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Ja, wenn du das alles besser weißt, warum hast du dann solch ein Problem mit der Angelegenheit?

v.Grüße kügeli

14.12.2011 23:14 • #21


Dazu sag' ich jetzt einfach mal nichts

Püppi, ich kann dich sehr gut verstehen. Auch ich war mir immer sehr unsicher in dem was ich ihm geschrieben habe. Ob ich ihm das jetzt schreiben konnte, ob ich zu aufdringlich war. Meldet er sich, hat er Interesse? Aber versuch mal deine Situation, so wie du das eben bereits getan hast, als ein Außenstehender zu betrachten. Du wirst sehr wohl sehen, dass du bei jedem anderen sagen würdest, dass dieser Mann Interesse an dir hat.

Natürlich kann man das nie 100%ig sagen, aber eine Sicherheit im Leben gibt es nunmal nie. Meiner Meinung nach musst du dir keine Gedanken machen. Genieß einfach die Kennenlernphase und lass dich ein wenig überraschen

14.12.2011 23:26 • #22



Verlustängste :(

x 3


cor illustrata
Hey

Oh.. so eine ähnliche Geschichte kenne ich auch...
Läuft schon Monate so, ohne das sich was geändert hat...

Also logisch betrachtet.. Jeder tickt nun mal anders..
Ich denke nicht das er sich mit dir treffen würde, wenn er kein interesse an dir hätte..
Und er schreibt dir doch... wenn auch nicht regelmäßig.. Vielleicht ist er kein Typ dafür, der gerne über sms und co kommuniziert..

Anders gesehen, gibt es die ausrede "ich hatte keine zeit dir eine mail zu schicken" nicht!
Weil es echt nur ein paar Sekunden dauert und man immer dafür Zeit hat...
In der heutigen Zeit sind die Dinger doch an einem fest gewachsen..

Aus eigener Erfahrung muss ich sagen (wobei der anfang auch anders war)
Wenn der Typ sich nicht von sich aus meldet, kann ihm nicht so viel daran gelegen sein..
Also mein Tipp an die Damenwelt.. Macht euch rar.. Wenn er sich dann meldet ist doch alles in Ordnung..

Weil mit dem ich damals angebandelt habe, der hat sich auch jeden tag bei mir gemeldet und sms geschrieben, ist vorbei gekommen.. selbst von familienfeiern hat er sich kurz abgesaugt um mich zu sehen..
und irgendwann hat er sich nur noch sporadisch gemeldet und gesehen haben wir uns auch nicht.. und auf einmal hatte er keine zeit dafür...

HAHA.. Witzig.. Die Ausrede zählt nicht..

vlg

14.12.2011 23:59 • #23


Nein, es gibt auch keine Gründe dafür, dass die threaderöffnerin jetzt ganz plötzlich ihren Partner so soll und aufmerksam und liebevoll findet.
Ihr Eingangsbeitrag klang ganz anders.

Es gibt nur einen Grund für solch ein Verhalten: Sie verteidigt ihn reflexartig, sie ist nicht fähig, Kritik als solche an seinem Verhalten zu sehen. Vermutlich ist sie noch sehr jung. Deshalb diese Unerfahrenheit, ja, Naivität.

Aber mit dem Laufe des Lebens und der Erfahrung, die sie mit Männern machen wird, vermute ich sehr stark, dass sie es schon besser lernen wird, wie Männer "ticken". Wobei, manche Frauen lernen das nie. Die bleiben dann aber auch ewig Opfer. Die entschuldigen noch in hohem Alter die Eskapaden ihres Mannes, der arme, der ist ja nie schuld.

v.Grüße kügeli

ps: ja die Ausrede, er hat keine Zeit, finde ich auch immer köstlich. Die Wahrheit ist anders: Er hat einfach nicht dran gedacht, weil es ihm nicht wichtig war.

15.12.2011 09:52 • #24


Häääää? Mein Problem ist doch ein ganz anderes. Mein Problem ist, dass ich völlig am Rad drehe wenn ich mal von irgendwem nix höre. Das hat nix mit IHM speziell zu tun. War wie gesagt bei meinem exauch so (und wir waren sechs jahre zusammen, jetzt sag mir nicht, dass er kein interersse hatte, wenn er sich mal nen tag nicht gemeldet hat). Ich will daran arbeiten, dass ich keine so krassen verlustängste mehr habe. DARUM geht es (siehe auch titel des Threads).

Und dass er toll und aufmerksam und liebevoll ist, das habe ich schon in einem meiner ersten sätze geschrieben. Ich finde es nicht selbstverständlich, wenn jemand ständig über 100 km per bahn zurücklegt um den anderen zu sehen und dafür sogar uni schwänzt, weil beide sonst so viel zu tun haben (ich bin ja auch 5mal die woche trianieren und habe dann keine Zeit mich zu melden). Und dass er, wenn er nichts von mir hört, ebenso ist und sagt, dass er sich sorgen macht oder ob ich böse bin oder ob er irgendwas falsch gemacht oder gesagt hat. oder dass er sich so lieb um mich kümmert und mich aufmuntert, wenn es mir nicht gut geht (as kenne ich von männern bisher garnicht).

Ich verstehe grad nicht so richtig, was du meinst, kügeli. Du schreibst, dass das in meinem Eingangsbeitrag ganz anders klang. ich hab grad nochmal nachgelesen, ob ich was seltsam ausgedrückt habe - habe ich aber nicht. und missverständlich auch nicht.

15.12.2011 10:49 • #25


Zitat:
Mein Problem ist doch ein ganz anderes. Mein Problem ist, dass ich völlig am Rad drehe wenn ich mal von irgendwem nix höre. Das hat nix mit IHM speziell zu tun. War wie gesagt bei meinem exauch so (und wir waren sechs jahre zusammen, jetzt sag mir nicht, dass er kein interersse hatte, wenn er sich mal nen tag nicht gemeldet hat). Ich will daran arbeiten, dass ich keine so krassen verlustängste mehr habe. DARUM geht es (siehe auch titel des Threads).


O:K, ich rudere zurück.
Verlustängste. Das ist so in deinem Eingangsbeitrag nicht rausgekommen.
Diese Ängste habe ich auch. Ich habe sie aber nicht, wenn ich erfahre, dass jemand absolut zuverlässig ist. Das dauert aber immer ne Weile, diese Erfahrung mit jemandem zu machen.
Ich weiß ja jetzt nicht, wie das bei dir ist. Wie lange du diesen Mann schon kennst und so weiter...

Wenn du schreibst, das sei bei deinem Ex genauso gewesen, würde ich vermuten, dass da was ernsthaftes, tieferliegendes, dahinter steckt. Ich glaube, mit sowas sollte man wirklich therapeutische Hilfe aufsuchen. Weil ich auch glaube, dass wirkliche Verlustangst in dem Ausmaß immer Ursachen hat, die in der Kindheit liegen. Und diese Dinge sind schwierig... ich glaube nicht, dass du diese Art von Ängsten alleine behandeln kannst.

v.Grüße Kügeli

16.12.2011 19:12 • #26


Ja, das ist bei mir auch so. wenn ichder person 100% vertrauen kann, dann wird es besser. aber ich kenne ihn erst seit acht wochen, da dauert das noch was, glaube ich

Ja, das kommt mit sicherheit aus der kindheit...mein vater war wenig da und meine mutter schwer Alk.. ich hatte immer angst um sie, dass sie stirbt oder so. ich denke, das kommt dazu.....

19.12.2011 09:34 • #27


Ich habe gestern mal mit meinem Thera über meine Verlustängste gesprochen. Er meint, ich habe ein zu geringes selbstwertgefühl und muss mir zunächst einmal klar machen, dass ich nicht das kleine mäuschen bin, was verzweifelt geliebt werden muss, um zu überleben. Dass ich eine Topfrau bin, die top aussieht, einen TopJob, eine Topwohnung und ein Tophobby hat und alles top hinbekommt. Ich weiss auch überhaupt nicht, warum ich so bin....aber ich glaube, mein exfreund hat mir das irgendwie eingeredet, dass ich nicht besonders viel wert bin und "eher schwer zu ertragen". Und das habe ich mir total verinnerlicht....Ich muss jetzt immer als übung alle meine gefühle gan z intensiv wahrnehmen 8also das sollte ich vorher schon) und sie wertschätzen. also ihnen sozusagen sagen, dass sie ein ganz wichtiger teil von mir sind. er sagt, wenn ich das einmal kann, dann wäre das der erste schritt zu einem höheren selbstwertgefühl. ob das hilft, weiss ich nicht, es ist nur echt so ätzend. Ich bin wie in einem wahn. in jeder sms, die ich von ihm bekomme, gucke ich, ob er vielleicht anders geschrieben hat als sonst, ob er auf einmal keine smileys mehr benutzt, mir keine küsse mehr schickt oder mir seltener schreibt, dass er an mich denkt oder sowas. Das ist echt nicht normal....

Kennt das wer?

20.12.2011 15:28 • #28


22.03.2012 21:53 • #29


und in extremsituationen,wenn die bilder und die ängste zu schlimm werden bekomme ich suizid gedanken.zum glück hatte ich bis jetzt noch nicht den mut es wirklich zu machen...

23.03.2012 00:04 • #30


Dine Angst ist nachzuvollziehen und ja auch nicht unbegründet aus deiner Perspektive heraus. Ich Wünsche dir, dass du in der Therapie dein Trauma aufarbeiten kannst, aber solche Erfahrungen prägen natürlich fürs leben.

23.03.2012 00:31 • #31


hi,

ich kann das nur zu gut nachvollziehen

meine mum ist vor 3 jahren an lungenkrebs gestorben. vor ca. 1,5 jahren fing mein persönliches "drama" an. erst war es die angst um mich. bei jedem zipperlein dachte ich: oh gott, du hast krebs oder eine andere schlimme krankheit. opipramol und ein therapeut haben dazu geführt, dass es mir stückchenweise immer besser ging. irgendwann sogar so gut, dass ich keine tabletten mehr nehmen musste.

vor ca. 3 wochen ist ein guter freund von mir gestorben. er war 31 (so alt wie ich) und lag morgens einfach tot im bett.

seit diesem zeitpunkt hab ich panische angst, dass meiner nichte (sie ist 5 jahre alt) irgendwas passieren könnte

ich bin froh, dass ich in zwei wochen einen termin bei meinem therapeuten habe...zwei wochen sind zwar eigentlich viel zu lange, aber besser als nichts

03.04.2012 14:01 • #32


mein papa ist damals auch an lungenkrebs gestorben...
@naddel: bist du in einer beziehung?ich finde das ein partner einen manchmal auch ganz gut "auffangen" kann.

05.04.2012 23:19 • #33


hi benny,

nein, ich bin in keiner beziehung. meine beziehung ist vor einem jahr wegen dieser schei. angst kaputt gegangen

mein partner konnte mit dem "problem" überhaupt nicht umgehen und hat jeden tag ein stück mehr die geduld mit mit verloren, bis es irgendwann zur Trennung kam. ich glaube der mensch an deiner seite muss verdammt starke nerven haben, um all das zu "ertragen", was man mit uns durch machen muss

ich mein, ich weiß schon selber, dass ich an manchen tagen verdammt anstrengend sein kann und mich da runter zu holen ist schon wirklich sehr, sehr schwer...aber du kennst das ja wahrscheinlich

10.04.2012 08:10 • #34


oh,kenne ich nur zu gut!
ich glaube man muss wirklich sehr starke nerven haben um mit mir zusammen zu sein
ich weiß ja selber das ich manchmal sehr anstrengend bin.wenn ich jemanden gern habe,dann klammere ich vielleicht auch zu doll.damit kommt auch nicht jeder klar

10.04.2012 09:09 • #35


wenn man so drüber nachdenkt und das ganze mal von "aussen" betrachtet ist es immer wieder erschreckend, wieviel lebensqualität einem durch diese schei. angst genommen wird

ich genieße wirklich die tage an denen es mir gut geht und hoffe, dass der spuk irgendwann mal vorbei ist. ich glaube aber, dass ein bisschen rest angst immer bleiben wird....selbst wenn es einem dann gut geht, rechnet man doch immer damit, dass "es" wieder zurück kommt

10.04.2012 13:53 • #36


ich wünsche dir wirklich das der spuk bald ein ende hat!
und für mich wünsche ich mir das diese ängste und bilder irgendwann nicht mehr da sind und ich wie ein "ganz normaler" mensch durchs leben gehen kann...

11.04.2012 09:01 • #37

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Hallo benny,

meine Güte, du hast aber auch wirklich extrem viele frühe Tode miterlebt! Sowohl früh in deiner Kindheit als auch zur frühe Tode deiner Bezugspersonen.

Dann ist es absolut kein Wunder, dass du ständig Angst hast, es könne noch jemand so früh sterben.

Als Kind hast du das sicherlich nicht ausreichend verarbeiten können.
Trotzdem musst du natürlich versuchen, das aufzuarbeiten und dich etwas davon zu lösen, sonst wirst du dir und anderen damit das Leben schwer machen. Allein schon das "Klammern", wie du selber sagst. Oder bei deinem Kind/deinen Kindern. Denen muss man auch genügend Freiheit lassen, trotz der Gefahr, dass ihnen natürlich immer irgendwo etwas passieren kann. Gute Gedanken, Liebe und "Gottvertrauen" schützen normalerweise am besten ...

Welche Art von Therapie machst du denn?

11.04.2012 10:33 • #38


ich versuche ja schon immer nicht zu klammern,was aber gar nicht so leicht ist weil es ja automatisch passiert.im moment gehts aber relativ gut,die tabletten scheinen zu wirken...und mit der therapie gehst auch gut,obwohl ich da durch meinen schichtdienst nur alle zwei wochen hin gehe.

12.04.2012 10:08 • #39


falls es jemanden interessiert...
die letzten wochen ging es mir immer besser. bis meine beste freundin vor zwei wochen gestanden hat das sie anfang juli nach düsselsorf zieht das hat mir so ein wenig den boden unter den füßen weggezogen. ich weiß das sie ja nicht aus der welt ist.wir wohnen hier in der nähe von bremen,sind also nur ein paar stunden.aber ist trotzdem für mich nicht ganz einfach und auch ein komisches gefühl,weil sie die letzten monate eine sehr große stütze für mich war,sie war immer für mich da und hat mir zugehört... habe angst davor wenn sie nicht mehr hier ist.

19.05.2012 13:51 • #40



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