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UMAIR
Hallo,

ich hab ein Problem mit meiner Mutter ich leide momentan an Depressionen und Angststörungen. Meine Mutter versteh meinen Zustand jedoch nicht und äußert Sätze wie „ du bist faul“ „ wenn du so weiter machst wirst du noch bettlägerig, beweg dich“, und das indem sie schreit. Ich hab sie so oft drum gebeten mit mir sandmütig umzugehen. Aber sie versteht es nicht. Ihre Späße sind sehr kränkend „ du kannst nicht rational denken, du verhungerst hast abgenommen“. Nie in den Arm genommen die versucht zu trösten oder mich zu verstehen. Ausziehen geht momentan nicht und zutrauen würde ich mir das auch nicht.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Vorhin bin ich sauer geworden weil es mir reicht so behandelt zu werden. Jetzt geht’s mir noch schlechter als vorhin. Ich hab auch gemerkt das meine Depressionen triggert indem sie so ist. Jetzt hab ich Schwindel extrem innere Unruhe.

19.10.2023 19:57 • 02.03.2024 x 2 #1


17 Antworten ↓


E
@Oxuz
Ich weiß, dass das eine unangenehme Frage ist, aber ich stelle sie trotzdem, weil ich das Thema ähnlich kenne:
Kann es sein, dass das Verhältnis zu deiner Mutter mit ein Grund sein könnte für deine psychischen Probleme? Das ist nicht selten der Fall.
Hast Du darüber schon einmal nachgedacht oder in einer Therapie darüber gesprochen?

Du wohnst noch bei ihr habe ich richtig verstanden oder?

19.10.2023 20:51 • x 1 #2


A


Depressionen Angststörungen Beziehung mit Eltern

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UMAIR
@Hicks ich bin mir nicht sicher aber es kann gut möglich sein. Ich merke das wenn sie mal nett ist das es mir besser geht wenn ich nicht zu tief reingefallen bin in die Depression. Ich hab es erwähnt in mehreren Sitzungen aber wie ich auch in einem anderen Beitrag erwähnt habe, hat sie mich reden lassen hat einen Test gemacht mir die Diagnose gegeben und gesagt geh woanders hin. Sonst hat sie sich zu nichts geäußert. Die erste Panikattacke die ich bekomme hatte hatte nichts mit ihr zu tun. Das passierte einfach im Schlaf. Aber ich wünsche mir das sie etwas Verständnis zeigt. Ich verstehe sie sie hat auch recht ich liege 24/7 aber ihre Art und Weise das hilft echt nicht. Und ja ich wohne noch bei Ihr.

19.10.2023 20:55 • x 1 #3


E
Zitat von Oxuz:
Die erste Panikattacke die ich bekomme hatte hatte nichts mit ihr zu tun

Panikattacken können meist nicht direkt zugeordnet werden. Sie kommen oft völlig aus dem Nichts.
Wir erkennen lange nicht, was sich da unterbewusst zusammen braut in uns.


Zitat von Oxuz:
Ich merke das wenn sie mal nett ist das es mir besser geht

So etwas meinte ich.
Du fühlst dich also gut,wenn Harmonie herrscht und schlecht, wenn es nicht der Fall ist oder?
Das ist verdächtig. Kenne ich von mir ähnlich.

Deine Therapeutin klingt auch nicht besonders hilfreich.

19.10.2023 21:02 • x 1 #4


UMAIR
@Hicks Lautstärke kann ich garnicht mehr abhaben. Wenn ich merke das sie versucht zu streiten oder einfach auf mich los geht wird es definitiv schlimmer, dann folgt ab und zu auch eine Panikattacke. Es kann sein , das wirklich ihre Art der Auslöser ist. Einmal ging es mir gut da hat sie ein kleinen Satz rausgehauen und ich wurde sofort wieder depressiv. Mir fehlt wahrscheinlich Elternliebe oder Zuneigung. Natürlich sind andere Faktoren wahrscheinlich auch dran schuld. Nur bin ich mir nicht sicher was es genau ist. Weil ihre Art habe ich 25 Jahre ausgehalten es hat mir nie was ausgemacht aber in der depressiven Phase keine Chance das es keine Spuren hinterlässt. Es ist meine Mutter letztendlich ich versuche Geduld mit ihr zu haben und sie weiterhin zu respektieren. Es ist eine Zwickmühle.

19.10.2023 21:07 • x 1 #5


UMAIR
@Hicks wegen meiner Therapeutin hab ich die Hoffnung auf Hilfe zu 90% verloren. Ihre Diagnosen waren nicht seriös. Ich sei wohl sehr aggresiv obwohl ich es nicht bin. ich hätte psychopathische Gedankenzüge mit schweren Depressionen und und und. Als ich ihr gesagt habe das es nicht stimmt sagte sie mir das ich ruhig sein soll.

19.10.2023 21:10 • x 1 #6


E
Zitat von Oxuz:
Mir fehlt wahrscheinlich Elternliebe oder Zuneigung. Natürlich sind andere Faktoren wahrscheinlich auch dran schuld. Nur bin ich mir nicht sicher was es genau ist. Weil ihre Art habe ich 25 Jahre ausgehalten es hat mir nie was ausgemacht aber in der depressiven Phase keine Chance das es keine Spuren hinterlässt. Es ist meine Mutter letztendlich ich versuche Geduld mit ihr zu haben und sie weiterhin zu respektieren. Es ist eine Zwickmühle.

Ich kann hier natürlich nur vermuten. Kommt mir halt alles etwas verdächtig vor.
Aber so etwas müsste man eben in einer guten Therapie Stück für Stück aufarbeiten.
Da geht man dann so Dinge durch wie:

- Wieso wohnst du mit 29 noch daheim bei deinen Eltern?
- Fühlst du dich verpflichtet, bei ihnen zu bleiben?
- Können sie dich nicht loslassen?
- Wie ist das Verhältnis zu deinem Vater?
- Fühlst du dich kontrolliert von deinen Eltern?
usw

Das Wort Zwickmühle sticht mir z.B. ins Auge.
Bei mir war es z.B. so, dass ich eine zeitlang ziemlich zwischen den Stühlen stand, zwischen meinen Eltern und meiner Frau...das waren die Jahre nach der Hochzeit.
Das ist nicht selten, dass die Eltern nicht loslassen können und dann gibt es Probleme.
Die Harmonie war sozusagen einige Jahre nicht gut zwischen meinen Eltern und meiner Frau.
Das tat mir gar nicht gut. Dann kamen noch andere Dinge dazu.
Es ist, wie du richtig sagst, meist nicht eine Sache, die einen dann mental krank werden lassen, sondern immer mehrere.


Zitat von Oxuz:
egen meiner Therapeutin hab ich die Hoffnung auf Hilfe zu 90% verloren. Ihre Diagnosen waren nicht seriös. Ich sei wohl sehr aggresiv obwohl ich es nicht bin. ich hätte psychopathische Gedankenzüge mit schweren Depressionen und und und. Als ich ihr gesagt habe das es nicht stimmt sagte sie mir das ich ruhig sein soll.

Auch das kann ich schwer beurteilen.
Ich kenne sie nicht, ich kenne dich nicht.
Ob ihre Diagnosen nicht seriös waren....keine Ahnung. Kann sein. Kann aber auch sein (und das ist wirklich nicht böse gemeint), dass du es falsch siehst und einfach nicht wahrhaben willst, dass die wirklich psychisch krank bist (das ist wirklich nicht selten....glaube mir....dieses Nicht-Akzeptieren-Wollen).

Ich kenne deine Beiträge hier ja recht gut.
Daher frage ich mal ganz gerade aus:
Würdest du zustimmen und sozusagen unterschreiben, dass du psychisch krank bist ?

Das Verhältnis von Therapeut und Patient muss natürlich passen und wenn du das Gefühl hast, dass es nix bringt, dann musst du wechseln und zwar sofort und nicht warten. Das ist Zeitverschwendung (habe ich leider zu spät gemerkt damals).
Auf der anderen Seite muss man auch aufpassen als Patient. Wie oben erwähnt kenne ich einige Leute, die immer und immer wieder Therapeuten gewechselt haben und nie einen gefunden haben, der einen versteht oder passt. In so einem Fall muss man eben auch mal den Verdacht in den Raum stellen, ob es an einem selbst liegt und nicht am Gegenüber. Einige Patienten haben auch immer noch falsche Vorstellungen von einer Therapie. Sie erwarten, dass der Therapeut sie gesund macht. Das ist aber falsch und geht nicht.

