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06.12.2014 05:29 • 06.05.2020 #1


91 Antworten ↓


hallo littleViolette

das hört sich ja alles ziemlich traurig an
ich bin kein arzt und kann natürlich keine diagnose stellen.
ich würde dir dringend raten nächste woche einen arzt aufzusuchen.
hast du schonmal mit deinen eltern drüber geredet?würde ich dir empfehlen

ich würde mich freuen wenn du zurück schreibst
hier bist du nicht alleine

06.12.2014 12:03 • #2



Bin ich depressiv?

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Hallo Alexandra, danke dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten.
Mit meinen Eltern habe ich noch nich darüber geredet...Ich habe Angst davor mit ihnen zu reden oder zum Arzt zu gehen. Am liebsten hätte ich, dass das einfach vorbei ist und ich mir keine Sorgen mehr machen muss, nur leider ist das eben nur Wunschdenken... Ich bin echt sehr verunsichert

06.12.2014 21:43 • #3


ich bin 24 und geh arbeiten, hab vermutlich depressionen, fühl mich manchmal auf mein leben bezogen auch recht lustlos. als ich von der realschule abging hatte ich keine ahnung was ich wollte und konnte und hatte im grunde darauf gesetzt, unterzugehen und durch suizid zu sterben, selbstbewusstsein war wegen mobbing und außenseiterdasein am boden, aber als ich realisierte, dass ich zu feige dazu bin und voraussichtlich noch dutzende jahrzehnte leben werde blieb mir nichts anderes als irgendwas zu suchen. ich hatte nen onlinetest gemacht, bin in eine ausbildung gekommen, hab die abgeschlossen, arbeite in einem fremden angelernten job. ich bin nicht glücklich aber es könnte auch schlimmer sein, vermutlich. ich musst zumindest nicht unter einer brücke schlafen. vielleicht solltest du dich fragen was du wirklich willst und auch für realistisch hälst. sich wünschen tot zu sein tue ich auch manchmal, aber letztlich bleiben das nur flüchtige gedanken und vages Kopfkino und wenn du nicht obdachlos oder als sozialparasit enden willst wirst auch du dich zwangsläufig irgendwie hindurchschlängeln müssen, schätze ich. ich weiß dass das nicht besunders aufmunternt klingt aber so sehe ich das halt.

orientierungslosigkeit ist an sich aber vermutlich nichts besonderes, neues, oder ungewöhnliches. was das angeht ist die sorge mit eltern und co. zu reden vermutlich unberechtigt. und depressionen - na ja, die sind mittlerweile wohl auch ne volkskrankheit so wie das rauchen und allerlei anderes zeug. weiß nicht was du da für angst hast. scham? ich würd mich fragen was schon schiefgehen kann wenn du mit jemandem redest. wenn du lustlos bist, wie du schreibst, kann es doch eh kaum schlimmer werden.

09.12.2014 23:54 • #4


Veritas
"als ich von der realschule abging hatte ich keine ahnung was ich wollte"

Ging mir damals genauso (heute immer noch, Job nur als Mittel zum Zweck: Geld), daher erstmal die Schule weitergemacht, was total schwachsinnig war (kein Abschluss). Die Mischung, die Du beschreibst ist schon nicht ohne, Ich kenne das auch... Am liebsten hätte Ich so viel Kohle wie Pablo Escobar, aber garantiert wäre Ich dann auch nicht 100%ig glücklich (dafür ging in der Vergangenheit zu viel kaputt)...

10.12.2014 00:16 • #5


Lexchen20

26.12.2015 13:51 • #6


Ist das immer so oder kommt sowas in letzter Zeit öfters vor?

26.12.2015 14:00 • #7


Lexchen20
Es ist seit einigen Monaten so.

26.12.2015 14:07 • #8


Es gehört schon etwas mehr zu einer behandlungsbedürftigen Depression, als hier geschildert. Allerdings würde ich die Entwicklung nicht aus den Augen verlieren und im Zweifel vielleicht im neuen Jahr ärztlichen Rat einholen, wenn weitere Lebensbereiche eingeschränkt werden.

Zwischen depressiv sein und Depression haben ist meiner bescheidenen Meinung nach ein Unterschied. Depressiv kann jeder Menschen mal sein ohne wirklich eine behandlungsbedürftige Depression auszubilden. Und damit erkannt wird, ob Behandlungsbedarf besteht, muß man zum Arzt gehen.

Grüße

26.12.2015 14:25 • x 1 #9


Genauso wie die vorherige Antwort hört sich das für mich auch eher nach einer schlechten Stimmung an. Für mich hört sich es so an als wüsstest du nichts mit deiner Zeit anzufangen. Die schlechte Bindung zu deiner Familie oder Freunde die nur gelegentlich was mit dir unternehmen ist natürlich ärgerlich, aber du kannst trotzdem produktiv sein. Ich hoffe du versteht was ich meine. Ich weiss nicht was vorgefallen ist deswgen kann ich nichts bezüglich deiner Familie raten, aber du kannst in deiner Freizeit Sport treiben oder einen Aushilfsjob annehmen usw. Da lernst du auch mehr Freunde kennen usw

26.12.2015 14:34 • #10


Lexchen20
Danke für Eure Antworten,
kann schon sein das ihr recht habt,
da ich auf der Arbeit zur Zeit sehr mit meiner Vergangenheit konfrontiert werde, sich da durch meine Panikattacken verschlimmert haben und ich nachts nichts schlafen kann, kann das natürlich wirklich nur eine Phase von schlechter Stimmung sein, ich hoffe sehr das ihr recht habt

26.12.2015 14:49 • #11


Siehst du schon diese Erkenntnis ist vorteilhaft, dann weisst du woran du arbeiten musst. viel Glück

26.12.2015 18:13 • #12


igel
Gib Deinem Leben neue Inhalte. Auch kleine Dinge können Viel Lebensfreude bringen. Konkrete Vorschläge kann ich Dir nicht machen, da wir uns nicht kennen. Aber mir z.B, bedeuten die Radtouren in der warmen Jahreszeit viel, die Beschäftigung mit den Haustieren, Sport allgemein....eben alles, was Freude macht und mit Aktivität verbunden ist.

26.12.2015 18:22 • #13


aldia249
Ich würde es auch erst mal weiter beobachten. Grad die zeit über Weihnachten und Neujahr ist einfach prädestiniert dazu, miese Laune zu haben.
Ich kann dir folgendes Buch empfehlen:
( habe es zu Weihnachten bekommen und bin mittlerweile schon sehr gut mit dem Lesen vorangekommen) Stephan S. Ilardi- Depression ist heilbar darin geht es zunächst mal darum wie man eine Depression erkennt, bzw. was es überhaupt ist und anschließend wird eine 6 Schritte Methode vorgestellt, TLC. Da findet man bestimmt auch was bei Google dazu. Darin geht es um eine Verbesserung des Alltages durch Sport, neue Gestaltung, Licht, passende Vitamine.
Er beschreibt auch viel darüber, dass die Depression dem neuen Lebensstil unserer Gesellschaft geschuldet ist.
Für mich klingt es eig. Ziemlich plausibel und spannend. Und man ist beschäftigt noch dazu
LG

26.12.2015 18:36 • #14


Lexchen20
Hallo Igel,
es fällt mir zur Zeit nur alles soo unglaublich schwer. Allein das aufstehen an einem Tag an dem ich nichts vorhabe ist ein kampf... ich fühle mich leer und hab das Gefühl gleich durchzudrehen.
Es ist ein einziges Gefühlschaos. Von totmüde und antriebslos werde ich i.wann nervös bekomm schwitzige Hände, herzrasen...anzeichen einer sich anbahnenden Panikattacke... erst dann komm ich wirklich in die Gänge. Ich versuche vor der Angst zu "flüchten" ich weiß das das verkehrt ist da man sich der Angst stellen soll (alles in therapie gelernt, wird konsequent aus meinem gehirn gestrichen wenn die Angst kommt). Ich pack dann meine Sachen und fahre ins Fitnessstudio 1 1/2std Training und danach bin ich müde und schlafe wieder und der Kreislauf beginnt von vorn.

Wie gern hätte ich mein Leben von vor 7 Jahren zurück...
Momentan hilft der Gedanke: " Wer aufgibt hat schon verloren" mir weiter keine Ahnung wieso...

Lg

26.12.2015 18:48 • #15


Lexchen20
Hallo Aldia,
klingt auf jedenfall interessant, Danke.
Im Prinzip kenne ich mein Problem ja.
Es ist meine Arbeit.
Ich arbeite in einem Mutter-Kindheim für psychisch kranke Mütter. Zur Zeit ist das Thema vergewaltigung dort oft Thema .
Und das ist mein Problem ich wurde selbst 3mal von selben..."Menschen"...du weißt schon...
Doch ich lieeeebe du Arbeit an sonsten sooo sehr und da es nur ein Bundesfreiwilligendienst ist geht es auch nur 12 max. 18 Monate solange will ich durchhalten.

26.12.2015 18:53 • #16


aldia249
Zitat von Lexchen20:
Hallo Aldia,
klingt auf jedenfall interessant, Danke.
Im Prinzip kenne ich mein Problem ja.
Es ist meine Arbeit.
Ich arbeite in einem Mutter-Kindheim für psychisch kranke Mütter. Zur Zeit ist das Thema vergewaltigung dort oft Thema .
Und das ist mein Problem ich wurde selbst 3mal von selben..."Menschen"...du weißt schon...
Doch ich lieeeebe du Arbeit an sonsten sooo sehr und da es nur ein Bundesfreiwilligendienst ist geht es auch nur 12 max. 18 Monate solange will ich durchhalten.


Oh nein Das tur mir wahnsinnig Leid. So ein A..
Hast du schon Therapieerfahrungen?
Ich finde es wahnsinnig stark, dass du trotz der Thematik dort arbeitest. Fühlst du dich auch dort manchmal schlecht?
Ganz liebe grüße

27.12.2015 02:26 • #17


Lexchen20
Ja aldia, ich habe Therapieerfahrung.
Kurz vor dem ersten mal ist meine beste Freundin gestorben (suzid). Damals war mir alles zu viel...das leben zu viel....habe auch versucht suizid zu begehen danach war ich in der geschossenen Kinder und jugendpsychatrie nach vorfall 2&3 habe ich eine Therapie begonnen jedoch abgebrochen.

Ja auf der Arbeit ist es sehr schwer für mich mit dem Thema konfrontiert zu werden. Ich leide sehr unter flashbacks und Alpträumen.
Es folgt mich aber eher nach der Arbeit also nachts. ich kann nicht abschalten bin dauerhaft angespannt habe oft Kopfschmerzen fühle mich einsam.

27.12.2015 03:56 • #18


aldia249
Hm hast du dir überlegt es vielleicht nochmal zu versuchen? Vielleicht war die Therapieform einfach nicht die richtige für dich?
Nimmst du medis?
Bin ganz schlecht für Diagnosen oder irgendwas, weil ich nicht mal selbst genau weiß, was mit mir los ist ; aber ich könnte mir doch vorstelle, dass bei deiner Vorgeschichte dann doch depressive Züge auftauchen.
Es gibt ja auch spezielle Therapien, die sich auf traumatische Ereignisse spezialisiern.

27.12.2015 11:15 • #19


igel
Ein guter Gedanke , Aldia Sicher, es gibt spezielle Therapiekonzepte zu Verarbeitung traumatischer Erfahrungen.

27.12.2015 11:47 • x 1 #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser