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201822.02




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hallo zusammen,

es wird immer schlimmer, ich weiß keinen Ausweg mehr aus meiner Situation. Die Selbstmordgedanken als letzten Ausweg nehmen immer mehr Raum ein. ich empfinde keine Freude mehr an nichts.

Auf das Thema antworten


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  22.02.2018 12:30  
Hallo Soraya, mir geht es ähnlich....aber auch für uns wird die Sonne wieder scheinen.....gib nicht auf.......

Danke1xDanke




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  22.02.2018 12:41  
hallo toscout,

das sag ich mir schon so lange. ich kann so langsam nicht mehr daran glauben. und es hilft nicht mal mehr über meine Probleme zu sprechen. helfen kann eh keiner und es strengt mich so furchtbar an. wie alles. alles strengt mich an



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  22.02.2018 13:01  
Hallo Soraya, ich habe mal deine alten Beiträge überflogen. Du schreibst meist "nur" von Ängsten, von Selbstmordgedanken oder Depression hast du bisher nicht oder wenig geschrieben. Was ist denn geschehen, dass dir alles so ausweglos erscheint?





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  22.02.2018 13:19  
tja, was ist geschehen. es scheint mir, also ob die angst jedes mal wenn sie wieder kommt stärker wird. ich muss gerade wieder soviel bewältigen. da hatt ich schon immer phasen, wo es mich sozusagen umhaute. und nun ist es so, dass es mir den boden unter den füßen wegzieht, wenn ich bestimmte dinge erledigen muss. ich weiss, dass jeder probleme hat, die er bewältigen muss und jeder kennt das, da muss man einen termin wahrnehmen, ein unangenehmes telefonat führen etc. da gehts einem halt nicht so doll. und ich überreagiere dann. schwindel, kälteausbruch, wackelige kniee, nahe nervenzusammenbruch. weil ich denke, das ende ist da, ich weiss nicht, wie ich die probleme bewältigen soll. ich kann mir nicht sagen, das wird schon wieder irgendwie, weil ich nicht mehr dran glaube. ich bin auch für meine mitmenschen schwer zu ertragen. mein mann meinte erst heute wieder: jetzt schaust du schon wieder so verzagt.....das ist ja für alle ein drama - er hat ja die gleichen probleme und ich sitz da und bin zu stein erstarrt depressiv. ich muss ihn doch unterstützen und mit ihm zusammen alles angehen. und denk mir es wär besser ich wär gar nicht da

Danke3xDanke


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  22.02.2018 13:27  
Du hast einen Mann an deiner Seite, so bist du doch nicht alleine mit den Problemen, das ist doch schon mal gut. Hast du dann mehr eine Angststörung oder eher Depression? Du hast doch unterstützung von deinem Mann?

Danke1xDanke




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  22.02.2018 13:44  
bis vor kurzem hätte ich gesagt angststörung, jetzt fühlt es sich allerdings mehr nach depression an...ich bin nicht allein, auch wenn ich mich so fühle weil mich keiner verstehen kann. ich kann mich auch nicht mehr ablenken. der arzt sprach von burn out, da bin ich mir allerdings sicher, dass es das nicht ist. ich muss einen anderen arzt finden. aber wenn ich das mache belastet das meinen mann noch mehr, die problemme die wir haben und dazu ne schwache frau die sich gehen lässt. so will ich nicht sein



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  22.02.2018 13:49  
Wenn man länger an Ängsten leidet und es sich nicht zu bessern scheint wird man gerne irgendwann depressiv. Aber du kennst ja auch den Ausweg, du musst deine Ängste konfrontieren. Wovor hast du denn Angst?

Danke1xDanke


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  22.02.2018 13:52  
Das mit dem Arzt suchen ist der erste richtige Schritt. In unserer heutigen Zeit ist es auch nicht so leicht mit all dem Stress. In Deutschland sind rund 4 Millionen wegen psychischer Probleme in Behandlung. Ich denke man kann schon mal schwach werden. Aber man sollte auch versuchen wieder an Stärke zu gewinnen.
Ich weiß selber aus eigener Erfahrung das es nicht leicht ist, ich muss mich auch im Moment zu alles zwingen...aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das es auch wieder besser wird. Dein Mann braucht dich...gemeinsam kommt ihr durch die Probleme.



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  22.02.2018 13:54  
TomTomson hat geschrieben:
Wenn man länger an Ängsten leidet und es sich nicht zu bessern scheint wird man gerne irgendwann depressiv. Aber du kennst ja auch den Ausweg, du musst deine Ängste konfrontieren. Wovor hast du denn Angst?


