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Zitat von crazy030:
prinzessin22589

Das Thema hatte wir neulich schon und ich hab da schon genug darüber geschrieben. Du hast eine merkwürdige Meinung, was Angst/Panikstörungen angeht und Du kannst auch nie eine schwere Form einer solchen Störung gehabt haben, sonst würdest Du anders reden.

Und Dein "bei Panik spielt sich doch alles nur im Kopf ab", ja und bei Depression oder Borderline nicht? Bei JEDER psychischen Störung spielt sich alles erstmal "nur" im Kopf ab!


Ich spreche nur deswegen. Ur über Panikattacken und generalisierte angststorung weil ich diese selber gehabt habe und daher nur und ausschließlich über meine Erfahrung rede und nicht über andere erkrankungen die ich nicht in dem Masse kenne. Es ist schon ziemlich anmaßend zu behaupten, dass ich nicht betroffen gewesen sein kann, nur weil ich die Krankheit ganz anders betrachte und auch angegangen bin als es deiner Meinung entspricht. Aber vielleicht bin ich deswegen schon seit Jahren symptomfrei und du nicht. Kann ja möglich sein.

28.05.2012 16:17 • #21


Huhu crazy030

Dieses Thema ist, wie sollte es auch ander sein, leider etwas
zu meinem Steckenpferd (Hobby?) geworden.

Vorab (Warnung: Nix für sehr religiös veranlagte Leute):

Alles Denken und Fühlen findet nicht in einer "übersinnlichen"
Blackbox statt, sondern beruht auf real vorhandene neuronale
Strukturen, sowie deren Verbindungen und deren "Datenaus-
tausch" im realen Gehirn.

Natürlich kann man, mit sehr viel Geduld und Zeit, auf diese
Strukturen einen gewissen Einfluss nehmen (umkonditionieren).
Besonders bei kurzzeitigen Einzeltraumatas funktioniert dies
sogar sehr gut.

Genetisch erworbene, frühkindlich geprägte oder durch sehr
langes Erleben stark gefestigte "Hirnstrukturen" lassen sich
nicht spontan durch bewusstes Umdenken auch wirklich um-
strukturieren. (Auch wenn viele dies gerne so sehen möchten).

Und natürlich sollte man auch dann, im Rahmen des Möglichen,
immer an seinem "Gehirn" arbeiten. Aber man darf dabei nicht
die Hoffnung haben, sich ein völlig anderes Gehirn denken zu
können, oder solche Erwartungen an andere Menschen stellen.

Um zum Thread zurückzukommen:
In meinem Falle hat dieses Wissen (bei den Gutachtern) wahr-
scheinlich sogar die Bewilligung der EU-Rente beim ersten An-
tragsversuch bewirkt, ohne noch einmal eine weitere Therapie
oder Reha zu fordern.

Und wie ich selber gerne dazu sage:
Manchmal müssen wir die (unsere) Banane einfach krumm sein
lassen, und sie nicht mit Gewalt geradebiegen wollen. Denn es
ist besser eine krumme Banane zu haben, auch wenn andere sie
nicht wollen, als wie die Banane, die beim Versuch des Geradebie-
gens völlig zu zermatschen.

@Schlaflose:

Neuroleptika unterdrücken bestimmte neuronale Abläufe. Sie ver-
hindern damit Wirkungen/Symptomatiken (z.B. bei Borderline), aber
sie heilen nicht die zugrunde liegende Störung. Daher funktionieren
hier Medikamente.

In diesem Sinne liebe Grüsse, Der Beobachter

28.05.2012 16:20 • #22



EU Rente - Wer hat dazu Erfahrungen ?

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prinzessin22589

Symptomfrei im Sinne von PA bin ich auch schon lange. Und ja, ohne Therapie und Pillen. Man sollte sich aber davor hüten, alles zu verallgemeinern. Nur weil es bei Dir (oder anderen) so oder so ist, bedeutet das für die Masse nichts.

28.05.2012 16:45 • #23


Dann solltest du das auch lassen mit dem veralgemeinern. Ich veralgemeinern nichts sondern Sage meine Meinung und Erfahrung. Die ist einfach ganz anders, ist ja auch ok. Im untschied zu mir, versuchst du aber andere Meinung, wie meine, herab zu setzten und stellst deine als die einzig wahre hin. Da das keine Basis einer Diskussion ist, weil ein Austausch so ja nicht möglich ist, machen weitere Worte keinen Sinn.

28.05.2012 16:52 • #24


Schlaflose
Zitat von crazy030:
Lies die Links. Das sind Fachseiten, wir sind Laien


Habe ich jetzt gemacht. Gut, dann gibt es ja hoffentlich bald ein Medikament speziell gegen Panikattacken und das Problem mit der EU Rente wegen Panikstörungen wird sich erübrigen. Tja, aber dann kommt wieder die Diskussion, ob man dazu gezwungen werden kann, Medikamente zu nehmen um gesund zu werden und dann keine Sozialleistungen mehr zu beziehen. Da wird es bestimmt wieder eine Menge Leute geben, die den Ehrgeiz haben, es ohne Medikamente zu schaffen, auch wenn es ihnen jahrelang dadurch schlecht geht, oder weil sie Angst vor Nebenwirkungen haben usw usw.

Was Depressionen anbelangt, kenne ich eine Menge Leute, einschließlich meiner Wenigkeit, denen ADs sehr gut geholfen haben.

Viele Grüße

28.05.2012 16:54 • #25


Zitat von Schlaflose:
Zitat von crazy030:
Lies die Links. Das sind Fachseiten, wir sind Laien


Habe ich jetzt gemacht. Gut, dann gibt es ja hoffentlich bald ein Medikament speziell gegen Panikattacken und das Problem mit der EU Rente wegen Panikstörungen wird sich erübrigen. Tja, aber dann kommt wieder die Diskussion, ob man dazu gezwungen werden kann, Medikamente zu nehmen um gesund zu werden und dann keine Sozialleistungen mehr zu beziehen. Da wird es bestimmt wieder eine Menge Leute geben, die den Ehrgeiz haben, es ohne Medikamente zu schaffen, auch wenn es ihnen jahrelang dadurch schlecht geht, oder weil sie Angst vor Nebenwirkungen haben usw usw.

Was Depressionen anbelangt, kenne ich eine Menge Leute, einschließlich meiner Wenigkeit, denen ADs sehr gut geholfen haben.

Viele Grüße


Es gibt ja schon viele Medikamente die eine Panikattacken sehr gewissenhaft innerhalb Minuten auflösen wenn man sie hat. Wie Tavor oder ähnliches. Und das irgendwann eine Tablette erfunden wird die in der Lage ist eine erkrankte Seele zu reparieren wage ich zu bezweifeln. Wäre wohl auch zu einfach.

28.05.2012 16:58 • #26


Zitat:
Gut, dann gibt es ja hoffentlich bald ein Medikament speziell gegen Panikattacken und das Problem mit der EU Rente wegen Panikstörungen wird sich erübrigen. Tja, aber dann kommt wieder die Diskussion, ob man dazu gezwungen werden kann, Medikamente zu nehmen um gesund zu werden und dann keine Sozialleistungen mehr zu beziehen. Da wird es bestimmt wieder eine Menge Leute geben, die den Ehrgeiz haben, es ohne Medikamente zu schaffen, auch wenn es ihnen jahrelang dadurch schlecht geht, oder weil sie Angst vor Nebenwirkungen haben usw usw.
Das hatte wir doch schon.

Um mich nicht zu wiederholen, vielleicht noch mal oder überhaupt erstmal meinen Beitrag vom 27.Mai.2012, 15:37 hier lesen:

http://www.psychic.de/forum/feedback-und-wuensche/berater-forum-t43616-10.html

Gerade das wegen dem Typ mit HIV und der Schuldfrage oder ob man nun jedem alles zahlen sollte.

Dann müsste man allen Rauchern und Leuten die Alk. trinken die Krankenkassenbeiträge deutlich erhöhen oder wenn dann ein Raucher Lungenkrebs bekommt sagen, Pech gehabt?

Ich wollte es neulich schon schreiben, lies es, aber nun spreche ich es mal an, weil er ja genau danach neulich von Günter Jauch gefragt wurde. Was ist mit Samuel Koch? Das ist der, der bei "Wetten... das?" verunglückte. Die Behandlung kostete bisher sicher schon Hunderttausende, er wird wohl nie wieder arbeiten, Rente.
Konnte man bei dieser ganzen Aktion von vornherein JEDES Risiko ausschließen? Nein! Muss man bei solchen Aktionen ein Risiko einplanen? Ja! Wäre es dann nicht Mitwirkungspflicht, ein solches Risiko erst gar nicht einzugehen? Eigentlich schon. Oder?

Und so gibt es unzählige Beispiele, die jede Sekunde passieren und wo man im Prinzip sagen könnte "selbst schuld!".

Und um es mal in aller Deutlichkeit zu sagen, EU Rente ist KEINE Sozialleistung!

28.05.2012 17:20 • #27


Schlaflose
Zitat von prinzessin22589:
Es gibt ja schon viele Medikamente die eine Panikattacken sehr gewissenhaft innerhalb Minuten auflösen wenn man sie hat. Wie Tavor oder ähnliches.


Ich meinte natürlich ein Medikament, das man dauerhaft nehmen kann ohne abhängig zu werden. Vielleicht wird es auch möglich sein, eine Gentherapie dafür zu entwickeln, wenn man ja genau lokalisieren kann an welchem Gen welche Moleküle betroffen sind.


Zitat von crazy030:
Und um es mal in aller Deutlichkeit zu sagen, EU Rente ist KEINE Sozialleistung!


Ich weiß, ich habe das etwas verallgemeinert: ich meine darunter alles, was man an Geld bekommt, ohne etwas dafür zu arbeiten und man noch nicht in Altersrente ist. Allen ist ja eins gemeinsam: die Solidargemeinschaft muss dafür aufkommen.

Und auch wenn man mich jetzt steinigt: Jemand der wissentlich seine Gesundheit riskiert oder nicht alles tut, um sie wieder herzustellen (auch mit Medikamenten), sollte keine Leistungen aus der Solidargemeinschaft bekommen.

Im Fall von Samuel Koch sollte eigentlich das ZDF alle Folgekosten zahlen müssen, weil sie solche risikoreichen Aktionen zulassen. Ich könnte mir vorstellen, dass das ZDF gegen so etwas auch versichert ist.

Viele Grüße

28.05.2012 17:50 • #28


Schlaflose

Dir ist aber schon klar, dass das dann auf Unmengen von Menschen zutrifft? Viele ruinieren sich doch, mal genau genommen, wissentlich ihre Gesundheit. Ungesunde Lebensweise, Tbk, Alk.. Oder irgendwelche riskanten Aktionen, wo dann was passiert, was die Betroffenen dann auf Lebenszeit zum Sozialfall macht.

Das sind alles keine Märchen, sondern tägliche Realität, tausendfach. Allein die ganzen Unfälle unter Alk, wo es dann Fälle gibt, wo sehr junge Opfer dann für immer zum Pflegefall werden. Und die Solidargemeinschaft zahlt. Auch der Notarzt stellt am Unfallort keine Schuldfrage.

Wo soll man denn da eine Grenze ziehen? Soll man dem Raucher die Krebstherapie verweigern, weil er ja geraucht hat und es in Kauf nahm? Und so weiter.

28.05.2012 18:05 • #29


Huhu

Diese Diskussion findet auch in der Politik statt, wenngleich auch kaum
öffentlich.

Es wird erwogen, Risikogruppen (Raucher, Trinker, Extremsportler und
Autofahrer etc.) in eine gesonderte "Tarifklasse" einzuordnen. Dies be-
deutet in der Praxis höhere Sozialbeiträge und/oder weniger Leistungen.

28.05.2012 18:45 • #30


Schlaflose
Zitat von crazy030:
Wo soll man denn da eine Grenze ziehen? Soll man dem Raucher die Krebstherapie verweigern, weil er ja geraucht hat und es in Kauf nahm? Und so weiter.


Ja, da müssten einfach Grenzen gesetzlich festgelegt werden, wie das zu handhaben ist. Es gibt ja schon solche Fälle: wer sich ein Piercing oder ein Tattoo machen lässt, und es entzündet sich, muss die Folgebehandlungen aus eigener Tasche bezahlen. Oder wer Risikosportarten betreibt, muss höhere Krankenkassenbeiträge zahlen. So etwas müsste auch aufs Rauchen und andere gesundheitsgefährdende Aktivitäten ausgedehnt werden. Oder solche leute müssten private Zusatzversicherungen abschließen und entsprechend hohe Beiträge zahlen. Ich denke, wenn man das von vorneherein weiß, würde das viele Leute davon abhalten, ihre Gesundheit bewusst zu schädigen.

Und was die Einnahme von Medikamenten anbelangt, wenn sich jeder, der eine Krankheit hat, weigern würde Medikamente zu nehmen und dadurch dauerhaft nicht arbeitsfähig wäre, würde das Solidarsystem innerhalb eines Jahres pleite gehen.

Viele Grüße

28.05.2012 18:51 • #31


Hm..., na ja... Das ist ein kompliziertes Thema. Ich hab je auch über 25 Jahre geraucht. Und wie gesagt, nehmen wir 3 junge Typen, wo einer säuft in der Disco und dann haben die auf dem Heimweg einen schweren Unfall und ziehen noch andere mit rein. Lassen wir mal alle überleben, aber Pflegefälle sein für etliche Jahrzehnte. Da bekommt auch jeder alles und ohne Schuldfrage.

Wenn wir über Sozialhilfe und Hartz 4 reden, ok, aber weil es hier ja um EU Rente geht, es ist eine Versicherungsleistung. Die Deutsche Rentenversicherung ist eine Versicherung. Und die EU Rente ist eine Versicherungsleistung, keine Sozialleistung!

Und diese Versicherungsleistung kann man in Anspruch nehmen, wenn man die Voraussetzungen erfüllt, wenn quasi der Versicherungsfall eingetreten ist, der aber SEHR genau von der DRV geprüft wird.

Jedes Sozialsystem hat auch Nachteile und Ungerechtigkeiten gibt es überall. Das ist nun mal so. Allen kann man es nie recht machen. Es kann aber auch jeder mal genau in Situation X kommen und dann ist es vielleicht gut so, wie es ist in unserem System.

28.05.2012 19:24 • #32


Huhu Schlaflose

Rein natürlich und logisch betrachtet ist das absolut richtig.

Aber, würde das nicht in der Endkonzequenz bedeuten, dass jeder Mensch,
der einer "Tätigkeit" nachgeht die momentan nicht überlebensnotwendig ist,
für eventuelle schädliche Folgen seines freiwilligen Tuns, keinerlei Hilfen von
der Gesellschaft mehr bekommt.

Es wären also nur noch die notwendigen Tätigkeiten zum Überleben, also
das Erwerbsleben und die nötigsten Hausarbeiten, voll sozialversichert.

Dieses Problem ist daher nicht nur eine Frage von Grenzen, sondern auch
eine Frage, welche Art Gesellschaft wir in Zukunft sein wollen. Und hierauf
gibt es leider noch keine wirkliche Antwort (Kapital oder Ethik/Mensch ?)

Liebe Grüsse, der Beobachter

28.05.2012 19:32 • #33


Nachtrag:

Im Gegensatz zu biologischen und medizinischen Fakten sind bei solchen
Themen aber durchaus verschiedene Meinungen (Glauben) zulässig.

Kurz noch zum Threadthema:

Bei meinem Antrag auf EU-Rente hatte ich eine vorhergehende "Zwangs-
therapie (Reha)" und/oder "freiwillige Zwangsmedikamentation" befürchtet.
Daher habe ich mich damals im Vorfeld mit diesen Möglichkeiten befasst.

Mein Denkergebnis dazu:

Zwangstherapie oder Zwangsverpflichtung zur Medikamenteneinnahme darf
nur bei Selbst- oder Fremdgefährdung (unter strengsten Auflagen und Kont-
rollen, ähnlich wie bei einer Zwangseinweisung) angewendet werden.
Nur zur Wiederherstellung der Funktion, besonders für das Erwerbsleben, ist
beides unakzeptabel.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

28.05.2012 19:59 • #34


Medikamente sind in meinen Augen nur notwendig in akuten Situationen der Lebensgefahr, z.B. bei Depression mit hoher Tendenz zum Suizid. Zwingen kann man da aber auch keinen.

Mir ist auch bekannt, nicht wenige Menschen lehnen sogar in der Krebstherapie bestimmte Medikamente ab. Und trotzdem behandelt man sie dann weiter und sie bekommen jede Hilfe, selbst, wenn die 10 x teurer ist.

Was hier völlig unter geht, unterhaltet euch doch mal bitte mit Psychiatern, wie hoch die Rate der Patienten ist, die dann mit Medikamenten wieder arbeitsfähig werden. Das sind nämlich nicht viele. In den Kliniken sind Leute, die in der Masse schon Jahre arbeitsunfähig sind, aber ebenso lange Medikamente nehmen.

Und ich kenne da real auch einige Menschen. Eine Bekannte hat immer gern unter Menschen gearbeitet, bekam aber vor Jahren einen Zusammenbruch, nahm dann 2 Jahre 40 mg Citalopram täglich und nun seit 6 Monaten um die 300 mg Venalfaxin. Der geht es meist richtig mies und an Arbeit ist nicht zu denken.
Ein anderer Bekannter nahm erst 2 Jahre ein AD, dann 5 Jahre ein Neuroleptika. Dem ging es nie gut und er sagte selbst oft, er ist erst durch das NL zum Zombie geworden. Er wurde berentet, mit Ende 30. Da ging nichts mehr, trotz Pillen und er hatte auch etliche andere versucht. Jetzt ist er ziemlich runter von den Tabletten und plötzlich geht es ihm besser.

Trotzdem würde ich nichts verallgemeinern, weil es auch Leute gibt, denen Medikamente helfen und die froh sind, welche zu haben. Das ist klar.

28.05.2012 21:00 • #35


Nachtrag:

Noch zum Thema Medikamente. Was hier keiner gesehen hat, aber genau das ist oft das Problem, gerade bei Angstpatienten ist mitunter eine enorme Problematik mit Medikamenten vorhanden, man muss sich doch nur hier im Forum umsehen!
Das hat alles nichts mit "nicht wollen" zu tun, sondern es ist Teil der Erkrankung und die Betroffenen haben damit genug zu kämpfen.

29.05.2012 12:03 • #36


Huhu

Bei mit im Kopf tut sich gerade eine fürchterliche Frage auf:

Ich habe vor gut einem Jahr, nachdem meine EU-Rente bewilligt war, versuchsweise
mein Medikament (Citalopram, 40mg) abgesetzt.
Und im Gegensatz zu vorangegangenen Absetzversuchen war es diesmal erfolgreich,
also kein "Rückfall" in extreme Ängste und Depressionen.

Kann mir nun dieses eigenmächtige Absetzen des Medikaments bei einem Antrag auf
Rentenverlängerung (nächstes Jahr) als negativ ausgelegt werden?

Liebe Grüsse, Der Beobachter

29.05.2012 12:46 • #37


Beobachter

Entscheidend ist Dein Zustand in Sachen Erwerbsfähigkeit. Ob Du Medikamente nimmst ist uninteressant, selbst ein Gericht würde davon nichts abhängig machen.

Wenn hier von Mitwirkungspflicht geredet wurde, dann ist das ein Phantasiegebilde einiger User, hat aber mit der Realität nichts zu tun. Eine Mitwirkungspflicht in Richtung "Du musst Medikamente nehmen" gibt es nicht.

29.05.2012 13:15 • #38


Huhu crazy030 und liebes Danke

Gestern Nacht, nicht zuletzt durch diesen Thread, kamen diese Gedanken
plötzlich in meinem Kopf hoch.

Das zeigt mir aber gerade auch wieder einmal, dass mein Angst-
zentrum immer noch hyperaktiv ist.
Nur durch die EU-Rente, und damit durch die Möglichkeit mein soziales
Konfrontationsmass (derzeit) selber festlegen zu können, sind meine
Ängste (auch ohne Citalopram) derzeit im "grünen Bereich".

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

29.05.2012 13:39 • #39


Ja, nun ist das sicher mit der EU Rente auch so eine Sache, weil es sicher Leute gibt, die dann sagen, man ist dann quasi auf dem Abstellgleis und es ist totaler Stillstand. Nun muss man aber immer den Einzelfall sehen und ich kenne Menschen, da ist es letztlich doch eine große Hilfe mit der EU Rente. Es kommt halt auch immer auf die Erkrankung an.

29.05.2012 14:19 • #40



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