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201816.07




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Hallo,
Hat schon einmal jemand ähnliche Erfahrung gemacht dass man ab einer gewissen AD Dosis vor lauter Unruhe bis hin zu Hysterie nicht mehr weiß wohin? Ist das zu viel? Bei miir aktuell nach 1 Woche auf 100mg Sertralin dreht mein Körper durch... Durchfall, Magenschmerzen, getriebene Unruhe usw... Sind das als Nebenwirkungen zu deuten oder zu hohe Dosis?
Ist es jemandem schon mal àhnlich ergangen?
Lg
Carpediem

Auf das Thema antworten

38 Antworten ↓



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Bärlin Spandow
6174
  16.07.2018 10:44  
Das hatte ich auch unter 150 mg Sertralin. Das Schlimmste waren dann die verstärkten Selbstmord und Mordgedanken.





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  16.07.2018 10:52  
Hallo petrus
Und wie hast du das gelöst, runterdosiert?
Lg



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NRW
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  16.07.2018 14:05  
Hi Carpediem,

Sertralin ist da kein Sonderfall. Alle "antriebssteigernden" SSRI vertrage ich nicht. Unruhe, motorische Getriebenheit, Schlaflosigkeit, das zog bei mir die Stimmung gleich noch mehr herunter. Ich hatte zwar mehrere SSRI brav ausprobiert, aber es hat einfach keinen Sinn. Ich nehme jetzt schon seit langem nur noch Amitriptylin und Quetiapin, auch wenn die einige Nebenwirkungen haben. Jetzt ist wenigstens Ruhe.

Vielleicht ist das bei dir auch so. Wenn es dir vom Sertralin schlecht geht, macht es keinen Sinn das weiter auszuhalten.

LG, voyager

Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
6174
  16.07.2018 14:20  
Carpediem75 hat geschrieben:
Hallo petrus
Und wie hast du das gelöst, runterdosiert?
Lg



Bin direkt zu Escitalopram gewechselt.



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  18.07.2018 04:19  
Hallo.
Bei mir ist das aktuell auch so. Kann nix machen und meinen Alltag nicht bewältigen. Es ist furchtbar. Ich hab das Gefühl ich bin vergiftet...



568
NRW
387
  18.07.2018 12:21  
Hallo Carpediem,

Ist das richtig, du nimmst Sertralin erst eine Woche? Das hört sich nach Nebenwirkungen an die in der Anfangszeit häufig auftreten...Ich hab vor zwei Jahren mit 50 mg angefangen und dann in zwei Wochen Schritten erhöht...dann 200 mg 1,5 Jahre. Die ersten Wochen sind immer bescheiden ( wahrscheinlich bei jedem Psychopharmaka) aber wenn du es nicht aushälst dann geh bloß zum Psychiater und klär es ab!

Mir hat echt nur die volle Dröhnung geholfen und dann hatte ich aber auch Ruhe, körperlich und psychisch.

Alles gute für dich!
LG, ichliebekuchen



9554
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6223
  18.07.2018 12:22  
Bei mir steigert's gar nix, im Gegenteil, ich nehme es am Abend, weil es mich sehr müde macht. Nehme 150 mg.



568
NRW
387
  18.07.2018 12:38  
Ja echt krass, jeder Körper reagiert anders...
Ich glaub bei mir war die Kombi Sertralin und Verhaltens+ Traumatherapie die perfekte Mischung.

Ich setze gerade ab und das ist kein Zuckerschlecken aber ich bin froh, dass Sertralin mir geholfen hat . Ich glaub ohne das Medikament und die Therapie hätte ich aufgegeben...
Man muss einen langen Atem haben bei psychischen Erkrankungen...traurig aber wahr





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  21.07.2018 11:45  
ichliebekuchen hat geschrieben:
Hallo Carpediem,

Ist das richtig, du nimmst Sertralin erst eine Woche? Das hört sich nach Nebenwirkungen an die in der Anfangszeit häufig auftreten...Ich hab vor zwei Jahren mit 50 mg angefangen und dann in zwei Wochen Schritten erhöht...dann 200 mg 1,5 Jahre. Die ersten Wochen sind immer bescheiden ( wahrscheinlich bei jedem Psychopharmaka) aber wenn du es nicht aushälst dann geh bloß zum Psychiater und klär es ab!

Mir hat echt nur die volle Dröhnung geholfen und dann hatte ich aber auch Ruhe, körperlich und psychisch.

Alles gute für dich!
LG, ichliebekuchen


Hallo,
Also ich nehme seid 16 Jahren sertralin, zweimal abgesetzt, vor 6 Wochen durch Todesfall in der familie wieder eindosiert, wieder hoch bis 100mg, mittlerweile runter auf 75mg wegen der Unruhe, Stimmung stabilisiert, Aber eben noch immer mit Unruhe Vorallem morgens zu kämpfen... Leider hilftir aktuell nur praxiten gegen die Unruhe... Das sertralin pusht ungemein aber ist sehr gut gegen die Depression, die diesmal wieder mit volle Härte zugeschlagen hat....
Naja nun heißt es stabilisieren und Geduld üben...
Lg



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  08.01.2019 11:32  
Ich nehme Sertralin seit 4 Wochen. Erst 50, dann 75 und seit ca 2 Wochen 100 mg. ( Laut Arzt hätte ich schon nach 3 Tagen auf 100 mg wechseln sollen ).
Letzte Woche dachte ich echt, das es besser wird. Aber dem ist leider nicht so. Sonntag hatte ich eine extrem schlimme Panikattacke, so schlimm wie noch nie ! Hat gut 1,5 Std gedauert mit schlimmster Atemnot. Alprazolam ( Benzodiazepine) hilft selbst in doppelter Dosis nicht mehr . Seit Sonntag habe ich dauerhafte Symptome ( beklemmendes Gefühl in der Brust, Atemnot, stehe neben mir, starke Unruhe).
Das heisst, das es immer schlimmer wird. Ich weiss nicht ob es nach 4 Wochen noch zu der Erstverschlimmerung kommt oder ob ich es einfach nicht vertrage. Ich denke das ich ein Problem mit der antriebssteigernden Wirkung habe. Bin wie auf Speed, grosse Pupillen etc....



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Bärlin Spandow
6174
  08.01.2019 11:40  
Vielleicht sind 100 mg auch einfach zu viel für dich. Ich wurde ja mal auf 150 mg gesetzt. Das war für mich auch eindeutig zu viel. Solch einen Stresslevel wie unter Sertralin hatte ich noch nie. Ich hatte andauernd gedacht dass ich bald platze. Und der Blutdruck war auch oft über 200.

Ich würde an deiner Stelle nur 50 mg nehmen. Man sollte nicht immer dem Arzt vertrauen. Der kann ja auch nicht wissen, wie die Tabletten bei dir wirken.

Danke1xDanke


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  08.01.2019 12:16  
Ich habe soeben mit meinem Arzt gesprochen, ich soll wieder auf 50 mg reduzieren. Direkt ab morgen.
Zusätzlich soll ich 3x täglich 25 mg Promethazin nehmen, Rezept schickt er mir zu ( hoffentlich denkt er dran). Hat jemand mit dieser Kombi Erfahrung? Und soll ich ,wie der Arzt sagt, direkt von 100 auf 50 mg Sertralin reduzieren oder besser erst auf 75 mg?



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Bayern
247
  08.01.2019 12:21  
Also ich vertrage das Sertralin recht gut ,klar ist es nach Erhöhung immer erst mal schlimmer ,das kann auch 2 bis 4 Wochen dauern.
Jetzt mit 125 mg seit ein paar Tagen geht es langsam wieder besser mit den NW.

Ich würde an deiner Stelle erst auf 75 runter gehen und dann auf 50.
Ich hätte zu Beginn des einschleichen tavor als Unterstützung und seit ein paar Wochen das tavor reduziert und zusätzlich Quetiapin und quetiapin retard zusätzlich. Muss sagen diese Kombi funktioniert bei mir recht gut.



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Bärlin Spandow
6174
  08.01.2019 12:25  
Ich würde direkt wieder auf 50 mg gehen. Du nimmst ja das Sertralin erst kurz.




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  09.01.2019 12:45  
Ich hab jetzt auf 50 mg reduziert und werde es ausschleichen. Und dann mit dem Arzt sprechen ob escitalopram vielleicht besser verträglich ist ( nicht so aufputschend, es muss eher beruhigen) oder vielleicht doch wieder Paroxetin. Das habe ich jahrelang genommen, irgendwann nur noch unregelmäßig. ( Nur wenn Brainzaps auftauchten hab ich eine genommen, ich weiss, sehr dumm).
Jedoch habe ich gehört das man nach einer Pause oder Wechsel zu einem anderen Medikament es nicht mehr gut verträgt und/oder Nebenwirkungen bekommt.
Muss ich einfach mit dem Arzt besprechen.

Ich hoffe, das es euch etwas besser geht.

Einen schönen Tag, ich muss jetzt zum Spätdienst....

LG



12322
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Bärlin Spandow
6174
  09.01.2019 13:15  
Ich bin auch von Sertralin auf Escitalopram umgestiegen. Brauchst da nicht extra ausschleichen. Ich glaube ich bin von 100 mg Sertralin auf 5 mg Escitalopram umgestiegen. Die 5 mg hatte ich aber auch nur ein paar Tage genommen. Dann eine ganze weile 10 mg, von dort dann auf die jetzigen 15 mg.



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  09.01.2019 13:56  
Aus welchem Grund bist du umgestiegen? Und ging es dir schnell besser?



12322
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Bärlin Spandow
6174
  09.01.2019 14:02  
Fühlte mich mit Sertralin wie auf Speed. Hatte auch massive aggressive Zwangsgedanken. Es hat schon eine Weile gedauert bis eine Verbesserung eintrat.



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  09.01.2019 15:26  
Ich fühle mich auch wie auf Speed und das löst dauerhafte Paniksymptome aus. Ich halte es nur mit Benzodiazepinen aus.



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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