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Hallo erstmal!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll
Von starken Panikattacken bis hin zur kompletten Verzweiflung hatte ich schon alles durch, wie der eine oder andere hier bestimmt auch. Letztes Jahr im Juli kam es deswegen zu einem langen (7 Monate) stationären psychiatrischen Aufenthalt und nun befinde ich mich in einer Therapiepause und demnächst kommen weitere 3 Monate Therapie auf mich zu.
Bei mir wurde eine prosttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert und Borderline, dazu begleiteten mich Zwänge, starke Angstzustände mit täglichen Panikattacken, ebenso andere körperliche Symptome und so weiter.

Ich hatte gehofft, dass ich hier Menschen kennenlerne, denen es ähnlich ging oder geht, um sich auszutauschen.
Vielleicht hat der eine oder andere auch Therapieerfahrung oder plant in eine Therapie zu gehen oder möchte einfach nicht alleine sein mit all dem . also schreibt gerne, ich würde mich freuen

30.03.2020 23:46 • 25.05.2020 x 2 #1


3 Antworten ↓


Darcyless
Halli Hallo und willkommen im Forum
Hier gibt es ganz viele Menschen denen es ähnlich geht oder ging wie dir.
Ich persönlich leide unter einer Angststörung die sich auf Krankheitsängste bezieht. Bei mir ist es letztes Jahr auch so sehr eskaliert dass ich in die Psychiatrie musste. WIe war das Erlebnis dort für dich? Konnten sie dir helfen und dich beruhigen?
Für mich war es insgesamt ein positives Erlebnis und ich bin sehr froh dass ich zu der Zeit dort aufgenommen werden konnte.
Allerdings bin ich seitdem nicht mehr in Therapie und auf mich allein gestellt.

Liebe Grüße!

31.03.2020 00:12 • x 2 #2


A


PTBS mit Borderline - Austausch mit Betroffenen

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fourofour
Hallo Aylah,

wenn Du 7 Monate stationär warst, dann ware dein Gleichgewicht sicher deutlich in Schräglage. So was ist kein Spaß.

Borderline und PTBS - das zu überwinden ist eine Herausforderung.
Zum Glück gibt es inzwischen mehr Therapieangebote und -formen als noch Anfang der 90er.
Es gibt eine Diagnose die nennt sich KPTBS. Die Symptome vom BPS und KPTBS übschneiden sich teilweise.
Dafür wurde eine Therapieform für BPS weiterentwickelt - die DBT-PTBS.

Man kann mit der Diagnose einen guten Grad an Lebensqualität erreichen. Je eher man eine korrekte DIagnose erhält, umso früher die Therapie beginnt und wie konsequent man die periodischen, stationären Therapien durchzieht, desto mehr Erfolgschancen hat man.
Das Du die sieben Monate geschafft hast ist ein super Leistung. Ebenso wenn Du die weitern drei Monate durchziehst.
Zum Beginn seiner Therapiereise kann das alles sich hart anfühlen. Mit der Zeit bekommst Du aber immer bessere Skills, Werkzeuge und Ressourcen, die dir helfen mit dem allem gut umzugehen.

Willkommen im Forum und viel Mut und Gleichgewicht.

Gruß
Cube

31.03.2020 00:33 • x 3 #3


Brookler
Hallo aylah,
auch ich habe PTBS und bin Bordeliner. Ich selber habe mich noch nie mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Meine Selbstverletzungen liegen Gott sei Dank schon viele Jahre hinter mir. Anstatt mir tiefe Schnittwunden zuzufügen, habe ich mich auf die Arbeit konzentriert und mich ständig komplett verausgabt. Auch so kann ein Bordeliner wie ich damit einigermaßen umgehen. Mit so einer Krankheit zu leben, macht echt einsam. Ich hoffe du fühlst dich hier wohl und möchte dich recht herzlich hier begrüßen. Ich hoffe mehr von dir zu hören. Liebe Grüße Brookler

25.05.2020 21:22 • x 1 #4