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hallo ihr lieben..ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen..

ich habe schon so viele dinge mitgemacht..erst depressionen,dann bipolar,angstzustände..eigentlich trage ich das ganze paket mit mir..das meiste habe ich dank diverser medis im griff..es gibt eine angst dich mich irre macht..ich habe das gefühl sowas hat niemand..und ich bin so alleine damit..ich möchte euch das mal beschreiben..
ein beispiel..du siehst ein schlimmes bild..und plötzlich hast du angst du könntest den anblick nie wieder vergessen..irgendwann hast du den anblick vergessen..aber die angst ist noch da?hört sich komisch an ist aber so..
irgendwann habe ich ständig das gefühl gehabt ich müsste gähnen oder tief durchatmen..das hat mich so irre gemacht das ich mir das leben am liebsten genommen hätte.. bis ich selber festgestellt habe es ist psychisch..nachts hab ich es nie gehabt und sobald ich abgelnkt bin..dieses problem hab ich dann auch super im griff bekommen..nun jetzt ist es so das ich die angst aber immer noch mit mir schleppe ..obwohl ich keine atembeschwerden habe..das ist so verrückt..
aber es macht mich irre den umso mehr ich dran denke desto öfter bekomme ich dann wieder atembeschwerden..ich kann nicht mehr was soll ich machen? sobald ich eine denkpause hab und an mich denke fang ich mich zu zerstören..mit solche angstgedanken...meine ärztin meint ich sollte diese gedanken mit bunte ballons ersetzten?
das haut nicht hin...ich hoffe auf tipps

01.05.2013 12:00 • 08.05.2013 #1


10 Antworten ↓


bin ich doch so alleine damit

01.05.2013 18:42 • #2



Angstzustände, Atembeschwerden & Angstgedanken - was hilft?

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Ganz und gar nicht! Habe genau wie du das Problem mit der Atmung.... Früher hatte ich immer nur Angst davor umfallen zu können oder mich in der Öffentlichkeit zu übergeben. Vor ungefähr 2 Montaen kam dann von einem Tag auf den anderen das GEfühl dazu, das ich plötzlich nicht mehr richtig Luft bekomme. Ich war alleine Zuhause und wurde völlig panisch. Das Ende war ein Wochenende in absoluter Panik, an dem ich mich selbst in die Psychatrie einweisen wollte, weil ich dachte ich müsste ersticken. War dann in der nOtfallsprechstunde und habe erst mal was zur Beruhigung bekommen. Hätte es nie für möglich gehalten das man sich so in etwas reinsteigern kann, was gar nicht wirklihc da ist. Mittlerweile habe ich meine Ängst wieder einigermaßen im Griff, aber ich ertappe mich auch in jeder freien Minute die ich habe dabei, wie ich anfange mich auf meine ATmung zu konzentrieren.... total bescheuert! Und dann gehen die Gedanken natürlich manchmal wieder los. Aber habe das wie gesagt mittlerweile im Griff. Vieles kommt dann dadurch, dass ich mich so verkrampfe, dass mein Hals ganz eng wird. Aber das ist ja nur das GEfühl, das ich mir durch das verkrampfen erzeuge..... Sobald ich es dann wieder hin kriege mich zu entspannen geht auch das Gefühl wieder weg. Natürlich ist es in so einer Situation besonders schwer sich einiegermaßen zu entspannen. Am schlimmsten ist es eigentlich auch nur, wenn mein Freund abends nicht zuhause ist! Glaube das er bei mir der Hauptauslöser sind. Habe zu viel Angst ihn zu verlieren....

01.05.2013 18:58 • #3


Denn irgendetwas wollen mir die Ängste ja anscheinend sagen....

Das schlimmste für mich ist, dass mein Freund ab morgen für 4 Tage im Ausland ist und ich jetzt schon Angst davor habe, dass es dann wieder ganz schlimm werden könnte......

01.05.2013 19:00 • #4


Einen schönen guten abend... Die atmung und alles was damit zusammen hängt, ist auch bei mir seit vielen jahren sehr zentral... Das gefühl einen eisernen gürtel um die brust zu haben und dazu noch unzählige steine welche das durchatmen schier unmöglich machen... Irgendwann hat mir eine ärztin mal gesagt, dass die meisten menschen ihre atmung überhaupt nicht wahrnehmen... Es atmet eben... Umso mehr wir uns aber darauf konzentrieren, desto schwerer wird sie. Und genau das ist der punkt. Wir könnten bis zu einem bestimmten punkt die luft anhalten aber irgendwann setzt der atemreflex ein.... Ganz automatisch. Wenn herz lunge etc. Also gesund sind, können wir nicht ersticken... Schön ums wissen... Hihi. Wichtiger ist wohl eher die frage, wie wir unsere gedanken von der atmung wegbekommen? Letztlich ist es enorm anstrengend 24 stunden am tag die atmung zu beobachten und demnach in ihren natürlichen fluss einzugreifen und sie zu verändern. Genau das tun wir ja... Bei mir hat sich im laufe der jahre eine atemstörung entwickelt... Und sämtliche körperliche symptome folgen daraus... Da der co2 haushalt durch die nunmehr flache und verkrampfte atmung gestört ist. Es gibt ein sehr schönes buch, das heißt... Atme dich gesund. Wirklich sehr lesenswert für menschen wie wir. Ich kann nur jedem mit ähnlichen problemen atemübungen empfehlen... Bewußt auf die ausatmung achten, diese sollte immer länger sein als das einatmen. Die lippenbremse ist dabei sehr hilfreich. Ansonsten immer wieder davon überzeugt sein, dass nichts passieren kann... Egal wie es sich anfühlt. Finde das vertrauen in dich selbst und deinen körper wieder... Hab spaß am leben und nehm dir nicht selbst die luft, im wahrsten sinne des wortes. Lg und nen schönen abend

01.05.2013 20:58 • #5


erstmal danke schön für eure antworten..mein problem ist das ich mein leben momentan schwer genießen kann..und mich das irre macht,dass ich in jeder denkpause mich selber fertig mache..ich kann damit nicht aufhören..ich habe angst vor dinge die ja nicht da sind..,die kommen erst durch meine extremen ängste?P?was tun?

01.05.2013 22:35 • #6


Ablenken,ablenken,ablenken und ablenken! Versuche ich zumindest! Habe angefangen hörbücher zu hören was mich sehr ablenken und mir oftp hilft mein Gedankenkarussell anzuhalten!
Vielleicht kannst du auch was finden das dich auf andere Gedanken bringt?

02.05.2013 13:54 • #7


huhu ihr lieben
und zwar folgendes ist geschehen,bin ja die letzten beidenmale sehr unbeholfen bei meiner ärztin raus...so schlecht ging es mir nie..nachdem ich mit euch geschrieben habe bin ich völlig zusammen gebrochen..und bin direkt zur ärztin..
ich war so fertig..auch meine bulemie die ich schon leider 20 jaahre mit mir schleppe ist erneut ausgebrochen..sie hat mir geraten das ich besser in eine klinik aufgehoben wäre..auch mein hausarzt hat es mir geraten..ich werde mir das ganze noch eine woche angucken..und danach entscheide ich mich..habe jetzt andere medis bekommen..mal schauen drückt die daumen... bis später

04.05.2013 09:18 • #8


Hey Komsmonova,
das tut mir echt leid! Hört sich furchtbar an und ist es für dich bestimmt auch. Den völligen Zusammenbruch habe ich auch schon hinter mir. Seither geht es Gott sei Dank immer weiter Berg auf, aber auch nur durch harte Arbeit von meiner Seite! Ich kann dir versichern, dass du das alles wieder in den Griff bekommen wirst wenn du das Horror-Gedankenkarrusell erst einmal anhalten kannst!
Was machst du denn so den ganzen Tag? Bist du ausgelastet oder widmest du dich nur deiner Angst?
Also für mich war die Vorstellung in eine Klinik zu kommen so ein Ansporn es selbst, lieber zuhause zu schaffen, dass mich das total angetrieben hat an mir zu arbeiten. Für mich wäre ein Klinikaufenthalt schlimmer gewesen als alles andere, weil ich ja dann noch aus meinem Zuhause und den Leuten um mich rum rausgerissen wäre!
Wohnst du allein? Hast du Leute um dich rum die dir helfen?

Viele Grüße

04.05.2013 11:37 • #9


huhu..ich dachte auch immer ein klinikaufenthalt würde mich abschrecken..leider komme ich nicht raus aus dieser geschichte..bin mama..und habe einen mann..alleine bin ich also nicht..
jetzt kommt die nächste schote..ich habe angst kein arzt kann mir helfen

08.05.2013 13:57 • #10


ich wollte das mit der Atmung noch mal aufschnappen. Da ich jahrelang drunter leide hab ich natürlich nichts unversucht gelassen um dem Problem einen Namen zu geben. Ich hab dann von Lungen FachÄrzten folgendes gesagt bekommen. Dieses nicht richtig tief einatmen können, das Gefühl man würde irgendwie keinen Sauerstoff einatmen, das Gefühl ständig tief einatmen zu müssen und das Gefühl ständig Gähnen zu müssen obwohl man nicht müde ist und dann immer nur so halbe Gähner hin zu bekommen, hat definitiv was mit Aufregung und angespanntheit zu tun. Er nannte mir das Beispiel hund bei denen man das gut beobachten kann. Wenn ein hund gerade aufgeregt ist wegen spielen besuch oder sonst was und man ihn auf seinen platz Verweißt kann man beobachten wie er immer wieder gähnt. Er gähnt wild hintereinander und auch meist nur so halb und das liegt daran das er total aufgedreht und nervös ist, er aber brav den befehlen folgt und so tuen muss als wäre er ganz ruhig. Ich hab das bei ganz vielen Hunden beobachten können. Es ist eine Art Hyperventillation den wir Hyperventillieren oft auch so ohne Panik Attacke in dem wir unbewusst falsch atmen was dieses Gefühl zur folge hat. Dann beobachten wir was da passiert halten es für bedrohlich und schon schließt sich wieder der Teufelskreis.liebe grüße Annika.

08.05.2013 17:05 • #11



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