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@abirel

Du hast soo recht!
Genau aufgrund meiner Ängste vor dem "Verborgenen" will ich keine Therapie machen. Ich habe Angst, dass ich an den falschen Therapeuten gerate und alles nur noch schlimmer wird.

Ich denke mir dann immer, dass vielleicht Verdrängung das Beste ist. Aber das funktioniert auch nicht so richtig. Es holt mich immer wieder ein.

Jedoch weiss ich nicht, ob mich negative Gefühle ubd Gedanken nicht auch DESHALB immer wieder einholen, weil ich sie irgendwie auch ständig AKTIV zu mir hole.
Ich lenke mich nicht wirklich ab.

Auf das Thema antworten


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  17.02.2018 12:43  
Wenn das Gehirn Depressionen einmal kennt, ist die Rückfall Gefahr lebenslange hoch.



  17.02.2018 13:15  
Saphirblau hat geschrieben:
@abirel

Du hast soo recht!
Genau aufgrund meiner Ängste vor dem "Verborgenen" will ich keine Therapie machen. Ich habe Angst, dass ich an den falschen Therapeuten gerate und alles nur noch schlimmer wird.

Ich denke mir dann immer, dass vielleicht Verdrängung das Beste ist. Aber das funktioniert auch nicht so richtig. Es holt mich immer wieder ein.

Jedoch weiss ich nicht, ob mich negative Gefühle ubd Gedanken nicht auch DESHALB immer wieder einholen, weil ich sie irgendwie auch ständig AKTIV zu mir hole.
Ich lenke mich nicht wirklich ab.



Meinst du dann nicht, dass sich eine Suche nach dem richtigen Therapeuten lohnen könnte?
So etwas kann manchmal Jahre dauern, es erfordert Geduld und Frustrationstoleranz.
Aber stell dir mal vor, du würdest nach zwei Jahren endlich vor einem Menschen sitzen, der gemeinsam mit dir das Verborgene ergründet.



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  17.02.2018 13:17  
Vielleicht solltest du parallel ein medi probieren...

Die Erfolgsrate von Psychotherapie ist auch nicht gerade so der Hammer....



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  17.02.2018 13:20  
abirel hat geschrieben:


Meinst du dann nicht, dass sich eine Suche nach dem richtigen Therapeuten lohnen könnte?
So etwas kann manchmal Jahre dauern, es erfordert Geduld und Frustrationstoleranz.
Aber stell dir mal vor, du würdest nach zwei Jahren endlich vor einem Menschen sitzen, der gemeinsam mit dir das Verborgene ergründet.



https://www.google.de/amp/amp.tagesspie ... 71884.html

Risiken der Psychotherapie
Depression als Nebenwirkung



  17.02.2018 14:03  
Diese - und andere - mögliche "Nebenwirkungen" einer Therapie sind nichts Neues.
Literatur darüber stammt teilweise schon aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Das Leben ist voller Risiken und nur der Tod ist absolut sicher.
Es ist immer offen, wie eine Therapie ausgeht und jeder Mensch muss selber entscheiden, was er will.
Niemand kann einem diese Entscheidung abnehmen.

In die Gedanken einer Abwägung, ob man sollte oder nicht, kann man auch die Frage einfließen lassen, was man später, sehr viel später, wenn man alt ist und in der Rückschau sich selbst Rechenschaft geben muss, was man im Leben hätte anders machen können oder gar müssen, was man dann empfinden wird angesichts der Entscheidung, die man "heute" trifft, denn dann, später, viel später, wird man nichts mehr daran ändern können.



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  17.02.2018 14:39  
Nun, es gibt auch effiziente medis





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  17.02.2018 15:27  
Die Frage bei Depressionen ist meiner Meinung auch, ob es WIRKLICH Sinn macht, sein ganzes Leben aufzuarbeiten odet ob man sich nicht eher auf die Gegenwart konzentrieren sollte.

Ich habe meiner Mutter jetzt mal eine Nachricht geschrieben. Darin steht, wie sehr sie mich verletzt hat. Und dass ich seit Tagen nicht mehr zu mir komme, aufgrund dieser Verletzungen.
Und dass ich keinen Kontakt mehr zu ihr will.

Ich habe immer gehofft, dass sie erkennt, wie verletzt ich bin und mir eines Tages eine Nachricht schreibt, die ein wenig einsichtig ist. Inzwischen mache ich mir da keine Illusionen.
Sie hat gerade geantwortet. Ich höre den WhatsApp-Ton und traue mich kaum, die Nachricht zu lesen. Aber ich MUSS.
So kann es nicht weitergehen.



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  21.02.2018 08:08  
Nein, man kann auch definitiv aus der Depression kommen.
Es muss nur richtig behandelt werden und dann ist auch eine Besserung in Sicht.

Zudem gibt es auch verschiedene natürliche Mittel die man nutzen kann.



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  21.02.2018 09:17  
Hey ich habe das jetzt nun seit 6 Jahren...
Panikattacken und Depression..
2 Jahre war es mal komplett weg..
Jetzt hänge ich auch seit fast zwei Jahren in einer Depression die zum Glück nicht mehr so stark ist wie sie mal war denn es war eine schwere Episode...
Ich bin der Meinung, dass man sie auf jeden Fall losbekommen kann und dass das kein Dauerzustand ist.
ABER dein verstand hat sich schon mit der Depression identifiziert es gibt ihm was was er so nicht bekommt und das läuft alles unterbewusst ab...
Es ist tägliche Arbeit an sich selbst da rauszukommen..
Das überfliegt eigentlich einfach..
Dein Gehirn ist plastisch und wie du es auf das Negative trainiert hast, kannst du es auch wieder auf das Positive umtrainieren und dabei wirst du oft auf Widerstand stoßen ,weil dein kopf das nicht will und es beinhaltet wirklich starkes Durchhaltevermögen.
Ich habe das oftmals auch nicht durchgehalten und bin wieder zurück gefallen, denn nichts anderes haben wir ja unser Leben lang gelernt unser Hirn ist komplett aufs Negative aus..
Mittlerweile ziehe ich es jetzt schon lange Zeit durch und das geht mir wirklich besser..

1. Die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind:
Wenn du z.b. mit deiner Mutter oder sonst irgendwie Streit hast, kannst du die Person in dem Moment nicht ändern .Sie ist ja auch wegen den Erfahrungen ,die sie in ihrem Leben gemacht hat.
Natürlich werden dann da bei dir negative Gefühle hochkommen ,aber anstatt du sie aus agierst,registriere diese Gefühle nversuche in die Beobachter Rolle deiner Gefühle zu gehen, dich nicht mit ihnen zu identifizieren und die andere Person (sprich deine Mama )einfach da sein zu lassen und die Situation so wie sie ist, versuchen zu akzeptieren.
Wenn du das nicht tust, gehst du wieder in den Widerstand und das bedeutet wieder der Depressive Kreislauf.
Es ist sehr schwer und es wird dir auch nicht immer gelingen ,aber so ist schon ein Schritt getan in die richtige Richtung.
Und wenn es dir mal nicht gelingt ,sei dir auch dann nicht böse ndenn so erzeugst du auch wieder Widerstand.Akzeptiere es, dass du eben nicht anders konntest ,aber da du es dann schon erkannt hast, ist das auch schon ein großer Schritt.

2. Sein Kopf auf das Positive fokussieren:

Ich stehe z.b. jeden Morgen auf und schreibe mir in ein Büchlein auf ,für was ich dankbar bin 3 Dinge.

Setz dich fünf Minuten am Tag hin ,schließe deine Augen und verweile in einem Moment bin in dem Du glücklich warst.

Mach eine Sache in der Woche die dich wirklich glücklich macht und die dir Spaß macht; irgendein Hobby oder sonst was.

3.Meditation :
Es gibt schon ganz ganz viele Achtsamkeitsmeditation auf YouTube.
Damit kommst du zur Ruhe und lernst deine Gedanken zu beobachten, dich nicht mehr damit zu identifizieren.
Das müssen auch nur fünf bis zehn Minuten am Tag sein.

Gesunde Ernährung:
Da ja oft bei Depressionen das Immunsystem etwas angeknackst ist und es allgemein im Körper der Seele gut tut ,sich gesund zu ernähren,rate ich dir erst auch. Es muss nicht immer die perfekte Ernährung sein; aber schau, dass du wenigstens am Tag mal dann paar Vitamine zu dir nimmst.

Was ich dir jetzt geschrieben habe befolge ich alles selbst und es bringt wirklich was.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Hirn sich immer wieder neu umstrukturieren kann.
Ich weiß nicht genau wie alt du bist aber diese Muster ,diese negativen ,sind so alt ,wie du auch bist und denen versuchst du jetzt mit diesem positiven Dingen entgegenzusetzen und da wird es am Anfang bestimmt auch immer mal Rückschläge geben ,weil du wieder in deine alten Muster verfällst.
Wichtigste ist dann aber, dass du dir deshalb nicht böse bist!
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Mein Opa litt unter Depressionen mein Uropa genauso..
Bei mir kann man sagen,
ja es liegt schon etwas in den Genen...
Soll ich dir was sagen mein Opa hat sein Leben komplett umgeschmissen und er hat seit 20 Jahren keine Depressionen mehr...
Er ist für mich der lebende Beweis dass es nicht für immer so sein muss.


Achso und noch was ich bin ein riesen Fan von Eckhart Tolle..
Vielleicht willst du ja auch mal seine Bücher lesen die bringen einen echt noch weiter ins Bewusstsein...
Er hat mir sehr sehr viel geholfen...
Liebe Grüße


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