Hallo ihr lieben,
vielen Dank für die Antworten.
Nein Sport habe ich kein gemacht, hatte es auch nicht nötig als Ausgleich.
Doch, bestimmt! Aber es hat sich früher nicht so angefüht. Konnte problemlos meine 120h Woche machen, und würde noch mehr, aber der Tag war dann sonst zu kurz.
Ich habe es alles ohne Anstrengung geschafft und nicht mal gemerkt.
Hobbys habe ich natürlich keine sonst, die passen zeitlich nicht mehr rein. Habe noch eine Frau

Ihr schreibt von weniger Arbeiten, mehr Freizeit, Erfolung und das alles.
Ich verstehe das wirklich. Ich habe es schon immer verstanden. Selbst in den Zeiten wo es mit gut ging, habe ich mir gedacht, dass es eigentlich zu viel ist, aber ich wollte es nicht ändern, leider.
Das ist voll und ganz meine Schuld. Ich habe wirklich gute Mitarbeiter. Die machen ihre Aufgaben zuverlässig. So zuverlässig, wie man es gesunderweise von einem Mitarbeiter erwarten kann.
Jede Firma hat eigenes Betriebsklima, was sich so ergeben hat und als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird.
Ich habe zu Anfang meinen Mitarbeitern nicht zu viel Entscheidungen gelassen.
Die hatten ihre Tätigkeiten, und im Rahmen dieser konnten die Entscheiden.
Keiner kennt die Firma besser als ich, ich bin nicht nur der Inhaber und Geschäftsleiter, ich kenne mich mit allen Vertigungsprozessen und Maschienen wie kein anderer aus.
Und die Mitarbeiter kennen nur deren Aufgaben, weil ich sonst den Rest gemacht habe.
Das klingt natürlich schlecht, aber man denkt, man ist der Schlauste.
Anderseits, es ist mein Unternehmen, ich trage allein die Verantwortung dafür und ich konnte keine strategischen Entscheidungen auf einen Mitarbeiter überlassen, der ehrlich besagt an Feierabend und Wochenende denkt.
Und jetzt kann ich nicht alles innerhalb kurzen Zeitraum ändern.
Jeder hat seine Aufgaben und man kann schlecht sagen ihr arbeitet alle selbstständig - "Macht was ihr wollt"
Besonders jetzt, wo die Firma selbstverständlich noch profitabel ist, aber man muss extrem aufpassen keine falschen Entscheidungen zu treffen, keine Kosten riskieren.
Da braucht man viel Gefühl, strategisches Denken, Erfahrung und vieles mehr.
Das kann man beim besten willen nicht innerhalb von 1-2 Monaten an jemanden überlassen. Das endet garantiert nicht gut.
Ich bin auch noch nicht bereit dafür das alles aufzugeben, denn dann frage ich mich, wozu war das ganze? Dann sind mir meine Lebensjahre auch zu schade.
Die Firma gibt es in der Form 9 Jahre, aber eigentlich mache ich das schon seit 14 Jahren. Zuerst war ich allein mit Aushilfen am Aufbauen.
Darum verstehe ich alles, aber einfach "mach mal weniger arbeiten und mehr Entspannung" ist einfacher gesagt als getan. Davon kann es nur schlechter werden, denn der Stressauslöser wird nur noch größer.
Heute Sonntag, 17:53, ich habe komplette Nacht nicht geschlafen, sitze im Büro und schreibe diesen Text.
Schreibe diesen Text, obwohl ich arbeiten muss. Wenn die Mitarbeiter morgen da sind, brauchen die wie gewohnt einen Plan, wer was zu tun ist.
Leider ist bei uns nicht so, dass jeder Jahrland die selbe Arbeit macht.
Es muss dauerhaft etwas geschoben werden, je nach Priorität vom Auftrag, Materialverfügbarkeit und Auslastung der Produktionsanlagen.
Was passiert, wenn der Plan nicht aktualisiert wird? Im besten Fall machen die Mitarbeiter die letzte Arbeit weiter, aber das ist matürlich falsch. Material geht zu Ende, Stillstand, unzufriedene Kunden..... im besten Fall.
Morgen muss unbeding ein Autrag noch raus, den ich am Wochenende selbst fertigstellen wollte, weil ich das dem Kunden versprochen habe. Und ich habe mein Wort immer gehalten. Das muss fertig?`Wann? weiß ich nicht., Im besten Fall fahre ich heute um 3 Uhr nach Hause.
Ich schreibe nicht gerne solche Texte, ich mache es nur, damit man von außen halbwegs verstehen kann, dass es nicht immer so einfach ist. Wird die Firma ein Mal unzeverlässig, merken das die Kunden und die sind schneller weg als man denkt.
Wir haben recht hohe Preise, und die Kunden wissen ganz genau warum die so sind. Zahlen das auch gerne, weil so einen 24/7 365Tage im Jahr Service gibt es nirgendwo. Und mit modernen Maschinen, durchdachten Konzepten liefern wird dazu die bestmögliche Qualität ohne Reklamationen.
Nun zu dem Schmerzen:

Ich glaube nicht, dass hier viele Ärzte sind, aber ich kann mir vorstellen, dass sich viele besser als Ärzte auskennen.
Ich habe in letzten 2 Monaten schon so viele Ärzte gesehen, und habe nicht das Gefühl, dass jemand sich für meine Probleme wirklich interessiert und denken will. Es werden offensichtliche Untersuchungen gemacht, aber sich hinzusetzen und zu Überlegen, was der Patient haben könnte - noch nie erlebt. Alles eine schnelle Nummer, und nächster Patient ist dran.
Ich denke und verstehe, dass es von Stress kommen kann und höchstwahrscheinlich ist das auch so.
Ich bin sehr weit weg von Medizin, aber ich habe einen Verstand.
Es kann doich nicht wirklich sein, dass der Arm weh tut, aber es gibt keinerlei körperliche Ursachen.
Ich meine dabei als Beispiel sowas wie Muskelverspannung, die natürlich durch meine Lebensweise ausgelöst ist, aber die Muskelverspannung ist dann für die Schmerzen verantworlich.
Gestern gegen 16 Uhr ging es wieder Stark los.
Bei Autofahren zieht der linke Arm extrem und ich finde keine Position, wo es besser wird.
Es kribbelt ab und zu vom Oberarm bis zu den Handflächen. Dabei sind sonst alle Gefühle vorhanden.
Der Nacken tut ebenfalls irgendwo weh. Schwer zu sagen wo genau. Irgendwo zwischen Nacken und Schulter.
Auch der Schmerz ist schwer zu beschreiben. Das starke Ziehen passt wahrscheinlich am besten, aber ist nicht hundertprozentig.
Nachdem es losging habe ich weitergearbeitet. Keine Schonhaltung, mache (und brauche ich) nie.
Irgendwann gegen 23 Uhr waren die Schmerzen so stark, dass ich schreihen wollte.
Musste im Büro abbrechen, bin zu meinem Vater 170km weit gefahren so schnell wie ich konnte gerast.
Er hatte Tabletten Dexamethason. Hat die irgendwann wegen dem Verscheiß der Bandscheiben an der HWS bekommen.
Mein Vater hatte aber andere Sysmpome als ich. Ich verstehe, dass die Tabletten verscheibungspflichtig sind und ich die nicht nehmen soll. Aber bei solchen Schmerzen ist mir alles egal. Hoffentlich helfen die.
Komme bei ihm an, nehme sofort 2 Stk (Menge soll ok sein), fahre nach Hause.
Zu Hause angekommen, etwa 1 Stunde später sind die Schmerzen so gut wie weg.
Ich konnte meinen Beitrag hier schreiben. Ebenfalls den langen.
Ich habe angefangen zu suchen, was das für Tabletten sind, weil die geholfen haben.
Leider ist der Verwendungsbeireich extrem breit. Ich hatte Hoffnung, wenn ich was spezielles finde, dann werde ich auf die Ursache der Schmerzen kommen. Leider nicht wirklich schlauer geworden.
Die ganze Nacht (weil ich wegen Esitalopram eh kaum schlafen kann) saß ich im Wohnzimmer mit der Rücken/Nacken am Elektrischen Wärmekissen. Fühlte mich gut, keine Schmerzen mehr. Habe diesen Forum gelesen.
Irgendwann einige Stunden später merkte ich, dass es doch wieder langsam mit den Schmerzen losgeht.
Besonders als der Heizkissen weg war und ich ins Bett wollte.
Habe mich hingelegt, Schmerzen wieder voll da.
Nicht so extrem wie am Abend, aber sehr stark. Schlafen geht auf keinen Fall damit.
Quäle mich einige Stunden, nehme dann irgendein Schmerzmittel von meiner Frau (NICHT Ibuprofen) und mache Klosterfrau Schmerz-Fluid kühlend auf Nacken, schulter Arm.
Innerhalb von 10 Minuten sind die Schmerzen weg. Aber schlafen ist vorbei, es ist schon nach 9 Uhr.
Ich fahre ins Büro, muss unbeding was erledigen.
Jetzt ist es 18:19, die Schmerzen sind "weg". Es kribbelt leicht im Arm, wenn ich es nach unten hängen lasse. Bleibt der Arm auf dem Tisch wie jetzt beim Schreiben, ist alles ok. Schmerzen im Nacken und in der Schulter sind nicht vorhanden. Ich merke, dass da was ist, aber es sind keine Schmerzen in dem Sinne zur Zeit.
Jetzt die Zusammenfassung der Symptome für die Erfahrenen von euch und wer nachdenken und helfen möchte:
1. Schmerzen werden mit der Belastung der Körperteile nicht intersiver.
Bilde mir ein, dass wenn ich was schweres trage, es sogar besser wird.
2. Kann Kopf*, Schulter, Arm in alle Richtungen bewegen, ohne dass es stärkere Schmerzen verunrsacht.
*Ausnahme: Kopf extrem! nach oben und rechts provoziert starke Schmerzen im Nacken+Schulter, die deutlich in den Arm austrahlen.
3. Der Schmerz ist seit 42 Tagen immer präsent. Mal mehr, mal weniger.
4. Ibuprofen, Parazetamol helfen kein Millimeter.
5. Wärme hilft ebenfalls nun doch nicht. Manchmal wird es danach noch schlimmer. Danach heißt aber nicht desswegen.
Wärme ist gefühlt eher kontraproduktiv.
6. Kann nur auf der rechten Seite schlafen. Bauch, Rücken, linke Seite erzeugen mehr Schmerzen.
7. Kann nciht sagen ob Kälte hilft. Vor paar Wochen war vom Kühlpad aus dem Kühlschrank schlecht, heute hat der kühlende Schmerz-Fluid deutliche Besserung gebracht.
8. In Phasen, wo es extrem Weh tut, dann ist das wirklich extrem
9. Alle Bereiche an der HWS und in der Schulter sind nicht Druckempfindlich. Sowohl der Ortopäde, als auch ich konnte keine Stelle finden, wo man drücken muss, um das ähliche Effekt zu bekommen, wie Kopf nach oben rechts drehen, oder sonstige stärkere Schmerzen auszulösen.
10. Im Liegen wird es immer schlechter als im Sitzen oder Stehen
11. Sonst keine weiteren körperlichen Beschwerden.
Mehr fällt mir erst Mal nicht ein.
Habe in 3 Tagen Termin als Selbstzahlen für MRT HWS gemacht, weiß nciht ob da was gefunden wird.
Die Ärzte beschäftigen sich nicht wirklich mit dem Problem

Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee.
1. Wenn es Muskelverspannungen sind:
warum hilft Wärme und Ibuprofgen nicht?
warum gehen die so lange nicht weg?
2. Wenn es Bandscheibenvorfall ist:
warum findet man keinen Triggerpunkt an der HWS?
Was bleibt noch über?
Wenn es Entzündung Sehnen/ Muskeln sind, warum, wird der Schmerz bei Belastung nicht größer?
Ich brauche keine Schonhaltung, weil es ohne nicht schlimmer wird.
Wenn es Stress ist, dann siehe Text oben.
LG
Sorry für viele Tippfehler. In bin der Sprache mächtig. Tippe nur schneller als ich denken kann und habe einen eigenartigen Scheibstil.