Pfeil rechts
37

nl2000
Hey Leute,

Ich bin momentan aufgrund meiner psychischen Verfassung nicht arbeiten. Dadurch bin ich gerade Vormittags oft sehr viel Alleine. Es gibt Tage, da hab ich ein bisschen was zu tun, hab Antrieb mir gegebenenfalls etwas zu suchen um mich zu beschäftigen. Aber es gibt auch Tage (Heute), da fällt das schwer. An solchen Tagen frag ich mich früh um 9 schon wie ich es bis heute Abend aushalten soll. Außerdem bemerke ich zur Zeit oft, dass vermehrt Zwangsgedanken aufkommen, die auf Krankheiten fokussiert sind. Zum Beispiel taste ich wieder Lymphknoten ab oder gucke ob sich meine auffälligen Leberflecken (die zum Glück bald entfernt werden) verändert haben. Und ich verspüre dabei weniger Angst, da alles aktuell abgeklärt wurde, worüber ich mir Sorgen gemacht habe, es ist eher zwanghaft, ich muss das in dem Moment einfach tun. Kennt das jemand?

18.11.2021 09:26 • 02.12.2021 x 1 #1


41 Antworten ↓


Alex93
Grundsätzlich weiß ich, was du meinst.

Dein Problem wird aktuell die Zeit sein, wie du selbst auch schreibst.
Du hast Zeit dir Gedanken zu machen und machst es.
Zeit, dich genau zu untersuchen, abzutasten und auf jedes Ziepen und zerren einzugehen.
Du kannst zwar wohl aktuell nicht arbeiten gehen, aber was spricht dagegen, sich anderweitig zu beschäftigen?
Einem Hobby nachzugehen? Sport zu machen?
Wenn du abgelenkt bist, hast du gar keine Zeit dir Gedanken über irgendwelche Leberflecke zu machen und in diese Krankheitsspirale zu rutschen.

18.11.2021 09:44 • x 1 #2



Angstgedanken = Zwangsgedanken?

x 3


nl2000
@Alex93 Ja da hast du Recht, ich such mir meistens so viel Beschäftigung wie geht, mache viel Sport und das hilft auch alles sehr gut, aber manche Tage können extrem lang sein, wenn man zu Hause ist. Mir ging es jetzt wirklich mehrere Monate sehr schlecht, ich bin kaum nich aus den Bett gekommen und war ständig beim Arzt. Aber langsam geht es wieder aufwärts, darüber bin ich sehr froh und bald kann ich auch wieder arbeiten gehen. Ich hätte vor einer Woche wirklich noch gedacht, dass das gar nicht mehr aufhört.

18.11.2021 10:38 • x 1 #3


fearhunter
Hey nl2000,

warum hast Du denn überhaupt aufgehört zu arbeiten? Also es muss ja konkrete Gründe geben... Bist Du auch schon nicht aus dem Bett gekommen oder was war das Problem?

Was Du beschreibst, kenne ich sehr gut aus meiner Arbeit und das ist in so einem Zustand auch relativ normal. Allerdings gerade wenn wir frustriert sind und kaum aus dem Bett kommen, dann stimmt meistens emotional etwas nicht. D.h. nicht, dass mit uns selbst etwas nicht stimmt, verstehe mich nicht falsch. Aber irgendetwas in Deinem Leben scheint Dich so emotional nieder zu drücken, dass Du glaubst die Kraft nicht mehr zu haben oder Dich vielleicht fragst für was Du die Kraft überhaupt noch aufbringen solltest.

Fällt Dir dazu was ein?

