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Ich habe ja schon einiges hier geschrieben, mal habe ich die Erfahrung gemacht das meine Annahmen auf mich zutreffen, mal nicht. Nun habe ich mir einen Termin bei meinem Hausarzt geholt. Nach reiflicher Überlegung und Selbstbeobachtung, vor allem was meine Vergangenheit mit all dem was ich erlebt habe passt auf mich (bei allen Symptomen) eigentlich nur eine unipolare Depression. Alles was ich in den Artikeln darüber gelesen habe ist so, bis auf Selbstmordgedanken. So weit bin ich nun wirklich noch nicht. Wenn der Arzt das bestätigt kann ich dagegen angehen. Ob er mich an einen Neurologen oder Psychater überweist muß er entscheiden. Ich halte ihn für kompetent genug erst mal selber einen Versuch der Hilfe zu starten. Neu scheint wohl eine Therapie auf Vitaminbasis zu sein. Ich bin jedenfalls erst mal zuversichtlich.

30.10.2013 11:21 • 20.11.2013 #1


51 Antworten ↓


hallo mattes,

ich finde das ist super das du zu deinem Arzt gehen möchtest und das ansprechen willst!
ich denke mal wenn du ihm das alles schilderst was dich bedrückt oder was du über dich selbst denkst nachdem du das hier alles gelesen hast ect. dann wird er dich bestimmt überweisen an einem Psychater oder dir raten zum Therapeuten zu gehen oder so...

Wünsche dir für das gespräch bei deinem hausarzt dann viel Glück und das er auf dich eingehen kann!

Wann hast du den Termin denn, hast du den Termin bald?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

30.10.2013 16:21 • x 1 #2



Depressionen als Ursache der Krankeitsangst

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am kommenden Montag.

30.10.2013 16:25 • #3


Hallo matthes,

finde ich echt mutig, dass du einen Termin beim Hausarzt ausgemacht hast. Wie es weitergeht, wird sich entscheiden. Wünsche dir alles Gute und viel Erfolg bei deinem Weg!

Liebe Grüße

30.10.2013 16:27 • x 1 #4


Das verrückte ist ja das zum Beispiel bei dem Globusgefühl, ich habe es leicht, bei Anstrengung (Arbeit) plötzlich ein leichter Schmerz im Hals dazukommt. Unsereins tippt direkt auf z.B. Krebs, das muß es sein. Das bei einer Depression plötzlich einschießende Schmerzen normal sind ist uns erst mal nicht bekannt.

Hier mal die körperlichen Symptome:

Appetitstörungen, Magendruck, Gewichtsverlust

allgemeine körperliche Abgeschlagenheit und Mattigkeit

Druckgefühl in Hals und Brust, Beengtheit im Hals (Globusgefühl)

Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Kopfschmerz oder andere Schmerzen, häufig Rückenschmerzen

Muskelverspannungen, plötzlich einschießende Schmerzen

Schwindelgefühle, Flimmern vor den Augen, Sehstörungen

Störungen von Herz und Kreislauf (Herz-Rhythmus-Störungen, Herzrasen) oder Atemnot

Schlafstörungen (Ein- und/oder Durchschlafstörungen)

Verlust des s.en Interesses, Aussetzung der Monatsblutung, Impot., s.e Funktionsstörungen

Verdauungsprobleme wie Verstopfung (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhöe).

Ich habe oft gelesen das bei Frauen hier der Bauchschmerz häufig vorkommt. Auch der kann Begleiter einer Depression sein.
Wie gesagt, ich sehe das bei mir so. Ich möchte niemanden verrückt machen aber bei mir ist es so das die Erklärung Depression für mich alle Male besser kommt als die Gedanken die ich mir vorher gemacht habe. Mein Arzt hat mir ja vor 3 Monaten schon durch die Blume mitgeteilt das ich meinen Stress finden soll und diesen dann töten muß. Er kennt mich seit 17 Jahren und ich denke er weiß was los ist. Er wartet nur darauf das ich komme denn ohne meine Erkenntnis kann er nichts machen.

30.10.2013 17:12 • #5


Hallo Mattes, so war es bei mir auch. Ich habe aufgrund der Angsterkrankung eine mittelgradige Depression entwickelt. Viele der Dinge, die Du aufgezählt hast, treffen da zu. Mein Psychiater hat mir gesagt, dass das relativ häufig vorkommt
Alles Gute für Dich.

LG die Eine

30.10.2013 19:02 • #6


Mein Krankheitsverlauf ist auch so , erst Angststörung und dazu kam die Depression. Die körperlichen Symptome sind für mich immer noch schwer zu akzeptieren und die wechseln ja ständig. Ich habe eine Therapie begonnen und hoffe , daß sie mir etwas bringt.
@mattes
Weißt du näheres über die Therapie auf Vitaminbasis?

30.10.2013 19:43 • #7


Es ist ein Wahnsinn, alle unten aufgeführten Symtome können bei der Depression auftreten.
Das mit der Vitaltherapie hab ich gelesen, muß mal meinen Arzt danach fragen.
Es ist bei mir offensichtlich das ich seit längerem, so 1-1,5 Jahre schon darunter leide aber nichts davon wußte. Ich hab nie an Depressionen gedacht. Dachte immer Burn Out. Wird aber leider immer wieder verwechselt.


Im Bauch:

Appetitlosigkeit
Völlegefühle
Blähungen
Aufstoßen
Übelkeit
Gewichtverlust .

In der Blase:

Harndrang
Schmerzen beim Wasserlassen

Im Bewegungsapparat :

Verspannungen der Muskulatur
Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen
Schwere Beine.

In der S.ualität:

kein Verlangen
Potenzstörungen
Schmerzen
Periodeunregelmäßigkeit.

In der geistigen Funktion :

Leeregefühl
Müdigkeit
Konzentrationsstörung
Gedächtnisstörung
Schlafstörung.

Allgemein:

Abgeschlagenheit
Hitzewallungen
Frösteln
Zittern
Kraftlosigkeit
Gefühl von Leblosigkeit
innere Leere
wie unter Strom.

Vom Kopf her:
Kopf wie Blei
Kopfschmerzen
Sehstörungen
Druck auf den Ohren
Ohrgeräusche
Hörstörungen
Zahnschmerzen
belegte Zunge
Zungenbrennen
Mundgeruch .

Im Hals :
Kloßgefühl
Würgegefühl
zugeschnürter Hals .

In der Brust ;
Druckgefühl
Engegefühl
Schmerzen
Herzrasen
schweres Atmen.

30.10.2013 20:24 • #8


Es ist schwer zu akzeptieren das soviele Symptome von einer Depression kommen. Kann man sich nicht vorstellen weil man nichts zum greifen hat, ist aber so. Fakt ist das man generell nicht daran stirbt und das will ja keiner so schnell. also ist es für mich erst mal sehr positiv. Wenn mein Arzt (indirekt hat ers schon getan) die Diagnose stellt dann weiß ich erst mal was Sache ist. Dann kann ich angreifen. Am Montag weiß ich mehr, es deutet alles darauf hin.
Weiß einer wie die Diagnose gestellt wird bzw. wie der Test abläuft?

30.10.2013 20:34 • #9


Da musst du dir vorher gar keine Gedanken drüber machen, dass ist ein ganz normaler Arztbesuch. Du erzählst deinem Arzt was dich bedrückt, er wird dir ein paar spezifische Fragen stellen deren Antwort in Richtung Depression deuten könnten und sich anhand deiner Krankenakte ein Bild machen. Eine Überweisung zum Psychologen/ Neurologen (was auch immer) wird wohl folgen, vielleicht wird er auch anbieten dich mit AD's zu unterstützen, viel mehr konnte mein Hausarzt auch nicht tun. Letztendlich muss sich ein Experte damit auseinandersetzen.

30.10.2013 21:01 • x 1 #10


@ Uhudler, hab jetzt mehrere Test gemacht, die man so im Netz findet und dazu die Symtomatik die ich an mir seit längerem beobachte, alles positiv in Richtung mittelschwerer Depression. Muß dabei sagen ich habe nichts beschönigt oder verschlimmert bei den Fragen. So ehrlich war ich dabei schon. Na ja, Therapieerfahrung hab ich ja genug durch meine Alk. vor 24 Jahren. Ich sag mir, was solls kann jeden treffen und bei mir als trockener Alk. vielleicht gar nicht so verwunderlich.

30.10.2013 21:10 • #11


UnfinishedStory
Mattes, lass doch auch mal deine Schilddruesenwerte checken

30.10.2013 21:39 • #12


jenny25
Hallo
Ich hab auch diese angst vor krankheiten.
Ich leide unter dem globusgefühl in Höhe des kehlkopfes....
Es belastet mich stark und ich bin sehr empfindlich am hals.
Muss dann manchmal würgen und hab mich eben übergeben.
Ich war gestern beim HNO aber da ist alles ok.
Jetzt denk ich es könnte die speiseröhre sein.....was wohl quatsch ist wenn es auf der Höhe des kehlkopfes ist und manchmal auch weg ist.
Der HNO hat nix gefunden dann kann ich wohl darauf vertrauen dass es psychisch ist oder? ?

