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RosinenBomber
Mitglied
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Moin moin,
ich bin ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass ich mich jemals wieder mit dem Thema "hypochondrie" auseinander setzten muss. Ich bin Anfang 30 und, jetzt haltet euch fest, ausgebildeter Notfallsanitäter.
Ich hatte zwischen meinem 17 und 20 Lebensjahr einen sehr harten Kampf mit meiner Hypochondrie.
Durch Therapie und Sport konnte ich mich davon komplett loslösen und meine 20er genießen. Vor knapp 4 Monaten ging es aber wieder los. Vor knapp 1,5 Jahren habe ich wegen eines Burnouts meinen Job im Rettungsdienst gekündigt und habe mich umgeschult. Bürojob.
Vor knapp 4 Monaten ist mir aufgefallen, dass ich eine Gefühlte schwäche in meiner linken Hand hab (Subjektiv, Kraft ist vorhanden) und direkt sind mir die gruseligsten Erkrankungen in den Kopf geschossen. MS, ALS usw.
Initial habe ich die Symptome erstmal ignoriert und siehe da, die Problematik war "weg".
Nun merke ich den gleichen Sch**ß wieder und die Gedankenspirale dreht sich weiter und weiter.
Dass es eventuell einfach daran liegt, dass ich seit einem Jahr wie der letzte Mensch vor meinem Schreibtisch hocke und keinen Sport und kaum Bewegung in meinen Alltag eingebaut habe interessiert meine Angst nicht. Auch dass die Verspannungen genau in die Areale ziehen die dieses Gefühl von Schwäche auslösen interessiert meinen Kopf nicht.
Nun habe ich es gerade geschafft die Angst vor ALS zu verlieren, da fange ich an Nachts, Schweißgebadet aufzuwachen. Also weg von ALS und hin zu B-Symptomatik Aufgrund eines Lymphoms o.Ä.
Ich befinde mich gerade wieder an dem Punkt andem ich merke wie mein "Ich" sich von dieser Angst untermauern lässt. Den ganzen Tag kommen immer wieder Gedanken hoch die meine vorherigen Versuche mich zu beruhigen komplett umstoßen. Ich Taste mich hab, horche in mich hinein, konzentriere mich auf Regionen in meinem Körper die mir sorgen machen und komme einfach nicht zu Ruhe.
Aufgrund meiner Ausbildung und Erfahrung weiß ich sehr gut wie sich ein dauerhaft aktivierter Sympathikus auf den gesammten Körper auswirken kann nur merke ich, dass ich mein Fachwissen gegen mich richte, was nicht sonderlich förderlich ist. Ich weiß, dass Dauerspannung 99.9999% meiner Sorgen erklären aber ich mache mir, typischer weiße, um die 0.0001% Sorgen.
Habt ihr bestimmte Methoden/Abläufe/Skills die euch helfen etwas runterzukommen?
Ich hoffe ich bin mit dem Post hier nicht fehl am Platz, wenn ja, einfach löschen. 🤪
Grüße, RosinenBomber
ich bin ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass ich mich jemals wieder mit dem Thema "hypochondrie" auseinander setzten muss. Ich bin Anfang 30 und, jetzt haltet euch fest, ausgebildeter Notfallsanitäter.
Ich hatte zwischen meinem 17 und 20 Lebensjahr einen sehr harten Kampf mit meiner Hypochondrie.
Durch Therapie und Sport konnte ich mich davon komplett loslösen und meine 20er genießen. Vor knapp 4 Monaten ging es aber wieder los. Vor knapp 1,5 Jahren habe ich wegen eines Burnouts meinen Job im Rettungsdienst gekündigt und habe mich umgeschult. Bürojob.
Vor knapp 4 Monaten ist mir aufgefallen, dass ich eine Gefühlte schwäche in meiner linken Hand hab (Subjektiv, Kraft ist vorhanden) und direkt sind mir die gruseligsten Erkrankungen in den Kopf geschossen. MS, ALS usw.
Initial habe ich die Symptome erstmal ignoriert und siehe da, die Problematik war "weg".
Nun merke ich den gleichen Sch**ß wieder und die Gedankenspirale dreht sich weiter und weiter.
Dass es eventuell einfach daran liegt, dass ich seit einem Jahr wie der letzte Mensch vor meinem Schreibtisch hocke und keinen Sport und kaum Bewegung in meinen Alltag eingebaut habe interessiert meine Angst nicht. Auch dass die Verspannungen genau in die Areale ziehen die dieses Gefühl von Schwäche auslösen interessiert meinen Kopf nicht.
Nun habe ich es gerade geschafft die Angst vor ALS zu verlieren, da fange ich an Nachts, Schweißgebadet aufzuwachen. Also weg von ALS und hin zu B-Symptomatik Aufgrund eines Lymphoms o.Ä.
Ich befinde mich gerade wieder an dem Punkt andem ich merke wie mein "Ich" sich von dieser Angst untermauern lässt. Den ganzen Tag kommen immer wieder Gedanken hoch die meine vorherigen Versuche mich zu beruhigen komplett umstoßen. Ich Taste mich hab, horche in mich hinein, konzentriere mich auf Regionen in meinem Körper die mir sorgen machen und komme einfach nicht zu Ruhe.
Aufgrund meiner Ausbildung und Erfahrung weiß ich sehr gut wie sich ein dauerhaft aktivierter Sympathikus auf den gesammten Körper auswirken kann nur merke ich, dass ich mein Fachwissen gegen mich richte, was nicht sonderlich förderlich ist. Ich weiß, dass Dauerspannung 99.9999% meiner Sorgen erklären aber ich mache mir, typischer weiße, um die 0.0001% Sorgen.
Habt ihr bestimmte Methoden/Abläufe/Skills die euch helfen etwas runterzukommen?
Ich hoffe ich bin mit dem Post hier nicht fehl am Platz, wenn ja, einfach löschen. 🤪
Grüße, RosinenBomber
• • 14.01.2026 #1
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