Alles Liebe,
Martin

18.11.2021 11:09 • x 1 #4


nl2000
@fearhunter Hey, naja ich habe eine 3 monatige Therapie, wegen meiner Borderline Persönlichkeitsstörung gemacht und das war auch alles wirklich sehr hilfreich und eigentlich, waren sich Alle, inklusive mir sicher, dass das nun ein Sprungbrett für mich sein kann, da ich schon Jahrelang sehr massive Probleme habe und immer wieder in Therapie war, aber diesmal war es anders, ich habe sehr viel geschafft für mich. Allerdings bin ich entlassen worden und aus dem strukturierten Tagesablauf raus gerissen worden, in meine jetzige Situation. Und dann haben einige Dinge zusammen gespielt und ich bin in eine Depression gerutscht die ich so vorher noch nicht kannte.. Ich verbrachte mehrere Nächte im Krankenhaus auf der psychiatrischen Station, ich wusste nicht mehr wie ich da jemals raus kommen sollte. Ich weiß auch immer noch nicht was genau jetzt passiert ist, dass es mir seit 2 Tagen aufeinmal langsam besser geht und meine Lebensqualität sich zunehmend verbessert. Aber vermutlich hab ich einfach lange genug durchgehalten. In dieser Zeit waren meine Ängste so unkontrollierbar schlimm, ich war meine komplette freie Zeit am googeln oder bei irgendwelchen Ärzten.. Und jetzt aktuell, hab ich halt immer noch den Drang alles zu kontrollieren und mehrmals am Tag überkommt mich diese Krankheitsangst. Aber ich mache nun wieder deutlich mehr und versuche meinen Tag zu füllen..

18.11.2021 11:20 • #5


Sümy
Hey ich weiß wie du dich fühlst genau vor ein Jahr gings mir auch so schlecht ich könnte nicht mehr aus dem Bett habe garnix mehr gegessen aber ich musste auch irgendwie funktionieren für mein Kind. Die Zeit war so schrecklich langsam gehts mir auch gut aber trotzdem hab ich immernoch mal Gedanken wenn ich iwas bemerke an mein Körper. Aber hey wegen den Lymphknoten mach dich nicht verrückt bei mir wollte das auch ein anderer HNO Arzt entfernen und die anderen sagten alle nein .. und ein OP an Hals ist auch nicht so einfach bei mir drehts sich jetzt aktuell um Brustkrebs wenn ich das abgeklärt habe hab ich andere Symptome ach alles sch.

18.11.2021 19:55 • x 1 #6


nl2000
@Sümy Ach Mensch.. Das ist wirklich totale schei... Mit den Lymphknoten hab ich jetzt erstmal abgeschlossen, weil mir gestern so viele geschrieben haben, die es auch so hinter sich haben wie ich jetzt... Morgen fahr ich früh direkt zum Hautarzt und lasse meine Leberflecken begutachten.. Und mal sehen was ich mir dann als nächstes suche.. Ich hoffe so sehr dass dann erstmal Schluss ist damit.. Ich kann das total verstehen. Du hast bestimmt kein Brustkrebs, meine Freundin meinte letztens zu mir sie wüsste gar nicht wie sie das erkennen sollte, weil sich da alles total knotig anfühlt und selbst ich hab mini kleine Knoten hinter der Brustwarze. Das hab ich seit Beginn der Pubertät und ich kenne ganz viele Männer die das auch haben.

Man kommt dann einfach irgendwann an einen Punkt wo man das nicht mehr kann.. Du hast noch deine Kinder, das ist in so einer Situation bestimmt manchmal nicht einfach .. Ich kenn mich ja manchmal wenn ich Panik bekomme und überzeugr bin was zu haben, da fahre ich doppelt so schnell wie erlaubt und auch mal über eine rote Ampel. Eine Psychiaterin nannte das mal hypochondrischer Wahn, ein schizophrener Zustand ..

18.11.2021 20:26 • x 1 #7


Darf ich dich mal etwas fragen? Woran merkt man, wenn man Borderline hat?
Ich dachte immer, dass Menschen mit Borderline besonders wenig Angst haben oder sogar absichtlich die Gefahr suchen.

19.11.2021 13:20 • x 1 #8


nl2000
Zitat von Frittensauce:
Darf ich dich mal etwas fragen? Woran merkt man, wenn man Borderline hat? Ich dachte immer, dass Menschen mit Borderline besonders wenig Angst haben ...



