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Ruby_
Hallo liebe Leute,

Ich hätte eine Frage oder würde gerne eure Meinungen und Erfahrungen dazu wissen.. wie äußern sich eigentlich Depressionen ? Was denkt man dabei? Enstehen diese durch negatives denken? etc

Bei mir ist es so dass aufgrund einer starken Angstattacke / Panikattacke wärend welcher Ich sehr starke Angstgedanken hatte wie z.B : Was ist nur los mit dir, du bist nicht normal, du hast doch irgendwas, du bist psyhish nicht normal.. Ich dann am nächsten Tag wirklich depressiv wurde und keine Lust mehr auf garnichts habe, ja trotzdem mache Ich alles wie normal aber Ich denke immer an meinen jetzigen Zustand wie z.B :
'Du hast wieder zu nichts lust, du bist sicher einfach depressiv und wirst für immer so bleiben'.. sowas in der Art bescfhäftigt mich fast den ganzen Tag manchmal werden diese Gedanken schwächer manchmal stärker, aber die Sache ist die Ich fühle mich auch wirklich depressiv und weiß nicht wie sowas durch eine Angstattacke mit starken Kontrollverlust-Gedanken enstehen kann?
Äußert sich so eine Depression mit Angst depressiv zu sein oder es zu werden oder sich gar eines Tages umzubringen aus auswegslosigkeit (Was ich im inneren natürlich nie machen würde) Aber diese Gedanke halt : was wenn doch? Dann stecke Ich in innerlichen selbstzweifel und angst dass es wirklich nie mehr besser wird.

Bitte sehr um eure Meinungen und Erfahrungen,

Vielen Dank eure Ruby

25.10.2017 09:41 • 15.11.2017 #1


12 Antworten ↓


petrus57
Klar kann man wenn man andauernd negative Gedanken hat eine Depression entwickeln.

25.10.2017 10:21 • #2



Kann man durch Angstgedanken depressiv werden?

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Zitat von Ruby_:
innerlichen selbstzweifel und angst dass es wirklich nie mehr besser wird.


...ist typisch für Depressionen.
Ausserdem Antriebslosigkeit (bei starken Depressionen kommt manch einer nicht mehr aus dem Bett,vernachlässigt Körperpflege und kann sich zu nichts mehr aufraffen).
Oft haben de Betroffenen Schuldgefühle und das Gefühl versagt zu haben.

Hier ein interessanter Link für Dich mit Depressionsselbsttest:

https://www.palverlag.de/depressionen-symptome.html

25.10.2017 14:09 • #3


Ruby_
Danke schonmal für die Antworten,

Ja Ich weiß dass man negative Gedanken hat aber welche genau? Angst vor depressionen ?
Weil eben sowas habe Ich ja nicht ,sprich, nicht aus dem Bett kommen , körperpflege vernachlässigen oder sich zu nichts mehr aufraffen, Ich mache ja trotzdemalles wie sonst aber habe halt immer das Gefühl als ob Ich keine Lust zu nichts habe was Ich früher mal gemocht habe.

Könntet Ihr villt. etwas genauer erklären was für Gedanken und Gefühle ihr bei der Depression habt oder wie es überhaupt zu einer Depression bei euch gekommen ist?

Thx an alle!

25.10.2017 14:45 • #4


Zitat von Ruby_:
aber habe halt immer das Gefühl als ob Ich keine Lust zu nichts habe was Ich früher mal gemocht habe.


So in der Art ging es bei mir auch los.
Dass man einfach keine Freude mehr an Dingen hat,die einem früher etwas gegeben haben,das sind schon Warnzeichen.
Bei mir kam es zu Depressionen aufgrund einer Esstörung,eines Alk. und mehreren akuten Stressauslösern (Krankheit der Mutter,Tod eines Tieres,Umzug,fast hätte es gebrannt,kaum Erholungsphasen).
Ausserdem hab ich mich zu sehr zurückgezogen und war zuviel alleine.

Die Ursachen für eine Depression können sehr unterschiedlich sein.
Es kann alleine durch negative Gedanken,besser gesagt Überzeugungen (z.B. Ich bin nicht gut genug) ausgelöst werden.
Bei manchen liegt ein Selbstwertproblem zugrunde.
Wieder andere haben sich zu lange zuviel zugemutet und die eigenen Bedürfnisse vergessen/vernachlässigt.
Manch einer trauert nach einer Trennung oder Tod einem geliebten Menschen nach.

Was bei DIR die Ursache ist,kannst nur Du selbst herausfinden.
Dabei helfen einem Therapeuten,die wissen,welche Fragen sie stellen müssen.

Mögliche Gedanken bei Depressionen: Ich bin nichts wert,ich bin nur eine Belastung für andere,isch schaffe nichts mehr,das wird nie wieder besser,ich bin ein Versager,ich habe alles falsch gemacht,niemand mag mich,ich will nicht mehr Leben,niemand kann mir helfen)
Mögliche Gefühle bei Depressionen: Kraftlosigkeit,Niedergeschlagenheit,Trauer ,Angst (dass es nicht besser wird,dass man verlassen wird,die Arbeit nicht mehr schafft),Hoffnungslosigkeit,innere Unruhe,Erschöpfung.

Jeder erlebt eine Depression anders.
Ich hatte schon mehrmals Depressionen und es war jedesmal unterschiedlich.
Das eine Mal hatte ich nur negative Gedanken und Niedergeschlagenheit,beim zweiten Mal war ich körperlich extrem erschöpft und das dritte Mal bekam ich Panikattacken und die Angst.

25.10.2017 15:33 • x 2 #5


Ruby_
Danke für deine ausführliche Antwort Flame,

Ich habe aber solche Gedanken nicht wie'' : Ich bin nichts wert,ich bin nur eine Belastung für andere,isch schaffe nichts mehr,das wird nie wieder besser,ich bin ein Versager,ich habe alles falsch gemacht,niemand mag mich,ich will nicht mehr Leben,niemand kann mir helfen) , mein einziger Gedanke ist zwar : Warum bin Ich so depressiv oder warum bin Ich so komisch oder keine Ahnung.

Und bei dir gab es ja auch einen Auslöser für die Depression, aber bei mir gibt es keinen Grund.. Ich litt vor 3 Jahren an einer Panikstörung also mit Panikattacken und da bekam Ich auch nach der Panikattacke gleich dannach Depressionen, so als ob mich die Panik + Angst aus dem Leben wirft. Aber es gibt halt keinen richtigen Grund dafür, Ja Ich arbeite villeicht viel oder habe große Erwartungen an mich selbst aber kann allein sowas schon zu Depressionen führen? Und wie kommt man aus diesem Zustand raus?

Damals habe Ich es geschafft als Ich das Buch von Paul David gelesen habe : At Last a Life, wo er erklärt dass man die Angst/Panik akzeptieren soll, noch nahm Ich warme Bäder, fing an Sport zu machen und wieder alles normal zu machen wie halt früher dann verschwand alles Stück für Stück erst die Depression dann die Panik und dann meine Hypochondrie.. aber jetzt als alles wieder kam hab Ich noch mehr Angst weil es diesesmal so anders ist, halt einfach eine einzige Panikattacken und komische Gedanken und dann die Depression, ich weiß nicht wie Ich damit umgehen soll irgendwie und das macht mir Angst..

Ich war jetzt auch bei 3 Psychologen zum Erstgespräch und alle sagen dass Sie nicht denken Ich sei depressiv wenn dann dass es nur eine depressive verstimmung aufgrund der starken Angst ist, aber irgendwie denke Ich doch dass es eine Depression ist, weil Ich halt nur noch mit mir beschäftigt bin und keine Lust mehr auf andere Sachen habe also mich auch nicht auf was anderes konzentrieren will außer auf meine Gedanken und meinen jetzigen Zustand.

Weißt du einen Rat was Ich da machen kann? Oder überhaupt wie man mit sowas umgeht, habe Angst dass Ich auch suizid begehen könnte obwohl Ich dass nicht machen würde aber habe trotzdem Angst davor weil es immer mitDepressionen in Verbindung gebracht wird...

25.10.2017 16:41 • #6


Zitat von Ruby_:
Ja Ich arbeite villeicht viel oder habe große Erwartungen an mich selbst aber kann allein sowas schon zu Depressionen führen? Und wie kommt man aus diesem Zustand raus?


Oh ja,ein Perfektionsanspruch an sich selbst kann zu Depressionen führen.
Dahinter liegt möglicherweise ein geringes Selbstwertgefühl: man muss sich und anderen dann immer wieder beweisen,dass man etwas kann und somit etwas wert ist,es hört aber nie auf,weil man nie richtig mit sich zufrieden ist denn perfekt ist nunmal kein Mensch (und das ist auch gut so).

Deine Grübeleien darüber,ob es eine Depression ist oder nicht bringen Dich aktuell nicht weiter.
Was Du tun kannst:
Tu Dir besonders viel Gutes,umgebe Dich mit Menschen,die Dir gut tun,gönn Dir soviel Ruhe,wie möglich (soviel,wie Dir gut tut) u.s.w.

Möglicherweise ist es einfach nur eine depressive Verstimmung.

25.10.2017 17:00 • x 1 #7


Ruby_
Danke für deine Antwort liebe Flame und auch die Zeit die du für mich nimmst!

Ja leider ist das eins meiner sclimmen Charakterzüge, Immer schon hatte Ich das Gefühl 'perfekt' oder in kontrolle zu sein. Ich zwinge mich ständig zu allem Möglichem obwohl Ich es villeicht nichtmal will aber irgendwie denke Ich immer Ich muss das machen.. und mein größtes Problem ist anders kenne Ich es auch garnicht, Ich weiß nichtmal richtig was mir gut tut oder wie man sich normal erholt, Ich muss immer irgendwas machen, so war dass schon immer bei mir..

Wie erholt man sich von sowas? Oder überhaupt..? :/
Und noch eine Frage an dich Flame, du scheinst ja erfahrung zu haben, hattest du oder hast du noch die Depression?

danke und LG Ruby

25.10.2017 17:06 • x 1 #8


Zitat von Ruby_:
Wie erholt man sich von sowas? Oder überhaupt..? :/Und noch eine Frage an dich Flame, du scheinst ja erfahrung zu haben, hattest du oder hast du noch die Depression?


Man erholt sich davon,indem man lernt,sich so anzunehmen,wie man ist und lernt,Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse zu nehmen.
Und um Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse nehmen zu können,lernt man,diese wieder wahrzunehmen.
In diesem Zusammenhang kann ich Dir Autogenes Training empfehlen.
Die Kasse zahlt den Hauptteil der Kurskosten (Eigenanteil ca. 40 Euro)
Damit tust Du Dir in jedem Fall was Gutes und es ist auch gar nicht aufwendig.
UND Du lernst,auch mal wieder nach innen zu horchen.
(Die meisten Kursteilnehmer sind übrigens auch vollgestopft mit Arbeit und kommen selten bis nie zur Ruhe,Du bist also in allerbester Gesellschaft...)

Ja,ich hatte schon mit 20 das erste Mal Depressionen und aktuell klingt meine Depression in Kombination mit Angststörung gerade Stück für Stück ab.
Mir hilft eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und Verhaltenstherapie.

Meine Therapeutin hat mir heute einen Buchtip gegeben:Anleitung zum Unglücklichsein.
Es soll sehr gut sein,vielleicht ist es ja auch was für Dich.

25.10.2017 17:15 • x 1 #9


Hallo Ruby

Deine letzten Zeilen hatten es wirklich in sich.
ja leider ist das ein von meinen schlimmsten Charakterzüge. Ehrlich , stelle dir bitte mal dein Freund oder einen lieben Menschen vor den du magst und schätzt . Dieser besonderer Mensch sagt solche Worte zu sich was würdest du diesen lieben menschen sagen.
Ich denke mal beruhigende Worte und vorallem das er sich nicht so herunter putzen sollte ,hat er soch keinen Grund . du stärkst ihm seinen Rücken. Stärke deinen Rücken genauso jeden und jeden Tag und dir wird es eines Tages bestimmt gleich schon besser gehen.

25.10.2017 17:18 • x 1 #10


Ruby_
Liebe Flame vielen Dank für deine Tipps und auch den Buch Tipp werde gleich mal Inhaltlich reinlesen. Und Ich finde es super dass du Stück für Stück lernst damit umzugehen und schon auf dem Weg der heilung bist! Das möchte Ich auch nochmal erleben..
Ich muss wirklich mehr lernen auch auf meine Bedürfnisse manchmal zu achten irgendwie denke Ich was wenn ich 100% funktioniere Ich keine Ruhe mehr kennen darf sondern nurnoch funktionieren soll, so hat es mir leider die Welt beigebracht irgendwie wird man heutzutage nur geschätzt wenn man wie eine Machiene funktioniert und wenn man dann nicht mehr so läuft wie man 'sollte' dann bekommt man schon selbst das Gefühl es stimmt was nicht mit einem.

Und dir auch vielen Dank tuffie, denn du hast Recht, man sollte sich wirklich schätzen sowohl für seine Stärken als auch seine Schwächen..

In diesem Sinne, nochmalls danke an alle die sich Zeit für meinen Thread genommen haben und mir auch vieles an Tipps und Anregungen gegegeben haben!

25.10.2017 18:55 • x 2 #11


Bleitränen
Die Depression ist eine Krankheit der Selbstüberforderung.
Sie kann durch ständige Überforderung durch das Umfeld,aber auch der Lebensumstände entstehen.
Die beschriebenen Symptome : Müdigkeit,Antriebslosigkeit,innere Unruhe,Schlafstörungen,Alpträume,kein Empfinden für Freude,Einsamkeit,Rückzug,Hoffnungslosigkeit,Ängste etc. sind in meinem Fall alltägliche Belastungen.
Die wirkliche manifeste Downphase,die mit innerer Leere einhergeht,kann ich nicht in Worte fassen.
Das Nichts kann man nicht beschreiben,sonst wäre es ja etwas,das wissen auch alle die Die unendliche Geschichte gelesen haben.
Das Nichts welches einen von innen auffrisst.Dieser Zustand übertrifft alles.
Die vorher geschilderten Symptome sind m.E nur der Vorgeschmack aufs komplette ausbrennen.
Wenn man diesen überstanden hat,was enorme Kraft kostet, ,dann geht es von vorne los...siehe Symptome.
Ich hatte in diesem Jahr schon mehrere Downphasen...jetzt kommt der Winter..ich freue mich gar nicht auf eine weitere Wiederholung.

Und ja! Man kann durch Ängste depressiv werden.Man kann auch durch Depression Ängste bekommen.
Irgendwann kommt dann die Huhn-Ei Frage auf. Was war zuerst da?
Ein weiteres Problem stellen auch Wechselwirkungen einiger Medis gegen Angst da,manche lösen depressionsartige Zustände aus..
Ständig in Angst zu leben,zu grübeln kommt einer Selbstüberforderung gleich..siehe Anfang meines Beitrags.
Zieh die Notbremse also so lange du noch kannst,wenn du es kannst.
Das Hirn vernetzt sich ziemlich schnell,wenn es sich erst einmal mit der Depression angefreundet hat..dann bleibt sie meistens länger als nur auf einen Tee.

03.11.2017 13:30 • #12


Ruby_
Hey Bleitränen,

Thx für deinen Beitrag.
Eine Depression ist keine Krankheit ( für mich jedenfalls nicht). Ich denke aber dass du Recht hast dass 'Depressionen' sehr gut durch selbsüberforderung enstehen können. So hat es mir hier ein ganz toller und hilfreicher User dieses Forums auch erklären können und auch mein Psychologe sagt dass das eventuell der Auslöser meiner Ängste, Panikattacken, Gedanken und Depression ist, nämlich dieses Gefühl 'Funktionieren' zu müssen.

Ich bin ein Mensch der irgendwie immer nur was gemacht hat. Dieses Machen war für mich ein Muss. Immer. Sogar vor meiner Angstgeschichte, als es mir gut ging, habe Ich immer etwas gemacht, irgendwas, sowas wie Müdigkeit kannte Ich nur wenn Ich schon 0 Energie mehr hatte.
Zu meiner Studienzeit habe Ich viel gek. , extrem viel unternommen, extrem viel gelernt, hatte sehr starke Ängste um meine Noten abr andererseits wollte Ich immer spaß haben. Es war soeine Zeit wo Ich hin und her gerissen worden bin. Letzendlich kam Ich für den Urlaub nach Hause und in der Erholungsphase kam die Panikattacke die mein Leben veränderte.
Nach dieser Panikattacken kam eine Depression dann kamen extremste Ängste + Panikattacken mehrmalls am Tag und zu guter letzt dann extrem strake Hypochondrie. Aber Hey. Ich habs damals im Jahr 2015 (Ende 2015) geschafft alles zu besiegen. Wie Ich es geschafft hatte? Ich bin auf den Blog von Paul David gestoßen. Ich habe angefangen meinen Zustand zu akzeptieren, meine Ängste akzeptiert, meine Depression akzeptiert (am Anfag war sie sogar so schlimm dass Ich nicht mehr leben wollte)- vorallem sie nicht als Krankheit anzusehen sondern als Erschöpfungszustand, warme Bäder genommen, Tee getrunken mich enstpannt und einfach weitermachen. Ging joggen. schwimmen. und irgendwann kam meine Lebenslust zurück. Ich bekam wieder appetit. Und freude am Leben. Ich schaffte die Uni und bekam mein Diplom.
Dannach fing Ich an direkt zu arbeiten und naja jetzt am 23. September 2017 geschah es halt wieder nur waren es eher die negativen Gedanken (die mir Angst machten - bis zur Panikattacke) die mich da so reinsteigern ließen. Ich schließe draus dass es wieder durch 'Selbstüberforderung' passierte. Diese Zukunfstängste und der Drang in mir immer Machen zu müssen, funktionieren zu müssen.. blieb leider auch nach der Erfolgsgeschichte als es mir besser ging, fing Ich an wieder in alte Muster zu verfallen, Ich dachte wieder Ich sei komplett 100% belastbar aber da täuschte Ich mich. Ich habe erst jetzt bemerkt dass Ich eigentlich nach dieser ganzen schlimmen Phase wieder mit dem selben Verhalten begann, weil Ich dachte es kann mir nichts mehr anhaben.
Und jetzt? Naja jetzt fange Ich fast wieder von 0 an, und muss neu anfangen lernen zu 'laufen'.
Ob Ich das nochmal schaffe? Kann Ich leider nicht sagen. Ich werde versuchen weiter an mir zu arbeiten und trotz meiner Depression begleitet mich immer meine Hoffnung.
Ab morgen fange Ich wieder an zu meinem Psychologen zu gehen und versuche es mit Opipramol als Stütze.
Der Weg wird wieder steinig aber was bleibt mir übrig? Ich hab nur dieses Leben und muss lernen damit umzugehen.

Und Leute Ich bitte jeden der das liest, versucht eure Ängste, Depressionen, Gedanken zu akzeptieren. Lasst Sie da sein und versucht normal weiter zu Leben.. Ich glaube dass ist der einzige Weg. Auch wenn es schwer ist. Innerlich heule Ich grad weil es mir sehr schwer und schlecht geht mit dieser Depression, Lustlosigkeit usw. aber Ich weiß das es geht, man muss nur daran glauben. Ich selbst finde mich sehr oft in Selbstmitleid und diese Frage Warum beschäftigt mich fast den ganzen Tag.. aber trotzdem mach Ich weiter. Und Ich möchte und hoffe dass jeder weitermacht.
Rückfälle wird es immer geben. Aber wie mein Psychologe heute gesagt hat : Etwas kaputt zu machen wie zb ein Gebäude geht ganz einfach, aber es wieder aufzubauen ist extrem schwer und aufwendig. Genau so ist es auch mit unserer Psyche.

In diesem Sinne hoffe Ich das dieser Beitrag villt jemanden einbisschen geholfen hat und wünsche allen (auch mir) Kraft weiterzumachen!
Eure Ruby

15.11.2017 20:02 • x 1 #13



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