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woko
Mitglied

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Hallo, meine Kindheit war nicht leicht, hatte schon als Kind Depressionen.
Als 13 jähriger half mir der Alk., das alles zu Ertragen. Mit seiner Hilfe könnte ich mein Leben meistern. Schaffte meinen Schulabschluss, schloss eine Lehre als Maurer erfolgreich ab. 1982 habe ich geheiratet, 1986 und 1991 kamen unsere beiden Söhne auf die Welt.
Heute haben wir noch 4 Enkelkinder, wir sind eine große Familie.
Als Arbeiter war ich begehrt, ich habe funktioniert. 2007 funktionierte ich nicht mehr, wurde
zur einer Entgiftung gedrängt. Während der Entwoehnung brach die Depression wieder durch. Mit dem Alk. habe ich meine psychischen Probleme verdrängt.
In meiner Trinkerzeit habe ich versucht andere Menschen zu kopieren, ich wollte nicht so sein wie ich bin. Heute weiß ich immer noch nicht wer ich bin, mag mich nicht.
Seit meiner Entgiftung am 9 November 2007, war ich oft in Kliniken, habe mein Leben immer noch nicht in Griff.
Alk. und Depression ist eine schlecht Mischung. Kenne viel Menschen die Alk. als anti- Depressiva benuetzen, die Gefahr Alk. zu werden

06.01.2026 x 2 #1


8 Antworten ↓


Moelli80
Ich hab auch meine schlechte Kindheit durch Alk. und Partys verdrängt.
Hab so einiges aus meiner Kindheit an psychischen Problemen mitgenommen.

Trinke nun seit 7 Jahren gar keinen Alk. mehr und die Psyche ist schlimmer geworden.
Bis zur starken Sozialphobie und bin gar nicht mehr raus gegangen.

Ich denke, wir haben alles zulange verdrängt mit dem Alk. usw.
Was man früher verarbeiten und therapieren hätten müssen.

x 2 #2


A


Alk. und Depression

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Lina60
Lieber @woko und lieber @Moelli80, Ihr beide habt vielleicht wegen dem Alk. schlimme Situationen in der Kindheit/Jugend ertragen können. Damals war es leider noch nicht so selbstverständlich eine Psychotherapie zu machen, denn die war stigmatisiert..

Es ist jedoch nie zu spät das nach zu holen. Kann mir gut vorstellen , dass Euch das helfen könnte. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit den Alk. ab zu bauen. Damit meine ich ein langsames Reduzieren der Menge. Als ich noch als Psychotherapeutin arbeitete, erhielt ich regelmässig Broschüren der Foren-Klinik ( gegen Alk.) in Zürich. Diese Klinik ist bekannt und führend auf ihrem Gebiet. Dort ist das Ziel nicht mehr totale Abstinenz , sondern kontrolliertes Trinken.

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Moelli80
Zitat von Lina60:
Es ist jedoch nie zu spät das nach zu holen. Kann mir gut vorstellen , dass Euch das helfen könnte. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit den Alk. ab zu bauen. Damit meine ich ein langsames Reduzieren der Menge. Als ich noch als Psychotherapeutin arbeitete, erhielt ich regelmässig Broschüren der Foren-Klinik ( gegen Alk.) in Zürich. Diese Klinik ist bekannt und führend auf ihrem Gebiet. Dort ist das Ziel nicht mehr totale Abstinenz , sondern kontrolliertes Trinken.

Ich hab viel getrunken und gefeiert, aber hab zum Glück nie ein Alk. Problem gehabt.
Hab mein Schmerz damit ertränkt ja und auch viel getrunken.
Konnte aber ohne Probleme einfach aufhören.
Trinke seit nun ca. 7 Jahren gar keinen Alk. mehr.
Das einzige Problem was ich aber damit bekommen habe, ist das die Psyche schlimmer geworden ist.
Weil man nun ständig die Gedanken hat und mit den umgehen muss.
Therapie habe ich schon welche durch.
Muss aber dringend mal wieder eine machen.
Ja, früher ist man da einfach nicht hingegangen.
Ein Hausarzt der auch Psychologie studiert hatte, hat da aber schon borderline bei mir festgestellt.

naja , alles nun zu erzählen ist zu viel

#4


Lina60
Lieber @Moelli80, sorry da habe ich Deinen Text ungenau gelesen !

Aber dieser Hausarzt hat ( trotz Psychologiestudium) arg daneben diagnostiziert. Hoffe bloss er hat Dir nicht entsprechende Medikamente verschrieben..

#5


Moelli80
Zitat von Lina60:
Aber dieser Hausarzt hat ( trotz Psychologiestudium) arg daneben diagnostiziert. Hoffe bloss er hat Dir nicht entsprechende Medikamente verschrieben..

Borderline wurde auch vor paar Jahren wieder diagnostiziert, genau wie andere Sachen.
kPTBS, Sozialphobie, Angststörung und paar andere Sachen, die komisch auszusprechen sind.
Dafür müsste ich mein Zettel mit den Diagnosen raus suchen.

Hab mich ja auch in der Kindheit selbstverletzt.

#6


Lina60
Lieber @Moelli80 ...dann führte man das Borderline von Dir auf die Selbstverletzungen zurück ?

kPTBS und Angststörung habe ich auch und ich habe viele Lebensjahre in Therapien verbracht. Obwohl nicht alle gleich effizient waren, halfen einige mir. Wünsche Dir viel Glück, falls Das nochmal versuchst..

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Moelli80
Zitat von Lina60:
dann führte man das Borderline von Dir auf die Selbstverletzungen zurück ?

Nicht nur auf die sekbstverletzung.
Meine ständige Stimmungsschwankungen.
Emotionen schwanken auch hin und her.
Mein ganzes verhalten, kann sich in Minuten ändern.
Erst war sogar ein Verdacht auf ADHS, aber den sagten sie borderline.

#8


Moelli80
Hab auch sehr grosse Verlustängste.
Gerade die sind schwer für meine Frau.

Ist halt nicht immer einfach, besonders was im Kopf los ist.

x 1 #9






Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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