Hey, also die Diagnose kann natürlich nur ein Psychiater stellen, aber es ist eher das Gegenteil. Borderliner empfinden alle Gefühle stärker, länger und intensiver. Demzufolge auch Angst. Borderline kann sehr unterschiedlich sein in der Ausprägung aber es gibt einige Kernsymptome, das kannst du ja mal Internet nachlesen oder mir auch gern mal eine private Nachricht schreiben. Aber der Knackpunkt um auf deine Frage zurück zukommen, Borderline finden sich permanent unter Anspannung und wenn diese Anspannung eine Grenze überschritten hat dann verliert man / Ich die Kontrolle über Alles. Man handelt extrem impulsiv. Es kommt auf die Emotion drauf an die das auslöst, ich hatte immer sehr starke Probleme mit Wut und eben Angst. Ich bin damals sehr häufig in körperliche Auseinandersetzungen geraten usw. Man bedenkt eben sein Handeln und die Konsequenzen nicht. Aber es gibt auch ganz viele Borderliner die noch nie handgreiflich geworden simd und eher in sich gekehrt sind oder sich selbst verletzen statt das ganze nach außen zu tragen. Also eins kann ich sagen, Betroffene sind weder bösartig (die meisten) noch irgendwelche gefühlskalten Menschen, es ist eben genau das Gegenteil. Man macht sich über alles Gedanken und Sorgen, hat ein gestörtes Selbstwertgefühl und meist auch ne unschöne Vergangenheit. Und dadurch steht man permanent unter Anspannung.
Wenn man eine Borderline spezifische Therapie macht dann lernt man auch ganz viel über diese Krankheit um sich besser reflektieren zu können. Ist ein bisschen wie Schule

Ich hoffe ich konnte deine Frage etwas beantworten, du kannst mir wie gesagt auch gerne mal schreiben.

19.11.2021 14:05 • x 1 #9


fearhunter
Hey meine Lieben,

ok - verstehe das erklärt natürlich einiges.

Seid ihr derzeit noch in Therapie?

Ich weiß das ist jetzt leichert gesagt aber getan - dennoch ist hier die Selbstreflexion wichtiger denn je. Vom Verstand her lese ich, dass ihr euch ja selbst sehr gut kennt und wisst, dass ihr diese Symptomatik habt. Glaubt ihr also ihr könntet es schaffen euch ganz bewusst und gezielt abzulenken, wenn ihr merkt, dass ihr in eine Hypochondrie rutscht?

Ich weiß, wenn die Psyche mal den Motor für die Angst vor Krankheit oder Tod angeworfen hat, dann fühlt sich das eh schon wie ein Todesurteil an, aber ihr wisst vom Verstand her, dass ihr das schon öfters gedacht und gefühlt habt und dennoch nichts passiert ist. Falls ihr euch dadrüber seht, dann schaut euch einfach mal auf YouTube meine Freecontents an. Dort lade ich regelmäßig neue psychologische Themen hoch und es geht meist um alles rund um das Thema Ängste (und jede Person kann mir auch anonym Themenwünsche zu senden und dann mache ich dort zeitnah Videos dazu). Also bei Interesse oder aufkommender Angst einfach mal vorbei schauen (You Tube, Suchbegriff: fear hunter die andere Art Psychologie).

UND: falls ihr vorbei schaut, wenn ihr gerade mit Angst vor Krankheit habt und ihr schaut euch gleichnamiges Video an: hüttet euch davor zu denken: Das ist ja ganz nett was der erzählt, aber auf MICH und MEINE Situation trifft das nicht zu!) Doch auch auf DICH und DEINE Situation, denn hier meldet sich nur gerade Deine Angst...

Das nur als kurz Info...

