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Sieht so aus, dass es wieder geht Was war denn da bloß los mit dem Forum?

Ich möchte niemanden für meine Gefühle verantwortlich machen, GastB. Habe ich das getan? Ist mir nicht bewusst. Die Beziehungssituation ist sehr schwierig im Moment. Ich habe mich um sie gekümmert, als sie krank war, sie überschüttet mich mit Vorwürfen, sagt Dinge, die sehr ernüchternd und verletzend sind.

16.03.2012 06:46 • #101


Hinter manchen Worten stecken mehr als nur Buchstaben, denn :

Auch "haben wollen" ist eine Form des "sich kümmerns" ...

Kummerfreie Liebe ist also :

Wenn man das Objekt der Begierde (OdB) nicht besitzen oder nach
eigenen Vorstellungen verändern will, sondern so begehrt und liebt,
wie es von Natur aus frei geschaffen ist.

16.03.2012 15:07 • #102



Vermisse meine Freundin

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Zitat von Adler83:
sie überschüttet mich mit Vorwürfen, sagt Dinge, die sehr ernüchternd und verletzend sind.

So wie Beobachter und ich?

17.03.2012 00:12 • #103


Wer einen lieben Hund an die kurze Kette legen will,
der darf sich nicht wundern wenn er gebissen wird.

17.03.2012 12:20 • #104


Nein, nicht wie ihr beiden, GastB. Ihr habt mir keine Vorwürfe gemacht. Ich sehe, dass es besser ist, nicht alles so persönlich zu nehmen. Und dann gibt es Sachen in der Beziehung, da rege ich mich bestimmt zurecht auf, und ihre Vorwürfe gehören dazu. Und natürlich haben die trotzdem mit der Realität zu tun. Wie würde jemand anderes reagieren, wenn Mann mit negativem "Feedback" überschüttet wird, wie darüber denken?

Es ist manchmal nicht leicht auszuhalten, mit der Realität konfrontiert zu werden. Dann offenherzig darüber zu reden/schreiben und das gespiegelt zu bekommen geht in die vorhandene Wunde.

Was ist aber die Realität, wenn "man" so gut über die eigenen Schwächen reflektieren und reden kann? Man bekommt mehr davon oben drauf. Keine gute Entscheidung,zu jammern, sich klein zu machen. Ich habe das gar nicht nötig. Ich kann so viele Erfolge dagegen setzen. Von der Beziehung habe ich mir Rückenwind, Selbstvertrauen erhofft und bekommen. Jetzt ist es eine Prüfung, kostet Kraft, weil sie fordert und nicht viel gibt. Dabei wäre das so einfach, ich kann aber nicht verlangen, was nur freiwillig und ohne Erwartungen da sein kann. Mein eigenes Verhalten hat Einfluss darauf, aber wir sind zwei Beteiligte. Aber ich will nicht alles schlecht reden, schreiben, denken. Zweifel sind das Schlimmste, wenn sie nagen, ich will das nicht, es ist nicht gut, immer zu klagen, dann übersieht und verliert man vielleicht sogar das, was man hat. Das will ich nicht mehr.

Kann ich gefrustet nein sagen? Was bliebe dann? Und will ich mit Zweifeln und hohen Erwartungen alles kaputt machen? Und wie gehe ich dann damit um, wie verhalte ich mich? Wie fühle ich mich dabei? Was ist eingebildet, verschoben und wo kann ich dem vertrauen, was in mir vorgeht, dem was ich denke? Wie kann ich meinen Impulsen folgen, wenn das Kurzschlusshandlungen zur Folge hat, mit denen ich immer wieder zwischenmenschliche Beziehungen zu zerstören scheine?

Vertrauen, Selbstvertrauen, Selbstachtung, Zuneigung, Freundschaft, Liebe, Freiheit, reale Abhängigkeiten, die sich nicht immer vermeiden lassen und die Realität ... darum geht es. Was würde meine Freundin sagen? Bla bla. ) Vielleicht, sie liest es ja nicht. Was bleibt mir? Ein gequältes Lächeln. Was würde sie denken? Theatralisch. Hmm.

23.03.2012 11:47 • #105


Und ich dachte in den ganzen Jahren du wärst ne Frau, weil du so frech zu mir warst!!



Mein Tipp - alle Beziehungen beenden. Mir geht es dabei blennn-dend!



Gute Zeit dir
Bird

08.04.2012 23:07 • #106


. . . oder um es mit Musik zu sagen :

http://www.youtube.com/watch?v=xaL3kuPymY8&feature=related

09.04.2012 09:25 • #107


kann mich gar nicht daran erinnern, frech zu dir gewesen zu sein, bird... Hattest du mal einen anderen Nick?

Alle Beziehungen abbrechen, hatte das schon versucht, mir ging es besser, aber ich merkte auch, dass ich aus meiner Haut nicht raus kann, und dass mir bestimmte Beziehungen wichtig sind. Ich denke im Moment, dass ich da einige Fehler gemacht habe, dass ich nicht zurück kriechen will, das macht es allerdings schwierig.

Was meine Freundin und mich betrifft, mir geht es nicht blendend, aber

02.05.2012 10:49 • #108


aber wir wollen beide, dass es funktioniert.

02.05.2012 10:53 • #109


youtube kann ich im moment nicht anschauen, was ist das für ein song/video?

02.05.2012 10:55 • #110


Huhu Adler

Der YouTube-Link verweist auf einen Song von Bob Marley mit
dem Titel "No Woman No Cry".

Liebe Grüsse, Der Beobachter

02.05.2012 13:46 • #111


Adler, was genau klappt bei euch nicht?
Schreib Punkte auf, wenn du magst.

lg

02.05.2012 21:42 • #112


Heulen kann erleichtern, aber ich kann dir sagen, Beobachter, wenn du mal in die Verlegenheit kommen solltest, dann heule nicht in Gegenwart deiner Geliebten, das ist in keinem Fall eine gute Idee, auch wenn einem, je nach emotionaler Verfassung, noch so sehr danach ist. Weiß ja nicht, was Bob Marley da für Erfahrungen hat und wie wörtlich er das meint, aber, das mal ganz genau genommen, es ist ein spezielles Thema. Kann heulen etwas mit Manipulation zu tun haben oder kann man einfach so auch diese Gefühle zeigen? Hmm, nein, nein und nochmals nein, es kann sogar verantwortungslos sein, den entsprechenden Gefühlen in einer Beziehung nachzugeben, ganz besonders im falschen Moment und als Mann. Darüber kann man streiten, wie da so das Menschenbild in unserer Gesellschaft ist, aber so ist es, Schade, aber es ist so im Umgang mit den allermeisten Menschen. Das zum Thema heulen, auch wenn es erleichtert, aber man macht am besten wenig Gebrauch davon und das wenn man alleine ist. Vielleicht sind das meine speziellen Erfahrungen, aber ich habe nur diese Aber take it easy, no woman no cry, okay, aber frag nicht nach Sonnenschein. Man kann aber auch nicht ohne, kann jedenfalls das Gefühl entwickeln ... Abhängigkeit versus Liebe ... puh, kein weiterer Kommentar.


Ich möchte das im Moment nicht alles hier ausbreiten, Bird und habe auch kaum Zeit. Es ist nach wie vor nicht immer einfach.

06.05.2012 16:16 • #113


Hey... ich weiß wie das ist wenn jemand wegen dir auch noch die Tränen zurückhalten will, aus Rücksicht, da bist du doppelt getroffen. Ich wünsche ich muss das nie wieder erleben.

Tränen sind halb so schlimm.

06.05.2012 16:58 • #114


Schön, dass du es so siehst, ich finde auch, dass Tränen nicht so schlimm sind. Ich habe allerdings meine Freundin damit sehr verunsichert, und das macht wirklich nachdenklich. Sie meinte gestern noch, das wären wahrscheinlich Versuche gewesen, sie zu manipulieren. Und welche Frau kann mit einem Mann, der weint, etwas anfangen? Ich denke, das ist nicht das, wie von vielen Leuten, auch von mir verinnerlichte Klischee, sondern es ist einfach nicht angesagt. Fragt sich, warum man weint, ob man bewusst/unbewusst Motive hat oder spontan Gefühle erlebt. Weinen kann sehr kontraproduktiv sein, im Job, in einer Beziehung, wenn Leistung/Stärke gefragt sind, und das teilweise sogar zu recht, und ich spreche aus Erfahrung. Stärke muss man differenzieren, weinen können kann eine Stärke sein, weil es Stärke ist, sich zu trauen, einem Gegenüber zu vertrauen; das nicht zu tun, kann auch Stärke sein, wenn es einfach keine Option ist. Weinen kann, muss aber nicht manipulativ sein. Man fühlt den Unterschied, wenn man ehrlich ist und sich nichts vormacht. Auf der anderen Seite habe ich eine Freundin, die ja auch beteiligt ist, die sehr hohe Erwartungen an mich hat, ein Idealbild und Erfahrung mit ganz anderen Männern als ich das bin und die das, auch durch Verdrängung, hinter sich gelassen hat. Und man kann im Leben einfach nicht stehen bleiben und zu viel weinen, jedenfalls nicht stehen bleiben, es muss weiter gehen, oft ohen weinen, so gut das täte. Kommt natürlich auch auf die (nicht) vorhandenen Vertrauenspersonen an und was man draus macht.

06.05.2012 19:12 • #115


Was du denn da erlebt, Bird von wegen Tränen zurück halten? Du meinst, dass du weinen musstest und dein Gegenüber seine/ihre zurückgehalten hat? Und das war nicht gut?

06.05.2012 19:23 • #116


So ein Druck? Wie wirkt sich das bei dir aus? Bekommst du keine Depressionen? Die haben nämlich dann schon mit häufigem Weinen zu tun.

Als ein Mann wegen mir traurig gewesen ist, und seine Tränen vor mir verbergen wollte... Derjenige lebt nicht mehr, und ich kann ihm nichts gutes mehr tun. Es sind aber sicher noch einige andere gewesen - ich kann mich nicht mehr genau erinnern.

Vielleicht verdrängt deine Freundin - kann durch solche Erklärungen (Manipulation) damit besser zurecht kommen? Wer von euch macht Therapie? Sind irgendwelche Lösungen in Sicht? Sorry, ich habe deinen Thread nicht gelesen, inzwischen ist er zu lang.. und die Situation vielleicht ganz anders...


Vogelgruß

06.05.2012 19:50 • #117

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Zitat:
So ein Druck?

Wie meintest du die Frage? Meintest du, dass du viel Druck hattest?

Also hättest du es lieber gehabt, dieser Mann hätte seine Tränen nicht zurück gehalten? Was meinst du, wäre dann anders gewesen, was wäre heute anders? Warum war das so schlimm für dich?

Ich habe extremen Druck, die Situation mit meiner Freundin, so wie ich sie erlebe, ist nur ein Teil davon. Wie sich starker Druck bei mir auswirkt? Er wirkt sich nicht in Depressionen aus, ich funktioniere, aber ich komme überhaupt nicht mehr zu Ruhe. Die Auswirkung ist Abgeschnitten sein von mir selbst, Gefühllosigkeit, "Schusseligkeit", Fehler, Vertrauensverlust. Der Vertrauensverlust ist das Schlimmste.

Meine Freundin verdrängt ganz sicher und teilweise haut sie mir ihre Realität, so wie sie ist und mich sieht, schonungslos um die Ohren. Und wir sind so verschieden, aber versuchen es weiter miteinander. Ich verdränge auch, so gut das möglich ist, bewusst. Denke inzwischen, dass man einfach verdrängen können muss, denn das Leben geht weiter. Ich kann nicht stehen bleiben, man kann im Leben nicht stehen bleiben. Also habe ich mich gezwungen und gezwungen und immer weiter gezwungen, äußerlich funktioniere ich. Wenn ich könnte, würde ich sicher oft weinen und wünschte, es wäre jemand da, um zu trösten, ganz ehrlich. Kannst du das aber ... als Mann, als Frau, wenn du im Alltag gefordert bist? Und wie ist das, kann/sollte man einem Partner gegenüber weinen? Also, ich tue das nicht (mehr), erstens um sie nicht zu verunsichern, zweitens weil sie das sehr negativ bewertet und drittens weil ich unsere Beziehung nicht unnötig gefährden will, indem ich unkontrolliert alles zeige, was so in mir los ist ...

08.05.2012 18:17 • #118


Zitat von Adler83:
Meintest du, dass du viel Druck hattest?

Ich meinte deinen Druck.. selbst weiß ich nicht... ich denke du hast Recht. Zu jemandem zu gehen und ihm die eigene Traurigkeit vorzuhalten - klar, man meint das selbst nicht so, aber es kommt im Grunde auf das Selbe hinaus...

Zitat:
Also hättest du es lieber gehabt, dieser Mann hätte seine Tränen nicht zurück gehalten? Was meinst du, wäre dann anders gewesen, was wäre heute anders? Warum war das so schlimm für dich?

Er hätte mit mir reden können. Weil nur irgendwo vor der Tür zu stehen und zu weinen einfach furchtbar ist.

Zitat:
Die Auswirkung ist Abgeschnitten sein von mir selbst, Gefühllosigkeit, "Schusseligkeit", Fehler, Vertrauensverlust. Der Vertrauensverlust ist das Schlimmste.

Genau. Aber das Urvertrauen wäre eher eine allgemeine Orientierung, eine innere Ausrichtung, die nicht direkt mit einer Personifizierung zu tun hat, ich sehe das nämlich so bei mir. Das fehlende Urvertrauen, das irgendwann im Kindesalter baden ging, ersetzt man durch das Vertrauen in bestimmte Personen. Dadurch liefert man sich im gewissen Sinne ihrer Gnade oder Ungnade aus. Wenn beide Partner so sind, gleicht sich das in der Beziehung aus, irgendwie übersteht sie, meistens in beidseitigen Abhängigkeiten. Wenn nur einer so ist, gibt es Probleme. Was dann der Partner i. d. R. überhaupt nicht versteht - dass vor einem jemand steht, der Verletzungen mit sich herum trägt, der durch das Vertrauen zum Partner eigentlich eher auf Umwegen Versuche startet, zu einem positiven Bild der Welt zurück zu finden um damit seine Problematik zu lösen, und damit auch beziehungsfähig werden. Kaum jemand beschäftigt sich mit solchen Gedanken, eher herrscht auf der emotionalen Ebene der meisten Beziehungen das Faustrecht... zeigst du deine Schwäche, bist du verloren. Und deshalb funktionieren Beziehungen nicht, unser Erwachsendasein verläuft auf der Ebene des Verbergens unserer seelischen Vernarbungen, auf der Ebene der Unehrlichkeit.

Zitat:
Meine Freundin verdrängt ganz sicher und teilweise haut sie mir ihre Realität, so wie sie ist und mich sieht, schonungslos um die Ohren. Und wir sind so verschieden, aber versuchen es weiter miteinander.

Welche Art "Realität" ist es denn..? Eher pragmatische Ansichten, oder auch Kritik an dir, oder an der Beziehung?

Zitat:
Ich verdränge auch, so gut das möglich ist, bewusst.

Na klar, wem sollte man denn seine Befindlichkeiten, die man selbst oft gar nicht richtig versteht, an die Nase binden? Das ist schon ok wenn man sich soweit zurück nehmen kann.

lg Bird

11.05.2012 12:08 • #119


Auf manche Menschen wirken Narben wie Zielscheiben

. . . . . . . . .

11.05.2012 13:00 • #120



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