Zitat von Saina91: Also bei uns ist es andersherum, dass ich nicht wirklich Lust habe, was aber nicht mit der Attraktivität meines Mannes zu tun hat oder mit anderen Männern. Generell verspüre ich nicht so Lust und habe manchmal das Gefühl, dass ich a s exuell geworden bin oder so.
so Phasen hatte ich auch immer wieder. Müde, zuviel im Kopf, wenig Körpergefühl, eher Routineinteraktionen mit dem Partner ect ect. Klar denkt man dann irgendwann, man "müsste" mal wieder oder kann sich das nicht erklären.
Bzw man wünscht sich ja selber auch so eine Nähe und Intimität, dass es irgendwie "fließt" und sich gut anfühlt.
Manche Menschen sind ja auch so Typen dass sie die ersten Monate quasi ständig übereinander herfallen und mit Haut und Haaren sich begehren ect. Das fand ich immer sehr beeindruckend...aber bei mir ist mein Nervensystem incl auch immer Depri dabei dann irgendwie anders, alles etwas komplizierter. Die Partner waren auch eher "durchdacht".
Dann muss man auch schauen denke ich, ob das kompatibel ist....also wie man Nähe lebt.
Dass da Zweifel kommen wenn da kaum Anziehung spürbar ist, ist ja auch verständlich und wenn der andere dann
auch noch abblockt und nichts an sich ranlässt und nichts auflösen mag.
Wollte nur mal die Seite aufzeigen, es muss nicht unbedingt damit zusammenhängen dass da ein anderer Mensch ist, oder dass die Anziehung erloschen ist, es kann auch Stress sein, irgendwas bedrücken o ä.
Dennoch sollte dann der Partner ja nicht auf der Strecke bleiben und alles mit "ist eben so" schlucken müssen und verzichten müssen.
@Taube38 hattet ihr denn mal eine viel intensivere Zeit mit emotionaler und körperlicher Nähe?
Gabs da irgendwie einen "Bruch"? Oder war es schon immer mal so mal so?
Ich weiß nicht, ob ausziehen und nachdenken sehr viel bringt, wenn es bei ihm Stress ist oder eher etwas chronisches.
Das braucht vermutlich einiges an Arbeit, einmal für sich (Therapie o ä) und vielleicht wäre auch eine Paarberatung etwas für euch, um dem mehr auf den Grund zu gehen, wo die Baustellen liegen.