Zum Thema Borderline möchte ich zu den hervorragenden Ausführungen nur noch hinzufügen: Gefühlsmäßig besteht bei Borderline die Problematik das einmal ein zuviel gefühlt wird und Emotionen in Übereregung vorherschen, was zu großer Anspannung führt und das andere mal ist ein zuwenig vorhande, sprich eine tiefe innere Leere ohne erkennbaren Grund. Das führt genauso zu einer unerträglichen Anspannung weswegen sich viele dann selbst Schmerz zufügen, um sich wieder zu spüren.

Alles Liebe und viel Mut für euere Situationen,
Martin

19.11.2021 15:16 • x 2 #10


Hi
Danke für die Antwort. Ich kenne einen Typen, der Borderline hat. Er hatte auch eine unschöne Vergangenheit, denn sein Vater war spielsüchtig und das hat die Familie arm gemacht.
Tragischerweise ist der Sohn auf dem besten Weg das auch zu werden. Wenn er es nicht schon ist. Ich weiß nicht, ob er innere Ängste hat, denn so gut kenne ich ihn nicht. Aber er scheint eher das Risiko zu suchen. Vielleicht ein anderer Typ Borderline.
Er sagte mir mal, dass er glaubt, dass seine Gefühle zu stark sind. Wie du beschreibst.

Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass meine inneren Gefühle zu stark sind, wie Angst sogar Todesangst.
Ich habe mich noch nicht getraut, meinem Therapeuten davon zu erzählen:
angst-vor-krankheiten-f65/angst-durch-gewalt-krankheit-oder-einfach-so-zu-sterben-t111434.html

19.11.2021 15:26 • x 1 #11


nl2000
@fearhunter Vielen Dank für deinen Beitrag, ich werde demnächst mal auf deinem Channel vorbeischauen

19.11.2021 15:31 • x 2 #12


fearhunter
Hey ihr zwei,

vielen lieben Dank für eure Beiträge.

@Frittensauce: Warum traust Du Dich nicht das Deinem Therapeuten zu erzählen? Er kann Dir nur so weit helfen wie Du es zulässt. Wenn Du Besserung Deines Zustands wünscht, dann würde ich das auf jeden Fall ansprechen!

Alles Liebe,
Martin

22.11.2021 14:46 • #13


Zitat von fearhunter:
Hey ihr zwei, vielen lieben Dank für eure Beiträge. @Frittensauce: Warum traust Du Dich nicht das Deinem Therapeuten zu erzählen? Er kann Dir nur so weit helfen wie Du es zulässt. Wenn Du Besserung Deines Zustands wünscht, dann würde ich das auf jeden Fall ansprechen! Alles Liebe, Martin


Keine Ahnung. Ich glaube, habe ich Angst, dass er mich für ein Feigling oder Versager hält.

22.11.2021 15:11 • x 1 #14


fearhunter
Zitat:
Keine Ahnung. Ich glaube, habe ich Angst, dass er mich für ein Feigling oder Versager hält.

Hey,

vielen lieben Dank für Deine Offenheit und den Mut das auszusprechen. Also ich weiß nicht wie sehr Du Deinem Therapeuten vertraust, aber ich kann Dir an der Stelle nur sagen, dass keine Fachperson aus Psychologie, Therapie oder Psychiatrie derartig auf einen Menschen reagieren werden, der zu seinen Ängsten steht. Im Gegenteil - in dem Fall hätte er den Beruf aber völlig verfehlt.

Wenn ich Du wäre, würde ich dieses Risioko einfach mal eingehen. Was kann schlimmsten Falls passieren? Nehmen wir das absolute Horrorszenario: er ist wirklich an Inkompetenz nicht zu überbieten und hält Dich für einen Feigling oder Versager!

Und weiter? Was wäre dann? In dem Fall wäre es sehr unangenehm für Dich, Du hast aber immer noch die Möglichkeit Dir einen neuen Therapeuten zu suchen, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden oder was ganz anderes zu versuchen. Es wäre weder der Weltuntergang noch das Aus für Dein Leben...

