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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und freue mich es gefunden zu haben.
Ich leide schon seid meiner Teenager Zeit an Angstzuständen.Ist niemals wirklich ganz weggegangen. War beim psychologen,nehme Tavor und trotzdem ist keine besserung
eingetroffen.Wie eine panikattacke ist wisst ihr ja muss ich nicht beschreiben :/

Habe ständige diverse sypmtome u.a kribbeln in armen und beinen,gesicht,schwindel( immer und überall,im stehen,sitzen oder liegen) und manchmal stromschläge wenn ich mich irgendwo zu feste abstütze :/
Kann nicht alleine bleiben und werde richtig krank und angespannt bis meine Leute wieder da sind. Danach fühle ich mich als hätte ich gerade noch so überlebt und bin total erschöpft.

Mir ist das ganze so peinlich weil ich ich fühle wie ein Kind dabei bin ich schon weit über die 20..trotzdem leide ich innerlich das kann man sich,wenn man es selber noch nicht erlebt hat,nicht vorstellen wie das ist. Es fällt mir schwer mit anderen darüber zu reden aber ich kann auch nichts dafür,ich hab es mir ja so auch nicht ausgesucht.Wir alle nicht
Kennt das jemand? Möchte mir jemand privat schreiben? Mir gehts auch nicht wirklich gut die letzten Monate und würde mich auf post von euch freuen!

Liebe Grüße und ich hoffe ihr werdet bald alle wieder gesund oder könnt besser damit umgehen oder leben 3

06.11.2011 11:06 • 06.11.2011 #1


5 Antworten ↓


dasomen
Ich glaube das kann man wirklich erst nachvollziehen, wenn man es erlebt hat. Im Krankenhaus hat z.B. eine Schwester zu mir gesagt: "Steigern Sie sich nicht so rein, andere Leute kriegen wirklich keine Luft..." - wer sowas sagt, der weiss nicht, wie bedrohlich sich so eine Attacke anfühlen kann...

Letztenendes ist es - zumindest gefühlt - völlig egal, ob man sich eine bedrohliche Situation von der Psyche her "einbildet" oder man wirklich in einer solchen ist. Der Körper reagiert auf jeden Fall extrem und die Belastung ist gigantisch...

06.11.2011 11:19 • #2



Maskierte depressionen

x 3


Wie recht du doch hast! Das sage ich auch immer.Es gibt Menschen die kennen sowas nicht,haben sowas nie erlebt und denken wirklich man übertreibt.Dabei ist die angsterkrankung auch eine Krankheit die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Eine Depression ist sogar eine schwere erkrankung.

Zitat:
Im Krankenhaus hat z.B. eine Schwester zu mir gesagt: "Steigern Sie sich nicht so rein, andere Leute kriegen wirklich keine Luft..."


Dazu kann ich nur den Kopf schütteln. Das mag ja sein das andere wirklich keine Luft bekommen. Aber in dem Moment wo man eben halt schwer atmen kann durch die Panik,denkt man halt gerade nicht an andere sondern an sich selbst weil man denkt man erstickt gleich. So Sprüche finde ich auch nicht so toll,aber naja bei denen ist schon alles Routine weil die sowas Tag täglich erleben.

Eine Attacke kann sehr bedrohlich sein,du fühlst dich wie in einem Käfig gefangen und bekommst Platzangst,Atemnot. Furchtbar :/
Ja da geb ich dir recht die Belastung ist gigantisch und das führt auch irgendwann zu Erschöpfungszuständen und es kommen immer Symptome dazu.Aber irgendwann schaltet der Kopf ab und alles lässt ein wenig nach.Das braucht alles seine zeit nur kann man nicht sagen wie lange sowas dauern kann.Weiß nur das viele Menschen auch im Umfeld genervt reagieren und das setzt einen noch zusätzlich unter druck..

06.11.2011 11:35 • #3


dasomen
Das kenne ich auch - nach gerade einmal 4 Wochen ist meine Family total genervt und will nichts mehr davon wissen...generell gilt man irgendwann als Spinner und wird nicht mehr ernst genommen...so ist es leider auch bei Ärzten...die nehmen sich gar keine Zeit mehr und machen sich keine Mühe...im Zweifelsfall ist es halt immer die Psyche...dann ist man schnell fertig...

06.11.2011 11:44 • #4


Ja das Umfeld reagier genervt,weil sie nicht wissen wie sie reagieren sollen oder helfen sollen.Das genervt sein,kann auch Hilflosigkeit sein.
Aber trotzdem reden hiflt manchmal viel auch wenn es nur ein Paar Minuten sind.

Stimmt schon die haben wenig Zeit,weil die sich eher um die Notfälle kümmern,was verständlich ist und ganz normal.
Dafür sind ja Therapisten und Psychologen zuständig.
Die family sollte nicht zu genervt sein,weil sie in dieser Zeit der einizige halt ist.

06.11.2011 12:27 • #5


dasomen
Naja, als ich in der Notaufnahme war oder beim Hausarzt fast zusammengebrochen bin fühlte ich mich schon als Notfall, ich bin normalerweise kein Mensch der unnötig oft zum Arzt geht...aber das war gefühlt so nah am Tod dass ich die Leute regelrecht angefleht habe mir zu helfen...aber umso weniger ernst hat man mich genommen...

06.11.2011 15:48 • #6




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