Das erlebe ich im Moment.....





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  22.02.2018 13:57  
ich habe angst vor finanziellem ruin. wenn eine situation kommt, die mit ausgaben verbunden ist, sehe ich mich sofort mittellos auf der straße sitzen. bei mir gibt es gefühlt kein zwischending zwischen finanziell abgesichert und völlig mittellos. es gibt nur das eine oder das andere. wir haben aufgrund einer missglückten immobilieninvestition gerade einiges zu kämpfen und ich sehe mich dann ständig am ende. eh alles sinnlos, hartz4 privatinsolvenz. dabei sind wir beide berufstätig und verdienen gut. aber immer die angst es reicht nicht. hatte ich schon immer übrigens.

wie soll ich mich konfrontieren ? habt ihr tipps ?

@toscout - da stecken wir wohl beide in einem ähnlichen schlammassel, nur du klingst hoffnungsvoller, da würd ich auch gerne hin



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  22.02.2018 13:58  
Soraya72 hat geschrieben:
ber wenn ich das mache belastet das meinen mann noch mehr, die problemme die wir haben und dazu ne schwache frau die sich gehen lässt.


Wenn du aktiv wirst und einen anderen Arzt suchst, machst du doch das Gegenteil von "gehen lassen". Du wirst aktiv und suchst nach Hilfe.

Soraya72 hat geschrieben:
und denk mir es wär besser ich wär gar nicht da
Das sieht dein Mann ganz sicher anders, also vergiss diesen Gedanken am besten gleich wieder. :wink:

Wie bist du denn bisher behandelt worden von deinem bisherigen Arzt?



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  22.02.2018 14:07  
Arbeitest du noch?



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  22.02.2018 14:16  
Leider legen wir Menschen zu großen Wert auf materielle Sachen und vergessen dabei unsere Gesundheit. Wenn ihr beide gut verdient wird sich sicherlich für euer Problem eine Lösung finden lassen. Lass den Kopf bitte nicht hängen...





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  22.02.2018 14:27  
ja, ich arbeite. komischerweise geht es mir beim arbeiten besser. das war auch schon immer so. da hab ich meine eigene kleine arbeitswelt, da können die probleme nicht rein. und ich bin nicht materiell veranlagt. ich brauche wenig. wenn ich es mir überlege, dann ist die hauptangst dabei, dass ich meinen kindern nicht das bieten kann, was ich ihnen bieten möchte. wie jede mutter will ich dass es ihnen gut geht und dass es ihnen an nichts fehlt. und mich vor freunden erklären zu müssen, sollte ich in finanzielle not geraten, das wär mir über die maßen peinlich

und bisher hatte ich beim arzt mehr gesprächstermine, bei denen mir gesagt wurde, dass ich keine probleme habe :?




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  22.02.2018 14:33  
Das ist doch schon mal gut das du in deiner Arbeit zufrieden bist. Du musst dir dessen bewusst sein und stolz darauf sein was du leistest. Du hast 2 Kinder und arbeitest dennoch.
Natürlich will jeder das es seinen Kindern gut geht...aber man sollte zufrieden sein wenn alle gesund sind...das ist das größte Gut was man haben kann. Mir geht es auch sehr schlecht....und ich würde gerne auf einiges verzichten wenn es mir wieder gut gehen würde.

Danke1xDanke


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  22.02.2018 14:56  
Soraya72 hat geschrieben:
und bisher hatte ich beim arzt mehr gesprächstermine, bei denen mir gesagt wurde, dass ich keine probleme habe


Dann hast du vielleicht den falschen Arzt? Du leidest, also kann man ja nicht sagen dass du keine Probleme hast. Manche hier haben Angst, vor die Tür zu gehen, andere davor todkrank zu sein. Bei dir ist sind es halt Existenzsorgen. Auch wenn Ängste objektiv betrachtet nicht begründet sind, sind sie ja trotzdem vorhanden.

Man kann natürlich sagen, beide Partner arbeiten, es gibt überhaupt keinen Grund für Existenzsorgen, rational weißt du das wahrscheinlich auch. Aber davon alleine geht es ja nicht weg. Wäre vielleicht wirklich gut, wenn du mal nach einem anderen Therapeuten Ausschau hältst.

Hast du mal Berührung mit dem Thema Zahlungsunfähigkeit gehabt, irgendwo im Umfeld oder in der Kindheit?



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Rhein-Main-Gebiet
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  22.02.2018 15:07  
ich glaube auch, das Dein Arzt ungeeignet ist für Deine Diagnose, schon allein,
weil er das Mode Wirt Burnout in den Mund nimmt. Da machen es sich die Weißkittel
allzu leicht. :-(

Warst Du schon beim Neurologen wegen Antidepressiva? ich habe in meiner letzten akuten
Depressionsphase im April 2017 Sertralin bekommen, das hat mir Antrieb verliehen und mich
weniger grübeln und ängsteln lassen.

Alles Liebe

calinmagique





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  22.02.2018 15:12  
ja, das denke ich auch, der hat mich nicht ernst genommen. hat gemeint, wenn wir gerade nicht in finanzieller not sind, dann müsste ich mir ja keine sorgen machen. aber wenn jemand zb angst vor spinnen hat, dann kann man doch auch nicht einfach sagen, spinnen sind nicht gefährlich also stell dich nicht so an.

ich habe noch nie berührung mit zahlungsunfähigkeit gehabt, bin allerdings sehr zur sparsamkeit erzogen worden. das war immer ein großes thema, bloß ja nix "unnütz"ausgeben, man weiß nie, wann man das geld braucht. evtl hat das irgendeinen schalter bei mir gedrückt.

mein mann hat schon mal gesagt - du hast immer angst, und wenn du keine angst hast, dann suchst du dir was, wovor du angst haben kannst.man könnte meinen du brauchst das.

ich möchte auf keinen fall, dass meine ängste meine partnerschaft negativ beinflussen, denn die ist wirklich perfekt für mich. bloß kann ich ihm gerade nicht die frau sein, die er verdient hat. ich bin manchmal einfach zu fertig für gemeinsame unternehmungen. will nur auf dem sofa sitzen und vor mich hin stieren und im kopf vor mich hin jammern.....dann gibt es tage, da reiße ich mich zusammen, bin gut gelaunt wenn er kommt, rede und lache und unternehme was mit ihm. er freut sich. und mich strengt das dann so an, dass ich fix und alle bin. das war noch vor ein paar monaten nicht so. da konnte ich kraft aus solchen unternehmungen oder zb treffen mit freunden finden. gerade gar nicht. ich will nicht raus, jede einladung ist mir ein graus. es könnte ja jemand nach dieser immobiliengeschichte fragen. und was mach ich dann. notlüge um alles abzuwürgen ? wenn ich ins detail gehe, das macht mich zu sehr fertig, dass alles zu erklären.

@calinmagique - als ich vor jahren nach dem tod meiner mutter eine ähnliche phase hatte, hab ich antidepressiva genommen. es hat mir nicht geholfen. ich war wie in wattebausch gepackt und abwesend. es war ein grausamer zustand. letztendlich habe ich mich selber rausgezogen. mit gedankenarbeit



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  22.02.2018 16:25  
Soraya72 hat geschrieben:
es könnte ja jemand nach dieser immobiliengeschichte fragen. und was mach ich dann. notlüge um alles abzuwürgen ? wenn ich ins detail gehe, das macht mich zu sehr fertig, dass alles zu erklären.


Vielleicht eine Art "Kurz-Fassung" überlegen und gleich dazu sagen, dass das Thema zu stressig für dich ist. Freunde müssten doch eigentlich Verständnis haben, wenn man sagt "reden wir von was anderem, sonst ärgere ich mich nur wieder".

Vielleicht könnte es dir helfen, das Ganze mal zu Ende zu denken, was deine Existenzsorgen betrifft. Wir haben einen Bekannten, dem das tatsächlich passiert ist. Krank geworden, berufsunfähig geworden, die eigene Firma deshalb pleite, Haus verloren. Aber er lebt nicht unter der Brücke, sondern statt in im eigenen Haus nun in einer kleinen Mietwohnung von EU-Rente und Teilzeit-Job. Bescheiden zwar, aber nicht unbedingt unzufrieden. Klar wünscht sich das keiner so und der ein oder andere Freund hat sich wahrscheinlich auch verabschiedet, als es abwärts ging, aber dann war es halt mit der Freundschaft vielleicht auch nicht so weit her.

Habe ein bisschen Geduld mit dir. Ist ja klar, dass dich das mitgenommen hat, wenn du so auf finanzielle Sicherheit bedacht bist und es dann ausgerechnet dir passiert, dass Geld verloren geht.


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