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Zitat von Kedici:
Wie ich schon in dem anderen Thema schrieb rate ich dir auch von dieser Therapeutin ab. Klar ist gesunde Ernährung wichtig. Aber die Art und Weise ...

Das Witzige dran ist, dass sie selbst übergewichtig ist und mir solche Tipps gibt. Ich weiß überhaupt nicht was gestern los war. So abwertend habe ich sie noch nie erlebt. Ist es normal in der Verhaltenstherapie, dass die Therapeutin nur von sich und ihren Erfahrungen redet..sie hat mir auch gesagt, dass sie sehr stolz auf sich ist und später kein Sozialfall wird, wenn sie alt ist. Mir macht das alles ein schlechtes Gewissen, ich kann nichts dafür, dass ich psychisch krank bin.

@Kati78 ja mit Psychopharmaka nimmt man zu. Ich habe mich mal sehr gesund ernährt und war 3 Mal pro Woche im Fitnessstudio, trotzdem kaum abgenommen. Bei mir sind es hauptsächlich Wassereinlagerungen, es hat kein Fett am Bauch..habe mich im Fitnessstudio gewogen und da war viel Wasser

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Gesund Essen bei Depression und Angststörung

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Zitat von Katrin88:
Das Witzige dran ist, dass sie selbst übergewichtig ist und mir solche Tipps gibt. Ich weiß überhaupt nicht was gestern los war. So abwertend habe ...

Nein sowas ist absolut nicht normal und sollte so auch niemals sein

das nächste Mal kannst du ihr ja sagen
das gäbe es keine Leute wie dich die psychisch krank sind dann wäre sie arbeitslos und schon lange ein Sozialfall

Zitat von Icefalki:
Die hat einen Knall, sorry. Und dein Gewicht ist absolut normal. Mich regt auf, dass viele Ärzte heutzutage nichts anderes auf dem Schirm haben, als ...

Ja der Druck ist kaum aus haltbar. Auch der Wochenplan. Mein Leben soll getaktet sein von 06 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Sie meinte, dass man sich nicht hinlegen darf, weil man dann abends nicht schlafen kann

Zitat von Pineapplejuice:
Du hast geschrieben, dass deine Therapeutin selbst übergewichtig ist. Vielleicht hat sie da ihre eigenen Unsicherheiten auf dich übertragen. Mal ...

Vielen Dank für deine Wünsche. Ja Ich bin schon auf der Warteliste drauf bei einem Institut, da wird tiefenpsychologisch vorwiegend gearbeitet. Ich kenn es so nicht, dass eine Therapeutin so krass viel über sich spricht und so viel Druck aufbaut.

Zitat von silberauge:
Ich finde auch, dass du sehr aktiv bist trotz deiner Erkrankung. Das gilt es mal wertzuschätzen und nicht noch auf dir rum zu hacken, weil der ...

Ja bin trotzdem aktiv, ich bin immer raus gegangen trotz Panik und Depressionen. Ich habe imm und gekämpft, jeder Tag ist ein großer Kampf für mich.

Dass sie selbst übergewichtig ist, tut aber nichts zur Sache, es geht um dich und sie muss ein professionelles Verhalten zeigen. Das mit dem tagsüber nicht hinlegen sollen, hat mir meine Psychiaterin auch empfohlen, sie meinte, das kann bei Depressionen kontraproduktiv sein.
Um es mal sachlich zu analysieren, hat sie zwar in einigen Punkten Recht (Müll essen als Selbstverletzung, nicht tagsüber schlafen), es ist die Art und Weise wie sie es dir vermittelt, das halte ich als zu viel Druck.

Zitat von Islandfan:
Dieser enorme Druck geht gar nicht. Ich habe auch Aufgaben von meiner Therapeutin und sie ist der Meinung, dass man alles langsam und Schritt für ...

Ja die kleinen Schritte reichen erstmal. Ich frage sie mal, ob sie mit diesen Symptomen alles auf ein Mal machen kann und sich nicht zwischendurch hinlegen muss. Außerdem ist es mein Leben und ich brauche nach Job und sozialen Interaktionen immer eine Pause. Früher war ich immer sehr aktiv, habe extrem viel Sport gemacht, das war auch nicht gut. Heute suche ich mir Auszeiten.

Sich auszuruhen und vielleicht auch mal ein kleines Nickerchen zu machen ist doch auch Selbstfürsorge. Zuviel Druck/Stress ist oft eine Ursache für Depressionen.

Zitat von Katrin88:
Ja ich überlege abzubrechen, habe meine Krankenkasse angerufen. Sie sagten, dass so ein Verhalten als Therapeutin gar nicht geht und ich keine Konsequenzen zu befürchten haben.

Super, dann hast du da doch schonmal Rückendeckung.

Hast du schonmal eine Selbsthilfegruppe versucht? Vielleicht könnte dir das ja auch was geben und
bei der Überbrückung helfen.

Zitat von Katrin88:
Das Witzige dran ist, dass sie selbst übergewichtig ist und mir solche Tipps gibt. Ich weiß überhaupt nicht was gestern los war. So abwertend habe ...

Nein, eine Therapeutin hat eigentlich gar nichts von sich zu erzählen.

In der Therapie geht es um dich. Nur um dich.

Zitat von Juli84:
Nein, eine Therapeutin hat eigentlich gar nichts von sich zu erzählen. In der Therapie geht es um dich. Nur um dich.

Wenn ich das richtig verstehe, hat sie das doch gar nicht. Sie hat es nur von ihrer Optik heraus angenommen.

Zitat von Katrin88:
Ja der Druck ist kaum aus haltbar. Auch der Wochenplan. Mein Leben soll getaktet sein von 06 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Sie meinte, dass man sich ...

Das ist doch Blödsinn. Und du machst echt viel. Vor allem in deinem gesundheitlichen Zustand.

Und Selbstfürsorge ist auch wichtig für die psychische Gesundheit. Wo Anspannung ist braucht es auch Entspannung und auch eine Balance zwischen aktiv sein und sich Ruhe gönnen.

Zitat von Islandfan:
Wenn ich das richtig verstehe, hat sie das doch gar nicht. Sie hat es nur von ihrer Optik heraus angenommen.

Dann habe ich das vielleicht falsch verstanden. Sorry.

Zitat von Katrin88:
Mein Leben soll getaktet sein von 06 Uhr morgens bis 20 Uhr abends

Den Eindruck habe ich auch, also dass sie auf einen ganz streng geregelten Alltag aus ist und den auch weitestgehend kontrollieren will.
Gewisse Routinen und ein geregelter Alltag sind bei einer Depression ja grundsätzlich gut, nur sollten es dein Ablauf und deine Routinen sein. Wenn Du zwischendurch ein Nickerchen brauchst, dann würde ich die Zeit dafür in den geregelten Alltag mit einbauen. Und wenn Du merkst, dass Du deswegen abends nicht mehr müde bist, wirst Du da schon selbst drauf kommen und kannst das dann wieder anpassen. Du bist kein Kind mehr und sie ist auch nicht deine Mutter.

Was das Essen angeht: wie definiert Du denn gesund kochen? Und warum fällt dir das so schwer? Weil Du keinen Appetit auf die gesund gekochten Sachen hast oder weil Du dich einfach nicht aufraffen kannst (und das Müll essen schlicht einfacher ist)?

Zitat von DrSeltsam:
Was das Essen angeht: wie definiert Du denn gesund kochen? Und warum fällt dir das so schwer? Weil Du keinen Appetit auf die gesund gekochten Sachen hast oder weil Du dich einfach nicht aufraffen kannst (und das Müll essen schlicht einfacher ist)?

Da muss ich aus Erfahrung sagen, dass es zum Teil auch wirklich am Fluoxetin liegt und nicht nur rein am Willen. Das Zeug schlägt übel auf den Magen wobei es ironischerweise auch zu Gewichtszunahme führen kann weil es (bzw so einige Psychopharmalka überhaupt) trotzdem das Sättigungsfühl massiv hemmt oder nahezu ausschaltet.
Das kann dann mitunter auch negativ auf die Psyche und das generelle (Ess)Verhalten schlagen

Zitat von Marc_Sky:
Da muss ich aus Erfahrung sagen, dass es zum Teil auch wirklich am Fluoxetin liegt und nicht nur rein am Willen. Das Zeug schlägt übel auf den Magen wobei es ironischerweise auch zu Gewichtszunahme führen kann weil es (bzw so einige Psychopharmalka überhaupt) trotzdem das Sättigungsfühl massiv hemmt oder nahezu ausschaltet.
Das kann dann mitunter auch negativ auf die Psyche und das generelle (Ess)Verhalten schlagen

Ich wollte das gar nicht bewerten. Ich kenne das ja von mir: als die Depression im Vordergrund stand, habe ich kaum was runtergekriegt und erst recht keine Lust mir irgendwas zu kochen. Die Medis – vor allem das Cipramil – hatten dann den gegenteiligen Effekt: ich hatte Hunger wie die Raupe Nimmersatt – allerdings noch immer keine Lust was zu kochen
Zu der Zeit hab' ich alles gegessen, was nicht bei drei auf den Bäumen war.
Die Lust wieder was zuzubereiten und einigermassen vernünftig zu essen kam dann erst nach und nach wieder, als es mir wirklich besser ging.
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@DrSeltsam Alles ok, war halt nur meine Erfahrung damit. Ernärhung und Depressionen beeinflussen sich gegenseitig, sowie Psychopharmaka und Ernährung und Psychopharmaka und Psyche, persönlich würd eich (aus eigener Erfahrung) da eher empfehlen die Psychopharmaka rauszunehmen. Sind halt weniger negative Nebeneffekte und hat dan nohne mehr positive Effekte di esich beide dann bedingen und zusammenwirken können ohne ish cso extrenm mieserabel zu fühlen

@Katrin88 Ich kann mich den vielen anderen hier nur anschließen. Vielleicht ist das nicht die richtige Therapeutin für dich. Das mit dem Druck machen ist nicht gut. Ich habe aus ähnlichem Grund auch schon mal eine Therapie abgebrochen, weil ich auch etwas bestimmtes machen sollte und sie drohte, die Therapie abzubrechen, wenn ich das nicht mache. Ich kam mit der Situation nicht klar. Und ich fand das auch absurd, weil ich gar nicht wegen dieses Problems dort hingegangen bin.

Ich bin der Meinung, man sollte auf seinen Körper hören, wenn man erschöpft ist und nicht noch sonstwas für ein Programm durchziehen müssen und wenn du 8 Stunden arbeitest, dich um den Hund kümmerst, ins Fitnessstudio gehst usw. dann ist das doch schon total viel. Da hätte ich auch keine Lust, noch was zu kochen und ständig frisches Zeug einzukaufen. Es ist ja jeder anders belastbar. Ich esse auf Arbeit auch oft Dosenessen und Fertiggerichte, weil ich einfach keine Lust habe, abends was zu kochen für den nächsten Tag.

Zitat von Katrin88:
Das Witzige dran ist, dass sie selbst übergewichtig ist und mir solche Tipps gibt. Ich weiß überhaupt nicht was gestern los war. So abwertend habe ...

Nein das ist nicht normal. Ich kann dir auch den ganzen Tag erzählen was ich schon geschafft habe und was ich tolles esse. Das bringt dich aber kein Stück weiter. Es spricht ja nichts dagegen wenn das ab und zu vorkommt und damit etwas mehr Menschlichkeit in die Sache kommt aber sie versucht dir eine Sache die ihr gut tut aufzuzwingen die bei dir vielleicht gar nichts bringt. Diese Aussage dass sie kein Sozialfall wird später zeigt meiner Meinung noch mehr dass sie selbst nicht ganz klar kommt und unprofessionell ist. Das ist ein abwertendes Verhalten gegenüber Menschen die soziale Hilfe benötigen. Und dass sie kein Sozialfall wird kann niemand wissen.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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