen ich kaum Appetit habe, nur im Bett liege, Ruhe benötige (nicht mal TV), Joggen gehen klappt regelmäßig.

Ich verspüre eine fast permamente Müdigkeit (eher körperlich).
Auch schlafe ich sehr viel, mit weniger Schlaf kämpfe ich mit starker Müdigkeit. Negative Gedanken habe ich keine.

Nun zu meiner Frage:
Kann das eine maskierte Depression sein? Negative Gedanken fehlen, und da bei Einschleichversuchen von Antidepressiva Selbstmordgedanken kamen, wird medikamentös nichts mehr probiert.
.
Was kann man denn in so einem Fall machen? Aufraffen, überwinden usw. fehlt mir die Kraft.

Reha-Wartezeiten ziehen sich extrem.

Vielen Dank im Vorraus

M.

30.12.2021 13:26 • 30.12.2021 #1


4 Antworten ↓


portugal
Zitat von Infinityonfire:
und da bei Einschleichversuchen von Antidepressiva Selbstmordgedanken kamen, wird medikamentös nichts mehr probiert.


Was hast Du denn für einen Psychiater?

Es wird immer darauf hingewiesen, dass am Anfang der Einnahme in den ersten Wochen Suizidgedanken auftreten können.
Das legt sich im positiven Fall aber nach ein paar Wochen, gab ich selbst schon erlebt.

Ich habe jahrelang dasselbe gehabt: konnte arbeiten u habe am WE nur geschlafen. Heute im Nachhinein weiß ich, dass es Depressionen waren.

Also, berede Dich nochmal mit Deinen Arzt: mir haben die Antidepressiva mein Leben wiedergegeben.

30.12.2021 13:55 • x 1 #2



Versteckte / Maskierte Depression?

x 3


Infinityonfire
@portugal
Ja ich habe einiges ausprobiert, und neben den S. Gedanken immer die selben extrem unangenehmene Nebewirkungen: Müdigkeit noch schlimmer, Rest Less Legs Symptomatik noch schlimmer...
Laut Psychiaterin bekommt man beim Einschleichen von AD gleichzeitig ein Benzo, das ist bei mir aber nicht möglich
.. Ich komme aus den Phasen auch immer heraus, aber es ist zeitweise sehr quälend, da es sich immer so anfühlt, als ob es nicht mehr besser wird...
Probiert (über mehrere Monate habe ich:
Escitalopram, Quetiapin, Doxepin, Opipramol

Ein Versuch der Psychiaterin war es, mit Beruhigungsmitteln die Antriebssteigernde, Euphorisierende Wirkung von Tavor zu imitieren ( Pipamperon, Promethazin), leider ohne Erfolg.

Auch wird regelmäßig mein Blut gecheckt, ich habe keinen Nährstoffmangel...

30.12.2021 14:07 • #3


Infinityonfire
@portugal Die Psychiaterin möchte mir es auch nicht nochmal antun, dass (konkrete) Gedanken wieder auftauchen....

30.12.2021 14:09 • #4


moo
Servus Infinity,

Zitat von Infinityonfire:
Auch wird regelmäßig mein Blut gecheckt, ich habe keinen Nährstoffmangel...

Könntest Du mal nachschauen, welche Nährstoffparameter regelmäßig abgeklärt werden?

30.12.2021 17:29 • x 2 #5




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