30.10.2013 21:56 • #13


Hallo
Ich kenne das auch von mir, ein fürchterliches Gefühl!
Ich nehme dann halt ein Bonbon und trinke viel Wasser meistens hilft das auch..
Ich war bestimmt deswegen tausenmal beim Arzt, der konnte natürlich nie was feststellen, es ist bestimmt psychis

30.10.2013 22:03 • #14


Hallo zusammen
Meine Hypochonder Karriere fing vor anderthalb Jahren an.
Fing alles schlagartig an bei mir,vorher habe ich mir nie Gedanken über meine Gesundheit gemacht war selten beim Arzt ja und dann kam die Angst...
Plötzlich fing ich an mein Körper nach verdächtigem ab zu suchen und im Internet nach Symptomen zu suchen, ich habe stundenlang im Internet verbracht und unzählige Arztbesuche hinter mir, manchmal bin ich an einem Tag zu 2 Ärzten gegangen.
Meine größte Angst ist die Krebserkrankungen aller Art
Hatte schon Verdacht auf Brsut-Haut-Darm-Lunge-Magen-schieldrüse-kieferkrebs usw usw
Sieg dem ich citalopram nehme geht es mir besser

30.10.2013 22:14 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

jenny25
Do war es bei mir auch.....es begann alles plötzlich und seitdem ist es so....
Ich suche immer weiter nach Krankheiten die auf meine symptome passen.
Ich hab am Dienstag aber Termin beim psychiater.

30.10.2013 22:21 • #16


hallo ihr zusammen,

@ mattes,
klar können die Tests im Internet schon einiges sagen, aber es ist meistens so das der hausarzt keinen bestimmten Test macht sonder dich einfach nur ein wenig was fragt.
Und das andere muss dann der Psychologe/psychater oder was auch immer machen.
Also denke ich mal das der hausarzt mehr dir die Überweisung gibt und dann versucht die irgendwie zu unterstützen.
Aber ich denke das kann jedem treffen, ob trockener Alk. oder nicht...ja okay vielleicht ein wenig schneller..aber sonst kann es denke ich schnell jeden treffen!

@jenny25,
das ist doch gut das du Dienstag einen Termin bei einem Psychater hast.
Der kann dann mit dir darüber sprechen und dich dann unterstützen, warst du schon mal bei einem Psychater bzw. bei dem wo du jetzt hingehst?
Ja ich denke was du beschreibst ist eher psychisch.
Gerade diese Angst immer krank zu sein, und auch das die Ärzte bis jetzt noch nichts gefunden haben, spricht dafür!

@Elli52,

das freut mich das es für dich besser ist seid du das Medikament nimmst!
ich kenne das auch das medis manchmal sehr unterstüzend sein können:-)

Mit lieben Grüßen,
Delphin

30.10.2013 22:40 • #17


jenny25
Nein war noch nie bei einem....kenne ihn aber durch meine Ausbildung zur Krankenschwester. Er war damal stationsarzt.....meine mama war 13 wochen auf der psychiatrie
Und meine oma ist depresdiv
Also ist das vllt auch genetisch bedingt?

30.10.2013 22:56 • #18


hey mattes, in deinem profil steht männlich und du schreibst von unregelmäßigkeiten der periode. magst du das mal korrigieren? sieht so komisch aus...lg abra77

30.10.2013 23:27 • #19


Hallo zusammen

Ich leide unter Depressionen, teilweise mit Angst und Panikattacken vermischt. Bei mir dauerte es 3 Jahre bis fesstgestellt wurde das ich unter Vitamin B12 Mangel leide, Viele dieser Anzeichen die man bei einem solchen Mangel hat, wird oft als Depresssion interprediert. Vitamin B12 mangel kann man nur über das Blut feststellen, Allerding sollte man da schon dem Arzt sagen das er einen speziellen Vitamin b 12 test machen soll, den muss man leider selber bezahlen, der Test selber kostet 20 €. Da ich ja regelmäßig diesen Bluttest machen muss übernimmt meine Krankenkasse die Kosten.
Hier mal die Symtome eines Vitamin B 12 Mangels:

Psychologisch :
Depressionen,Nervossität,Emotionelle Instabilität. Angst Wutanfälle ,Vergesslichkeit ,Suizidneigung ,Halluzinationen, Verlust der selbstkontrolle Konzentrationsverlust,Gedächtnisprobleme ,denkschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen/Gereiztheit

Körperlich:
Anämie;Blasses Ausehen, Haarausfall, Arthritis Muskelschwäche, Krämpfe muskelsteifheit Ohnmacht, Blähungen, mangel an Magensäure, Impot. Antrieblslosigkeit, zungenbrennen
Neurologisch:
Sprachprobleme, Taubheit, Ameisenlaufen, Elektromagnesiche Senssibilität, Schwindel, zittern ,Unruhige Beine ,Kopfschmerzen ,Gehirnnebel Schleier vor den augen ,Muskelschwäche ,Sehschwäche ,Taube Extremitäten
Intercostal (rippenschmerzen)

31.10.2013 00:37 • #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser