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Hallo zusammen,

ich muss hier mal meinen Frust loswerden!

Zum Hintergrund: Mein Freund (wir sind jetzt 2 Jahre zusammen) ist auf der Hochzeit einer seiner besten Freunde eingeladen. Als wir zusammengekommen sind, hatte er sich kurz davor von seiner damaligen Freundin getrennt (mit der er 10 Jahre zusammen war). Die EX ist die beste Freundin von der Bald-Frau des besten Freundes. Sprich, als mein Freund und seine Ex noch zusammen waren, haben sie zu viert ständig was unternommen, waren im Urlaub etc..Seine Ex war ziemlich fertig das plötzlich Schluss war und ihre beste Freundin hat mich dementsprechend gehasst und mich das auch deutlich spüren lassen. Die Ex meldet sich immer noch regelmäßig (mein Freund ist einfach zu feige und bequem ihr mal klar zu machen das sie nervt) und auch sonst komme ich nicht wirklich mit seinen Freunden super klar. Die Ex ist halt quasi immer bei gemeinsamen Treffen präsent, sodass ich kaum eine Chancen habe mich mit den anderen Frauen anzufreunden.

Warum ich das alles erzähle? Ich soll meinen Freund zur bevorstehenden Hochzeit begeleiten. Eigentlich habe ich ihm schon gesagt, dass ich definitiv keinen Bock darauf habe. Mein Selbstwertgefühl ist eh nicht das größte und dort werde ich den ganzen Abend nur ausgeschlossen und einsam in der Ecke stehen. Ich bin ein schüchterner Mensch, aber bei seinen Freunden habe ich keine Chancen überhaupt Kontakt zu knüpfen. Ich werde von denen abgelehnt und sie unterhalten sich zudem ständig über die schönen alten Zeiten wo ich natürlich nicht mitreden kann. Dazu muss man sagen, dass seine Freunde alle 10 Jahre älter sind als ich und quasi schon immer in dem gleichen Dorf gewohnt haben und dort niemals rausgekommen sind. Weiterhin habe ich gar keine Lust der besten Freundin der Ex noch unnötig Geld in den Rachen zu stopfen (p.P. 80 Euro Geschenk). Ich bin Studentin, habe kaum Geld und die Fahrt zur Hochzeitsfeier kostet mich schon circa 100 Euro. Alles spricht quasi dagegen das ich mitgehe auch wenn mein Freund dann beleidigt ist.

Auf der anderen Seite, hat die Ex die natürlich Trauzeugin ist eine Präsentation mit alten Fotos und Geschichten geplant, wo wahrscheinlich auch mein Freund mit seiner Ex drin vorkommen. Allein der Gedanke macht mich wahnsinnig sauer! Auch wird sie sich wahrscheinlich wieder den ganzen Abend an ihm ranmachen wenn ich nicht mitkomme. Ich hab einfach Angst meinen Freund da alleine hingehen zu lassen.

Ich bin komplett hin und hergerissen: Wenn ich mitkomme werde ich 3 Tage wieder mega fertig sein, mein Selbstwertgefühl leidet unter der Ablehnung enorm und andererseits hasse ich diese komplette Clique und würde denen gerne sagen was die für behinderte Leute sind! Wenn ich nicht mitkomme sitze ich das ganze Wochenende Angst erfüllt zu Hause, warte auf jede Nachricht von meinen Freund und hoffe das bloß nichts passiert.

13.07.2017 09:53 • 13.07.2017 #1


9 Antworten ↓


Was mir sofort aufgefallen ist ... mal abgesehen von der ganzen Situation und es ist von vorn herein schon sehr schwierig das Ganze.
Hast Du mal mit Deinem Freund so darüber gesprochen ... so ... wie Du es hier schilderst ? Mal Deine Ängste und Befürchtungen geäussert ?
Überhaupt mal ihm erzählt ... wie Du Dich fühlst ?

13.07.2017 10:11 • #2



Hochzeit seines besten Freundes - Ex Freundin

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Luna70
Erstmal herzlich willkommen bei uns im Forum.

Wenn dein Freund möchte, dass du mitkommst, warum zahlt er dann nicht die Fahrt und das Geschenk?

Ansonsten würde ich an deiner Stelle mitkommen und das Beste draus machen. Wenn du kneifst, hast du am Ende nur einen noch schlechteren Stand bei seinen Freunden und es gibt wieder ein Ereignis von dem erzählt wird, bei dem du nicht dabei warst. Sage deinem Freund, dass du Angst hast, alleine in der Ecke zu stehen, aber trotzdem bei dem Ereignis an seiner Seite sein willst. Dann wird er hoffentlich darauf achten, dich einzubeziehen.

Sieh es mal so, je länger ihr zusammen seid und du dich an gemeinsamen Aktionen beteiligst, umso größer wird der Anteil von "alten Zeiten" bei denen du dabei warst und umso kleiner der Anteil von den Sachen, bei denen du es nicht warst.

Ich verstehe, dass du auf die Gesellschaft von seinen Freunden eher verzichten möchtest, aber die Hochzeit des besten Freundes ist nun mal ein besonderes Ereignis, dafür könntest du doch über deinen Schatten springen. Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken. Dein Freund ist mit dir zusammen und das schon ziemlich lange. Also steht er zu dir. Und auf einer Hochzeit werden ja noch andere Leute sein, mit denen du dich unterhalten könntest, nicht nur die Clique.

Aus deinem Beitrag hört man aber auch ganz grundsätzlichen Frust raus, weil die Ex sich noch meldet und dir das mit der Clique auch zu viel gemeinsame Unternehmungen sind. Hast du darüber schon mal mit ihm geredet, dass dich das stört?

13.07.2017 10:38 • #3


Danke für die lieben Beiträge!

Ja, ich habe mit meinem Freund darüber schon geredet.

Er spielt das ganze immer runter! Er sagt seine Ex will nichts mehr von ihm, meldet sich nur aus reiner Freundschaft. Ich sehe das ein bisschen anders, wenn man gemeinsame Fotos per whatsapp mit dem Titel: Oh sieh nur wie wir da auf Mallorca 2009 aussahen und weißt du noch damals... schickt

Ich war vor circa einem Jahr mit ihm auf einer Hochzeit eines anderen Freundes und da hat der mich quasi auch im Regen stehen lassen. Klar, er ist selten in der Heimatstadt und freut sich dann alte Bekannte zu sehen und mit denen zu quatschen. Ich stand mit den anderen Frauen den ganzen Abend in einer Ecke habe versucht zwanghaft Smalltalk zu halten. Besagte Frau die bald heiratet hat mir den ganzen Abend den Rücken zugewandt und mich offensichtlich versucht aus dem "Kreis" auszuschließen. Ihr Verhalten erinnert mich immer an Grundschulkinder aber naja. Geendet hat das ganze in einem gewaltigen Streit zwischen mit und meinem Freund den auch paar seiner Freunde unfreiwillig mitbekommen haben. Vorgeworfen hat er mir unteranderem in diesem Streit, dass ich asozial wäre und es ja meine Schuld ist das ich keinen Kontakt finde. Finde ich bis heute ziemlich unfair, wenn ich vergleiche wie meine Freunde ihn aufgenommen haben. Er wurde direkt ins Gespräch eingebunden, ihm wurden Fragen gestellt etc.. Ich habe mich dann versucht mit meinem Freund auzusprechen, allerdings will er das ganze immer unter den Teppich kehren und hat dann nur gesagt er habe es nicht so gemeint

13.07.2017 10:59 • #4


Siehst Du ... und das meine ich und habe ich auch vermutet.
Das Problem sind nicht seine Freunde oder seine Ex ... das "Problem" seid Ihr Beide. In Eurer Beziehung läuft da was schief. Ich kann Dir leider nur schreiben wie ich das Ganze sehe aus meiner Sicht und mit dem bisschen was Du hier geschrieben hast.
Es ist schon mal nicht einfach einen Freund zu haben ... der älter ist und aus einer kleinen Stadt oder Dorf kommt ... wo jeder jeden kennt. Da sind die Bindungen zwischen den Menschen noch ganz anders, weil man ja viel enger miteinander aufgewachsen ist. Ein kompletter Bruch mit der Exfreundin würde meistens auch den Bruch mit dem ganzen Freundeskreis bedeuten. Für Dich ist das natürlich nicht so gut ... wenn die EX bei allem dabei ist. Aber so weit ich es verstanden habe ... wohnt Ihr weit weg ... also sind Besuche eher selten. Das Dein Freund bei der Hochzeit seines Kumpels dabei sein möchte ist verständlich.
Die ganzen Umstände sind nicht ganz einfach und trotzdem sehe ich das so ... dass zwischen Euch Beiden etwas nicht ganz rund läuft. Ich finde es schon mal nicht gut ... dass Dein Freund alles so runter spielt und von Dir in dieser Beziehung genervt ist. Eigentlich müsste ihm klar sein ... dass es den wenigsten Frauen gefällt ... wenn der Freund noch häufig mit der Ex Whatsapp schreibt. Es fehlt ihm vielleicht an Einfühlungsvermögen sich in Deine Lage zu versetzen. Aus dem Grund entsteht auch Streit. Natürlich spielt es immer eine Rolle ... wie Du Deine Gefühle rüberbringst und wie Du Dich in diesen Situationen mit seinen Freunden verhälst. Aber grundsätzlich bin ich der Meinung ... dass wenn er vielleicht mal aufmerksamer seine Freunde beim Umgang mit Dir beobachten würde und es wäre wirklich so wie Du schreibst - dass er dann wirklich mal ein paar klare Worte mit Ex und Freunden reden könnte. Wenn es Freunde wären ... würden sie auch darüber nachdenken ... wenn nicht ... sind es keine.
Das Problem seid aber Ihr Zwei ... Eure Beziehung ... kein anderer.
Er müsste mehr Verständnis zeigen, selbst mal schauen wie es sich verhält und dann gegebenenfalls auch mal was klarstellen und Du versuchen ... denen zu zeigen, dass Du die Frau an seiner Seite bist und sich das auch nicht ändern wird. Nur das kann man nur ... wenn der Freund hinter einem steht ... wenn Du Rückendeckung hast.
Aber ich kann mir schon vorstellen ... wie es sich anfühlt ... wenn sein Freundeskreis aus Ex und deren Freundinnen besteht. Man ist nicht erwünscht. Man bleibt ewig der Grund ... warum SIE und ER nicht mehr zusammen sind ... ob es nun stimmt oder nicht.

13.07.2017 11:29 • x 1 #5


FeuerWasser
Ich finde, wie auch meine Vorschreiberin, es liegt nicht an der Ex, an der Hochzeit, an der besten Freundin sondern an eurer Beziehungsqualität. Es ist seine Aufgabe sich klar abzugrenzen. Das Verhältnis zur Ex und wie er zu ihr steht, kann ich nicht beurteilen. Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen wenn mein Partner einen rein platonisch freundschaftlichen Kontakt zur Ex pflegt sofern alle Beteiligten ihre Grenzen kennen. In dem Fall scheint es so zu sein, dass dieses Vierergespann inkognito noch existiert und du in der Runde der Fremdkörper bist. Da liegt es an dir, gefestigt aufzutreten und es liegt an ihm loyal hinter dir zu stehen.

Scheinbar mangelt es ihm auch gravierend an Einfühlungsvermögen wenn du schreibst "Ich hab einfach Angst meinen Freund da alleine hingehen zu lassen. Ich bin komplett hin und hergerissen: Wenn ich mitkomme werde ich 3 Tage wieder mega fertig sein, mein Selbstwertgefühl leidet unter der Ablehnung enorm und andererseits hasse ich diese komplette Clique". Er weiß bestimmt wie es dir damit geht und spielt die Situation herunter, sprich, er nimmt deine Empfindungen nicht ernst. So kann eine Beziehung nicht funktionieren, wenn er kein Rückgrat zeigt und du dich hinter ihm verstecken musst, ständig in der Angst lebend, dass die Ex ihre Finger wieder nach ihm ausstreckt.

Ich würde an deiner Stelle ganz klare Worte finden, die Situation so wie sie ist auf den Tisch legen und ihm sagen, dass du das nicht länger mitmachst und möchtest, dass er eine klare Stellung bezieht und dich davon auch nicht abbringen lassen wenn er wieder versucht zu verharmlosen. Auch du musst in der Sache energischer auftreten und einfordern.

13.07.2017 13:28 • x 1 #6


Zitat von FeuerWasser:
Ich finde, wie auch meine Vorschreiberin, es liegt nicht an der Ex, an der Hochzeit, an der besten Freundin sondern an eurer Beziehungsqualität. Es ist seine Aufgabe sich klar abzugrenzen. Das Verhältnis zur Ex und wie er zu ihr steht, kann ich nicht beurteilen. Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen wenn mein Partner einen rein platonisch freundschaftlichen Kontakt zur Ex pflegt sofern alle Beteiligten ihre Grenzen kennen. In dem Fall scheint es so zu sein, dass dieses Vierergespann inkognito noch existiert und du in der Runde der Fremdkörper bist. Da liegt es an dir, gefestigt aufzutreten und es liegt an ihm loyal hinter dir zu stehen.

Scheinbar mangelt es ihm auch gravierend an Einfühlungsvermögen wenn du schreibst "Ich hab einfach Angst meinen Freund da alleine hingehen zu lassen. Ich bin komplett hin und hergerissen: Wenn ich mitkomme werde ich 3 Tage wieder mega fertig sein, mein Selbstwertgefühl leidet unter der Ablehnung enorm und andererseits hasse ich diese komplette Clique". Er weiß bestimmt wie es dir damit geht und spielt die Situation herunter, sprich, er nimmt deine Empfindungen nicht ernst. So kann eine Beziehung nicht funktionieren, wenn er kein Rückgrat zeigt und du dich hinter ihm verstecken musst, ständig in der Angst lebend, dass die Ex ihre Finger wieder nach ihm ausstreckt.

Ich würde an deiner Stelle ganz klare Worte finden, die Situation so wie sie ist auf den Tisch legen und ihm sagen, dass du das nicht länger mitmachst und möchtest, dass er eine klare Stellung bezieht und dich davon auch nicht abbringen lassen wenn er wieder versucht zu verharmlosen. Auch du musst in der Sache energischer auftreten und einfordern.



Wow ... ... genauso habe ich das gemeint ... nur nicht so gut wie Du, die Worte dafür gefunden !

13.07.2017 13:37 • x 1 #7


Sein Rückgrat ist tatsächlich ein riesen Problem: Es hat ewig gedauert bis er Mut bewiesen hat und mit der Ex Schluss gemacht hat.
Ich habe seinen Beistand schon mega oft gefordert: Als ich besagte Freundin das erste Mal gesehen habe, habe ich ihr zur Begrüßung die Hand gegeben und sie hat dies nicht erwidert. Fand ich extrem unhöflich und schon da habe ich zu meinem Freund gesagt, dass ich diesen Konflikt (der eigentlich nicht meiner ist!) nicht austrage und er das klären soll! Auch mit der Ex habe ich ihn schon mehrfach aufgefordert ihr endlich klare Grenzen aufzuzeigen! Geantwortet wird mir dann mit: Jajaja, mache ich! Nerv nicht rum die will nichts mehr von mir, immer fängst du damit an!
Dazu kommt noch, dass die Mutter und die Ex extrem gut noch befreundet sind und sich regelmäßig treffen. Von diesen Treffen und wie toll die beiden sich doch verstehen wird mir dann auch direkt berichtet wenn wir dort zu Besuch sind. Auch ihr zeigt mein Freund keine klaren Grenzen auf sondern sagt nur: ach lass das, will doch keiner Wissen!

Mich verletzt die ganze Situation extrem! Soll ich noch häufig dazu auffordern Stellung zu beziehen? Oder das gleich mit einem Ultimatum untermauern?

13.07.2017 14:13 • #8


Du bist da im Prinzip noch gar nicht "angekommen" ... Du wirst nicht "gesehen" und ich möchte jetzt nicht behaupten auch nicht erwünscht - aber das mit Deiner Schwiegermutter setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Nicht weil seine Mutter noch befreundet ist mit der Exfreundin Deines Freundes ... NEIN ... weil sie mit Sicherheit mit Ihrem Verhalten bei dieser Exfreundin oder mit dem was sie da so vom "Stapel" lässt noch zusätzlich dafür sorgt ... dass Dir zur Begrüßung noch nicht einmal die Hand gegeben wird.
Wenn nämlich die Mutter ... die ja ruhig noch mit ihr befreundet sein kann ... dieser Exfreundin zu verstehen geben würde ... dass Du jetzt die neue Frau an seiner Seite bist und sie das akzeptiert - Du willkommen bist und sie von ihr das Gleiche erwartet - würde die Ex niemals so auftrumpfen und wäre sich ihrer Sache so sicher.
Also ich an Deiner Stelle ... würde ihn zum essen einladen ... nicht zu Hause und ihn bitten, dass Dir jetzt mal zugehört wird. Wenn er während Du ihm mal alles so erzählen möchtest - wie Du momentan empfindest - er schon abblockt und es runterspielt, dann ist er ein Vollpfosten - den Du lieber gleich vergessen solltest.
Denn dann hast Du solche Situationen Dein Leben lang und bist nur am kämpfen ! Und ansonsten würde ich ihm schon ganz deutlich klarmachen ... dass das kein Dauerzustand sein kann und es dadurch früher oder später mit Sicherheit zur Trennung kommt - weil Du Dich seelisch kaputt machst mit dieser Gesamtsituation. Bei ihm sehe ich da kein gegenseitiges Verständnis oder Fürsorge für den anderen. Von ihm aus ist es ein Nebeneinander ohne Gespür für den anderen ... die Bedürfnisse und Sorgen zu erkennen.

13.07.2017 15:00 • #9


FeuerWasser
Zitat:
Als ich besagte Freundin das erste Mal gesehen habe, habe ich ihr zur Begrüßung die Hand gegeben und sie hat dies nicht erwidert. Fand ich extrem unhöflich

Das ist es auch, unhöflich, unreif und zickig. Genauso unhöflich und unreif empfinde ich aber auch seine Reaktion dir gegenüber "Jajaja, mache ich! Nerv nicht rum die will nichts mehr von mir, immer fängst du damit an!"

Zitat:
schon da habe ich zu meinem Freund gesagt, dass ich diesen Konflikt (der eigentlich nicht meiner ist!) nicht austrage und er das klären soll!

Auch das sehe ich genauso wie du und hätte gleich/ähnlich reagiert. Das ist deren (Ex)Beziehung und die müssen das unter sich klären. Es wird einen Grund gegeben haben warum die Beziehung nicht mehr funktioniert und du schlussendlich in sein Leben getreten bist. Deren Probleme musst du nicht auf dich abwälzen lassen.

Dir geht es mit der Sache nachvollziehbar nicht gut und er nimmt dich nicht ernst <- Das ist der Konflikt. Solange sich da nichts klärt kann sich auch darüber hinausgehend nichts verändern. Wenn er sich nicht klar abgrenzt, von seiner Ex, dem Freundeskreis und seiner Mutter (Eltern) stehst du mit der Steinschleuder auf dem Schlachtfeld, auf verlorenem Posten. Ich kann dir in dem Fall nur anraten, aufzuhören, Kämpfe auszufechten und dir ewiges Gehör zu verschaffen das ohnedies keine Beachtung findet sondern dir im Stillen Gedanken machen ob diese Beziehung für dich langfristig betrachtet wirklich das Richtige ist, ob du dich gut aufgehoben fühlst, dich mit deinem Partner wohlfühlst, ob ihr beide in dieselbe Richtung schaut und gemeinsame Ziele habt. Weiters würde ich mit ihm ein klärendes Gespräch führen und auch klare Konsequenzen, auch eine mögliche Trennung, ansprechen. Wenn ihm das immer noch nicht die Augen öffnet dann weißt du auch woran du bist.

13.07.2017 15:06 • x 1 #10



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