
Feuerschale
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ich hab ja lange sehr zurückhaltend gelebt und hatte kaum Interesse an iwas mit Menschen.
Beziehung war auch immer Katastrophe und hielt nicht lang oder war immer so ne ganz laue Sache.
Ich dachte mir dann immer so, ich bin A) asexuell, weil mich oft und auch oft lange gar nicht anspricht, oder B) bin ich vielleicht iwas aus dem bunt-grey Spektrum oder pan oder steh auf Frauen oder was?
Das konnte ich bisher nie so ganz klären.
Ich hab nur immer gemerkt, ich hab kein wirkliches Beuteschema.
Also körperlich war mir immer alles ziemlich egal. auch Maße oder so. Es war dann eher so, dass es ein WIE war, ein Funken, der mich manchmal entzündet hat. Dass ich so das Gefühl hab, oh manche haben da mal so ihre hellen Momente und wirken dadurch attraktiv.
Das kann dann auch bei Männlein, Weiblein, jüngeren Menschen, Rentnern auftauchen.
Ich hab da immer Zweifel, ob ich da wie perv. bin oder war, wenn ich plötzlich was in einer Person spürte oder was an ihr so rauskam an ner Art Spirit, dass da mein Herz und Funken höher schlugen.
Aber dann sah ich so mir die Person an, ihre Situation- und sah so überhaupt keine konkrete Brücke. Das war dann wieder befremdlich. die Werte das Gefühl waren immer mal da. aber so ne Bindung im realen Leben nicht. Das Gefühl war immer voll komisch. Immer wenn ich gemerkt hab, ich nähere mich den Personen an, hatten die auch hauptsächlich ganz andere Seiten, die mit dem inneren Feuer gar nix zu tun haben.
Ich mein, dass die Zuneigung abnormal war im Verhältnis zu wie ich sonst fühle (nicht gesellschaftlich, aber ich hab z B normalerweise bei mir sonst keine sex. Attraktivität zu Frauen gespürt oder finde es ungewöhnlich dass ich das mal zu 20 J jüngeren oder älteren Menschen verspüre), aber das komische ist, es macht überhaupt keinen Sinn, man kennt sich selber nicht mehr.
Je mehr ich dem nachging hatte ich dann immer das Gefühl. hmm fing gut an, so beseelt iwie, aber was ist das denn jetzt für ne schale taube Nummer? Also da hab ich auch gelernt. dieses Gefühl hat mit dem realen Umfeld wenig zu tun. Eigentlich fand ichs immer schade, da das reale Umfeld das starre, die Tür zu dann immer für mich auch als letztgültige Realität dann gang.
ich konnte auch nie dann aufrichtig empfinden und äußern ich liebe dich. Weil das Feuer und der Geist da nicht so manifestiert blieben.Und ich fands schade, dass für mich Liebe so nicht zu leben war sondern eher zu ner Art Schauspiel verkommen ist, so ganz geistlos iwie. Als würd dann immer so die Wand am Ende gewinnen. Das dämpft ja auch den Glauben, sodass man am Ende denkt ok. bisschen gut essen. halbwegs nicht aufregen, Katze treffen, spazieren gehen ist genug, das andere brauch ich nicht.
Jetzt kenn ich mich halt immer noch nicht so gut in meinen Neigungen und meinem Beuteschema.
Ich würde sagen ich bin sowas wie monogam pansexuell. Also wenn ich quasi mein Liebstes erkenne, dann liebe ich die Welt, wenn es nicht da ist, dann nicht.
Heute 12:08 • • 31.08.2025 x 2 #1