20.10.2023 08:11 • x 1 #7


UMAIR
Zitat:
- Wieso wohnst du mit 29 noch daheim bei deinen Eltern?
- Fühlst du dich verpflichtet, bei ihnen zu bleiben?
- Können sie dich nicht loslassen?
- Wie ist das Verhältnis zu deinem Vater?
- Fühlst du dich kontrolliert von deinen Eltern?
usw


Wohnen tu ich hier, weil wir genügend Platz haben. Sonst würde das ganze Haus leer stehen. Wozu eine Wohnung suchen und überteuerte Mieten zahlen ? Loslassen können die schon nur ich momentan nicht. Verhältnis zu meinem Vater ist gut jedoch ist es nur ein hallo und tschüss. Kontrolliert eher von meiner Mutter wegen dem Druck der ausgeübt wird. Aber da setze ich schon meine Grenzen.


Zitat:
Würdest du zustimmen und sozusagen unterschreiben, dass du psychisch krank bist ?

Ich hab kein Problem damit, Krankheiten zu akzeptieren. Das ich depressiv bin sehe ich ein oder Angststörungen entwickelt habe auch. Aber mir zu sagen das ich psychopathische gedankenzüge habe und sehr aggressiv bin das geht mir dann auch zu weit. Mein Umfeld besonders ich müssten es doch am besten wissen und nicht so ein Test. Wäre es so würde ich es auch akzeptieren dagegen habe ich nichts.

Zitat:
Bei mir war es z.B. so, dass ich eine zeitlang ziemlich zwischen den Stühlen stand, zwischen meinen Eltern und meiner Frau...das waren die Jahre nach der Hochzeit.


das Problem hatte ich auch. Wurde vielleicht auch dadurch depressiv. Letztendlich führte das zu einer Trennung. Nicht viele kommen mit einer Depression klar. Aber ja dieses gestörte Verhältnis zwischen denen war eine große Last.

20.10.2023 11:49 • x 1 #8


E
Zitat von Oxuz:
Wohnen tu ich hier, weil wir genügend Platz haben. Sonst würde das ganze Haus leer stehen.

Habe auch sehr lange daheim gewohnt bei meinen Eltern. War im Rückblick ein riesen Fehler.
Irgendwann muss man sein eigenes Leben aufbauen und zwar komplett ohne Einfluss der Eltern und dies geht eben schwierig, wenn man im gleichen Haushalt mit denen wohnt, bis man 30 oder älter ist.
Viele verstehen auch nicht, dass ein Aufbau des eigenes Lebens gar nicht erst möglich ist WEIL man ewig bei den Eltern wohnen bleibt.
Diese Leute begründen es dann immer, erst auszuziehen,wenn man was Festes gefunden hat und eine Familie planen will etc.
Die Gefahr, dann nie loszukommen von daheim und mit 60 immer noch ohne Partner bei den Eltern im Haus zu sitzen ist gar nicht mal so gering. Das muss bei dir nicht so sein. Ich spreche es aber trotzdem oft aus, weil ich etliche solcher Fälle kenne, auch mit psychischen Problemen.
Du hast ja selbst geschrieben, dass es bei dir schon zu einer Trennung mit der Freundin gekommen ist aufgrund Konflikten mit deinen Eltern. überlege mal, ob es nicht so gekommen wäre, wenn du mit deiner Freundin in einer eigenen Wohnung gewohnt hättest ohne Einfluss deiner Eltern.

Rein finanzielle Aspekte und auf Sparsamkeit zu achten und dafür die Entfaltung seines eigenen Lebens zurückzunehmen, ist mMn keine gute Idee.

Zum markierten Teil oben: Was ist wichtiger? ...dass das Haus deiner Eltern effektiv bewohnt wird oder dass du dein Leben entfalten kannst ohne Einfluss anderer?
Das sind so Fragen, die du dir mit der Zeit stellen solltest. Ich meine es wie gesagt nur gut weil ich mich da selbst etwas wiedererkenne und es mir schwer fällt, mitanzusehen, wenn andere (vielleicht!) in die gleiche Fehlerschiene tappen wie ich damals.

Zitat von Oxuz:
Loslassen können die schon nur ich momentan nicht.

Das wäre zum Beispiel ein Punkt, wo du graben solltest.
Was genau meinst du damit, dass du nicht loslassen kannst? Fühlst du dich verantwortlich, für deine Eltern weiter da zu sein oder verpflichtet, bei ihnen zu bleiben?


Zitat von Oxuz:
Ich hab kein Problem damit, Krankheiten zu akzeptieren. Das ich depressiv bin sehe ich ein oder Angststörungen entwickelt habe auch. Aber mir zu sagen das ich psychopathische gedankenzüge habe und sehr aggressiv bin das geht mir dann auch zu weit. Mein Umfeld besonders ich müssten es doch am besten wissen und nicht so ein Test. Wäre es so würde ich es auch akzeptieren dagegen habe ich nichts.

Die markierten Teil halte ich für gewagt.
Die Betroffenen selbst können sich meist überhaupt nicht richtig einschätzen und das ist ja ein Hauptproblem von psychischen Störungen. Das Umfeld, z.B der Freundeskreis.. das kannst du auch meist vergessen, weil die dich nicht rund um die Uhr sehen und oftmals wird auch aus Angst nicht deutlich ausgesprochen, was man über einen denkt.

Ich kenne dich ja wie gesagt nicht, aber Aggressionen/Gereiztheit sind ein Symptom von Depressionen, besonders bei Männern, falls dir das nicht bekannt ist. Hatte ich auch.

Wie wäre es, wenn du einfach testweise mal versuchst, deiner Therapeutin etwas Vertrauen zu schenken, ihr zu glauben, was sie diagnostiziert und dann einfach mal alles auf dich zukommen lässt? Abbrechen könntest du jederzeit, aber sehe es doch einfach mal als Experiment an und wehre dich nicht dagegen.
Zu etwas zwingen kann sie dich ja nicht.

20.10.2023 12:08 • x 1 #9


UMAIR
@Hicks ich habe mich gegen meine Therapeutin nicht gewehrt. Ich bin die Ruhe in Person da musst du mir mal jetzt vertrauen . Die Therapeutin sagte einfach nur das sie mich nicht mehr behandelt und ich jemand anderen suchen soll. Keinen Grund genannt einfach tschüss gesagt. Ich hab weder mit ihr diskutiert noch mit ihr gestritten. Ich bin einfach gegangen mit dem Gefühl alleine gelassen zu werden.

Wenn man ständig Sätze hört wie „ du machst alles falsch“ „ dein Leben ist vorbei „ irgendwann glaubt man den misst doch. Wenn ich aus der Depression bin da kann ich auch gerne mal alleine wohnen. Das alleine sein macht vielen Angst mir etwas auch. Ich bin hier weil ich es anders nicht kenne und ich natürlich auch eine Art Finanzielle Hilfe für sie darstelle. ( Haus )
und der Luxus den ich natürlich nicht mehr haben werde wenn ich hier weg wäre um ehrlich zu sein.

20.10.2023 12:17 • x 1 #10


E
Zitat von Oxuz:
Die Therapeutin sagte einfach nur das sie mich nicht mehr behandelt und ich jemand anderen suchen soll. Keinen Grund genannt einfach tschüss gesagt. Ich hab weder mit ihr diskutiert noch mit ihr gestritten. Ich bin einfach gegangen mit dem Gefühl alleine gelassen zu werden.

Ok, dann hat sich das mit ihr ja eh erledigt. Dann bist du aktuell also nicht in Therapie?
Falls das so ist, dann einfach einen neuen Therapeuten suchen und nochmal neu anfangen.


Zitat von Oxuz:
Wenn man ständig Sätze hört wie „ du machst alles falsch“ „ dein Leben ist vorbei „ irgendwann glaubt man den misst doch. Wenn ich aus der Depression bin da kann ich auch gerne mal alleine wohnen.

Ich verstehe dich schon. Ist ein bisschen ein Dilemma.
Problem könnte halt sein, dass du nur schwer aus der Depression / Angststörung heraus kommst, solange du daheim wohnen bleibst, weil das eben der/ein großer Grund für die Erkrankung sein könnte.
Dass du Angst hast, den Kraftakt Auszug jetzt in deiner Lage anzugehen, ist mir völlig klar.
Jeder Schritt im Leben ist ein Risiko, aber nichts unternehmen, weiter aushalten und abwarten löst das Problem definitiv nicht.
Das ist ja bei vielen Dingen so, z.B. beim Job. Wenn der Job ein Grund für eine psychische Erkrankung ist, traut sich in genau dieser Phase auch fast keiner, seine angebliche Sicherheit im Job aufzugeben, weil er sich gerade in dieser Phase zu schwach fühlt. Wenn der Job aber der Grund der Erkrankung ist, ist es absolut falsch, alles so sein zu lassen.

Wie gesagt - ich betone nochmals, dass ich natürlich nur vermuten kann von hier aus, aber ich finde es halt verdächtig, wie du über deine Mutter schreibst usw.

Wie gesagt - der Weg des geringsten Widerstands ist für Leute wie uns leider nicht der Richtige.
Veränderung bedeutet immer Risiko wie gesagt. Bei vielen muss der Leidensdruck aber erst mit der Zeit immer größer werden, bevor sie sich dann irgendwann sagen: Ok, jetzt reicht es. So kann es nicht mehr weiter gehen! Erst dann sind sie bereit, etwas zu verändern, weil es (egal, wie es kommt) nicht mehr schlimmer werden kann. Dann vergehen bei vielen auch die Depressionen oder Angststörungen.
Einige wenige bleiben aber auf Ewigkeit in ihrer bisherigen Welt, wollen ums Verrecken kein Risiko eingehen durch Veränderungen. Dass sich dann nie etwas deutlich bessert, ist aber nicht verwunderlich.

Veränderungen (deutliche im Leben, keine kleinen) sind immer Chancen, dass sich dramatisch etwas zum Guten verändert. Das Risiko ist es wert finde ich, besonders für Leute wie uns.

20.10.2023 12:29 • x 1 #11


UMAIR
@Hicks Du hast vollkommen recht. Die Arbeit als ITler besonders in der Firma zerrt auch an meiner Psyche. Ich würde mal sagen das ich versuchen werde mal hier rauszukommen und gegen die Angst steuern muss. Kann ja nur besser oder schlechter werden. Versuch ist es wert.

20.10.2023 12:33 • x 1 #12


E
Zitat von Oxuz:
Kann ja nur besser oder schlechter werden. Versuch ist es wert.

Finde ich super, dass du es zumindest versuchst. Die Einstellung ist gut.
Dass das alles nicht leicht ist...da brauchen wir nicht drüber zu reden.
Es war für mich z.B. unfassbar schwer, zu akzeptieren, dass ich 25 Jahre lang einfach den falschen Job gewählt hatte für mich. Ich habe es leider zu spät gemerkt. Jetzt ist zu viel kaputt gegangen.
Ich wollte es halt lange Zeit auch nicht wahrhaben.
Auch das mit meinen Eltern und deren Einfluss auf mich (auch wenn sie es immer nur gut gemeint haben), hatte massiven Einfluss auf meine Erkrankung. Meine Jobwahl hatte sogar viel mit dem Einfluss meiner Eltern zu tun (grauenhaft im Rückblick!).
Solche Dinge analysiert man aber in guten Therapien und so ein bräuchtest du. Dann hättest du auch jemanden an der Hand, der dir da durch hilft.


Zitat von Oxuz:
Die Arbeit als ITler besonders in der Firma zerrt auch an meiner Psyche.

Naja...da bildet sich doch langsam ein Konstrukt zusammen oder?
Das daheim mit deiner Mutter belastet dich, der Job stresst dich auch. Sind schon zwei Bausteine, die nicht so laufen, wie du es gerne hättest.
Ist halt kein Wunder, dass dann irgendwann dein inneres ICH Alarm schlägt und sich meldet oder?

20.10.2023 12:39 • x 1 #13


UMAIR
@Hicks eine Therapie würde ich dann gerne noch mal neu ausprobieren. Nur findet man leider keine Termine, besonders in einer Stadt wie Berlin. Aber schön das es dich gibt. Deine Erfahrungen und Tipps helfen mir sehr zu verstehen.

20.10.2023 12:43 • x 1 #14


E
Zitat von Oxuz:
Nur findet man leider keine Termine,

Das ist ein riesen Problem seit einigen Jahren.
Lies mal hier:
https://www.116117.de/de/psychotherapie.php

Ansonsten: Alles abtelefonieren oder per Email bombardieren, was geht, wirklich alles und immer wieder.
Wartelisten sofort nutzen (also drauf setzen lassen), auch bei 5 Listen gleichzeitig!
Absagen kannst immer noch!

20.10.2023 12:45 • x 1 #15


UMAIR
@Hicks Werde ich definitiv tun. Vielen Dank.

20.10.2023 12:46 • x 1 #16


E
Versuch, positiv zu denken. Das wird schon.
Wichtig ist, dass du was aktiv versuchst und nicht aufgibst!
Ich wünsch dir, dass das alles gut seinen Weg geht!

20.10.2023 12:47 • x 1 #17

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UMAIR
Eltern wieder gestritten massiv rumgeschrien. Mein Brustkorb wurde so eng plötzlich bekomme schwer Luft starke innere Unruhe rücken verspannt. Möchte weinen kann aber nicht. Die depressiven Gefühle kommen wieder hoch. Ist das normal das von alleinigen schreien sowas ausgelöst wird ?

02.03.2024 22:47 • #18


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl