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Soul1977
Gerade wenn ich Krafttraining mache, muss ich alle 2 Monate für 2 Wochen pausieren. Spüre das immer wieder, wie gut mir so eine Pause tut.

An Tagen an denen ich mein Cardio-Training mache nehme ich meinen ganz normalen Kalorienbedarf zu mir. Doch beim Krafttraining erhöhe ich etwas die Kalorienzufuhr. An trainingsfreien Tagen nehme ich 0,8 Gramm Protein zu mir und wenn ich mein Krafttaining absolviere dann nehme ich 1,6 Gramm Eiweiß zu mir, schon weil ich mich manchmal im Wiederholungsbereich von 8 bis 12 Wiederholungen bewege. Die meiste Zeit mache ich allerdings 20 bis 25 Wiederholungen. Ich habe auch mit hohen Wiederholungen gute Resultate erzielt, Muskeln aufgebaut, auch wenn das nicht mein primäres Ziel ist, schließlich trainiere ich der Gesundheit wegen, wenn ich dann aber noch etwas Musklen aufbaue, ist das ein netter Neben-Effekt.

11.10.2019 15:48 • x 1 #161


Schlaflose
Zitat von Lara1204:
Mir geht es seid ca 4 Tagen viel besser seitdem mich meine HP so unter die Lupe genommen hat und wir jetzt mein Darm in Schwung bringen. Habe irgendwie mehr Energie.


Mein Darm ist immer sehr gut in Schwung, egal was ich esse Ich glaube, ich kann an 10 Fingern abzählen, dass ich in meinem 57-jährigen Leben Verstopfung hatte.

11.10.2019 17:29 • #162


Lara1204
Zitat von Schlaflose:
Mein Darm ist immer sehr gut in Schwung, egal was ich esse Ich glaube, ich kann an 10 Fingern abzählen, dass ich in meinem 57-jährigen Leben Verstopfung hatte.

Meinte da eher die Flora und Schleimhaut.

11.10.2019 18:18 • x 1 #163


Oktewia

18.10.2019 23:39 • x 1 #164


Schlaflose

19.10.2019 05:23 • #165


Soul1977
So, vor 2 Tagen wieder Beine trainiert. Zuerst machte ich 50 tiefe Kniebeugen je 3 Sätze, hoch und runter, ohne Pause. Dann 30 Wiederholungen Kreuzheben mit gestreckten Beinen je 3 Sätze und zum Schluss dann nochmal 100 Wiederholungen Wadenheben je 3 Sätze.

Dank der Pause konnte ich mich wieder steigern. Krafttraining mache ich aber nur noch einmal in der Woche, dass ist vollkommen ausreichend. Wenn ich 2 Tage trainiert und dann wieder 2 Tage Pause gemacht habe, war ich total ausgebrannt, fix und foxi. Manchmal habe ich mich nach dem Traning gefühlt, als hätte mich ein Truck überfahren, hatte überall Schmerzen (Gelenke, Muskeln, Sehnen), dass ist jetzt nicht mehr so. Auch mental geht es mir besser. Die Dosis macht's!

Sowieso liebe Beintrainig, mag das brennen, dann spüre ich wenigstens das ich lebe. Schade, dass ich Sonntag erst wieder Beine trainieren kann.

23.10.2019 04:33 • x 1 #166


veggicat
Zitat von Soul1977:
So, vor 2 Tagen wieder Beine trainiert. Zuerst machte ich 50 tiefe Kniebeugen je 3 Sätze, hoch und runter, ohne Pause. Dann 30 Wiederholungen Kreuzheben mit gestreckten Beinen je 3 Sätze und zum Schluss dann nochmal 100 Wiederholungen Wadenheben je 3 Sätze. Dank der Pause konnte ich mich wieder steigern. Krafttraining mache ich aber nur noch einmal in der Woche, dass ist vollkommen ausreichend. Wenn ich 2 Tage trainiert und dann wieder 2 Tage Pause gemacht habe, war ich total ausgebrannt, fix und foxi. Manchmal habe ich mich nach dem Traning gefühlt, als hätte mich ein Truck überfahren, hatte überall Schmerzen (Gelenke, Muskeln, Sehnen), dass ist jetzt nicht mehr so. Auch mental geht es mir besser. Die Dosis macht's!Sowieso liebe Beintrainig, mag das brennen, dann spüre ich wenigstens das ich lebe. Schade, dass ich Sonntag erst wieder Beine trainieren kann.

bin auch immer am trainieren....entweder cardio oder kraft.....jetzt in einer Stunde gibst wieder einen nebligen morgenlauf....lg und einen guten Tag

23.10.2019 05:36 • x 1 #167


Anders40
Super, ich fühle mich auch mit Sport besser. Mache auch erstmal sehr wenig. Muskelkater ist nicht jedermanns Sache, ich leide sogar darunter.
Desto kälter das Wetter ist, desto besser kann man Angstfrei Sport machen.

Hilft unheimlich gegen dunkle Winterdepressionen. Magnesium und Calcium dabei nicht vergessen einzunehmen.

23.10.2019 05:43 • x 3 #168


Soul1977
Dank dem Sport geht es mir wesentlich besser, aber nur wenn ich daneben meine Tabletten einnehme.

Muskelkater macht mir nichts, was mir aber zu schaffen macht, waren die starken Gelenkschmerzen nach dem Training, die überall auftraten. Seitdem ich aber nicht mehr so oft trainiere, alle 6 bis 8 Wochen eine 2 wöchige Pause einlege, gehören die Schmerzen der Vergangenheit an, da bin ich super happy.

23.10.2019 19:23 • x 3 #169


Anders40
Zitat von Soul1977:
Dank dem Sport geht es mir wesentlich besser, aber nur wenn ich daneben meine Tabletten einnehme. Muskelkater macht mir nichts, was mir aber zu schaffen macht, waren die starken Gelenkschmerzen nach dem Training, die überall auftraten. Seitdem ich aber nicht mehr so oft trainiere, alle 6 bis 8 Wochen eine 2 wöchige Pause einlege, gehören die Schmerzen der Vergangenheit an, da bin ich super happy.


Sehr gut, mit Sport schwitzt man die ganzen Gifte aus. Wenn daneben eine Zuckerfreie und gesunde Ernährung läuft, braucht man sich über die Nebenwirkungen der Tabletten weniger Sorgen machen.

24.10.2019 06:34 • x 1 #170


Regelmäßiger Laufsport oder Ausdauersport allgemein finde ich zwar wichtig, auch weil man was für sich tut und zumindest aufrafft und dadurch auch vielleicht ablenkt. Aber ob es wirklich hilft kommt wohl auf die Intensität der Angst und Depression an.

Was mir oft aufgefallen ist, dass ich vieles einfach schleifen lasse wenn es mir gut geht.
Gerade da müsste ich mich aufraffen, egal ob ich keine Lust habe.

Auf der einen Seite ist mir das wirklich wichtig, und dann ertappe ich mich dabei wie ich es einfach nicht mache.
Ich glaube es geht viel mehr darum sich selbst in den Hintern zu treten, egal was das Gemüt gerade sagt.

Wenn man das im gesunden Zustand durchzieht, könnte es zumindest sein das man schwierige Zeiten etwas leichter übersteht, weil man seinen Prinzipien treu geblieben ist und den eigenen Selbstwert stärkt.

26.10.2019 15:07 • x 2 #171


Soul1977
Sport hilft bei mir leider nicht wenn ich unter starken Depressionen leide. In depressiven Phasen könnte ich mich auch gar nicht zum Training motivieren. Denn wenn ein Dysbalance der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin vor liegt, helfen nur noch Medikamente.

Zudem wäre es falsch wenn ich mit dem Sport alles unterdrücken würde, denn das wäre nur ein verdrängen, was keinen Sinn macht. Denn alles was ich verdränge, holt mich irgendwann wieder ein. Sinnvoller wäre es stattdessen wenn ich etwas an meiner Situation ändere, also mehr unter Menschen gehe, versuche soziale Kontakte zu knüpfen. Sehe den Schmerz nämlich nicht immer als etwas negatives an, sondern als ein Signal meiner Seele, die mir sagen möchte, hey, ändere etwas, ich bin mit derzeitgen Situation unzufrieden.

So ist es auf jeden Fall bei mir.

26.10.2019 15:28 • #172


Elli88
Ich kann bestätigen, das Sport gegen Angstzustände hilft. Dabei geht es aber eher um Kardiotraining.
Ich habe vor einiger Zeit eine Internetseite erstellt wie ich mit Angst und innerer Unruhe umgegangen bin. Ich hoffe du kannst da Informationen und Anregungen für dich rausziehen.

26.10.2019 15:43 • #173


waage
Kann auch nur bestätigen das Sport bzw. Bewegung bei Ängsten hilft und auch stärkt. Man bekommt ein besseres Körpergefühl und auch wieder mehr Vertrauen in den Körper. In akuten Situationen ist das natürlich oft nicht möglich dazu aufzuraffen aber, wie schon geschrieben es kann einen schneller wieder "aufrichten" und auch motivieren.

26.10.2019 15:49 • #174


Schlaflose
Zitat von Soul1977:
Zudem wäre es falsch wenn ich mit dem Sport alles unterdrücken würde, denn das wäre nur ein verdrängen, was keinen Sinn macht. Denn alles was ich verdränge, holt mich irgendwann wieder ein.


Das funktioniert nicht so. Es wird nichts verdrängt. Durch Sport werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Genau das passiert auch, wenn man Antidepressiva nimmt. Allerdings heißt es auch überall, dass Sport nur bei leichten und mittleren Depressionen wirkt.

26.10.2019 16:01 • #175


Anders40
Ernährung muss neben dem Sport verändert werden. Es ist wissenschaftlich bewiesen das Zucker Depressiv, ängstlich und hektisch macht. Wenn ich mich noch nebenbei für leichten Sport aufraffe ist schon mindestens 70% geschafft.

Vorralem da wenn man faul wird, wenn es einem gut geht. Da darf man nicht halt machen.

Ich empfehle Gemeinschaftsport, sich von anderen Menschen motivieren zu lassen.
Sich vom glücklichen und motivierten Zustand anstecken zu lassen. Da schwappt einiges rüber.

Wenn du Angst hast, erst recht rausgehen. Wenn du depris hast erst recht aufstehen. Das faul sein verschlimmert den Zustand.

Auch wenn man Tabletten nimmt sollte man unbedingt auf Zucker und alle anderen schlechten Inhaltsstoffe verzichten. Verzichte auf Fastfood und Co. damit die Nebenwirkungen der Tabletten nicht tragisch werden. Zucker auf dauer hat mehr Nebenwirkungen als die Tabletten.

26.10.2019 16:20 • x 2 #176


Soul1977
Klar, kann ich mit Sport Adrenalin abbauen, aber bei starken Depressionen oder Suizidgedanken, no way. Da helfen mir nur Medikamente.

Das mit dem unterdrücken bspw. verdrängen war ein bisschen vage von mir formuliert. Das bezog sich auf meine Einsamkeit, die dadurch entstehenden Depressionen. Ich sagte z.B mal zu einen Psychiater das ich darunter leide das ich einsam bin, regelmäßig Sport treibe, um den emotionalen Schmerz zu minimieren. Da sagte er dass das keinen Sinn ergibt was ich da mache, denn wenn ich einsam bin, dann ist das ein Signal meiner Seele und würde bedeuten, dass ich etwas an meiner Situation ändern soll, was also in meinen Fall bedeuten würde soziale Kontakte aufzubauen. Wenn ich jetzt also Sport mache, weil ich darunter leide das ich einsam bin, wäre das nichts anderes als ein verdrängen. Die Seele läßt sich nicht austricksen, so seine Worte. Da bin ich mit ihm konform.

Gibt auch Dinge die kann ich nur mit Selbstreflexion, Achtsamkeitsübungen und Skills ändern.

Ich habe auch schon sehr intensiv trainiert oder bin mehrere Kilometer gelaufen, trotzdem ging es mir danach noch schlecht. Das einzigste was mir dann geholfen hat, war eine Tablette. Das ist auch bei jedem individuell verschieden, was bei dem einen anschlägt, funktioniert bei dem anderen noch lange nicht.

Spreche Dir voll und ganz zu, Sport ist super, kann damit auch gut Stresshormone abbauen, aber kein Allheilmittel gegen alles.

26.10.2019 18:21 • #177


Zitat von Anders40:
Es ist wissenschaftlich bewiesen das Zucker Depressiv, ängstlich und hektisch macht.


Ernährung ist allgemein wichtig aber individuell, da jeder Mensch einen anderen Stoffwechsel und Energiehaushalt hat,
muss man da auch ein wenig differenzieren.

26.10.2019 19:54 • #178


Soul1977
Das glaub ich Dir. Ich habe vor Jahren mal einen Artikel gelesen, in dem stand das Softdrinks Kinder aggressiv und hyperaktiv machen. Vor ein paar Monaten habe ich mein Zuckerkonsum drastisch reduziert, seitdem fühle ich mich wesentlich besser. Irgendwie schmecken mir gesunde Lebensmittel auch besser, als das industrielle Zeug.

Das sag ich immer, die Ernährung ist genauso wichtig wie der Sport, wenn nicht sogar noch wichtiger. Zum Beispiel macht Kraftraining absolut keinen Sinn, wenn die Ernährung nicht stimmt.

Gemeinschaftssport fällt leider weg, da ich mit meinen Gelenken aufpassen muss. Aber ich mache regelmäßig Krafttraining und Cardio-Training. Spiele allerdings mit dem Gedanken ein Fitnessstudio zu besuchen, denn zur Zeit mache ich alles mit der Langhantel.

Sehe ich genauso wie Du, ich muss mich meiner Angst stellen. Wenn ich das geschafft habe, bin ich wieder ein Stückchen weiter in meiner Entwicklung.

Ich bin nicht der Depri der apathisch im Bett liegt, sondern eher depressiv und gleichzeitig getrieben.

Junk Food und Süßigkeiten esse ich äußert selten. Ich achte schon darauf das ich mich gesund und ausgewogen ernähre. Außerdem trinke ich jeden Tag 3 Liter stilles Wasser.

26.10.2019 21:24 • #179


Anders40
Soul du kannst neben dem Sport mal in verschiedenen Hobbygemeinden gehen, wenn du dich einsam fühlst. Gibts viele verschiede Richtungen. Da lernt man neue Menschen und Freunde kennen.

27.10.2019 10:43 • #180




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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser