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Seele in Not
Hallo an alle,

möchte mich kurz vorstellen: ich bin Anfang/Mitte 40 und stecke mitten in einem Burn-Out

11.06.2012 00:57 • 08.08.2022 #1


41 Antworten ↓


N
Hallo
Das ist bestimmt sehr schwer was Ihr da durchmacht.Du solltest eine Therapie machen um selber etwas Erleichterung zu bekommen. Nicht unbedingt in einer Klinik, vielleicht ambulant bei einem Therapeuten in einer Praxis.Wenn Du immer diesem Stress ausgesetzt bist wirst Du mit Sicherheit krank. Der Mensch hält viel aus in einer Extremsituation, aber das darf kein Dauerzustand werden.
Das mit dem Sport ist schon mal eine gute Idee. Es ist wichtig das Du gesund bleibst.
Ein gutmütiger Mensch bin ich auch und ich weiß wie es ist wenn man unter Druck gesetzt wird und ausgenutzt wird.
Das Du zu Deiner Frau hälst obwohl es so schwer ist finde ich wirklich gut. Auch Sie sollte eine Therapie machen um Ihre soziale Phibie loszuwerden und auch das Borderliner Syndrom. Lass Dich von den anderen Leuten nicht fertig machen.
Ich wünsche Dir und Deiner Frau viel Kraft und das es jetzt wieder aufwärts geht
LG,Nachtschatten

25.06.2012 01:38 • #2


A


Burn-Out mit 40 - wie soll es weitergehen?

x 3


Dubist
Du mußt aufpassen, ich würd dir auf jeden fall raten, die ängste zu überwinden und in die klinik zu gehen. Wenn es dir nicht gut tut, oder gar nicht gefällt, kannst ja wieder gehen.
und jetzt schon auf ne warteliste für Therapie.
kauf dir mal ein zwei bücher über burn out.
Ich hatte schon Burn out und ich kann dir sagen, es ist keine Depression wie manche behaupten. Dubist

25.06.2012 07:36 • #3


Seele in Not
Vielen Dank für eure Antworten, die Tipps und die netten Wünsche Tut gut zu wissen, dass man nicht ganz alleine ist! Sorry, dass ich erst jetzt schreibe, aber ich dachte es meldet sich keiner mehr auf meinen Thread.

Was bisher geschah: in einer Klinik bin ich leider noch nicht gewesen. Eine neue Situation ist aufgetreten: es bietet sich mir eine neue berufliche Chance. Und jetzt setzt sich ein neuer Gedanke in meinem Kopf fest... sicherlich würde bzw. werde ich auch diese Möglichkeit nutzen, aber was passiert mit mir?! Bin ich dieser zusätzlichen Belastung denn gewachsen?! Würde ich das durchstehen, obwohl jetzt schon mein Tag so abläuft, dass ich froh bin, wenn es Nacht ist, ich mich in meinen sicheren inneren Ort zurückziehen kann, um wenigstens so ein bisschen zur Ruhe zu kommen?! Mein Gedanke ist: das musst du machen, damit es nach vorne geht...stell dich nicht so an...tu es für deine Frau, deine Familie...aber ich fühl mich so leer...das würde man mir doch anmerken, vor allem, da es sich um einen sozialen Beruf handelt?! Aber vielleicht rede ich mir das alles nur ein und es ist mir, ängstlichem Menschen, nur die Angst vor dem Neuen Unbekannten, die mir zu schaffen macht?! Sagen nicht viele...dir gehts heute nicht so gut? Ist bestimmt die Frühjahrsmüdigkeit oder wir dir sicherlich dann besser gehen, wenn du eine neue Aufgabe hast oder man muss eben nach vorne schaun! Meine Gefühlswelt ist so ziemlich am Ende, ich kann kaum noch was empfinden..Erschöpfung, innerer Schutz vor dem ganzen Stress, Abstumpfung durch sich ständig wiederholende negative Ereignisse?! Mein Blick auf die Welt ist so getrübt...sicher, in meinem Kopf stell ich mir vieles vor...weiss ich, was ich möchte, aber ich kanns nicht umsetzen...es fehlt mir die Kraft...fühl mich manchmal wie ein Autist, in meinem Inneren ist was los, aber ich kanns nach außen nicht zeigen...mag nicht mal mehr Kontakt zu anderen Menschen, außer schriftlich über Internet zb., das geht eher...aber sonst ist mir irgendwie die Freude am Leben verloren gegangen und das schlimmste ist, dass meine Lieben darunter leiden müssen, vor allem meine Frau Ich möchte die Welt verdammt noch mal wieder klar sehen...reine Farben, keine verschwommenen...ohne diese Müdigkeit, Lustlosigkeit und dem Gedankenwirrwarr in meinem Kopf...ziehe da den Vergleich zu einem Herzkranken, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass er sich wieder normal bewegen kann, ohne dass das Herz ihm einen Strich durch die Rechnung macht...sowas verstehen die Menschen eher...aber ich selbst...bin ich denn nur faul?! Bade ich im Selbstmitleid? Ich würde gerne mal auf den Tisch hauen...hey, ich möchte endlich zu mir selbst finden, ich rede mir das nicht ein...aber es geht nicht...lieber halte ich brav durch...fühle mich Nachts, wenn der Tag zuende ist, immer wie ein Krieger, der wieder einen Tag überstanden hat, mit allen Entbehrungen...nur noch Disziplin, kaum Seelenmassage...ich bin erstaunt, wie ich die Gedanken grad zu Papier bringe...normalerweise kann ich das seltenst aufschreiben...wenn ichs in meinem Kopf ausformuliert hab, bring ich es kaum noch zustande...und das tut oftmals so weh, wenn man so viel zu sagen hat, aber man bringts nicht raus...ist vielleicht aber oftmals auch eine Folge der Tatsache, dass die Leute das dann, wie oben beschrieben, als völlig normal abtun...so nach dem Motto das geht mir oft ebenso.....

03.08.2012 02:36 • #4


P
Als allererstes musst du dich um dich selber kümmern. Jetztzeit der Zeitpunkt für die Klinik und jetzt musst du eine Therapie beginnen, denn sonst kannst du weder den neuen Job bewältigen noch deiner Frau helfen. Schieb das nicht auf, auf keinen fall.

03.08.2012 04:57 • #5


B
hallo Seele in Not,

ich kann mich da Prinzessin22580 nur anschliessen
schieb es nicht vor dir her, schau das du schnell in behandlung kommst.


Zitat:
wir dir sicherlich dann besser gehen, wenn du eine neue Aufgabe hast oder man muss eben nach vorne schaun!


das hatte ich mir auch eingeredet... das ging zwar nun 7 monate so lala
aber heut sitz ich wieder da und bin auf andere angewiesen-kann nicht mehr
arbeiten, einkaufen.
autofahren geht nun seit 2 tagen wieder, jedoch nur mit der sicherheit das ich jemanden erreichen kann, wenns brenzlig wird.

03.08.2012 08:56 • #6


J
Also ein neuer Job ist mit Ängsten keine leichte Aufgabe.
Bin zwar erst 22 habe aber 4 Ausbildungen angefangen 4 verschiedene Jobs gehabt und als Au Pair in Amerika gewesen.

Am Anfang war ich voller Energie habe mir gesagt diesmal schaffst du es..
Manchmal ging es auch gut aber höchstens 4 Monate.

In Amerika habe ich es 6 Wochen ausgehalten obwohl es mein Lebenstraum war.

Also ein neuer Job kann für eine Zeit gut laufen aber die Krankheit holt einen immer wieder ein deshalb ist es am wichtigsten alles zu versuchen um erstmal damit umgehen zu können.

Vielleicht kannst du ja beides verbinden.
Wünsche dir viel Glück

03.08.2012 10:30 • #7


Dubist
Geh zum hausarzt und lass dir therapeuten ausdrucken und beantrage eine psychotherapie ambulante. oder von der krankenkasse ausdrucken, oder gelbe seiten oder im internet, wo in deiner Nöhe sind.
telefoniere herum dann, schildere deinen fall. mach vorgespräche nach feierschluss aus. oder je nachdem wenn du schichtdienst hast.
und das es dringend ist. schnell gehen muss.
dubist

03.08.2012 13:36 • #8


Dubist
Oder die Klinik, aber tu bitte was, bevor es zu spät ist!
und bitte kauf dir ein zwei gute bücher, da gibt es nämlich tips oft und anleitung was du tun kannst.

03.08.2012 13:37 • #9


Seele in Not
Danke für die zahlreichen Antworten und Tipps...das war eine eindeutige Reaktion, mit der ich eigentlich so nicht gerechnet hätte. Heute hatte ich eigentlich einen guten Tag, es waren Menschen da, die mir gut getan hatten und auch die Musik...aber jetzt, wo ich gerade alleine vor dem PC sitze, meine Frau schläft schon, merke ich, dass mein Kopf jetzt noch mehr durch den Wind ist...logischen Konsequenz von schönen Ereignissen, dass man dann die Leere noch schlimmer empfindet...Gedankengang: vielleicht wird alles besser, wenn sich die guten sozialen Kontakte häufen?! Aber ich hab auch wieder gemerkt, wie anstrengend dieser gute Tag heute für mich war...irgendwie fühl ich mich gerade, wie in einer großen Halle mit einer Unzahl von Menschen (=Emotionen), möcht es mal so darstellen...aber irgendwie will ich es trotz einhelliger Reaktion dennoch nicht wahrhaben, dass ich jetzt kneifen soll, mich vor der Verantwortung meiner Lieben gegenüber drücken?! Ich weiss, ich hab auch für mich Verantwortung...wenn ich denn nur wüsste, dass danach alles besser wäre...aber erst mal den Schritt raus, aus der gewohnten Umgebung und sich wirklich einer Behandlung unterwerfen...hm, hört sich alles noch zu selbstbewusst an...vielleicht ist mein Leidensdruck auch nicht groß genug?! Aber vielleicht kennt ihr das selbst...wenn man in einer Angst unmittelbar steckt, ist man sooo klein mit Hut, aber ist sie vorbei, denkt man, das kann doch alles gar nicht wahr sein...war das denn so schlimm?! Und dann kommen Schamgefühl, Trotz, usw...

04.08.2012 00:50 • x 1 #10


N
Das Gefühl kenn ich nur zu gut.
Vielleicht kannst Du ja eine Kur beantragen. Evtl. mit Deiner Frau zusammen.
Für Haustiere findet sich schon eine Möglichkeit zur Unterbringung.

Du solltest erstmal sehen das Du wieder fit wirst, nützt ja nichts wenn Du dem Druck nicht mehr gewachsen bist und entgültig ausfällst.

Eine Behandlung oder Kur zu machen ist kein kneifen. Es wird Zeit das die Probleme angegangen werden, daß die Lebensqualität wieder hergestellt wird.

Du bist ein gutmütiger Mensch und lässt Dir zu viel gefallen? Dann tu jetzt mal was für Dich und Deine Frau. Alles andere ist unwichtig. Ihr wollt doch mal wieder Freude am Leben haben.
Du kannst doch in Deinem Beruf weitermachen. Neue Möglichkeiten kommen immer wieder.
Such Dir mal was das Dich interessiert. Einen Wunsch den Du Dir mal erfüllen möchtest, und wenn`s nur ne Kleinigkeit ist. Schaff Dir wieder etwas das Freude bereitet.

Am Besten wäre eine Kur mit Therapie. Weg aus der alten Gegend und weg mit alten Gewohnheiten/Verhaltensweisen.

Du bist doch schon so weit unten, es kann wieder bergauf gehen. Denk nicht zuviel nach, mach einfach was.

LG, Nachtschatten

04.08.2012 02:42 • #11


P
Du kneifst doch weil du dich eben nicht deiner verantwortung stellst. Du verdrängst und hoffst, alles wird gut. Du hast Angst tief in dich rein zu horchen, warum du diese Ängste hast, willst dich nicht damit befassen. Das ist verständlich, bringt dich aber nicht weiter sondern macht es nur immer und immer und immer schlimmer. Du kannst der Angst nicht davon laufen, sie ist immer schneller. Versuch es gar nicht erst. Du bringst fadenscheinige Argumente an um dich deiner Angst in der Therapie nicht stellen zu müssen. Wenn du wirklich Verantwortung übernehmen willst für deine Familie und dich, dann bleibt dir keine andere Wahl als dir Hilfe zu holen. Sonst ist es eine frage der zeit bist du total ausfällst und dann kannst du niemandem mehr helfen, nicht mal dir selber.

04.08.2012 07:15 • #12


Seele in Not
Ja, ihr habt wohl recht...es ist die Angst vor der Angst...ich laufe warscheinlich wirklich vor der Angst davon. Vielleicht glaube ich, ihr immer noch selbst Herr zu werden. Jeden Tag den ich überstehe, ist ein gewonnener Tag, wo ich es geschafft habe, mich selbst zu überwinden...aber es ist nicht so: es ist ein verlorener Tag, weil ich doch gar nicht das erreicht habe, was ich erreichen könnte, wenn ich wirklich fit wäre. Wenn ich jetzt gerade relativ entspannt aus dem Fenster schaue, während ich schreibe, denke ich aber, das kann doch echt alles nicht wahr sein...ist doch alles gar nicht so schlimm, was redest du dir denn ein...allerdings spüre ich dann auch die Erschöpfung, denke an die vergangene Woche wie an einen Albtraum und wenn ich mir vorstelle, dass ich immer so leben müsste, wie ich es jetzt tue...das macht mir eine Heidenangst. Aber immer wenn ich dann vor so Therapeuten mach ich auf stark, das kann ich verdammt gut. Bin schon in einigen ambulanten Therapien gewesen. Hab da auch schon Gefühle zugelassen, aber mich hinterher eigentlich mehr geschämt. Auch waren die Ergebnisse bei logischerweise viel zu kurzer Therapiezeit wider meinen Erwartungen...hier und da mal ein Tipp (gerade bei meiner letzten Verhaltenstherapeutin), das wars dann auch...war schon kurz davor in die Klinik zu gehen, hab dann aber gekniffen...wollte mich nicht einsperren lassen...hab wieder auf stark gemacht. Liegt aber daran, dass ich mich nicht fallen lassen kann, meine Ängste nicht akzeptieren...bestimmt auch deshalb, weil mein Umfeld mich zT. nicht versteht, zB. wenn ich Sport Leistung erbringen, heissts dann ua., da ist er voll da...was für eine Kraft mich das aber kostet und ich mir fast nur noch aussschließlich auf diese Weise spüren kann, bzw. mich so halt gegen meine Einbildung verfolgt zu werden schützen kann, das sieht niemand. Wenn ich es nur schaffen würde, den Schritt zu machen...ich kenn mich, ich werd wieder versuchen durchzuhalten...werd den Job annehmen, falls es klappt, weil sich da wieder jemand für mich eingesetzt hat...so lieb das alles ist, würden die Menschen doch bitteschön mehr in Bezug auf mein seelisches Befinden einsetzen bzw. die müssen ja nicht wirklich was tun, aber mir zumindest das Gefühl geben, dass da was im Argen ist...

04.08.2012 16:44 • #13


N
Lauf vor den Problemen nicht weiter davon. Dadurch geht nur Zeit verlohren.
Das Problem bleibt und zerrt nur weiter an Dir.
Es kann Dir egal sein, was andere denken, auch Dein Therapeut. Ist unwichtig.
Die Therapeuten horen so viel, denen ist das egal.
Öffne Dich bei der Therapie ruhig. Sonst wirst Du die Probleme nicht los. Betrüg Dich nicht selbst in dem Du den Starken spielst. Du bist auch nur ein Mensch und darfst auch Schwach sein. Man kann nicht immer nur funktionieren. Die Seele sucht sich ihren Ausweg, und wenn Du krank wirst.

Lass es nicht soweit kommen.
LG, Nachtschatten

04.08.2012 16:58 • #14


S
Zitat von Seele in Not:
Hallo an alle, möchte mich kurz vorstellen: ich bin Anfang/Mitte 40 und stecke mitten in einem Burn-Out


ist alles bei Dir in Ordnung, keine Klimzuege, keine Peggy .... hoffe es geht Dir gut

07.08.2022 00:41 • x 1 #15


Seele in Not
Zitat von portugal:
ist alles bei Dir in Ordnung, keine Klimzuege, keine Peggy .... hoffe es geht Dir gut

Hallo, schön dass du mich nach mir erkundigst. Peggy geht es gut Mir nicht. Angststörung. Depressionen. Und dann dieser ständige Druck. Das Gefühl gehetzt zu werden. Bin müde, ausgebrannt und leer. Mache meine Sachen, meinen Sport aber nach wie vor. Dass es eben irgendwie weiter geht. Denke dabei aber mehr an unsere liebe Peggy und als mich. Für mich würde ich wohl eher nicht durchhalten.

07.08.2022 21:22 • x 4 #16


GoodFriend
Zitat von Seele in Not:
Hallo, schön dass du mich nach mir erkundigst. Peggy geht es gut ...

Hast du jetzt seit 10 Jahren Burnout?

07.08.2022 21:28 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

S
Erstmal bin ich froh, dass Du Dich gemeldet hast, das tut mir natuerlich leid mit den Depressionen, ich leide ja selber drunter.

Ich hatte letztens auch einen kleinen Rueckfall (4 Tage) und am Montag war auf einmal alles weg.

Ich druecke Dir ganz doll die Daumen lieber ....,

07.08.2022 21:30 • x 1 #18


Flame
Zitat von Seele in Not:
Aber vielleicht kennt ihr das selbst...wenn man in einer Angst unmittelbar steckt, ist man sooo klein mit Hut, aber ist sie vorbei, denkt man, das kann doch alles gar nicht wahr sein...war das denn so schlimm?! Und dann kommen Schamgefühl, Trotz, usw...

Ja,darin finde ich mich absolut wieder.

Ich hatte 2 Jahre lang Depressionen,Angstzustände,Panikattacken.
Die Frage,ob ich was mache,stellte sich eigentlich gar nicht weil es mir derart miserabel ging,dass ich was tun musste.

Was dann passiert,wenn man sich Hilfe holt,weiss man nie.
Kann sein,dass es eine enorme Erleichterung ist,es kann aber auch passieren dass man noch mehr gefordert wird obwohl man eigentlich schon längst nicht mehr kann.

Natürlich ist es eine Überwindung,sich Hilfe zu holen aber für mich war es eine grosse Hoffnung,dass ich mir Hilfe hole auch wenn ich natürlich vor ALLEM Angst hatte.
Es gab kaum noch etwas,vor dem ich keine Angst mehr hatte und von daher blieb nurnoch die Hoffnung.

07.08.2022 21:35 • x 2 #19


Seele in Not
Zitat von GoodFriend:
Hast du jetzt seit 10 Jahren Burnout?

Das habe ich zu meinem Schrecken auch festgestellt. Den Text hier hatte ich damals gekürzt, weil er ich ihn eigentlich löschen wollte und das geht ja nicht. Da stand jede Menge drin. Keine Ahnung wie ich es geschafft habe, überhaupt so lange durchgehalten. Ich glaube das wollten die wenigsten begreifen. Wie es jemand schafft so einen starken Willen zu haben, durch viel Disziplin, Fleiss und Sport immer wieder aufzustehen. Kommt man schnell auf den Gedanken, dass es ja so schlimm nicht sein kann. Ich war leider immer stärker, als der Druck. Bin nie liegen geblieben. Weiss nicht, ob das nicht ein Fehler war...

07.08.2022 21:55 • x 2 #20


A


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl