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littleViolette
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Sammelthema
Hallo Leute,
Ich bin neu hier und muss dringend mein Problem schildern....
Zu meiner Person:
Ich heiße Lisa und bin 17 Jahre alt. Null Selbstbewusstsein, und ohne Selbstwertgefühl.
Mein Problem:
Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl depressiv zu sein... Fast ein Jahr lang um genau zu sein. Seither geht es mir ziemlich schlecht. Ich bin ziemlich lustlos geworden und habe nur noch wenig Spaß am Leben. Ich lache zwar noch ab und zu, aber das hält sich sehr in Grenzen... Ich habe bereits vor etwa 4 Monaten in einem anderen Forum geschrieben, nur leider ohne Erfolg. Darum hoffe ich hier Antworten oder Ratschläge zu bekommen. Das Interesse an meinen Hobbys ist gesunken und ich stehe nur noch mit großer Mühe morgens auf um die Schule zu gehen. Meine Noten haben sich insgesamt sehr verschlechtert.... Das liegt daran, dass ich weder Hausaufgaben mache noch lerne. Mein Zimmer räume ich auch schon nicht mehr auf. Ich war zwar schon immer sehr faul, aber so schlimm war es bisher noch nie. Ich mache dieses Schuljahr Abschlussprüfung und habe dann wenn alles gut läuft einen mittleren Bildungsabschluss. Vom Gymnasium musste ich leider abgehen... Ich habe sehr viel Angst vor den Abschlussprüfungen und habe absolut kein Plan wie ich das schaffen soll und was danach passiert. Und ich weiß überhaupt nicht was ich nach der Schule anfangen soll... Wie oben erwähnt habe ich garkein Selbstbewusstsein und habe kein Selbstwertgefühl. Ich war in der Klassengemeinschaft schon immer in der Außenseiterrolle und fange direkt an zu stottern, zu schwitzen und zu eröten wenn ich irgendwas in der Klasse sagen muss bzw. vorlesen soll. Noch dazu bin ich der festen Überzeugung, dass ich unattraktiv, hässlich bin und niemals eine Liebe finden werde. Ich war bisher noch nie in einer festen Beziehung. Vor einem halben Jahr c.a habe ich angefangen zu rauchen (max. 1-2 Zig. am Tag) Eine Zeit lang habe ich mich sogar geritzt. Selbstmordgedanken an sich habe ich keine. Am liebsten wäre ich einfach nur tot, durch was auch immer...
Jetzt zu meiner Frage:
Bin ich jetzt wirklich depressiv? Oder einfach nur mitten in der Pubertät? Ich habe schon einige "Tests" im Internet gemacht. Einige Sympthome stimmen zu 100% über ein, aber die Symptome wie z.B. Schlafstörungen oder Apettitlosigkeit habe ich nicht.
Was haltet ihr davon?
Danke schonmal im vorraus und LG Lisa

06.05.2020 #1


91 Antworten ↓
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Unruhe_in_Person
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Zitat von Gießkanne:
Hallo.
Ich bin zwar erst 16, habe aber extreme Motivationsprobleme und schlimme Zukunftsängste.
Ich habe extrem ausgeprägte Minderwertigkeitsprobleme und schäme mich für fast alles was ich mache.
Ich befinde mich das letzte Jahr lang fast immer in der Situation, abends alleine einfach zu weinen weil ich vor den nächsten Tag angst habe. Angst zu versagen und andere leute zu treffen.


Huhu.^^
Ich habe Deinen Beitrag gelesen und zig Mal schon ne Antwort formuliert,sie aber wieder gelöscht,weil ich nicht die richtigen Worte fand (ich will auch nichts falsches sagen) und jetzt versuch ich es noch mal,vielleicht klappt es ja dieses Mal.
Ich muss auch sagen,dass mich Dein Beitrag an mich selbst irgendwie erinnert..mit ein paar Unterschieden,aber insgesamt erkenne ich darin mich selbst wieder..auch,weil es mir oft immer noch so geht wie damals als ich in Deinem Alter war.
Abgesehen davon:Du scheinst es zu betonen,dass Du "erst" 16 bist,aber:Du musst Dich überhaupt nicht schämen,dafür,dass Du mit "erst" 16 merkst,dass Du Dich nicht wohl fühlst.Das ist keine Schande!Die Zeit heute ist so verdammt schnelllebig,es würde mich reichlich wundern,wenn andere keine Zukunftsängste hätten.
Mir sind auch ein paar Fragen aufgekommen,die ich Dir gerne stellen würde um mich besser in Deine Situation reinzuversetzen.
Aus welchem Grund hast Du denn Zukunftsängste?Was meinst Du,durch was werden Deine Motivationsprobleme hervorgerufen?
Du hast Angst zu versagen,hast Du geschrieben.Das klingt insgesamt für mich so,als stündest Du unter Leistungsdruck.Machen Dir Deine Eltern Druck?Oder Freunde von Dir?
Von Kindesbeinen auf hatte ich eine Katze,die mich wirklich nahezu "gerettet" hat.Vielleicht wäre ein Haustier was für Dich?:)
Die Angst davor andere Leute zu treffen,kenn ich...Menschen merken,wenn es Menschen nicht gut geht,Menschen merken,wenn mit Menschen was nicht stimmt-und ist man "anders" ist man gleich ein gefundenes Fressen,denn Menschen haben Angst vor "anders",vor Dingen und Menschen,die sie nicht verstehen.
Du bist kein minderwertiger Mensch! Oftmals fühlen wir uns so,weil andere besser,hübscher,inteliigenter,cooler,erfolgreicher etc. sind.Wir sehen aber nicht,dass auch diese Menschen nicht komplett mit Gold überschüttet sind.Wir neigen immer dazu uns mit anderen zu messen.Aber:Das müssen wir nicht!Es gibt Dinge,worin Du gut bist,etwas,dass Du gut kannst!Das muss nichts mit Talenten wie singen oder sowas zu tun haben,sondern ganz simple zwischenmenschliche Dinge.Vielleicht bist Du gut darin anderen zu helfen bei Hausaufgaben?
Egal was es ist:Auch Du bist ein besonderer Mensch!
Mir hat mal jemand erklärt,dass es die große Welt gibt,die,die wir nicht ändern können und die kleine Welt,unsere,die wir ändern können.Wir sind der Mittelpunkt unserer kleinen Welt,wir können entscheiden was wir tun.Ich war zB. lange Zeit in der Schulbiliothek tätig.Als es auf die Prüfungen zu ging,habe ich mich dort weniger sehen lassen,um mich auf mich ganz alleine zu konzentrieren.Wenn ich merke,dass mir eine Unterhaltung nicht gut tut,dann beende ich sie.Zwar kannst Du nicht der Schule fern bleiben,aber Du kannst entscheiden,wie Du Dein Leben im Rahmen der Möglichkeiten in der Schule gestalten willst.Das ist ein wenig an Achtsamkeit angelehnt.Achtsamkeit besagt,dass man nicht egoistisch sein sollte,aber sich in aller erster Linie darum kümmert,dass es einem selbst erstmal gut geht und man sich dann um andere kümmert.

Zitat von Gießkanne:
Ich wurde nie richtig gemobbt und habe jetzt auch eigentlich ein eher gutes verhältnis mit der Klasse, traue mich aber trotzdem nie irgendwas mit ihnen anzufangen. Auch habe ich ein sehr gutes verhältnis mit meiner Familie.


Was bedeutet "Ich wurde nie richtig gemobbt?" Du sagst,Du traust Dich nicht irgendwas mit ihnen anzufangen.Wodruch kommt das?Was denkst/fühlst Du?Familie ist ein sehr stützender Pfeiler,der auch enorm wichtig ist.Es ist gut,wenn man jemanden hat mit dem man reden kann.