Andererseits müssen wir bedenken was Du gewinnst: wenn Du den Mut hast dazu zu stehen und begreiffst, dass Dein Therapeut nicht so reagieren wird wie Du es Dir im Schlimmsten vorstellst, dann wirst Du eine ganz andere Qualität der Unterstützung erleben. Zudem wird den Selbstvertrauen und Selbstwert gesteigert, weil Du über Dich hinausgewachsen bist...

Wäre es also nicht vernünftig dieses Risiko einzugehen?

Alles Liebe und viel Erfolg,
Martin

23.11.2021 11:11 • #15


Ich musste gerade lachen. Eigentlich hast du Recht.
Weißt du was mit meiner Patientenakte passiert? Wird die vernichtet, wenn die Therapie zu Ende ist? Ich habe eine Bekannte, die in der gleichen Stadt Psychologie studiert. Kann es passieren, dass sie sie sieht, zum Beispiel bei einem Praktikum?

23.11.2021 17:43 • x 1 #16


fearhunter
Hey Frittensauce,

cool - schön, wenn ich Dir weiterhelfen konnte und dann auch noch ein Lachen raus geschaut hat.

Also dazu kann ich Dir nur sagen: das kommt auf verschiedene Faktoren an.

Wo machst Du denn die Therapie? Das kommt nämlich ganz darauf an, ob Du sie in einer Klinik oder theapeutischen Einrichtng machst oder ob Du sie bei einem freiarbeitenden Therapeuten in der Praxis machst... Im letzteren Fall ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie jemals Einblick haben wird. In einer Klinik könnte das durchaus passieren.

ABER: auch hier? Wovor hast Du Angst? Selbst wenn sie das sieht, ist sie als Psychologin und selbst als Studentin dieses Faches verpflichtet darüber zu schweigen. Sie dürfte es also nicht mal Dir sagen, wenn Du ihr nicht die Erlaubnis gibst. Was dann jedoch auf ein ziemlich mieses Vertrauensverhältnis schließen lassen würde.

Warum ist es Dir wichtig, dass sie das nicht weiß?

Alles Liebe,
Martin

24.11.2021 11:13 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Bei einem frei arbeitenden Therapeuten.
Es geht mir nicht speziell um sie. Ich möchte, dass niemand weiß, außer ich entscheide mich es der Person anzuvertrauen. Weil es eine sehr private Sache ist und meine Würde verletzt und ich schäme mich. Ich möchte nicht, dass irgendjemand, den ich kenne, weiß. Außer ich entscheide mich, ihm zu erzählen.

24.11.2021 11:23 • #18


Zitat von Frittensauce:
Bei einem frei arbeitenden Therapeuten. Es geht mir nicht speziell um sie. Ich möchte, dass niemand weiß, außer ich entscheide mich es der Person anzuvertrauen. Weil es eine sehr private Sache ist und meine Würde verletzt und ich schäme mich. Ich möchte nicht, dass irgendjemand, den ich kenne, weiß. Außer ich ...

Es ist eine Mischung. Du hast das Recht, deine Gefühle nur dem zu öffnen, dem Du vertraust. Aber du kannst auch so zu dir stehen, dass du dich überhaupt nicht schämst. Du scheinst ein Bild von Männlichkeit zu haben, das von anderen bestimmt wurde, nicht dein eigenes. Diesem Bild willst du gar nicht entsprechen sondern so sein wie du wirklich bist. Aber zugleich willst du es den anderen recht machen, indem du so tust als ob du immer stark und völlig okay seist. Was für ein Quatsch und wie anstrengend! Man hört aus deinen Texten heraus, dass du jung, klug, engagiert, sensibel, reflektiert und wahrscheinlich sehr sympathisch bist. Also? Ein Mann, bzw. Mensch zu sein, bedeutet: zu sich zu stehen. Punkt. Auch wenn andere von etwas anderem reden oder etwas anderes wünschen, es ist ihre Sicht und die muss überhaupt nicht zutreffen.

24.11.2021 11:34 • x 3 #19


"Sie": Diese Bekannte, die Psychologie studiert. Die soll es nicht erfahren.

24.11.2021 11:45 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel