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Zitat von Thomas R.:Ich weiß nicht ob ich zuerst Schlafstörungen hatte, die dann Depressionen auslösten oder umgekehrt. Ich habe massive Durchschlafprobleme, wache Nachts gegen 2 Uhr auf und kann dann nicht mehr Einschlafen. Wenn das dann Tagelang so geht greift das meine Psyche an und ich bekomme ziemlich heftige Depressions Episoden, die von unterschiedlicher Dauer sind.
Manchmal habe ich auch Einschlafstörungen und liege Stundenlang wach ehe ich dann mal einschlafe und trotzdem nicht durchschlafen kann. Wer hat ähnliche Erfahrungen und was habt ihr dagegen getan?!?
Ich nehme seit 16 Jahren Antidepressiva gegen meine massiven Schlafstörungen. Bei mir war es eindeutig so, dass zuerst die Schlafstörungen da waren und daraus die Depressionen resultierten, denn mir ging es blendend, wenn ich ein paar Tage gut schlafen konnte. Die ersten 9 Jahre nahm ich Amitritpylin, danach bis jetzt Doxepin. Die Medikamente helfen im großen und ganzen gut, sind aber keine Wundermittel, die permanent gleich gut und zuverlässig wirken. Im Bedarfsfall nehme ich auch noch Schlaftabletten dazu.
Was sehr empfehenswert ist, sowohl bei Depressionen als auch bei Schlafstörungen ist regelmäßiger Ausdauersport, v.a . Joggen. Das ist wissenschaftlich durch Studien belegt und ich kann es aus eigener Erfahrung sagen. Es sollte 3-4 Mal die Woche für 30-45 Minuten sein. Man darf sich nicht auspowern, sondern nur soweit, dass man zwar schwitzt, aber nicht aus der Puste ist. Und nicht am späten Nachmittag oder abends, das putscht auf.
10.11.2015 18:09 •
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