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Kennt zufällig von euch jemand das Gefühl, dass man sich stürmisch verliebt, dass man in der Phase des Werbens und Umgarnens nicht weiß, wohin man mit seinen Gefühlen soll, und einen dann plötzlich das Gefühl überkommt, dass man wieder einmal an die falsche Person geraten ist? Schön, das soll vorkommen, dass man an jemanden gerät, der nicht zu einem passt. Aber ich schlage mich nun schon seit fast zwei Jahrzehnten mit diesem "Phänomen" herum, und spätestens mit 41 wird man dann doch ein wenig skeptisch. Bin ich vielleicht jemand, der die Messlatte absichtlich so hoch legt, damit nur ja keine Frau darüber springen kann, die einem gefährlich werden bzw.: näher rücken könnte?

22.01.2009 00:09 • 10.03.2009 #1


2 Antworten ↓


Hi Maulwurf,
das ist ein passender Name.
Könnte auch Großmaul heißen, das meine ich nicht böse.

Ich kenne dieses Phänomen gerade mal seit Oktober,
alles gewollt, nie erschienen.

Es gibt Fragen meinerseits, synonym zu den Antworten,
die einige in deinen aktuell letzten Jahrzehnten gerne gewusst hätten.

Ich höre jetzt besser hin, Signalsätze , sage ich dazu, wie
Ich hoffe, dir genügen zu können,
dass du mich so liebst, wie ich dich,
ich habe panische Angst, dass du meine Hülle nicht so lieben kannst,
wie du vorgibst,
und noch Schlimmeres, Vermutungen und Wortdrehungen,
die einem unterstellen, wovor Mann selbst horrende Angst hat.

Auf meiner Seite, und auf den vielen anderen Seiten ist es dann auch dunkel bis düster, weil man erst langsam versteht, was da so in einem solchen Mann vorgehen muss. Owei.

Tragisch eben, wenn man sich selbst sehr schwer verliebt, nicht aus Bindungsangst, sondern aus der Erfahrung heraus.
Dann einen Menschen findet, der o.g. sehr gut verheimlicht und es dann irgendwann eskaliert, in einem subtilen Nichterscheinen zum selbst vom Mann gedrängelten Date (er wollte sich selbst wohl zwingen ? oder dachte, ich sage selbst ab ? )

Eine komische Nummer, vielleicht hilft es gar nicht. Und gar nichts hilft.
Es ist eine schöne Faustregel, einmal auch an die andere Seite zu denken, vielleicht im Vornherein erklären, dass Mann mit Bindungsangst zu kämpfen hat, schließlich gibt es auch Womanizer, die kämpfen dann nicht, sondern haben einen friedlichen Pakt mit ihr und nutzen das so gewonnen Hoheitsrecht ausgiebig - anderes Thema eben.

Es ist also ganz schwer, wenn man selbst sensitiv ist, von so einem Menschen getroffen, aber eben nicht abgeholt zu werden.

Wie es zu einer Bindungsangst kommen konnte, ist vielleicht gar nicht so wichtig, sollte Mann vielleicht im hier und jetzt anfangen, Zweisamkeit
einen Raum geben zu wollen, die Einsamkeit ist sowieso Norm, warum so dermaßen provozieren. Z wie Zeit weg und dafür ein N nach dem Zwei hinein, das macht früh genug bei vielen schon nach Jahren aus der Zweisamkeit eben Einsamkeit.

Vielleicht einfach mal anders versuchen, das Leben ist doch schon so kurz.

09.03.2009 00:25 • #2


Zitat von Maulwurf:
Aber ich schlage mich nun schon seit fast zwei Jahrzehnten mit diesem "Phänomen" herum, und spätestens mit 41 wird man dann doch ein wenig skeptisch.


hallo maulwurf,
das kann ich gut verstehen. wenn man so ein pattern erkennt, hat es ja meistens mehr mit einem selbst zu tun als mit den anderen.

Zitat:
Bin ich vielleicht jemand, der die Messlatte absichtlich so hoch legt, damit nur ja keine Frau darüber springen kann, die einem gefährlich werden bzw.: näher rücken könnte?


die frage kannst nur du beantworten. was wäre den so 'gefährlich' daran wenn eine frau dir näher rückt?

10.03.2009 12:54 • #3




Dr. Reinhard Pichler