Zitat von Gießkanne:
Aber trotz der eigentlich guten situation habe ich gar keinen apetit mehr (so schlimm, dass mir manchmal vom essen schlecht wird), habe keine lust auf Dinge die mir sonst eigentlich immer spaß gemacht haben und mit denen ich mich Stunden beschäftigen konnte. Ich habe auch keine richtige Motivation mehr etwas mit meinen Geschwistern oder meiner besten Freundin zu unternehmen.
Aber etwas was am häufigsten vorkommt ist, dass ich Angst vor meinem zukünftigen leben habe. Ich empfinde mich als nicht selbstständig genug um alleine zu leben und zu arbeiten. Lerne ich das noch? oder sollte ich das schon können...?


Du sagst,dass Du trotz der "eigentlich" guten Situation keinen Appetit mehr hast."Eigentlich" besagt,dass es ne Einschränkung gibt also nach der Art "Eigentlich ist die Situation gut,aber..." also scheint Dich etwas zu stören,was ist das?
Das Gefühl keinen Appetit mehr zu haben,ist natürlich nicht gut-aber das brauch ich Dir nicht sagen.Essen ist wichtig.Ich esse dann immer etwas,das ich gerne esse.^^ Wenns gar nicht geht,mach ich es auch so,dass ich zumindest etwas esse und ausreichend trinken ist auch wichtig.Unter Stress und Druck esse ich zum Beispiel gar nichts,was nicht gut ist,aber ich halte mir immer vor Augen,dass es auch nicht besser wird,wenn ich einfach gar nichts esse.Wenn Du keine großen Portionen runter bekommst,versuch es einfach mit vielen kleinen Mahlzeiten und Snacks zwischendurch,vorallem Gemüse und Obst (ich klinge wahrscheinlich wie Deine Oma oder Mutter,aber is wirklich so).
Die Angst vor der Zukunft ist ein leider sehr häufiges Gefühl.Wodurch kommt es denn bei Dir?
Ich war zB.19 als ich von zu Hause ausgezogen bin,meiner Meinung nach war das für mich viel zu früh,andere waren jünger und fanden es überhaupt nicht schlimm-jeder Mensch ist anders.Aber ab einem gewissen Alter muss man auch für sich selbst außerhalb des elterlichen Nestes Erfahrungen sammeln.Ich persönlich halte mich auch nicht für sehr selbstständig,da gibt es andere,die selbstständiger sind. Wink Aber:Muss ich auch nicht sein!Ich muss in meinem Leben klar kommen lernen,die anderen haben ja nicht meine Erfahrung gemacht und ich muss anhand meiner eigenen Erfahrungen auch in meinem eigenen Leben klar kommen.Das ist hart und nicht einfach,aber ist einfach so.Anders gesagt:Ich kann mein Leben nicht auf die Erfahrungen anderer aufbauen,denn ich habe andere.
Und mit 16 muss man definitiv nicht schon alles können!Du lernst alles im Laufe der Zeit;die einen früher,die anderen später,aber Entwicklungs funktioniert bei jedem anders.Das Problem in der heutigen Zeit ist,dass man sich bestenfalls genauso schnell als Mensch entwickeln und anpassen können sollte wie die Technik,die erfunden wird.Wir sind keine Maschinen und können nicht programmiert werden.Darum entwickelt sich jeder Mensch in einem anderen Tempo und das ist auch gut so!

Insgesamt kann das,was Du beschreibst, zum einen der Pubertät zugeschrieben werden,aber auch zum anderen aufgrund von Stress/Druck/Anforderungen entstanden sein.Ich bin keine Psychologin und kann es daher nicht genau sagen woran dies oder das liegen könnte.Es ist aber,egal was es ist,ernst zu nehmen,denn Dir geht es nicht gut damit,jedenfalls interpretiere ich das aus dem was Du geschrieben hast.

Ich für meinen Teil gehe ich auch viel spazieren,höre Musik die ich mag,treffe Freunde,wenn ich das möchte und wenn ich irgendwas nicht möchte,dann mache ich es auch nicht mehr,im Rahmen der Möglichkeiten.
Kannst Du Dich Deiner besten Freundin anvertrauen?Was sagt sie denn dazu?
Ich rede viel mit meinen Freunden und schreibe zudem ein Tagebuch,das Aufschreiben hilft mir mich besser damit auseinander setzen zu können und ich schreibe es mir alles von der Seele-falls ich über etwas nicht reden möchte.
Mach das,was Dich glücklich macht. Smile

Zitat von Gießkanne:
Ich bin nicht unbedingt gerne in der schule, weshalb ich mich oft einfach nur stumm durch den Tag kämpfe um wieder zuhause zu sein. Aber zuhause habe ich auch keine lust auf irgendetwas und liege einfach nur im bett und vegetiere vor mich hin.

Ich bin einfach da und existiere. Ich mache nichts.

und darauf hab ich echt keine lust mehr.
Bitte hilf mir jemand.
Ich will nichtmehr.


Ich habe keine ahnung, ob ich einfach nur übertreibe oder ob ich einfach mein übliches dumme panik getue abziehe und will deshalb noch nicht zu einem psychologen.


Ja,das Problem sich einfach durchzuquälen in der Schule kenne ich auch sehr gut,es ist schwierig da etwas zu raten.Ich würde sagen:Versuch es mal von der Seite zu sehen:Das was Du lernst,lernst Du für Dich um auf Deinen späteren Lebensweg aufzubauen.Ich hatte zB sauschlechte Noten in Mathematik.Schon immer gehabt,hat sich auch nicht geändert,ich habe gelernt und gelernt-und trotzdem nichts verstanden.Auch nicht mit Nachhilfe.Damals hatte ich die Möglichkeit Mathematik mit Englisch und Deutsch auszugleichen-und so meine Schule abgeschlossen,wäre das nicht möglich gewesen,dann hätte ich meinen späteren Beruf nicht erlernen können und es hätte mir insgesamt vieles kaputt gemacht-wegen einem einzigen Fach.
Den letzten Teil finde ich sehr stark beunruhigend...es ist wirklich schwer zu sagen,was die Ursache ist.
Habe ich richtig verstanden,dass das schon seit einem Jahr anhält,also dieser Zustand?Ich möchte es auf keinen Fall verharmlosen,aber es ist schwer zu sagen was die Ursache ist und damit auch schwierig nen Tipp zu geben.
Ich hatte oftmals kein Bock rauszugehen,bin dann mit gegangen-und habe festgestellt,dass es so schlimm nicht war.Umgib Dich mit Menschen,die Dir gut tun.Vielleicht redest Du auch mal mit Deiner besten Freundin darüber,es wäre schade,wenn es zwischen euch noch zu Unstimmigkeiten/Streit käme.
Wenn dieser Zustand schon seit einem Jahr anhält und auch keine Besserung in Sicht ist,rate ich Dir aber dennoch eine Psychologin aufzusuchen.Sie hat ganz andere Möglichkeiten und Tipps um Dir zu helfen,darauf ist sie geschult.

Ich hoffe,ich konnte Dir etwas weiter helfen.Falls Du noch Fragen hast,kannst Du mich auch gerne per PN kontaktieren.Vielleicht haben andere hier noch bessere,hilfereichere Ideen?
Ganz wichtig:Nicht aufgeben,auch wenn es schwer ist!
"Wer kämpft,kann verlieren.Wer nicht kämpft,hat schon verloren."
Mach das,was Dir gut tut,was DICH glücklich macht.Ich stehe zB total auf alte Disney-Filme und ich gucke die auch dann-egal wie kindisch es andere vielleicht finden.^^
Es ist Dein Leben,Du bist die Hauptperson und Du bist was besonderes.Das darfst Du nie vergessen und lass Dir nie was anderes einreden!

Liebe Grüße,
Unruhe_in_Person

05.03.2019 13:28 • x 1 #87


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Bin ich depressiv?

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Danny94
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Es ist merkwürdig. Hab mich inzwischen in Depressionen rein gelesen, einerseits spricht es dafür, einerseits auch nicht.
Ich leide unter einer Angsterkrankung der Sozialen Phobie, wo wohl vieles Zwischen Depression und Sozialer Angst Stückweiße ähnliche Parallelen aufweißt, und deswegen Schwer zu unterscheiden ist,.
Ich lass mal die sozial Phobie dinge, wie einkaufen, und so weg. Und auch denn Suchtaspekt.

Bei mir ist es, auch das ich abgesehen von der Angsterkrankung keine Motivation habe, raus zu gehen. Also null. Ich sehe weder Sinn noch Grund. Oft ist es auch so, das alleine die Vorstellung, sich anziehen zu müssen, nur um raus zu gehen, soooo erdrückend und demotivierend, das ich es gleich bleiben lasse. Also, auch wenn ich weiß, mir laufen keine anderen Menschen entgegen. Es wirkt, wie ein Sinnloses unterfangen.

Kochen, tu ich in der Regel nicht. Es wirkt als würde das unendlich viel Zeit in Anspruch nehmen, also mach ich mir lieber fertig essen. Dann das aufräumen müssen, wenn man Kocht.
Oder, für denn Einkauf, eine Liste, mit dingen die ich brauche. Zu anstrengend. ich Schnapp mir im Laden, was ich immer Kaufe.
Das kenne ich, weiß wo es ist, und wie lange es reicht.


Jedoch, und das widerspricht wieder einer Depression, fühle ich mich an sich Wohl. Gut oftmals gegen Abend, fühl ich mich dann doch Unendlich Einsam, und verzweifelt. verloren, Leer, bedeutungslos. Aber meist nur Abends.
Und selten mal aus heiterem Himmel, oder wenn ich Mal unterwegs war, und mich irgendwas erfreuen konnte.
Dann schreibe ich Gedichte, (hab hier schon mal eins veröffentlicht)

Da kommen wir zum Nächsten Punkt, ich kann nicht über Gefühle Reden, geht nicht. Da mich ich dicht.
Oft fühle ich mich Müde, aber komme in der Regel doch Irgendwie aus dem Bett aber würde lieber zuhause bleiben. Spricht ja auch gegen eine Depression.

Schlaf Seeeeehr Spät ein, Schlaf auch Durch, (widerspricht auch einer Depression) aber verhältnismäßig lang. 8 Stunden Reichen mir vorn und Hinten nicht. 12 können es schon mal werden .
(Blutbild ist 1A Verrückt, ua wegen der Ernährung)

Wenn ich Serien schaue, Wünsch ich mir, auch so ein Tolles Leben zu haben, und werd dann auch oft Traurig, oder Flüchte mich da rein. Und Suchte die dann durch, und könnte wenn sie zu ende ist weinen weinen


Ich bin Stimmung technisch meist, auf und ab. Ich kann Plötzlich niedergeschlagen, und kurz danach wieder Hoch Motiviert sein.
Euphorie kenne ich auch, da könnte ich bäume ausreisen, die Welt erobern, alles erreichen, Selbst meine Soziale Phobie ist dann wie weg geblasen. Und ein paar Stunden später, oder am nächsten Tag, muss ich ausbaden, was ich am Letzten Tag, alles "Tolles" geplant habe, und werfe es meistens in denn Dreck.


Termine, ausmachen ist auch so eine, unmögliche sache bei mir. hab glaube ich 20x Blutabnahme Termine ausgemacht, aber am Tag als es so weit war, kein Bock gehabt, da hin zu gehen. War zu anstrengend.

Ich weiß nicht was mit mir nun los ist. weinen

05.05.2020 17:41 • #90


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Freunde hallo littleViolette

das hört sich ja alles ziemlich traurig an knuddeln
ich bin kein arzt und kann natürlich keine diagnose stellen.
ich würde dir dringend raten nächste woche einen arzt aufzusuchen.
hast du schonmal mit deinen eltern drüber geredet?würde ich dir empfehlen Trost

ich würde mich freuen wenn du zurück schreibst
hier bist du nicht alleine Wink

#2


L
Hallo Alexandra, danke dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten.
Mit meinen Eltern habe ich noch nich darüber geredet...Ich habe Angst davor mit ihnen zu reden oder zum Arzt zu gehen. Am liebsten hätte ich, dass das einfach vorbei ist und ich mir keine Sorgen mehr machen muss, nur leider ist das eben nur Wunschdenken... Ich bin echt sehr verunsichert Neutral

#3


A
ich bin 24 und geh arbeiten, hab vermutlich depressionen, fühl mich manchmal auf mein leben bezogen auch recht lustlos. als ich von der realschule abging hatte ich keine ahnung was ich wollte und konnte und hatte im grunde darauf gesetzt, unterzugehen und durch suizid zu sterben, selbstbewusstsein war wegen mobbing und außenseiterdasein am boden, aber als ich realisierte, dass ich zu feige dazu bin und voraussichtlich noch dutzende jahrzehnte leben werde blieb mir nichts anderes als irgendwas zu suchen. ich hatte nen onlinetest gemacht, bin in eine ausbildung gekommen, hab die abgeschlossen, arbeite in einem fremden angelernten job. ich bin nicht glücklich aber es könnte auch schlimmer sein, vermutlich. ich musst zumindest nicht unter einer brücke schlafen. vielleicht solltest du dich fragen was du wirklich willst und auch für realistisch hälst. sich wünschen tot zu sein tue ich auch manchmal, aber letztlich bleiben das nur flüchtige gedanken und vages Kopfkino und wenn du nicht obdachlos oder als sozialparasit enden willst wirst auch du dich zwangsläufig irgendwie hindurchschlängeln müssen, schätze ich. ich weiß dass das nicht besunders aufmunternt klingt aber so sehe ich das halt.

orientierungslosigkeit ist an sich aber vermutlich nichts besonderes, neues, oder ungewöhnliches. was das angeht ist die sorge mit eltern und co. zu reden vermutlich unberechtigt. und depressionen - na ja, die sind mittlerweile wohl auch ne volkskrankheit so wie das rauchen und allerlei anderes zeug. weiß nicht was du da für angst hast. scham? ich würd mich fragen was schon schiefgehen kann wenn du mit jemandem redest. wenn du lustlos bist, wie du schreibst, kann es doch eh kaum schlimmer werden.

#4


E
"als ich von der realschule abging hatte ich keine ahnung was ich wollte"

Ging mir damals genauso (heute immer noch, Job nur als Mittel zum Zweck: Geld), daher erstmal die Schule weitergemacht, was total schwachsinnig war (kein Abschluss). Die Mischung, die Du beschreibst ist schon nicht ohne, Ich kenne das auch... Am liebsten hätte Ich so viel Kohle wie Pablo Escobar, aber garantiert wäre Ich dann auch nicht 100%ig glücklich (dafür ging in der Vergangenheit zu viel kaputt)...

#5


Lexchen20
Hallo zusammen,
i.wie habe ich die Vermutung depressiv zu sein...
Ich bin zwar in der Lage einer geregelten Arbeit nachzugehen, habe Freunde mit den ich ab und an was mache.
Aber sobald ich Urlaub habe und vorallem auch grade jetzt in der Weihnachtszeit wo alle Freunde keine Zeit haben, sitze ich nur in meinem Zimmer (wohne bei meinen Eltern, kein gutes Verhältnis) liege von früh bis spät im bett schaue tv, döse dabei ein.
Ich weiß nichts mit mir anzufangen,kann mich zu nichts aufraffen und fühle mich leer.

Was glaubt ihr? Bin ich depressiv oder was kann sonst los sein?

#6


M
Ist das immer so oder kommt sowas in letzter Zeit öfters vor?

#7


Lexchen20
Es ist seit einigen Monaten so.

#8


R
Es gehört schon etwas mehr zu einer behandlungsbedürftigen Depression, als hier geschildert. Allerdings würde ich die Entwicklung nicht aus den Augen verlieren und im Zweifel vielleicht im neuen Jahr ärztlichen Rat einholen, wenn weitere Lebensbereiche eingeschränkt werden.

Zwischen depressiv sein und Depression haben ist meiner bescheidenen Meinung nach ein Unterschied. Depressiv kann jeder Menschen mal sein ohne wirklich eine behandlungsbedürftige Depression auszubilden. Und damit erkannt wird, ob Behandlungsbedarf besteht, muß man zum Arzt gehen.

Grüße

x 1 #9


M
Genauso wie die vorherige Antwort hört sich das für mich auch eher nach einer schlechten Stimmung an. Für mich hört sich es so an als wüsstest du nichts mit deiner Zeit anzufangen. Die schlechte Bindung zu deiner Familie oder Freunde die nur gelegentlich was mit dir unternehmen ist natürlich ärgerlich, aber du kannst trotzdem produktiv sein. Ich hoffe du versteht was ich meine. Ich weiss nicht was vorgefallen ist deswgen kann ich nichts bezüglich deiner Familie raten, aber du kannst in deiner Freizeit Sport treiben oder einen Aushilfsjob annehmen usw. Da lernst du auch mehr Freunde kennen usw

#10


Lexchen20
Danke für Eure Antworten,
kann schon sein das ihr recht habt,
da ich auf der Arbeit zur Zeit sehr mit meiner Vergangenheit konfrontiert werde, sich da durch meine Panikattacken verschlimmert haben und ich nachts nichts schlafen kann, kann das natürlich wirklich nur eine Phase von schlechter Stimmung sein, ich hoffe sehr das ihr recht habt Smile

#11


M
Siehst du schon diese Erkenntnis ist vorteilhaft, dann weisst du woran du arbeiten musst. Smile viel Glück

#12


igel
Gib Deinem Leben neue Inhalte. Auch kleine Dinge können Viel Lebensfreude bringen. Konkrete Vorschläge kann ich Dir nicht machen, da wir uns nicht kennen. Aber mir z.B, bedeuten die Radtouren in der warmen Jahreszeit viel, die Beschäftigung mit den Haustieren, Sport allgemein....eben alles, was Freude macht und mit Aktivität verbunden ist.

#13


aldia249
Ich würde es auch erst mal weiter beobachten. Grad die zeit über Weihnachten und Neujahr ist einfach prädestiniert dazu, miese Laune zu haben.
Ich kann dir folgendes Buch empfehlen:
( habe es zu Weihnachten bekommen und bin mittlerweile schon sehr gut mit dem Lesen vorangekommen) Stephan S. Ilardi- Depression ist heilbar darin geht es zunächst mal darum wie man eine Depression erkennt, bzw. was es überhaupt ist und anschließend wird eine 6 Schritte Methode vorgestellt, TLC. Da findet man bestimmt auch was bei Google dazu. Darin geht es um eine Verbesserung des Alltages durch Sport, neue Gestaltung, Licht, passende Vitamine.
Er beschreibt auch viel darüber, dass die Depression dem neuen Lebensstil unserer Gesellschaft geschuldet ist.
Für mich klingt es eig. Ziemlich plausibel und spannend. Und man ist beschäftigt noch dazu Smile
LG

#14


Lexchen20
Hallo Igel,
es fällt mir zur Zeit nur alles soo unglaublich schwer. Allein das aufstehen an einem Tag an dem ich nichts vorhabe ist ein kampf... ich fühle mich leer und hab das Gefühl gleich durchzudrehen.
Es ist ein einziges Gefühlschaos. Von totmüde und antriebslos werde ich i.wann nervös bekomm schwitzige Hände, herzrasen...anzeichen einer sich anbahnenden Panikattacke... erst dann komm ich wirklich in die Gänge. Ich versuche vor der Angst zu "flüchten" ich weiß das das verkehrt ist da man sich der Angst stellen soll (alles in therapie gelernt, wird konsequent aus meinem gehirn gestrichen wenn die Angst kommt). Ich pack dann meine Sachen und fahre ins Fitnessstudio 1 1/2std Training und danach bin ich müde und schlafe wieder und der Kreislauf beginnt von vorn.

Wie gern hätte ich mein Leben von vor 7 Jahren zurück...
Momentan hilft der Gedanke: " Wer aufgibt hat schon verloren" mir weiter keine Ahnung wieso...

Lg

#15


Lexchen20
Hallo Aldia,
klingt auf jedenfall interessant, Danke.
Im Prinzip kenne ich mein Problem ja.
Es ist meine Arbeit.
Ich arbeite in einem Mutter-Kindheim für psychisch kranke Mütter. Zur Zeit ist das Thema vergewaltigung dort oft Thema .
Und das ist mein Problem ich wurde selbst 3mal von selben..."Menschen"...du weißt schon...
Doch ich lieeeebe du Arbeit an sonsten sooo sehr und da es nur ein Bundesfreiwilligendienst ist geht es auch nur 12 max. 18 Monate solange will ich durchhalten.

#16


aldia249
Zitat von Lexchen20:
Hallo Aldia,
klingt auf jedenfall interessant, Danke.
Im Prinzip kenne ich mein Problem ja.
Es ist meine Arbeit.
Ich arbeite in einem Mutter-Kindheim für psychisch kranke Mütter. Zur Zeit ist das Thema vergewaltigung dort oft Thema .
Und das ist mein Problem ich wurde selbst 3mal von selben..."Menschen"...du weißt schon...
Doch ich lieeeebe du Arbeit an sonsten sooo sehr und da es nur ein Bundesfreiwilligendienst ist geht es auch nur 12 max. 18 Monate solange will ich durchhalten.


Oh nein Sad Das tur mir wahnsinnig Leid. So ein A..
Hast du schon Therapieerfahrungen?
Ich finde es wahnsinnig stark, dass du trotz der Thematik dort arbeitest. Fühlst du dich auch dort manchmal schlecht?
Ganz liebe grüße Trost

#17

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Lexchen20
Ja aldia, ich habe Therapieerfahrung.
Kurz vor dem ersten mal ist meine beste Freundin gestorben (suzid). Damals war mir alles zu viel...das leben zu viel....habe auch versucht suizid zu begehen danach war ich in der geschossenen Kinder und jugendpsychatrie nach vorfall 2&3 habe ich eine Therapie begonnen jedoch abgebrochen.

Ja auf der Arbeit ist es sehr schwer für mich mit dem Thema konfrontiert zu werden. Ich leide sehr unter flashbacks und Alpträumen.
Es folgt mich aber eher nach der Arbeit also nachts. ich kann nicht abschalten bin dauerhaft angespannt habe oft Kopfschmerzen fühle mich einsam.

#18


aldia249
Hm hast du dir überlegt es vielleicht nochmal zu versuchen? Vielleicht war die Therapieform einfach nicht die richtige für dich?
Nimmst du medis?
Bin ganz schlecht für Diagnosen oder irgendwas, weil ich nicht mal selbst genau weiß, was mit mir los ist ; aber ich könnte mir doch vorstelle, dass bei deiner Vorgeschichte dann doch depressive Züge auftauchen.
Es gibt ja auch spezielle Therapien, die sich auf traumatische Ereignisse spezialisiern. Trost

#19


igel
Ein guter Gedanke , Aldia Daumen hoch Sicher, es gibt spezielle Therapiekonzepte zu Verarbeitung traumatischer Erfahrungen.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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